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Kerze 3

Eine Kerze für Klaus

Geboren in Gumbinnen
Gestorben am 26.08.2015 in Huelva, Spanien
Am 06.09.2015 um 20:28 Uhr
wurde von Tina eine Kerze entzündet.
Für meinen Klaus. Immer wird dein Platz in meinem Herzen und in meiner Seele bleiben.
Leider konnte ich dir nur einmal das Leben retten. Beim zweiten Mal hätte ich Unterstützung gebraucht, die mir versagt blieb. Alles Kämpfen war umsonst. Mögen die, die hätten helfen können und es nicht taten, noch lange leben um lange bitter bereuen zu können.
Wir werden uns wiedersehen. Grüß mir Onda, Astor, Branko, Mietze, J.B. I und II, Adolfo, Rudi und all die anderen. Mag Gott dir gnädig sein.
In ewiger Liebe Tina
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Tina am 24.05.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute war es ziemlich kühl. Auf der Arbeit war mir im Büro so kalt, daß ich die Heizung anmachen mußte. Den aktuellen Befund holte ich beim Arzt ab und die Rechnungen der Versandhäuser habe ich auch schon überwiesen. Mein Nachbar nahm heute freundlicherweise eine Sendung für mich an. Heute Morgen sagte ich ihm deshalb Bescheid und bat ihn in meiner Abwesenheit das Paket anzunehmen, wenn er zufällig zu Hause sein sollte. Den Armen hatte ich wohl unter der Dusche hervorgeholt... nur mit einem Handtuch bekleidet kam er an die Tür, was mir anfangs unangenehm war. Weder er noch ich sind im Tarzanalter, so daß es peinlich wirkte. Sein Fahrzeug hat wohl seinen Geist aufgegeben, denn auf dem Weg nach Hause traf ich ihn im Bus. Nun ist er auf der Suche nach einem guten, gebrauchten Motor. Wie oft hast du Motoren aus- und eingebaut, nachdem du sie repariert hattest... unter primitiven Umständen... unter einem Birnbaum oder in Spanien auf einer Betonplatte. Nur dein Werkzeug hattest du dabei. Voller Stolz erzähle ich oft von dir. Ich bewundere dich noch immer. Ich vermisse dich so!!!
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 23.05.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute haben wir Sprühregen. Morgens habe ich das erste Retourenpaket an das Versandhaus bei der Hermesannahmestelle abgegeben. Mit dem Bus fuhr ich bis fast vor deren Tür. Gab das Paket ab und rechnete schon damit eine Weile auf den nächsten Bus warten zu müssen. Tja... dann bog ich um die Ecke und ich stellte erstaunt fest, daß der gleiche Bus noch ca. 100m entfernt, an der nächsten Bushaltestelle stand. Klasse! Die Busfahrerin von zuvor ging den Bus entlang. Ich dachte die hätte die Rampe für Rollstuhlfahrer wieder reingeklappt und daß es knapp werden könnte mit meiner Humpelei wegen meiner Achillessehne. Ich erreichte den Bus... welch Wunder... doch die Busfahrerin zitterte vor sich hin. Ihr ging es schlecht. Irgendjemand rief das Busunternehmen, daß für die Stadtwerke fährt, an. Mittlerweile traf auch der Notarzt ein und verfrachtete die Busfahrerin auf eine Bahhre um sich im Krankenfahrzeug mit ihr zu beschäftigen. Den nächsten Bus nahm ich dann um zur Arbeit zu gelangen. Du siehst Klausi... ich erlebe immer etwas. Das Tollste habe ich vorhin festgestellt. Die Arzthelferinnen meines Arztes haben mir alte Befunde statt der neuen mitgegeben. Ich bemerkte bei der Abholung ein gewisses Desinteresse der Damen hinter der Empfangstheke. Man muß wirklich jeden Furz kontrollieren! Unglaublich! Pisa ist nicht weit entfernt! Also wenn ich früher so gearbeitet hätte... mein Chef hätte mich einen Kopf kürzer gemacht! Klaus du fehlst mir. Das Gefühl dich nie wieder zu sehen... nie wieder zusammen etwas unternehmen zu können... nie wieder zusammen kochen oder backen zu können... nie wieder zusammen einkaufen gehen zu können... nie wieder gemeinsam zu verreisen... nie wieder gemeinsam zu lachen... Dieses "nie wieder" zermürbt mich. Das ist wahnsinnig bitter und jeden Tag aufs neue ein seelischer Klimmzug das Schicksal hinzunehmen.
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 22.05.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Angeblich soll es heute Regen geben oder gar ein Gewitter. Wind ist aufgekommen... es herrscht auch mehr Luftfeuchtigkeit, das war aber gestern auch schon so und da war es schwüler. Ach ja... heute morgen dachte ich mich tritt ein Pferd. Der Forsythienbusch aus dem Vorgarten ist weg! Wenn ich das gewußt hätte, dann hätte ich den nicht vor ein paar Tagen geschnitten und die Biotonne - zum allgemeinen Verdruß - damit vollgestopft. Ich will gar nicht wissen worauf das zurückzuführen ist, ist mir doch vor Jahren aus meinem Garten ein Kirschbaum geklaut worden, der das Jahr zuvor erstmals Früchte trug. Besonders bitter war, daß ich den teuren Baum mit dir in einer Gärtnerei erwarb und pflanzte. Eine Parkbank bekam damals auch Füße. Seufz. Gestern, als ich gegen acht Uhr morgens, in den Garten ging stand ein Polizeiwagen auf dem Parkplatz des Kleingartenvereines. Wahrscheinlich ist wieder etwas entwendet, zerstört oder aufgebrochen worden. Ich könnte kotzen. Auch hier wird ständig ringsherum eingebrochen. Zwei Häuser weiter... am helllichten Tag, hinter einer Ligusterhecke verborgen. Seitdem ist die Hecke gestutzt... fast auf Hüfthöhe. Einen versuchten Einbruch gab es auch, drei Häuser die Straße runter. Anwohner störten den Einbrecher, der wie Spider-Man auf unser Garagendach sprang und zunächst verschwand. Die Polizei suchte fieberhaft. Ein Nachbar stand vor unserer niedrigen, allerhöchstens hüfthohen, Hecke und unterhielt sich gerade über den Einbruchsversuch, als eine schwarz gekleidete Gestalt geduckt an der Hecke vorbeischlich und sekundenschnell verschwand. Wie im Film! Damals als ich erst zwei Wochen hier wohnte schlug der Blitz direkt im Haus nebenan ein... ein Hausbewohner verstarb in der Wohnung über mir... der Vorbesitzer meines Schrebergartens lag tot auf dem Kompost, ein anderer ertrank in einer Pfütze von Teich... Unglaublich. Vorhin habe ich Modeschau gemacht. Noch immer kann ich mich zu keiner anderen Kleidung durchringen als zu schwarzer oder grauer. Ich habe es versucht. Türkis und hellblau... ich fühle mich darin überhaupt nicht wohl. Morgen früh werde ich die Retoure bei Hermes abgeben. Klaus alles ist irgendwie anders und wird nie mehr so sein, wie es einmal war. Das Fußballspiel endete so wie ich befürchtet hatte. Klar... die kaufen auch alle guten Fußballspieler auf. Seufz. Klausi du fehlst!
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 21.05.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Wie ich gestern befürchtete kam das Paket erst gegen 16 Uhr. Es war nur ein Paket, der Paketzusteller hat eine sehr krackelige Schrift. Das hätte sich aber nicht mehr gelohnt sich zu der Uhrzeit in den Garten aufzumachen. Obwohl das Wetter dafür besser als heute gewesen wäre. Heute begab ich mich gegen 8 Uhr in den Garten und arbeitete dort bis 16 Uhr. Den Rasen habe ich gemäht und jeder Menge Wildwuchs entfernt. An manchen Stellen konnte ich den Rasen wie einen Rollrasen entfernen und hatte bei zwei Quadratmetern Fläche ein ganzes Kehrblech voller Engerlinge in allen Entwicklungsstadien, ohne buddeln zu müssen. Unglaublich! Die Amsel hat nun fünf grünliche Eier zu bebrüten. Ab und zu verläßt sie das Nest. Ich denke mal daß sie dann auf Nahrungsuche geht. Heute stand erstmals das Amselmännchen auf dem Nestrand, als das Weibchen kurz abwesend war. Das Weibchen stört sich schon nicht mehr an meinem Herumgewusel. Ich habe dem Amselpaar frisches Wasser hingestellt, denn unter dem Verandadach wird es in der Sonne bullig heiß. Morgen werde ich mir einen gemütlichen Tag machen und mich nur um die Wäsche kümmern. Gleich ist die erste Maschine fertig. Die Wäsche muß ich jetzt aufhängen. Das Fußballmatch Dortmund gegen München steht noch immer 0:0. Du hättest dir das Fußballspiel auch angeschaut. Seufz. Jetzt mache ich das ganz alleine auf der Couch sitzend. Das Leben "schmeckt nicht mehr" wie zu Zeiten, als du noch am Leben warst. Ich kann noch so oft Normalität üben... es hat einen anderen Touch. Du wirst mir bis zu meinem Lebensende entsetzlich fehlen!
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 20.05.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute mußte ich nicht so lange arbeiten. Jetzt warte ich auf die zwei Pakete, die gestern nicht zugestellt werden konnten, weil anscheinend niemand im Haus war. Laut telefonischer Ansage würden die Pakete zwischen 8 und 20 Uhr geliefert werden. Im Postkasten war eben noch keine zweite Benachrichtigung... also kommt die Lieferung wohl noch... Schade... wenn es heute zu spät wird, brauche ich nicht mehr in den Garten zu starten um den Rasen zu mähen. Heute wäre es für solche Aktivitäten günstig. Nicht zu warm und nicht zu kalt, trocken und ein Lüftchen geht auch. Egal... dann muß ich das eben morgen machen. Vorhin, auf dem Weg zur Post, beobachtete ich einen älteren Mann wie er sein Auto, durch die Stadt, Richtung VW schob. Kurz entschlossen half ich ihm und siehe da, als ich auf die Straße ging um zu helfen, tat es ein Radfahrer - der sein Rad stehenließ - ebenfalls und eine Radfahrerin bot sich außerdem an. So habe ich das in Frankreich immer erlebt. In Spanien, genauer gesagt in Katalonien, gerieten wir am Strand mit den Hinderrädern unseres Wohnmobiles - einem umgebauten 7.5 Tonner - in eine sandige Mulde. Klaus... da war guter Rat teuer. Du hast am Steuer gesessen und ich habe versucht die Hinterräder durch hin und her Schwingen zu bewegen (indem ich mich mit den Händen hinten an den Griffen festhielt und immer wieder, wenn du vorsichtig Gas gabst, versuchte das Gefährt aus der Mulde zu pushen). Das ging eine Weile hin und her und nach und nach wurde die Strecke aus der Mulde und wieder in die Mulde zurück, ganz harmonisch, immer größer. Und plötzlich waren die Hinterräder wieder aus der Mulde raus und auf festem Untergrund. Die spanischen Zuschauer hatten bestimmt schon Wetten abgeschlossen gehabt, daß wir das nicht schaffen würden. Einem Zuschauer fielen sogar, offenen Mundes, die Krücken aus der Hand, daß diese Frau der Rasse der "cabeza cuadrada" es mit ihrem Mann alleine schaffen konnte diese Situation zu meistern. Keiner aus der mittlerweile herbeigeeilten Menschentraube machte damals Anstalten mir zu helfen und sich die Hände dreckig zu machen. Egal... heute hatte ich schmutzige Hände vom Helfen und das war gut so! Klausi du fehlst mir unendlich. Das einzige was mir geblieben ist sind Erinnerungen. Derer gibt es zum Glück viele.
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 19.05.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute habe ich einen Brief mit einer schönen Geburtstagskarte an meinen Bruder abgeschickt. Leider klebte ich zu wenig Porto drauf, nicht daran denkend, daß nun 70 Cent für einen normalen Brief berappt werden müssen. Ich klebte 60 Cent drauf. Damit hat mein Bruder eine Steilvorlage von mir bekommen um über mich abzulästern zu können, weil er entweder Strafporto zahlen oder den Brief beim Postamt abholen muß. Klasse. Klausi ich bin müde. Morgen muß ich nach der Arbeit den Rasen mähen. Welch Graus! Alles fällt mir schwer. Eine Bekannte erzählte mir, daß der Freund ihres Enkelsohnes mit 20 Jahren innerhalb einer Woche an Blutkrebs verstarb. Der arme Junge war Koch von Beruf und fühlte sich seit einiger Zeit schlapp und ermüdete schnell. Nach dem Gang zum Arzt und einer Blutabnahme samt Analyse wurde gleich eine Chemotherapie in Angriff genommen, die er nicht vertrug. Eine Verlegung in ein anderes Klinikum brachte auch nichts. Am Ende lag er im künstlichen Koma und verstarb nach Diagnosestellung innerhalb einer Woche an multiplem Organversagen. Unglaublich. Da muß man mit fertig werden. Als Betroffener und als Hinterbliebener. Klaus du fehlst mir so entsetzlich!
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 18.05.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute hat es gegen Abend einen Fingerhut voll, pro Quadratzentimeter, geregnet. Das war der berühmte Tropfen auf den heißen Stein. Nun gut... das kann man nicht beeinflussen. Auf dem Weg zur Arbeit bin ich heute einmal anders gefahren... und habe eine Schafherde mit kleinen Lämmchen bewundert. An die 50 Schafe waren das auf einer umzäunten Wiese. Dafür nehme ich gerne in Kauf einen Umweg gemacht zu haben, der mich eine Viertelstunde gekostet hat. Vor einer Woche habe ich mir Kleidung bei einem Versandhaus bestellt. Das Paket wurde natürlich während meiner Abwesenheit geliefert. Mein Nachbar nahm die Lieferung für mich an. Morgen Abend ist also Modenschau bei mir angesagt. Heute ist es schon zu spät. Wenn ich die Ware unangezogen betrachte muß ich feststellen, daß vieles wesentlich besser im Katalog oder Internet aussieht als in natura. Seufz. Was nicht gut aussieht oder nicht optimal paßt wird zurückgeschickt. Leider kann man im Leben nicht immer alles umtauschen mit dem man sich eingelassen hat oder gar gezwungen ist zusammen zu arbeiten oder zu leben. Ich spreche da von meinem ersten Exmann, von meiner Familie, in der ich aufwuchs und meine Arbeit, damals als ich in die Lehre ging. Du Klaus warst meine Familie... und nur du!... mein Lebensmittelpunkt. Das wird sich niemals ändern. Du fehlst!
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 17.05.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Noch immer ist es kühl draußen und der Regen fehlt. Und du Klaus... du fehlst mir. Was soll ich dir heute schreiben? Ich war zur Arbeit, zum Arzt - die Überweisung und Arztberichte holen - und zur Post einen Kontoauszug holen. Zum Einkaufen hatte ich keine Lust. Ein geschnittenes Eifeler Brot kaufte ich beim Bäcker, weil es im Angebot war. Ach ja... über den Wochenmarkt ging ich heute morgen - vor der Arbeit. Eine Waldmeisterpflanze kaufte ich bei der Gelegenheit, weil ich deren Duft so liebe. Der herrliche Duft entströmt erst wenn die Pflanze welkt. Als letzten Gruß? So kann man der Vergänglichkeit noch etwas Schönes abgewinnen. Wenn das bei der Menschheit nur auch so wäre! Da fällt mir ein daß du Waldmeistergötterspeise so gerne mochtest. Alles erinnert mich an dich. Die einfachsten Dinge sind das oftmals. Du bleibst in meinem Herzen und meiner Seele.
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 16.05.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Pfingsten ist vorbei. Morgen werde ich wieder arbeiten. Zum Glück ist die Woche kurz. Gekocht habe ich zwar, aber nicht so dolle. Mir macht das alleine keinen Spaß und Sinn sehe ich darin auch nicht. Keiner meiner Freundinnen oder Bekannten hatte Zeit, da deren Familien zu Besuch kamen. Auch gut. Habe wirklich viel relaxt und so gut wie nichts getan. Ich hätte so viel in der Wohnung tun müssen. Außer Wäschewaschen und -aufhängen tat ich nichts. Heute morgen habe ich mich aufgerafft die Forsythie im Vorgarten zu stutzen. Wenn ich das nicht mache habe ich Ameisen im Wohnzimmer herumlaufen, weil deren Zweige bis an mein Fenster reichen. Die gelbe Rose im Topf sieht mickrig aus. Habe damit abermals kein Glück damit. Stattdessen habe ich dir drei wunderschöne, zart duftende, Teerosen abgeschnitten und in die Vase gestellt. Wenn die Sonne scheint duften die Schönheiten intensiver. Von diesen Rosen kann ich dir wohl jede Woche eine Rose abschneiden. Der Rosenstock oder -busch ist dieses Jahr auch sehr groß geworden... mit vielen Knospen. Uns fehlt noch immer Regen. Die paar Tropfen, die fielen, reichen bei weitem nicht aus! Gleich werde ich mir einen grünen Tee zubereiten - na klar mit Zitronensaft - und den TV Abend einläuten. Cast away sah ich schon und Pretty Woman kenne ich auch schon... toll die Musketiere kommen auch... in anderer Besetzung. Seufz... Heinz Rühmann ist auch zu sehen. Soll ich mir ein Drama reinziehen? Dramen hatte ich genug in meinem Leben! Rosamunde Pilcher ist nicht mein Ding. Tatort auch nicht. Eher der Krimi aus GB danach. Dann käme ich jedoch erst gegen Mitternacht ins Bett. Na mal sehen... Wenn mir das alles zu doof ist, gehe ich schon um 21 Uhr zu Bett. Klaus du fehlst mir!

Ein Wunsch

Hätte ich einen Wunsch frei, einen Traum
der wahr werden könnte,
ich würde Gott von ganzen Herzen um das
Vergangene und um Dich bitten.
Doch tausend Worte können Dich nicht
wiederbringen
- ich weiß das, denn ich habe es versucht -
und auch tausend Tränen können das nicht
- ich weiß das, denn ich habe sie geweint -
Zurückgelassen hast Du schöne, glückliche
Erinnerungen.
Ich will keine Erinnerungen
- ich will nur, dass Du wieder hier bist -
Ich verspreche zu lernen damit
zurechtzukommen.
Denn ich weiß:
In meinem Herzen lebst Du weiter!

(Verfasser unbekannt)

Igel ich liebe und vermisse Dich!

In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 15.05.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute hat es etwas geregnet. Kopfschmerzen plagen mich, deshalb habe ich mich immer wieder ins Bett begeben, um zu relaxen. Meine Kapselentzündung im linken Daumengelenk schmerzt ebenfalls heftig. Formel 1 hat mit einer Überraschung geendet. Erstmals hat ein Niederländer gewonnen. Den Eurovision Song Contest 2016 habe ich mir gestern erspart. Das mußte ich nicht haben. Eine langweilige Veranstaltung an deren Ende die Wertungspunkte zwischen Nachbarstaaten und ehemaligen Seilschaftsfreunden, untereinander, hin und her geschoben werden. Die Amsel nistet noch immer fleißig im Garten. Hoffentlich wird das Amselweibchen nicht Opfer der Katze oder vielen Raben und Elstern, die immer wieder meinen Garten heimsuchen und Unheil anrichten. Wenn das Wetter einigermaßen konstant bleibt und keine übermäßig starken Stürme wüten, müßte das ein super gutes Obstjahr werden. Da blutet mein Herz bei dem Gedanken den Garten zu verkaufen. Mein Rheuma wird nicht besser, durch die Arbeit habe ich nicht mehr die Zeit, handwerklich bin ich überhaupt nicht begabt und an der Laube muß viel getan werden... das ist die Realität. Ich muß loslassen, auch wenn viele Erinnerungen an dich... an uns... mit dem Garten verbunden sind. Du fehlst mir unendlich!
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 14.05.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Der große Regen ist heute ausgeblieben. Kühler ist es und der Wind bläst ein wenig, aber Regen brauchen wir dringend. Alles ist knüppeltrocken! Im Garten habe ich vorhin ein wenig Unkraut gezupft, gegossen, Pflichtstunden abgeleistet und das brütende Amselweibchen beobachtet. Du würdest sagen das wäre eine Amselin : ). Seufz tief. Dir habe ich einen schönen Strauß Maiglöckchen mit lila Akelei mitgebracht. Ich hoffe du freust dich darüber. Unser Ginster ist so gut wie verblüht. Schade. Durch die Wärme und Trockenheit ging das viel zu schnell. Die Leute tätigen Hamsterkäufe wegen Pfingsten. Das kann ich nicht verstehen. Zur Not könnte ich von gebratenen Gabelspaghetti oder Pellkartoffeln mit Butter und Salz leben. Du hast das alberne Einkaufen vor den Festtagen - vor allem Kaufen in Mengen und Dinge, die man nicht braucht - belächelt. Ich kenne auch so einen Experten. Zu Weihnachten kaufte ein Bekannter eine gefrorene 5 kg Hafermastgans. Aus Angst nicht satt zu werden hat sich der Bekannte noch zwei Gänsekeulen dazu gekauft. Wohlgemerkt... an dem Festbraten nagten nur zwei Personen! Der Bekannte und seine Freundin. Dazu gab es "kalorienarme" Speckknödel und Rotkohl, in den eine "kalorienarme" Mettwurst geschnitten wurde. Mittlerweile reichen die Hosenträger bei ihm nicht mehr aus. Die wurden kurzerhand mit Kabelbindern verlängert. Was soll man dazu sagen?! Das Altglas habe ich entsorgt, Leergut abgegeben und im Garten etwas getan, obwohl ich heute wieder alles andere als motiviert war. So gesehen muß ich wegen des Nichtstuns nicht so ein schlechtes Gewissen haben. Formel I habe ich im TV eingeschaltet, wenn auch nur die letzte Hälfte. Morgen werde ich dir das Rennen von Anfang an einschalten. Mehr kann ich für dich nicht mehr tun. Traurig ist das. Du fehlst mir unendlich!
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 13.05.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Früher sind wir zu Pfingsten immer mit unseren Hunden nach Frankreich gefahren oder auch mal nach Leiden. Auf dem Wochenmarkt aß ich vorhin eine frittierte Scholle. Die war nicht einmal schlecht und fettig war die auch nicht. Es geht doch! Dann hatte ich den blöden Einfall nach Geburtstagskarten Ausschau zu halten. Karten mit Fotos aus Frankreich und Spanien fielen mir in die Hände... man solle relaxen... da wurde mir das Herz schlagartig schwer. Mit wem soll ich nun in diese Gefilden reisen?! Ohne dich geht nicht... mit jemand anderem geht überhaupt nicht... alleine macht es keinen Spaß... macht alles keinen Spaß mehr. Traurig fuhr ich nach Hause und wollte Dirk wegen seiner Bewerbungen anrufen. Wessen Nummer war ich gerade am wählen?! Deine Handynummer! Dann war es aus mit meiner Motivation in den Garten gehen zu wollen. Immer trifft es mich wie ein Keulenschlag... urplötzlich... die bittere Erkenntnis, daß du nie mehr wiederkehren wirst. Morgen werde ich das Vorhaben Garten nachholen müssen. Gestern Nacht hat es um halb zwei bei mir an der Tür geklingelt. Ich habe mich aber nicht gerührt. Die Rollos waren unten, die Fenster geschlossen, das Telefon neben mir... aber unheimlich ist das schon, wenn man aus dem Tiefschlaf aufschreckt. Das war früher auch oft der Fall, wenn Betrunkene vom Lokal an der Ecke oder gar vom See, auf ihrem Weg nach Hause, meinten noch irre lustig zu sein. Seitdem wache ich ohnehin immer um 3 Uhr morgens auf. Klausi... an den Kirschbäumen hängen schon kleine grüne Kirschen! Die Zeit rauscht an mir vorbei. Wahnsinn! Bald bist du schon ein Jahr tot. Wie kann man damit leben? Wie machen das die Anderen damit klarzukommen? Ich weiß mir da keinen Rat. Wenn ich arbeite ist alles einigermaßen ok... aber wenn ich nach Hause komme... das ist schrecklich. Ich vermisse dich unendlich!
In unendlicher Trauer und ebensolcher Liebe
deine Tina
Tina am 12.05.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Morgen muß ich noch einmal einen halben Tag arbeiten, dann ist der Garten dran. Pfingstsonntag und -montag werde ich zu Hause verbringen. Pfingsten pflegte ich, als kleines Mädchen, mit meinem Vater auf einen Stadtteilfußballplatz zu gehen. Dort fanden jedes Jahr internationale Pfingstfußballturniere statt. Drei Tage lang. Junge Fußballer - heute würde man die als U21 oder so bezeichnen - aus der Schweiz, dem damaligen Jugoslawien, aus umliegenden Gemeinden bzw. Städten und ich glaube auch aus Österreich - trafen dort aufeinander. Frauen und Kinder hatten freien Eintritt. Das war jedes Jahr sehr schön. Wir saßen immer an einem quergestellten Biertisch unter dichten Kastanienbäumen. Ich kann mich nicht erinnern ob mein Vater mir eine Limonade ausgab. Dergleichen und auch Saft gab es nur zu besonderen Anlässen wie Geburtstagen oder Weihnachten. Sonst gab es nur Tee, Milch... die ich schon damals scheußlich fand, Kakao... den ich auch nicht mochte, Kaffee... den ich nicht vertrug aber gerne roch und noch gerne rieche, und Wasser. Ich were nie vergessen, wie ich als 17jährige meinem damaligen Freund, der wesentlich älter als ich war, an einem knallheißen Sommertag eine eiskalte Cola - damals noch in einer Glasflasche mit Kronkorken - mitbrachte und davon als etwas "ganz Besonderem" schwärmte. Der schnauzte mich deshalb fürchterlich an. "Etwas ganz Besonderes! Was ganz Besonderes ist ein "Blanc de Blancs" oder "Châteauneuf-du-Pape" aber ganz gewiß nicht dieses Gesöff!" Wenn man bedenkt, daß ich keine Hosen tragen und mich nicht schminken durfte, daß ich meine erste Schallplatte mit 16 Jahren von meiner Tante geschenkt bekam und ich kein eigenes Zimmer hatte, kein Radio, keinen Plattenspieler oder Fernseher besaß und zu Hause keine Wünsche äußern durfte. Ich nicht die Haare tragen durfte wie ich wollte... alles kontrolliert wurde... ich mich sogar abmeldete wenn ich auf die Toilette wollte. Unglaublich. Einmal in der Woche durfte gebadet werden. Meine Kleidung mußte ich selber per Hand waschen. Gelacht wurde bei uns zu Hause auch nicht. Wenn ich es tat und mein Vater bekam das mit sagte der nur "am Lachen erkennt man den Narren". Meine Mutter behauptet ich hätte eine glückliche Kindheit gehabt, weil kein Krieg herrschte. Ich hatte Krieg seelischer Natur zu erdulden von der Stunde Null an. Das ist vielleicht noch schlimmer, weil man die Verletzungen nicht sieht und diese ein Retardwirkung auf das ganze weitere Leben haben. Mir fehlen so viele Dinge, die andere Kinder erleben durften. Oft sind es Hits aus der jeweiligen Zeit... POP und Rock... bei uns gab es nur Volksmusik und affenscheußliche Musik, die meine Eltern bevorzugten. Nie habe ich bei einer Freundin übernachtet, nur einmal gab es einen Kindergeburtstag, nie war ich im Schullandheim, den Fernseher durften wir Kinder nicht anschalten und durften nur wenig - von meinen Eltern Abgesegnetes - im TV sehen, wir Kinder mußten im Kinderzimmer bleiben und kamen selten ins Wohnzimmer... nie habe ich mich in Gleichaltrige verliebt, nie war ich in Diskotheken, selten im Kino, selbst Pommes Frites waren mir fremd. Wünsche äußern war auch nicht. Als kleines Kind wollte ich Silvester eine Essiggurke haben. Meine Mutter meinte ich solle deswegen meinen Vater fragen. Das tat ich und der fauchte mich an "im Salat war genug Gurke!" Aus Verzweiflung trank ich oft den übrig gebliebenen Gurkensud. Geraucht habe ich auch noch nie und werde es auch nicht tun. Nie war ich jemals beschwipst. Ich war eine Außenseiterin - schon an der Kleidung zu erkennen und an der Sprache - ich wurde auch in der Schule gemobbt, nicht nur zu Hause von meiner Mutter und meinem hyperintelligenten älteren Bruder. So kam das, daß ich - ab einem gewissen Alter - nach einem anderen Zuhause Ausschau hielt. Im Irrglauben dort die nötige Nestwärme zu finden. Etwas Gutes hatte die Limonadenabstinenz. Ich habe noch immer total gesunde Zähne mit wenig Füllungen. Süßes ist auch nicht mein Ding. Man könnte meinen, wenn man das alles Revue passieren läßt, wir hätten in der Steppe Kaschastans gelebt oder wären Amische gewesen. Das ist nicht der Fall. Unglaublich. Und dann kamst du Klaus... abermals ein Paradiesvogel... in mein Leben. Wir hätten uns mindestens zehn Jahre früher begegnen können... oft warst du in der Nähe, wo ich gezwungen wurde aufzuwachsen. Schade. Dann wäre alles ganz anders verlaufen. Seufz tief. Dich werde ich stets vermissen. Du warst meine Familie... mein Leben.
In tiefer Trauer und ebensolcher Liebe
deine Tina
Tina am 11.05.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klausi!
Jetzt habe ich wieder eine Mücke in der Wohnung. Heute morgen - beim Lüften - ist das Geschöpf in aller Ruhe an mir vorbeigeschwebt. Wie vor zwei Tagen. Da wachte ich mit einem juckenden, großen, roten Pustel am Ellenbogen auf. Das Vieh habe ich erledigt. Das ruhte sich an der Wand am Bettende aus. Tja... nun habe ich an der Wand eine Erinnerung daran. Ich muß wieder die elektrische Keule aufladen. Dann gibt es keine Flecken mehr. Nur ein Zischen und den Geruch von verbranntem Horn. Klasse. Klaus... du warst noch hysterischer. Du hörtest das Gras wachsen. Ich, mit meiner Innenohrschwerhörigkeit, bekomme das Surren der Mücken nicht mit. Heute war es im Büro nicht ganz so unangenehm warm, da der Wind die stickige Luft austauschte. Die verschwitzten Klamotten sind schon in der Waschmaschine. Gleich werde ich die aufhängen. Morgen früh ist die Kleidung bestimmt schon trocken. Morgen muß ich nur noch einen halben Tag schuften, Freitag ebenfalls. Samstag ist der Garten dran. Klaus du fehlst mir. Am besten lege ich mich nach dem Wäscheaufhängen ins Bett. Das Programm im TV ist auch nicht das Gelbe vom Ei. Eventuell sehe ich noch Aktenzeichen XY. Mal sehen. Du hättest dir Aktenzeichen XY angesehen. Das weiß ich. Nichts wird jemals wieder so, wie es war. Noch immer ist das unbegreiflich.
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 10.05.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klausi!
Der Flieder blüht. Das erste Mal daß der Flieder ohne dich blüht. Alles ist jetzt das erste Mal und irgendwann jähren sich die Ereignisse. Der seelische Schmerz wird bleiben. So war das immer und in deinem Fall wird der Schmerz und das Gefühl der Leere und des Verlorenseins besonders hartnäckig sein. Heute ist mir nicht gut vom Magen her. Ich gehe schon um 21 Uhr zu Bett. Im TV kommt nichts was mich interessiert. Einen Tee getrunken und noch etwas Musik gehört. Das wars. Es war auch ein langer Tag. Morgens zum Arzt um Blut abnehmen zu lassen. Dann eine Überweisung am Bankautomaten getätigt, einkaufen gegangen, Lotto gespielt, mit dem Einkauf, im Bus, zum Krankenhaus gefahren - zur Ergotherapie und Termine vereinbart, anschließend mit dem ganzen Krempel zur Arbeit und abends nach Hause. Klaus du fehlst mir!
In tiefer Trauer und ebensolcher Liebe
deine Tina
Tina am 09.05.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klausito!
Endlich ist der Scheiß Muttertag zu Ende. Wenn man von klein auf von der eigenen Mutter als "ersten Nagel zu ihrem Sarg" bezeichnet wird und als Kind "das in die Erziehungsanstalt gehört", das "einem das Leben zur Hölle macht... zusammen mit dem eigenen Ehemann (Vater der mißratenen Tochter) und der Schwiegermutter zusammen" usw. glaubt man nicht an Mutterliebe oder zumindest nicht daran, daß einem die eigene Mutter jemals gut gesonnen war. War ich krank, und das war leider oft der Fall, meinte meine Mutter nur ungerührt "du bist nur einmal krank und das ist immer". Und so vieles mehr an verbalen Gemeinheiten und Taten. Nein, dieser Frau gebührt kein Ehrentag! Diese Falschheit! Als ich dich heiraten wollte interessierte meine Mutter nur ob ich meinen Mädchennamen behalten würde. Das tat ich. Zur Hochzeit kam niemand. Wir beide waren an dem Tag alleine. Wochen später kam ich mit meiner Mutter ins Gespräch. Da meinte sie "ach. Klaus hast du geheiratet?! Ich dachte du hast Spaß gemacht!" Seit langer Zeit habe ich keinen Kontakt mehr zu meiner Mutter und ihrem, von ihr manipulierten, Anhang. Na egal... Klaus du warst meine Familie. Nur du! Ich vermisse dich so schrecklich. Wenn ich von der Arbeit heimkomme breche ich in Tränen aus.
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 08.05.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Der erste Vatertag ohne dich ist vorbei. Heute ist Muttertag. Leider kann ich damit nichts anfangen, weil meine Mutter mich, wie bekannt, nicht mochte und mir das zu jeder Gelegenheit zeigte. Ich bin froh wenn der Scheißtag vorbei ist. Dann folgt Pfingsten. Das erste Pfingstfest ohne dich. Auch wenn viele Feste und Jahre folgen. Ich werde dich stets vermissen. Der Verräter im Garten ist entlarvt. Es ist - wie ich bereits vermutete - ein Henryk der sich Heinrich nennt, weil seine Frau meint daß das deutscher klingen würde. Das sind mir die Richtigen. Wendehälse nennt man solche Kreaturen. Du hattest mit deinen Einschätzungen immer recht. Das kann ich alles bestätigen. Der Witz ist, daß der Tippgeber - bei der Denunziation - ein Typ gleicher Herkunft ist, dem das Wasser in der Gartenlaube abgestellt wurde, weil er noch immer nicht die Pacht für den Garten bezahlt hat. Es sind immer die, die im Glashaus sitzen und mit den größten Steinen um sich werfen. Und dieser Henryk alias Heinrich hat den Keller voller Kanister mit Diesel, die er als Fernfahrer bei seinem Arbeitgeber entwendet hat... oder auch nur den Sprit. Bei ehelichen Streitigkeiten droht seine Alte ihm regelmäßig ihn zu verpfeifen. Das sind alles Helden! Und einen Schiß hat der Scheißer vor der Krähe! Einmal ist der aus Angst an unserem Seeufer ins Schilf gesprungen, sein Fahrrad irgendwo stehen lassend, weil er meinte seine Holde in der Ferne erkannt zu haben. Die Frau war aber nicht seine Angetraute. Nach einer halben Stunde haben wir ihn per Handy aus dem Schilf zitiert. Der sah wie ein Soldat nach einer Geländeübung aus. Mit Gestrüpp auf Kopf und Körper... als Tarnung. Lächerlicher geht es nicht! Gartenzwerge haben die auch bei Bekannten geklaut und dummerweise vergessen bei welchen Bekannten sie die geklaut hatten. Wie es der Zufall so will haben die die Beklauten zum Grillen eingeladen. Die Eingeladenen erkannten ihre "Gartenzwergi grosses" wieder und klauten die in der folgenden Nacht wieder zurück. Du hattest diesbezüglich einen Ausdruck, den ich hier nicht nennen möchte. Recht hattest du. Auch in Bezug auf Russen. Mit denen komme ich weitaus besser klar, die lassen einen auch in Ruhe und sind sehr hilfsbereit. Russen hattest du ja schon als Kind um dich herum, konntest deren Mentalität gut studieren. Mein Vater bestätigte übrigens deine Beobachtungen und Einstellung. Nur Borschtsch (was im Original eigentlich aus der Ukraine stammt) konntest du nicht ausstehen, weil du das zu oft essen mußtest. Klaus du fehlst mir. Hätte große Lust am Abend Gin Tonic zu schlürfen und den Tatort mit Boerne und Thiel zu sehen. Den Tatort hättest du auch gesehen. Nur Gin Tonic... das war nicht dein Ding. Du hättest dich wohl mit Fencheltee begnügt... oder Milch mit Honig. Auch wegen DSDS hattest du Recht. Gestern habe ich lange vor Schluß ausgeschaltet. Es nervte. Klaus du fehlst.

Manchmal schießen Erinnerungen
in deinen Kopf
landen dann in deinem Herzen
und kullern schließlich
als Tränen über
dein Gesicht

(Verfasser unbekannt)

In unendlicher Trauer und ebensolcher Liebe
deine Tina
Tina am 07.05.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Gestern habe ich den Rasen gemäht. Heute mußte ich Pflichtstunden ableisten, was mir sehr schwerfiel. Das war ja warm draußen! Zum Glück wurde mir die letzte Stunde erlassen. Im Garten brütet eine Amsel oben auf dem Feuerholz unter dem Dach. Vor Tagen lag nur ein grünes Ei im Nest. Nun scheinen es schon drei oder mehr zu sein, dann das Amselweibchen verläßt nicht mehr das Nest. Unter dem Dach wird es knallheiß, deshalb habe ich ihr Wasser zum Trinken hingestellt. Ich konnte beobachten wie die Amsel den Schnabel zum Hecheln offen hielt. Leider kann ich ihr den Aufenthalt nicht kühler gestalten. Klaus du fehlst mir! Ein kleines, stark duftendes Sträußchen Maiglöckchen habe ich dir hingestellt. Mehr kann ich nicht mehr für dich tun. Unbegreiflich! Selbst der Quittenbaum, der sich jahrelang nicht rührte, steht in voller Blüte. Quittengelee liebtest du so sehr. Es ist zum Heulen. Alles erinnert mich an dich. Es sind die einfachsten Dinge. Seufz.
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 06.05.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klausi!
Die wilden Veilchen blühen so schön und so viele sind das dieses Jahr! Wahnsinn! Heute habe ich einen freien Tag und werde den Rasen mähen. Mir geht der Kleingartenverein mit seinen geschwätzigen Mitgliedern unheimlich auf die Nerven. Da schuftet man den ganzen Tag, versucht mit Anstand zu leben und trifft immer wieder auf Heckenschützen. Was soll das? Ich zahle ich nicht gerade wenig und werde Opfer von Rufmördern. Der Freizeitwert ist null, da ich dort nie auf der Liege zu finden bin oder grille. Wirklich... ich gehe nur zum Arbeiten dort hin. Das Thema ist für mich durch. Werde hoffentlich die Hohlköpfe im neuen Jahr nicht mehr zu ertragen haben. Das hat jetzt meine Toleranzgrenze eindeutig überschritten. Boulevardblattniveau. Pfui. Mir ist nach Kotzen zumute. Unglaublich. Brunnenvergiftern wird auch noch Glauben geschenkt. Armes Deutschland. Da fehlen mir die Worte. Klaus... du siehst... es hat sich nichts geändert, seit du in eine andere Welt gegangen bist. Jeden Tag bete ich für dich, für uns, für uns alle. Das Leben ist ohne dich noch schwieriger geworden. Oft sehe ich keinen Sinn darin. Dein Ableben tut unheimlich weh. Ich wünsche den Blindgängern von Herzen den gleichen seelischen Schmerz, den sie durch ihr Verhalten verursachen.
In unendlicher Trauer und ebensolcher Liebe
deine Tina
Tina am 05.05.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klüten!
Gestern wäre Astors Geburtstag gewesen. Werde das nie vergessen... Onda und ihre sieben Zwerge. Das war eine tolle Zeit. Später sahen die Kleinen wie Seemänner aus... mit einem hellen U unter ihrem Kinn. Wie die kreischten, wenn sie unser Auto hörten... wie bei einem Indianerüberfall im Western. Einziger Wermutstropfen war dieser entsetzliche Thomas, der ständig irgendwelche kriminellen Anwandlungen hatte. Immer hatte ich Angst um die Kleinen. Der Armleuchter hat doch tatsächlich mit meinen teuer bezahlten Zeitungsannoncen seine Hunde verkauft und unsere Lieblinge schlechtgemacht. Und noch so einiges mehr... ganz fürchterlich. Es gibt Leute, die haben sich totgearbeitet. Thomas schaffte es sich totzurauchen. Wie kann ich mit einer überstandenen Tuberkulose rauchen wie ein Schlot?! Und das war nicht einmal Krebs oder ein Infarkt, was ihn dahinraffte - nein - ein Erstickungsanfall. Trotz mehrfacher Notarzteinsätze konnte der das Rauchen nicht lassen. Mit Nikotinpflaster qualmte der weiter. Nahm aus dubiosen Quellen erworbenes Cortison ein. Mein Mitgefühl, wegen seines Ablebens, hielt sich in Grenzen. Ich habe mich immer gefragt was so eine Nulpe in deinem Freundeskreis zu suchen hatte, warst du doch ein wirklich edler Mensch. Heute ist Tag des Brotes. 300 Sorten gibt es in Deutschland. In Spanien haben wir immer selber unser Brot gebacken. Das war eine Delikatesse. Klaus du fehlst mir! Ich leide unheimlich darunter, daß du nicht mehr bist. Unfassbar! Von dir blieb mir nichts außer ein paar Fotos, Erinnerungen, Papiere und wenige persönliche Dinge. Das zu begreifen und zu akzeptieren ist für mich ein wahnsinniger Kraftakt. Jeden Tag aufs neue.
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine untröstliche Tina
Tina am 04.05.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Nun habe ich vier Tage frei. Das habe ich auch bitter nötig. Einen Topf mit gelben Buschrosen habe ich dir hingestellt. Rote Rosenbüsche gab es auch, aber bei deren Anblick drohte ich in Tränen auszubrechen. Waren es doch solche Rosen, die du in Spanien nach dem Valentinstag immer von den Kassiererinnen von Lidl oder ALDI geschenkt bekamst. Die Rosen wurden immer wunderschön in deiner Obhut. Ich würde mich manchmal am liebsten hinstellen und schreien "Klaus komm zurück!" Aber was würde das nutzen? Ich vermisse dich bis zu meinem Lebensende. Jeden Tag, jede Minute, jede Sekunde. Morgen habe ich mich mit Klara verabredet. Feiertage sind immer entsetzlich für mich. Schon früher mochte ich Feiertage nicht... und jetzt - ohne dich - sind die unerträglich. Ich werde wohl früh zu Bett gehen. Im TV kommt auch nichts was mit interessiert. Per Kopfhörer lausche ich dem Soundtrack von dem Film "Legenden der Leidenschaft". Das war ein toller Film. Hab den bestimmt schon fünfmal gesehen. Tolle Landschaften, die Handlung, Schauspieler und der Soundtrack... da stimmte alles. Bei "Spiel mir das Lied vom Tod", "Das Piano", "Jenseits von Afrika", "Der englische Patient", "Brücken am Fluß", "Der mit dem Wolf tanzt" und "Aus der Mitte entspringt ein Fluß" ist es genau so. Hier blühen zur Zeit die Birnenbäume. Die Kirschbäume haben fast ausgeblüht. Weiße Blütenblätter fallen zu Boden wie Schneeflocken. Irre! Schade daß du das nicht mehr genießen kannst. Du fehlst mir unendlich!
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 03.05.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute kam ich von der Arbeit nach Hause und hab mich gleich ins Bett verkrochen. Ich bin mental total erschöpft. Heute morgen hatte ich solche rheumatische Schmerzen in der linken Schulter bis zum Handgelenk runter... da war ich schon völlig fertig... Tja und die Brücke über unseren Fluß wurde heute endlich eingeweiht. Mit mickriger drei- bis vierjähriger Verspätung. Der Witz ist, daß durch die vielen Baustellen in unserer Stadt niemand mehr weiß wo die Bushaltestellen hinverlegt und nun wieder nach und nach zurückverlegt wurden bzw. werden. Am besten man begibt sich zum Bahnhof. Da kann man nichts falschmachen. Am Ende steht man verkehrt und wartet bis man Wurzeln schlägt, wie zu Beginn der ganzen Wühlereien. Wir landen damit und den, damit verbundenen, Fehlinvestitionen noch im TV. Klausi du fehlst mir. Eine Tasse Tee werde ich schlürfen und die erste Halbzeit des Champions League Fußballspieles verfolgen. Dann bin ich bettreif. Du würdest das Spiel auch auf der Couch verfolgen. Du fehlst und das wird immer heftig schmerzen.
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 02.05.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Seufz... vorhin kam ich nach Hause und schon hatte ich einen absolut unnötigen Scheißanruf von einer absoluten Hohlbirne! Unglaublich! Was die Leute an mich ranranzen. Auf so eine gequirrlte Scheiße käme ich in meinen künsten Träumen nicht! Na egal. Auch solche Menschen muß es geben, die anderen Mitbürgern Glauben schenken, die ihre Lügen nicht für sich behalten können. Klaus... du siehst... da hat sich nichts geändert. Der Mensch ist noch immer eine gemeine Marmelade. Ich bin froh, wenn ich den Müll hinter mir habe. Die Dämonen meiner Vergangenheit im Vergessen versenkt und die Irren der Gegenwart aus meiner Wahrnehmung getilgt. So muß es sein. Seufz. Klaus du fehlst mir! Gleich muß ich schon wieder zu Bett gehen, weil ich morgen früh raus muß. Rasch noch einen Tee geschlürft und schon ist der Abend vorbei.
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 01.05.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute scheint die Sonne. Jetzt bin ich das ganze Wochenende zu Hause geblieben. Formel I habe ich auch geschaut... allerdings habe ich die ersten zwanzig Minuten verpaßt. Seufz. Im Haus tat ich auch nicht sonderlich viel. Depressionen lähmen leider jegliche Aktivitäten. Nachher werde ich die Wäsche im Keller aufhängen, Geschirr spülen und ein wenig aufräumen. Nächstes Wochenende wird es hoffentlich besser. Pflichtstunden sind dann im Garten angesagt und Rasenmähen. Michael rief an. Der arme Kerl hat die Diagnose Parkinson mitgeteilt bekommen und das mit gerade mal 42 Jahren. Der arme Kerl. Tja... und Dirk meldet sich mal wieder nicht. Das müßte er aber tun, da ich seine Bewerbungen schreibe. Das sollte vorher abgesprochen werden. Klaus du fehlst. Diese Woche werde ich den Krankenkassenwechsel in Angriff nehmen. Hab denen schon gemailt und um Informationsmaterial gebeten. Bundesweit sind das die günstigsten bei gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Immerhin ist die jährliche Ersparnis im dreistelligen Bereich. Klausi du fehlst trotz aller hektischer Betriebsamkeit. Wenn Ruhe einkehrt sitze ich hier mit meinen Erinnerungen und weine vor mich hin. Du fehlst egal was auch immer ich anstelle.
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 30.04.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Klausi mir geht es mental schlecht. Bin vorhin aufgewacht und war erschlagen von der Leere um mich. Alltags hätte ich die Arbeit. Nun da es "junge Hunde regnet" kann ich nicht einmal in den Garten gehen und etwas tun. Einkaufen gehen mag ich auch nicht. Frisches Krustenbrot müßte ich holen. Knäckebrot muß es dann eben ersatzweise tun. Ich kann mich zu nichts aufraffen. Schüttelfrost habe ich auch. Am besten lege ich mich wieder hin. Um 13 Uhr werde ich Formel I im TV einschalten - weil du das gesehen hättest. Ein Urlaubsziel habe ich auch nicht ausfindig gemacht. Werde wohl mit dem Hintern zu Hause bleiben. Das Allgäu hatte ich in Betracht gezogen, scheitert aber an der Anfahrt. Ohne Auto ist man doch aufgeschmissen. Seit meiner zwei Infarkte im linken Gleichgewichtsorgan kann ich das vergessen. Das hat sich auch nicht erholt und schwindlig ist mir schon so, ohne daß ich den Kopf herumdrehe. Wie soll das nur enden? Selbst Radiohören ist mir heute lästig. Du fehlst. Du... der Mittelpunkt meines Denkens... Fühlens... Lebens....
In unendlicher Trauer und ewiger Liebe
deine Tina
Tina am 29.04.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Mir ist nach Weinen zumute. Ich vermisse dich einfach. Wenn ich jemandem etwas Gutes tun konnte, dann fühlt sich das für mich gut an. Warum meine Mutter immer gemein zu mir war, kann ich nach wie vor nicht verstehen. Wahrscheinlich hat sie sich nur dann gut gefühlt, wenn sie ihren Frust an mir abreagieren konnte und sich widerlich mir gegenüber verhalten konnte. Ob das erstrebenswert ist, wenn man an solch eine Person denkt und einem nur einfällt "was für eine entsetzliche Kreatur"? Schade. Manchmal könnte ich losheulen, wenn ich umsorgte Kinder mit ihren Eltern sehe. Das wird auch ein Leben lang, wie ein Dorn, schmerzen. Jetzt bist du nicht mehr Klaus... mein Fels in der Brandung. Wie hält man so einen Verlust nur aus?!
In tiefer Trauer und ewiger Liebe
deine untröstliche Tina
Tina am 28.04.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute war ich nach der Arbeit bei dem Nachfolge-Rheumatologen. Ein arroganter Armleuchter. Unglaublich! Fragt der mich doch warum ich denn alle drei Monate Blut abnehmen ließe und in die Sprechstunde käme! Ob ich vielleicht seit Jahren Rheumamedikamente einnehmen muß, die nicht gut für die Leber sind??!! Der hat sich nicht in die Krankenakten eingelesen. Ständig hat er gemeint mich verbessern zu müssen und nannte mir den lateinischen Begriff für meine Erkrankung, die ich auf deutsch benannte. Der Arzt saß genervt hinter seinem Schreibtisch und ich hatte das Gefühl als befände sich eine Mauer zwischen uns. So entsteht kein Vertrauensverhältnis. Seufz. Seit die Ärztin nicht mehr dort praktiziert gibt der Besuch dieser Praxis mit diesem Nachfolger keinen Sinn. Ich muß mich wieder auf die Suche begeben. Klaus du fehlst mir! Als ich mich im Bus daran erinnerte, wie du mich am 15. Juni letztes Jahr an unseren Hochzeitstag erinnert hast, weil ich in dem Moment - in der Hektik - nicht daran dachte... und elf Tage später das Schicksal derart über uns hereinbrach und nichts mehr so wie vorher war und wurde, fiel es mir schwer nicht loszuweinen. Der 26. Juni war das und genau zwei Monate später starbst du. Der 26. ist ein Scheißtag! An einem 26. wurde ich geboren. Der Tag scheint verflucht. Meine Mutter mochte mich nie und ließ mich das immer spüren. Was hatte sie nur davon ihr eigenes Kind so zu schikanieren?! Ich werde das nie verstehen. Niemals! Klaus... nur du warst meine Familie und ich vermisse dich so lange ich lebe!
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine untröstliche Tina
Tina am 27.04.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Kalt ist es draußen und vom Wetter her nicht viel besser als gestern. Ich sitze hier nach dem "Zwiebelsystem verpackt" auf dem Sofa, bei voll aufgedrehter Heizung. Heute gab es Spaghetti mit Tomaten. Ganz schlicht mit etwas Salz, Pfeffer, Butter und einigen klein geschnittenen Cocktailtomaten. Zu "haute cuisine" reicht die Zeit und Motivation nach der Arbeit nicht. Außerdem habe ich noch nie gerne für mich alleine gekocht. Mit dir war das immer anders. Seufz tief. Letzte Nacht hatte ich einen schlechten Traum und anschließend einen Wadenkrampf. Durchschlafen ist eben nicht mehr möglich. Klaus du fehlst einfach! Deine warme Stimme... es ist zum Heulen. Ich muß dir wieder frische Blumen hinstellen. Die Tulpen aus dem Garten hielten wenigstens zwei Wochen. Zart duftende rote, rosa oder weiße Nelken hätte ich gerne. Mal sehen was es auf dem Markt an frischen Blumen gibt. Fußball sehe ich gerade Im TV. Die Bayern werden wohl verdient verlieren. Gut so. Werde einen Tee mit Zitrone schlürfen und mir die zweite Halbzeit schenken.
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 26.04.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute morgen wachte ich um vier Uhr auf und erblickte beim Hochziehen des Rollos eine weiße Wiese. Graupel lag dort zentimeterhoch. Nachts hörte ich den Graupel auf der metallenen Außenfensterbank knistern, schlief aber darüber denkend ein. Kalt war es auch. Während des Tages lösten sich Sonnenschein und immer wiederkehrende Wassergüsse ab, im Wechsel von ca. einer halben Stunde, jeweils über Stunden hinweg. Aprilwetter eben. Klaus du fehlst mir! Alles heulen und flehen nutzt nichts. Das Leben schmeckt nicht mehr wie vorher. Mein Lebenskonzept ist dahin. Nichts macht Sinn oder Freude.
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 25.04.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Das ist heute ein besch... Wetter! Tja... und morgen muß ich mich mit noch mehr Widrigkeiten herumschlagen! Unsere drei Rehe sind immer schön unter den großen Bäumen - am Waldrand - entlanggestakst. Es ist schade, daß du den Frühling nicht genießen kannst. Für mich ist es der erste Frühling ohne dich. Alles geht unbeirrt seinen Gang. Nur du fehlst... egal welches Fest, egal welche Jahres- egal welche Tageszeit... das ändert sich nicht. Heute gab es Bratkartoffeln bei uns. Du mochtest die auch so gerne. Bei uns zu Hause wurden und werden auch ganz tolle Kartoffeln angebaut. Etwas Butter, Salz und eine heiße, gekochte Kartoffel. Am besten eine Pellkartoffel. Das ist noch immer ein Hochgenuß! Weißt du noch wie wir Kartoffeln auf abgeernteten Äckern suchten und gleich vorort im Wohnmobil kochten und genossen? Gleich koche ich mir eine große Tasse Tee und sehe etwas TV. Mir ist total kalt. Hoffentlich habe ich mich nicht erkältet. Im Betrieb sind alle verschnupft. Eine Wärmflasche werde ich mir zudem genehmigen. Seufz. Alles erinnert mich an dich. Ich bin untröstlich.
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 24.04.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute bin ich den ganzen Tag zu Hause geblieben. Laut Unwetterzentrale sollte es Graupel, Gewitter, Sturm und was weiß ich alles geben. Graupel gab es heute morgen tatsächlich. Die Wiese vor dem Haus war deshalb ganz weiß. Graupel so groß wie Hagelzucker. Gestern habe ich Kartoffelsalat fabriziert, so wie immer... wie ich meine... und habe mich dabei an Geschmacklosigkeit selber übertroffen. Komisch. Heute gab es dafür nur Quark mit Früchten. Endlich mal ein ruhiges Wochenende. Ein Mittagsschläfchen habe ich mir gegönnt. Mein Rücken hatte das bitter nötig. Nächstes Wochenende werde ich Formel I im TV sehen - so wie du es immer tatest. Seufz tief. Morgen geht die Arbeit wieder los. Um den 1. Maifeiertag sind wir kalendermäßig betrogen worden. Schade. Hätte mal gerne ein verlängertes Wochenende gehabt. Ralf hat wieder eine dicke Backe. Hatte ihm das schon vor einem Jahr prophezeit. Nicht umsonst habe ich mich 12 Jahre mit Zahnmedizin beschäftigt. Aber bei Ralf ist das natürlich nicht so wie bei Milliarden von Mitmenschen. Da reicht das Einwerfen eines Antibiotikums und Schmerztabletten. Daß damit nur die Symptome behandelt werden und eine Eiterquelle im Körper mega gefährlich ist - früher die Menschen daran starben - interessiert nicht. Gleich werde ich mir einen grünen Tee aufbrühen und den Tag ausklingen lassen. Schließlich muß ich morgen früh raus.
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 23.04.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute ist es ziemlich kühl draußen. Werde mich gleich aufmachen das ganze Leergut abzugeben. Zu mehr habe ich keine Lust. Klar könnte ich in den Garten gehen. Die Insekten werden wahrscheinlich nicht in Massen unterwegs sein. Da ich gestern bereits kreuzlahm war, werde ich mich heute noch mehr vorsehen müssen. Zu Hause habe ich außerem genug zu tun. Nachts hatte ich einen Albtraum. Ich träumte von meiner Mutter... wie sie mit mir jahrelang umging. Mental erschöpft stand ich schon früh auf. Klaus du fehlst. Weißt du noch wie wir in dem Fruchthaus oben auf dem Plateau Richtung Salomo übernachteten? Das war ein heißer Tag und in dem Bruchsteinhaus war es des nachts herrlich kühl. In dem Fruchthaus befand sich ein kleines, schmales, vergittertes Fenster, eine Eingangstür aus Metall, eine offene Feuerstelle und großer gemeißelter Steinquader, auf welchen wir unsere Bandscheibenmatratzen legten. Besser konnte man nicht nächtigen! Seitdem träume ich von einer Burg mit dicken Wänden und Nieschen, in welche man eine gepolsterte Truhe oder dergleichen hineinstellen kann, um in das Tal hinunterzublicken. Unser Ausblick reichte damals nicht so weit. Wir erblickten Rebstöcke, Mandel-, Pfirsich-, Oliven-, Feigen- und ein paar verirrte Kirschbäume. Ach ja... ein paar Pinien gab es direkt neben uns. Der Berg gegenüber... ich glaube der Ort dort hieß Masalbones, oder Mas Albones, in dem es damals nur einen Haushalt gab, der ein Telefon besaß... war grün von den Weinreben und Obstbäumen. Nach Valls sind wir einkaufen gefahren. Dort teilte sich Lidl und ein ganz toller Metzger einen Laden. Seufz... ich komme dort nie mehr hin. Ich würde auch hemmungslos in Tränen ausbrechen, wenn dem so wäre. Wenn ich an dich denke, fallen Sonnenstrahlen in mein Herz. Leider kann ich das nicht von vielen Menschen sagen, insbesondere nicht von meinen nächsten Verwandten. Klaus ich danke dir für das unkonventionelle Leben, wenngleich das seinen Preis hatte. Ich danke dir für das reiche Leben, an welchem ich teilhaben durfte. Untröstlich wegen deines Ablebens werde ich bis zu meinem Lebensende bleiben.
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 22.04.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Letzte Nacht konnte ich nicht einschlafen und lag bis 4 Uhr morgens wach. Heute habe ich nach der Arbeit den Rasen gemäht und bin nun kreuzlahm... seufz. Die Obstbäume sind in voller Blüte in unserem Garten. Unsere Tulpen blühen in vielen Farben. Toll. Und unser Ginster erst... ein Traum... auch vom Duft her. Klausi das würde auch dir gefallen! Komisch... jetzt, wo ich den Garten aufgeben will... blüht alles wie es nie blühte... gerade zum Trotz! Klaus du fehlst mir unendlich! Unglaublich wie das Schicksal über uns hereingebrochen ist! Dabei waren wir doch nie auf Rosen gebettet und vom Schicksal verschont gewesen! Klausi... nie werde ich aufhören dich entsetzlich zu vermissen.
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 21.04.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Nun habe ich den Rasen doch nicht gemäht. Ich war erst einkaufen, dann wurde mir das zu spät. Außerdem hatte ich anschließend mit Dirk telefoniert und vier Bewerbungen für ihn geschrieben. Schüttelfrost hatte ich auch wieder und legte mich ins Bett... wollte bis 19 Uhr 30 schlafen. Gegen 21 Uhr wachte ich schließlich auf. Na egal. Wenn es morgen nicht regnet, kann ich das alles nachholen. Klaus du fehlst mir. Hier herrscht gegen Abend eine Totenstille. Auch auf der Arbeit spreche ich kaum mit jemandem und verrichte still meine Arbeit. Du fehlst mir entsetzlich. Im Garten sind schon Wespen, Bienen und Hummeln unterwegs. Alles geht seinen Lauf, als wäre nichts geschehen. Du bist weg, als hätte es dich nie gegeben. Unfaßbar nach wie vor!
Untröstlich und in tiefer Trauer
mit unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 20.04.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
So... dieser Tag ist auch so gut wie vorüber. Zum Glück habe ich heute alles erledigen können, was ich mir vorgenommen hatte. Morgen werde ich nach der Arbeit den Rasen mähen, wenn das Wetter das zuläßt. Dann kann ich sehr stolz über das Geschaffte sein. Ich vermisse dich Klaus. Da wird sich nie etwas dran ändern. So lange ich lebe. Morgen kann ich etwas länger schlafen und muß nicht so früh raus. Das freut mich ein wenig. Kalt wird es noch immer des nachts, deshalb habe ich die Heizung an. Ohne Heizung friere ich. Jetzt ist es Zeit ins Bett zu hüpfen, Dortmund hat gegen Hertha gewonnen. Hab das Spiel im TV verfolgt. Du hättest das auch angesehen. Seufz.
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 19.04.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Jetzt bin ich müde. Um 5 Uhr bin ich heute aufgestanden. Der morgige Tag wird genauso und nächste auch. Morgens ist es immer kalt draußen und gegen Mittag wird es warm und sonnig. Heute Morgen bin ich in den Garten gegangen und kam - welch Wunder - nicht in meine Gartenlaube rein. Tja... meine Bekannten haben die klemmende Tür gängig gemacht. Ich habe vor der Tür einen Wutanfall bekommen. Da steht man in aller Herrgottsfrühe auf und dann das! Unglaublich. Gut daß da noch niemand herumgebiesert ist und meinen Anfall mitbekommen hat. Gängig gemacht nennen die das. Ich nenne das verschlimmbessert. So. Gleich gehe ich zu Bett. Mir ist kalt und megamüde bin ich außerdem. Klaus du fehlst mir jeden Tag.
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 18.04.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Wieder geht ein Tag dem Ende zu. Morgen wird es auch wieder stressig. Da muß ich durch ob ich nun will oder nicht. Seufz. Klaus du fehlst mir. Ach ja... gestern Nacht war es sternenklar und der Mond hatte einen kleinen Stern neben sich. Schön sah das aus. Eine lila Tulpe - eine protestantische : ) - habe ich heute im Vorgarten gepfückt und zu den katalanischen (gelben, roten und rot-gelb geflammten) Tulpen in eine weiße Vase gesteckt. Für dich ganz allein. Traurig ist, daß ich dir keine Freude mehr bereiten kann. Zum Heulen einfach.
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 17.04.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klausi!
Heute wollte ich nur zwei bis drei Stunden im Garten verweilen. Seufz... es wurden sieben! Nun komme ich langsam auf dem Zahnfleisch daher. Klar habe ich wieder gewühlt. "Herumsitzen is nich." Montag muß ich wieder zur Arbeit. Morgens werde ich kurz in den Garten hasten und die Mülltüte an mich nehmen um sie zu entsorgen. Die konnte ich vorhin nicht mitnehmen, da ich die Camping-Kühlbox mit Stecker fürs Auto, das Campingkabel und diverses mit dem Bus mitgenommen habe. Klausi ich werde wohl nie mehr campen. Du fehlst mir ohnehin ständig. Werde mir gleich einen Tee zubereiten und nach dem Wäscheaufhängen ins Bett fallen. Nachmittags beobachtete ich einen Raubvogel - wohl einen Bussard - der von zwei Rabenvögeln - wahrscheinlich Krähen - im Fliegen attackiert wurde. Der Bussard versuchte trotzdem immer wieder zu kreisen, die Krähen wiederum flogen ihre Angriffe unbeirrt. Wie das ausging weiß ich nicht, weil ich weiterarbeiten mußte, aber der Bussard wird wohl das Nachsehen gehabt haben. Ach ja... da wo der Haupthahn meines Wasseranschlusses im Garten ist... in der Grube mit dem Metalldeckel... lebt ein Frosch. Immer waren dort zu einer gewissen Jahreszeit etliche daumennagelgroße dunkle Fröschlein... der hier ist größer und ziemlich dünn "um die Hüften". Ich mache mir schon Gedanken ob ich ihn dort rausholen und bei Werners Teich aussetzen soll. Sonst habe ich nichts Neues zu berichten.
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 16.04.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute war ich neun Stunden im Garten am Wühlen. Bin jetzt fertig mit der Welt. Zu Hause angekommen habe ich dennoch Geschirr gespült, die Wäsche in die Maschine gestopft und anschließend aufgehangen. Nun habe ich erstmal genug und gehe früh zu Bett. An der Bushaltestelle hüpfte eine Dohle auf mich zu. Ca. 1 Meter von mir entfernt blieb sie stehen und pickte kleinste Steinchen vom Gehsteig auf. Um mich besser sehen zu können hüpfte sie nicht vorwärts sondern seitlich. Die hellen Augen behielten mich immer im Auge. Niedlich sah das aus wie sie seitlich hüpfte. Meine Tulpen im Garten sehen toll aus. Seufz. Morgen früh gehe ich noch einmal für ein paar Stunden in den Garten. Die Woche über muß ich ja arbeiten. Das Wochenende scheint mir irgendwie zu kurz. Klausi du fehlst!
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 15.04.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute sah ich auf dem Weg von der Arbeit nach Hause einen Goldfasan. Morgens höre ich die Vögel oft auf dem Feld rufen. Der Tulpenbaum vor dem Haus blüht so schön. Meine Tulpen im Garten machen sich auch prächtig, nachdem von den Osterglocken und Narzissen - dank der Schnecken - nichts mehr übrig blieb. Auf der Arbeit macht man immer mehr Erfahrungen mit seinen Mitmenschen, auf die man gut und gerne verzichten kann... seufz. So gesehen hat sich nichts geändert, wie du siehst. Morgen früh geht es wieder in den Garten. Da habe ich noch viel zu tun. Du kennst das ja. Die Blumenkübel vor der Tür wurden vor ein paar Tagen gestohlen. Auch das wird sich wohl nie ändern. Klaus du warst meine Familie... meine Welt.
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 14.04.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute Morgen war ich bereits im Garten... bin dann zur Arbeit... danach nach Hause und dann wieder zum Garten. Nun muß ich nur noch die dunkle Wäsche im Keller aufhängen. Dann ist der Tag gelaufen. Der morgige Tag wird ähnlich verlaufen. Du siehst... Langeweile kommt nicht auf. So gesehen habe ich den Tag gut genutzt und bin berechtigterweise müde. Wenn ich den Garten aufgebe, werde ich den gelben Ginster am meisten vermissen. Den pflanzest du und den liebten wir schon damals... in Frankreich. Klaus du fehlst unendlich. Ich gehe heute früh zu Bett.
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 13.04.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Klaus du fehlst mir unendlich! Nichts tröstet mich. Sobald ich von der Arbeit heimkomme überfällt mich unendliche Traurigkeit. Mehr kann und will ich heute nicht von mir geben.

Von dem Menschen
den wir geliebt haben,
wird immer etwas
in unseren Herzen
zurückbleiben.

Etwas
von seinen Träumen.

Etwas
von seiner Hoffnung.

Etwas
von seinem Leben.

Alles
von seiner Liebe.

(Goethe)


In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 12.04.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Der heutige Tag war sonnig aber stressig. Klaus du fehlst mir. Entweder ist mir zu warm oder zu kalt... oder ich bin vor Traurigkeit am Boden zerstört. Nur ab und an kann ich mal lachen. Die depressiven Phasen überwiegen leider. Alles ist irgendwie ohne Sinn. Ich habe kein Ziel mehr. Es gibt nichts auf das ich mich freue. Das einzige, auf das ich mich ein wenig freue, das ist mein warmes Bett. Morgens will ich gar nicht aufstehen und bin von der Leere um mich herum erschlagen. Du warst mein Lebensmittelpunkt.
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 11.04.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Ein schöner Tag wurde heute mit Arbeit zu Ende gebracht. Morgens war ich kurz im Garten um die Einkochgläser, die ich unter dem Dach deponiert hatte, in eine Tüte zu packen und in einen Altglascontainer zu werfen. Du, Klaus bist nicht mehr - der Fan meiner Marmeladen und Kompotte aus meinem biologisch angebauten Obst. Meine Mutter hatte sich vor Jahren bereits "die Marmeladen übergessen"... die war schon immer die Gehässigkeit in Person. Den Garten werde ich bis Ende des Jahres veräußern. Ich weiß nicht wohin mit dem Obst, habe immer einen Kampf mit Zecken, Mücken, Bremsen und beißenden Ameisen... meine Knochen machen das auch nicht mehr mit und durch die Arbeit habe ich auch nicht mehr die Zeit dazu. Die Jahrespacht habe ich ohnehin nie in Form von angebautem Obst und Gemüse rausbekommen. Klaus du fehlst mir ewiglich!
In tiefer Trauer und ewiger Liebe
deine Tina
Tina am 10.04.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Ein warmer sonniger Frühlingstag geht seinem Ende zu. Mit Dirk war ich heute - am verkaufsoffenen Sonntag - einkaufen. Anschließend sind wir noch zum Griechen gegangen. Seufz. Du fehlst an allen Ecken und Enden, egal was auch immer ich unternehmen mag. Niemals werde ich darüber hinwegkommen... nicht darüber was geschah und nicht darüber wie man dich... wie man uns... wie man mich behandelt hat. Nicht in hundert Jahren nicht. Das steht fest. Da hilft nicht das schöne Wetter drüber hinweg, nicht die Arbeit... einfach nichts! Sehnsucht war und bleibt unheilbar.
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 09.04.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute war ich von 7Uhr30 bis 15 Uhr im Garten. Man sieht kaum, daß ich etwas tat. Na egal... ich war jedenfalls "fertig mit der Welt" als ich nach Hause kam. Hab nur schnell die weiße Wäsche in die Waschmaschine gestopft, eine Scheibe Brot mit Wurst gegessen sowie ein Glas Spezi getrunken und mich für eine halbe Stunde ins Bett verzogen, da kreuzlahm. Nach vier Stunden bin ich dann von selbst aufgewacht. Ein wenig TV habe ich geschaut und die Wäsche aufgehangen. Die Reste des Verandadaches bin ich jedenfalls endlich losgeworden. Jetzt kann ich wieder bis unter das Dach raufklettern. Außer toten Insekten und jede Menge Spinnweben gab es dort oben nicht viel Verschmutzung. Erstaunlich. Werde das kommende Woche putzen. Nachher kommt noch die dunkle Wäsche dran. So ist dieser Samstag auch schon wieder Geschichte. Morgen noch und dann ist wieder Arbeiten angesagt. Der schönste Tag vom Wochenende ist der Freitag. Das ist ein wahrer Spruch. Seufz. Klausi du fehlst unheimlich. Bin traurig, jetzt wo ich zur Ruhe komme.
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 08.04.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Seit ich den Rasen gemäht habe bin ich kreuzlahm. Seufz. Vorhin habe ich Orgelkonzerte von Bach gehört. Richtig traurig wurde ich dabei. Davor war ich schon depressiv und dann war es ganz aus. Klaus... du fehlst mir unendlich! Morgen werde ich früh in den Garten gehen. Eigentlich wollte ich das heute nach der Arbeit tun, aber dazu konnte ich mich doch nicht aufraffen. Am besten wird sein, wenn ich heute früh zu Bett gehe. Heute sah ich auf dem Weg zur Arbeit etliche Dohlen, die im Rasen herumgepickt haben. Die waren gar nicht scheu und recht hübsch anzusehen. Da dachte ich an unser Holzhaus in Roda de Barà. Da saßen auch immer an die zwölf Dohlen auf der Stromleitung gegenüber. Deine Perlblumen habe ich dir heute mit ein paar kleinen Zweiglein Forsythie und einer Anemone zusammen hingestellt. Mehr kann ich nicht für dich tun. Wie schrecklich das ist... diese Endgültigkeit. Unfaßbar!
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 07.04.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Kälter ist es draußen geworden. Heute hat mein Vater Geburtstag. Habe ihm eine Karte geschrieben. Man weiß nie wie das ausgeht wenn man dort anruft. Hat meine entsetzliche Mutter wieder gegen mich gehetzt, dann kann es sein daß mein Vater nur sagt "ist sonst noch etwas?" Wenn ich "nein" sage, meinte er schon einmal "dann schönen Tag noch" und legte auf. Das muß ich nicht haben. Seufz. Klaus... du und nur du warst meine Familie. Schade daß das heutige Fußballspiel nur über Pay TV zu empfangen ist. Das gestrige Match war schon ganz große Klasse. Irgendwie habe ich links unten in letzter Zeit immer Zahnschmerzen. Werde das beobachten, ob das nur die Zahnhälse sind oder eine Schwachstelle im Schmelz. Immer hat man ein neues Problem. Klausi du fehlst mir und der Gedanke daß du unwiederbringlich bist raubt mir bisweilen den Schlaf und schier den Verstand.
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 06.04.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute habe ich das erste Mal in diesem Jahr den Rasen im Garten gemäht. Die Vögel flattern fleißig mit Zweigen im Schnabel umher, um ihre Nester zu bauen. Leider hatte ich keine Zeit das Schauspiel zu beobachten. Als ich mit dem Rasenmähen fast fertig war, fing es an ein wenig zu tröpfeln. Das war komisch... an sich waren da nicht wirklich dicke graue Regenwolken am Himmel. Ich blickte gen Himmel und sagte grinsend, daß du Klaus die Scherze sein lassen sollst. So war es auch prompt. Klausi du fehlst mir! Die erste Zecke habe ich auch schon erlegt. Mücken gibt es auch massig viele. Und die Insekten fliegen einem nach wie vor ins Auge oder Gesicht beim Rasenmähen. Als ob die Welt nicht groß genug wäre... aber ausgerechnet in mein Auge müssen die Mistviecher fliegen! Eklig. Du siehst... alles ist wie es immer war. Nur du Klaus... du fehlst. Lillie sah ich während des Mähens. Die reckte ihre neugierige Rübe. Wahrscheinlich ist sie schon von dem dämlichen Gartenzwerg über dein Ableben informiert worden. Bildzeitungsniveau. Widerlich. Du fehlst mir unendlich... mein Leben lang!

In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 05.04.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Es regnet heute und depressiv bin ich auch. Das kam schleichend, während der Arbeit, über mich. Werde früh zu Bett gehen. Kann das alles nicht gut ertragen, was mir widerfahren ist. Ich denke, daß ich schon länger Depressionen habe, denn wenn ich einkaufen will weiß ich nicht was ich kaufen soll. Ich habe zu nichts Bock. So viel habe ich noch nie in so kurzer Zeit sparen können. Klausi du fehlst mir! Vorhin dachte ich an unsere Paella... und an die von Filomena. Seufz. Am 7. April hat mein Vater Geburtstag. Gestern Abend habe ich einen Brief mit Karte auf den Weg geschickt. Seit mein Vater, wohl von meiner entsetzlichen Miutter aufgehetzt, mich mal am Telefon - anlässlich seines Geburtstages - angefratzt hat, rufe ich dort nicht mehr an. Das hat der nun davon. Heute werde ich nicht einmal die Nachrichten schaffen. So erschöpft bin ich mental. Das TV Programm interessiert mich auch nicht. Einzig heizen tue ich viel. Ständig habe ich Schüttelfrost. Schlimm ist das.
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 04.04.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Ein herrlicher Tag geht dem Ende zu. Schade daß du nicht mit mir zusammen sein kannst, wie all die Jahre zuvor! Die Perlblumen - wie du sie nanntest - blühen auch schon. Traubenhyazynthen sind das. Die fanden wir wild mit Mini- Osterglocken zusammen in den Bergen des Penedes. Wahnsinn was ich alles an schönen Erinnerungen mit mir herumtrage... als Ausgleich für die Schrecken meiner Kindheit, Jugend und erster Ehe. Heute sah ich etliche Kanuten im Kanal herumpaddeln. Außerdem äste ein großes Reh ganz unbeeindruckt am Kanal. Weißt du noch wie wir mal einer Kanuregatta beiwohnen konnten? Kürzlich kaufte ich spanische Erdbeeren. Na ja... die sahen wie Erdbeeren aus, aber das Aroma hielt nicht das, was das Aussehen versprach. Auf dem Etikett stand, daß die Erdbeeren aus Huelva kamen. Ob Fatima die Erdbeeren geerntet und David -dein damaliger Nachbar - die Steigen verladen hat? Die gingen doch, wie so viele Andere, als Saisonarbeiter in die Erdbeerfelder am Rande des Doñana Naturschutzgebietes bzw. Nationalparkes. Alles Erinnerungen. Das ist alles was blieb. Seufz. Klaus du fehlst mir unendlich!
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 03.04.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute habe ich mir endlich mal einen gemütlichen Tag gemacht. Es gab Bohnen mit einer Kohlwurst. Nachher gibt es Earl Grey Tee mit Biozitronensaft. Klasse. Weißt du noch... der herrliche Zitronenbaum in Zufre bei unserem Haus? Regelmäßig blutet mir das Herz beim Gedanken daran. Erinnerungen kann einem keiner nehmen. Gestern fand ich einen Brief von dir. Darin schriebst du, daß du wünschst, daß ich noch lange, lange, lange leben möge. Das habe ich dir auch immer gewünscht. Und nun? Es ist zum Heulen. Monika hat sich auch aus meiner Freundschaft gekegelt. Sie legte einfach das Telefon auf, als ich ihr etwas vorheulte. Barbaras Gemahl hat sich selber durch Verrat demaskiert. Barbara hält natürlich zu dem Blindgänger. Ergo ist das auch Vergangenheit. In Frankreich gab es jüngst wieder einen BSE Fall. Auch da ist die Kuh noch nicht vom Eis. Antony rief aus Rabat an. Sein Enkelkind leidet wohl an Polio. Richtig habe ich das nicht verstanden. Es gab ein Problem mit einem Bein des Säuglings, und das scheint nun nicht so beweglich wie das andere. Eine Infektion wäre das gewesen, die nur Kinder bekämen und selten wäre. Man müsse, zu gegebener Zeit, Gymnastik mit der Kleinen machen, damit die Behinderung später nicht zu gravierend wäre... Er will mich kommende Woche anrufen und weiter berichten. Klara bekam zu Ostern das Fahrrad ihrer Tochter geschenkt. Leider verstarb ihre Nachbarin ein paar Tage vor Ostern an Krebs. Keine 50 Jahre war die arme Frau alt. Nach Diagnose dieser schrecklichen Krankheit lebte sie noch ein 3/4 Jahr. Da war alles zu spät. Michael hat Verdacht auf Parkinson. Die Ärzte behandeln den schon seit 6 Jahren wegen seiner schmerzenden Bauchmuskeln. Nun meinen sie der Ursache auf den Grund gehen zu können. Unglaublich. Der arme Kerl ist noch lange keine 50 Jahre alt. Du siehst Klaus... das Leben geht weiter. Morgen muß ich wieder arbeiten. Die Zeit bis zu meiner Rente bewegt sich im zweistelligen Bereich. Ach ja... der Tulpenbaum vor dem Haus beginnt zu erblühen. Einen Tulpenbaum gab es damals in der Nähe der Schule, in jener Stadt in der ich gezwungenermaßen aufgewachsen bin. Wie oft stand ich da des Morgens - zwischen Steinsäulen - und blickte auf den rosa blühenden Tulpenbaum. Ach ja... einen Tulpenbaum hatte Werner auch im Garten stehen. Werner verstarb vor ein paar Wochen. Auch noch nicht alt. Schmerzlich. Klaus du fehlst mir!
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 02.04.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Wärmer ist es draußen geworden. Trotz wichtiger Termine und Arbeit, ohne Ende, habe ich zwei Tage mit Migräne kämpfen müssen. Das ist erstmal alles ausgestanden. Ich hoffte, und betete, daß mir Gott und mein Schutzengel helfen möge... und so war es dann auch. Klausi du fehlst mir dennoch. Osterglocken aus dem eigenen Garten wollte ich dir hinstellen, durch Scheckenfraß war von den Blüten der Narzissen und Osterglocken aber fast nichts mehr zu sehen. Schade. Villeicht kann ich dir später von dem Ginster etwas abschneiden oder vom Flieder... wenn die Zeit der Blüten gekommen ist. Nun bin ich ziemich müde, nachdem ich nächtelang nicht schlief, und wenn ich mich hinlegte keine Möglichkeit fand zu entspannen. Mein Körper war so angespannt... wie ein Brett so hart... ganz entsetzlich. Morgen koche ich grüne Bohnen mit Kartoffeln und Kohlwurst. Ganz nach deinem Geschmack. Seufz tief.
In tiefer Trauer und endloser Liebe
deine Tina
Tina am 01.04.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Nun habe auch auch noch Migräne und Schüttelfrost. Das war unter den gegebenen Umständen auch nicht anders zu erwarten. Morgen um die Zeit werde ich mehr texten. Die Leere um mich herum trifft mich wie ein Keulenschlag. Mit dir war ich nie einsam. Ich vermisse dich unendlich.
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 31.03.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Nur ganz kurz... du weißt warum... Seufz. Schlecht ist mir außerdem. Hat das nie ein Ende?! Du fehlst mir so unendlich. Mit dir war meine Welt in Ordnung. Nun ist alles... Wohl dem, der diese Phasen nicht durchmachen mußte. Warum ist das nur so? Und warum mußte das alles so sein?!
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 30.03.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Das war gestern ein Fußballspiel! Klasse! Heute wurde ich auf der Arbeit lobend hervorgehoben... welch Wunder. Das hat mich mit den Vorkommnissen der letzten Tage versöhnt. Schade daß es immer Menschen geben muß, die einem erfolgreich den Tag verderben und das Leben vergällen. Niveau ist keine Creme, die man sich auf seine Falten klatscht. Unglaublich was für Blindgänger frei herumlaufen dürfen! Womit habe ich das nur in meinem Leben verdient? Klaus du fehlst mir unendlich! Diese Lücke wird immer in meinem Leben bleiben... eine Narbe in meinem Herzen und meiner Seele.

Manchmal ist der Schmerz so groß
dass das Auge nicht mehr weinen kann,
sondern das Herz nur still und leise blutet...

In unendlicher Trauer und Liebe
deine Tina
Tina am 29.03.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Anstand und Respekt ist das, was den meisten Mitmenschen fehlt. Habe mich noch mächtig geärgert über so eine unverhohlene Sensationsgier, wie sie während des Osterfeuers zutage trat. Pfui! Dieser Willi soll zusehen, daß ihn nicht selbst das Schicksal, eines Tages, mit voller Wucht trifft. Ebenso diese verdammte, debile Plaudertasche! Ich spucke vor diesen Nulpen aus! Unglaublich! Schön verpackt in ein Mäntelchen aus Solidarität und sozialem Engagement. Fasten - weil man das so macht, gehen zur Frühmesse und dergleichen.... Nein Danke! Maulhelden allesamt. Das war nie unsere Welt. Klaus du fehlst mir! Unfaßbar daß du nicht mehr bist! Heute werde ich das Fußballspiel im TV sehen. Du hättest das auch getan. Man ist das leer und einsam ohne dich! Jetzt sind nur noch "Blindgänger", nach dem Strickmuster derer vom Osterfeuer, um mich herum. Unerträglich. Selbstgerechte Armleuchter. Wie sagte ein Ex-Kollege immer mit einem Blick zum Himmel? ... "Herrgott wirf Hirn runter!" Dem kann ich mich nur anschließen. Ach ja... dagegen kämpften schon die Götter vergebens.
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 28.03.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Es stürmt draußen. Gestern war ich, nachdem ich meine paar Zweige zur Sammelstelle für das Osterfeier brachte, doch noch zum Helfen in den Garten gegangen. Meine Gartenfreundin holte mich, mit ihrem Mann zusammen, von zu Hause ab. Ich machte mich unermütlich auf leere Gläser einzusammeln. Die Gäste des Festes waren nicht willens oder in der Lage es selber zu tun. Ab und an schenkte ich Softdrinks aus. Dann erfuhr ich auf Umwegen, daß der Mann meiner Gartenfreundin - die ich sehr schätzte - im Garten herumerzählte, daß du verstorben bist. Ich bat meine Gartenfreundin damals dies für sich zu behalten. "Ihm wäre das herausgerutscht" nennt man das. Das führte dazu, daß ein Gartenbesitzer, der sich nie sonderlich für mich interessierte, plötzlich beim Getränkeausschank neben mir stand und link frug ob ich von Klaus noch etwas höre. Ich antwortet, daß ich immer mal was von dir hören und jeden Tag mit dir reden würde. Das konsternierte Gesicht des Fragenden kam mir komisch vor. Tja... so kam der Verrat ans Licht. Es war mir als wärest du ein zweites Mal gestorben. Gut daß wir nicht im Dritten Reich leben. Ein "Herausrutschen" hätte dramatische Folgen. Ich fühle mich verraten und beschmutzt, zumal die Gartenfreundin seit einiger Zeit "auf Krawall gebürstet erscheint" und auch einige "Leichen im Keller liegen hat" über die ich nie reden würde. Tja so macht man seine Erfahrungen. Ohne Vorwarnung bekommt man von einem gemeinen Heckenschützen eine verpaßt. Angeblich hätte meine Gartenfreundin mich vorgewarnt, daß ihr Mann sich verplappert hätte. Daran kann ich mich nicht erinnern, außerdem redet die oft so leise, daß ich sie mit meiner Innenohrschwerhörigkeit und ihrem Dialekt akustisch nicht verstehen kann. Mehr möchte ich dazu nicht verlauten lassen. Ich bin mega verletzt und werde mich zukünftig von diesen Individuen fernhalten. Der guten Bekanntschaft ist die Basis entzogen worden. Da hilft es nichts, daß die Gartenfreundin einer Partei angehört, die meinen Vorstellungen entspricht, und der gebildeten Bevölkerungsschicht angehört. Verrat ist mir zu oft auf meinem Lebensweg begegnet. Der Spruch "das größte Schwein im Land, das ist der Denunziant" scheint wohl nicht mehr aktuell zu sein. Menschen, die sich wie eine Klatschzeitung verhalten, lasse ich links liegen. Tja Klaus... so geht es weiter. Du hast nichts verpaßt. Noch immer hat der Stärkere Recht. Noch immer wird gemordet, geklaut, belogen, betrogen, vergewaltigt, erpresst, bedroht, verraten und geprahlt. Du Klaus bist und warst meine Familie. Danke, daß ich einen Teil meines Lebens mit dir verbringen durfte. Du verdienst es, daß man sich mit Anstand deiner erinnert. Bis ans Ende meines Lebens werde ich dich lieben.

Jage die Ängste fort
Und die Angst vor den Ängsten
Für die paar Jahre
Wird es wohl alles noch reichen
Das Brot im Kasten
Und der Anzug im Schrank

Sage nicht mein.
Es ist Dir alles geliehen
Lebe auf Zeit und sieh
Wie wenig Du brauchst
Richte Dich ein
Und halte den Koffer bereit

Es ist wahr, was sie sagen
Was kommen muß, kommt
Geh dem Leid nicht entgegen
Und ist es da,
Sieh ihm still ins Gesicht
Es ist vergänglich wie Glück

Erwarte nichts
Und behüte besorgt dein Geheimnis
Auch der Bruder verrät
Geht es um dich oder ihn
Den eigenen Schatten nimm
Zum Weggefährten

Fege Deine Stube wohl
Und tausche den Gruß mit dem Nachbarn
Flicke heiter den Zaun
Und auch die Glocke am Tor
Die Wunde in Dir halte wach
Unter dem Dach im Einstweilen

Zerreiß die Pläne. Sei klug
Und halte Dich an Wunder
Sie sind lang schon vorgezeichnet
Im großen Plan
Jage die Ängste fort
Und die Angst vor den Ängsten.

Mascha Kaléko


In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 27.03.2016Eintrag melden
Moin! Moin klaus!
Frohe Ostern mein geliebter Klaus! Das erste Osterfest ohne dich. Sagt man jetzt überhaupt schon "frohe Ostern"? Wenn ich Heiligabend "frohe Weihnachten" wünschte hat meine Mutter mich immer verbessert und meinte man wünscht so etwas erst am ersten Weihnachtsfeiertag. Na ja... ich machte nie etwas richtig. Meine Haare hätten den Staubsauger kaputtgemacht und mein Vater meinte ich würde die Zeitung geräuschvoll umblättern. Meine Existenz störte. Heute wird von Mobbing offen geredet und geschrieben. Von narzistischen Persönlichkeitsstörungen und emotionaler Vernachlässigung und dergleichen ebenfalls. Solche Verletzungen und Narben sieht keiner. Die Betroffenen haben - dank einer Art Retardwirkung - ein ganzes Leben etwas davon. Heute pflege ich keinen Kontakt mehr zu diesen Menschen, die mich unverhohlen verrieten, ablehnten und schikanierten. Woher rührte nur der Haß auf junge Menschen? Unglaublich! Mein Vater brüllte damals im Zug - als wir Kinder mit unseren Eltern, in den Ferien, mit unserer Netzkarte in der näheren Umgebung Ausflüge unternahmen - zwei junge Frauen an, weil sie die Abteiltür nicht schlossen. Der haßerfüllte Blick meines Vaters... der kam mir nur zu bekannt vor. So etwas kommt immer wieder hoch... wenn man alleine und das Leben Revue passieren läßt. Nein, ich war als Kind und Jugendliche alles andere als glücklich. Mir braucht keiner etwas von Diskriminierung oder Mobbing erzählen! Alle Facetten konnte ich durchleben, sei es in der Famile, in der Schule oder auf der Arbeit. Noch heute fällt es mir schwer etwas Gutes für mich selbst zu tun. Klaus du fehlst mir! Früher hast du mich immer auf die Zeitumstellung aufmerksam gemacht. Du warst meine Familie! Nur du! Unvorstellbar, daß du nicht mehr bist! Gestern sprach ich mit Marion. Die verlor nun auch noch ihren Hund. Die meinte ich solle Psychopharmaka einwerfen. Ich finde, daß die Figuren, die einen so weit brachten, von mir aus ganze Medikamentenschränke voll, einnehmen sollen! Sonst schädigt man wegen der Nulpen, im Nachhinein noch, seine Gesundheit! Irgendwie habe ich keine Lust mein Gestrüpp zum Sammelplatz für das Osterfeuer zu schleppen. Hab auch noch verschlafen. Den Wecker hörte ich nicht rappeln. Wie oft wecktest du mich, damit ich nicht zu spät zur Arbeit kam!!?? Jetzt arbeite ich in Teilzeit, da habe ich zum Glück keine festen Zeiten. Ich muß nur auf meine Stunden kommen. Seufz. Nun werde ich mich dennoch aufraffen müssen.
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 26.03.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute war ein sonniger Tag. Dennoch bin ich zu Hause geblieben um die Küche auf Vordermann zu bringen. Morgen kommt der Rest dran. Bin wider Erwarten nicht damit fertig geworden. Morgen werde ich kurz zum Osterfeuer stoßen, um meinen Heckenschnitt darauf zu werfen. Dann werde ich mich wieder verziehen. Mir ist nicht nach Osterfeuer und dergleichen zumute. Ich vermisse dich Klaus. Nachher werde ich mir das Fußballspiel ansehen. Du hättest dir das auch angesehen. Vielleicht ist ja etwas von dir bei mir... in Gedanken bin ich eh immer mit dir verbunden.

Der Herr ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind und hilft denen, die ein zerschlagenes Gemüt haben. (Psalm 34, 19)

In diesem Sinne...
in tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 25.03.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute regnet es. Klausi du fehlst. Heute starb Jesus, um 15 Uhr nach unserer Zeit, vor vielen Jahren und ist - der Überlieferung nach - auferstanden. Ich denke wichtig daran ist, daß den Menschen vergeben wurde. Das heißt aber nicht, daß man sich das ganze Jahr über benehmen kann wie "die Sau am Trog", da einem ohnehin vergeben wird. "Das mit der Erbsünde" ist für mich nicht zu akzeptieren. Was kann ein Säugling verbrochen haben? Allein durch seine Existenz etwa? Na egal. Unbestitten ist, daß Jesus existiert hat. Klausi ich vermisse dich dennoch jeden Tag. Ob ich da jemals drüber hinwegkommen kann? Dieser Verlust und die dadurch hervorgerufene endlose Leere und Perspektivenlosigkeit ist oftmals fast nicht zu ertragen. Klaus du warst meine ganze Familie... mein Sinnen und Trachten. Dein Ableben riß mir den Boden unter den Füßen weg. Nun bin ich wieder allein und muß mich durchschlagen, wie ich es von der Stunde Null an tun mußte.
In tiefer Trauer und unendlcher Liebe
deine Tina
Tina am 24.03.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute Abend ist es kälter draußen, als es gestern zur gleichen Zeit war. Jetzt habe ich vier Tage Ruhe. Die Osterfeiertage werde ich nutzen, um mich um meine Wohnung zu kümmern. Das erste Osterfest ohne dich, Klaus. Schrecklich! Bei dem Gedanken kamen mir, vorhin im Bus, beinahe die Tränen. Du mochtest von all den osterlichen Leckereien am liebsten Marzipanostereier mit Rumrosinen. Klaus du fehlst mir. Heute hast du einen niederländischen Fußballspieler dazu bekommen, wo immer du nun bist. Du kannst dich bestimmt noch an die Fußballspiele erinnern. Ich würde gerne auf alles verzichten wenn du nur noch am Leben wärest!

Unendlichkeit

Ich hol Dir den Stern
des Lebens,
sprachst Du,
aus dem Meer
der Unendlichkeit.

Seither bin ich
Dir nie wieder
begegnet,
leb mein Leben
neben der Zeit.

Des Nachts such ich
Dich am Himmel
vergebens,
empfange nur
Dämmerlicht.

Nicht einen
Hoffnungsschimmer
legst Du
dem tönernen Mond
auf's Gesicht.

Ich weiß nur,
dass ich friere
hier draußen,
die Welt ist mir kalt
ohne Dich.

Ach, könntest Du
einen Kometen
schmelzen
als glühendes
Zeichen für mich!

Karin Rohner

In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 23.03.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute Abend war ich mit Teilen meiner Abteilung essen. Das Essen war ganz ok. Den Gesprächen konnte ich teilweise nicht folgen, weil oft von früher die Rede war und auch in "Rätseln gesprochen wurde". Ich muß aber auch nicht alles verstehen und meine Innenohrschwerhörigkeit macht so ein Unterfangen eh unmöglich. Klausi du fehlst mir. Am liebsten wäre ich gar nicht mitgegangen und hätte mir zu Hause eine Mütze Schlaf gegönnt. Na egal. Ich denke wir haben mal wieder Vollmond. Mal sehen ob ich überhaupt einschlafen kann. Klausi wie soll das nur alles werden? Ich kann mich noch immer nicht daran gewöhnen daß du nicht mehr bist. Manchmal bekomme ich regelrecht Panik wenn mir das bewußt wird. Unfaßbar nach wie vor! Werde mir einen Tee kochen, meine Hände an der Tasse wärmen und gleich zu Bett gehen.
In tiefer Truaer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 22.03.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Was soll ich heute schreiben - angesichts der aktuellen Ereignisse? Begreifen kann ich das schon lange nicht mehr. Ein paar Hansel terrorisieren die Welt. Unglaublich! Was soll das nur für einen Sinn haben? Philippe schrieb mir aus Paris daß ich auf mich aufpassen solle. Wie kann man das denn? Wo überall ein Hinterhalt lauern könnte. Bald wird die Uhr wieder auf Sommerzeit umgestellt. Für viele Mitmenschen blieb heute die Zeit stehen. Ich kenne das Gefühl nur zu gut. Von dem Moment an ist nichts mehr wie es war. Es ist als ob man die Umlaufbahn verlassen hat und nie mehr zurückkommt. Mein Rheuma plagt mich sehr und müde bin ich auch. Morgen wird wieder ein schrecklich langer Tag.
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 21.03.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Bald ist Ostern. Ostern mochte ich früher gerne, weil ich die Zeit bei meinen Großeltern verbringen durfte, die 550 km von dem Ort entfernt wohnten, in welchem ich gezwungenermaßen aufwuchs. Meine Stiefgroßmutter kochte immer gut und dekorierte den Eßtisch osterlich. Obstsirup kochte sie den Sommer über ein, den wir Kinder, wenn wir zu Besuch kamen, mit Mineralwasser verdünnt genossen. Nur der Brombeersirup war nur für meinen Großvater reserviert. So war das damals. Auch bei meinen Eltern war das so, daß von der Kirschgrütze die Sauerkirschen für meinen Vater waren und die Grütze für uns Kinder. Ganz so wie bei den Löwen... Auch war das beste Stück des Bratens für den "Herr des Hauses" reserviert. Wenn einer Untertage arbeiten muß, dann kann ich das verstehen. Im Falle meines Großvaters - der damals schon sehr betagt und in Rente war - und im Falle meines Vaters, der in einer Versicherung angestellt war, bedurfte es gewiß nicht der Zufuhr von 2000kcal während des Mittagessens. Daß weibliche Nachkommen in unserer Familie benachteiligt oder gar nicht beachtet wurden versteht sich von selbst. Jetzt könnte man meinen, daß ich schon steinalt sein müßte. Dem ist wiederum nicht so. Unglaublich. Immer hatte ich Angst zu ersticken. Die Spießbürger nahmen mir die Luft zum Atmen. Klausi... du hast das verstanden... warst mit mir. Nun muß ich mich alleine durchschlagen.
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 20.03.2016Eintrag melden
Hola Klausito!
Heute Morgen habe ich für dich Formel1 geschaut bzw. das Fernsehen angeschaltet und mich bis 8 Uhr 15 wieder hingelegt. Als die Übertragung vorbei war bin ich von selbst aufgewacht und habe das Fernsehen wieder ausgeschaltet. Du hattest kein Formel1 Rennen verpaßt. Der Start hatte dich immer am meisten interessiert. Gegen 9 Uhr 30 fuhr ich mit Barbara zum Garten. Irgendwie blüht in den anderen Gärten mehr als bei mir... obwohl ich so viele Zwiebeln gesetzt habe. Na egal. Es ist wie es ist. Heute werde ich mir die Ananas vornehmen. Herrlich. Kalte frische Ananas! Eigentlich bedarf es keines Fleisches. Ich habe schon erwogen wegen meines Rheumas zukünftig vegan zu leben. Einen Versuch ist es zumindest wert. Gleich gibt es Tee - evtl. Earl Grey oder grünen bzw. gerösteten Matetee - mit Zitronensaft. Auch ne tolle Sache. Nur du... du fehlst mir bis an meiner Tage Ende.
In tiefer Trauer und Liebe
deine Tina
Tina am 19.03.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Eigentlich sollte ich heute ganz viel tun. Irgendwie kriege ich die Kurve wieder einmal nicht. Depressionen sind das. Bin antriebslos. Selbst schlafen gelingt mit nicht, da ich Einschlafprobleme habe. Wie soll das nur enden? Klaus du fehlst. Früher haben wir immer zu Ostern Urlaub gemacht. Diese Zeit wird sich nie mehr wiederholen. Wahnsinn. Die Witwenrente rühre ich nicht an. Ich komme auch ohne das Geld aus. Mir wäre lieber du würdest noch leben! Scheiß auf das Geld! Was haben wir alles ohne viel Geld unternommen! Lebten zusammen im Wald in den Bergen des Penèdes, improvisierten jeden Tag aufs Neue, oranisierten Wasser, reparierten Autos... ich will das Leben mit dir nicht missen, auch wenn es oftmals nicht leicht war. Hab Dank für die schöne Zeit, die mich mit den Unbilden meines Lebens, insbesondere meiner Kindheit und meiner ersten Ehe, versöhnt hat.
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 18.03.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute Morgen hatten wir Frühnebel. Im Betrieb bestätigt sich meine Befürchtung immer mehr mitten in der Schlangengrube gelandet zu sein. Na egal. Werde meine Arbeit verrichten und der Rest kann mir egal sein. Morgen bleibe ich zu Hause, weil ich viel in der Wohnung tun muß. Jetzt bin ich wahnsinnig müde. Klausi du fehlst mir. Immer konnte ich dir alles erzählen... immer hörtest du geduldig zu und immer wußtest du Rat. All das und noch viel mehr fehlt mir seit du starbst.
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 17.03.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute war ein herrlich sonniger Tag. Mittags saßen die Leute bereits an den Tischen der Eisdielen und schlemmten in der Fußgängerzone - wohlgemerkt draußen - riesige Eisbecher. Morgens war es noch ziemlich kalt. Unglaublich. Eine Florfliege sah ich auch schon herumflattern. Florfliegen erinnern mich an meine Stiefgroßmutter. Die trug immer zarte lindgrüne Chiffronschals als Kopftuch. Die Zartheit der Flügel der Florfliege erinnern mich zeitlebens an meine Oma. Des morgens auf dem Weg zur Arbeit konnte ich, auf dem Feld gegenüber der Bushaltestelle, einen Fasan rufen hören. Fasane... da erinnere ich mich an Dänemark. Wir nächtigten mit unserem Wohnmobil wild an einer Waldlichtung. Morgens waren wir plötzlich umringt von etwa 12 Goldfasanen. Astor saß vorne auf dem Fahrersitz und beobachtete die schönen Tiere. Weiße Lilien, hohe Gräser und Morgendunst ließen die Lichtung wie von Feen verzaubert wirken. Weit entfernt sah man eine Fischerkate mit einem Holzgestell vor der Haustür, im Garten, an welchem ein zartes Fischernetz im Wind trocknete. Ja... und nach der Arbeit kreiste ein großer Raubvogel, über der Wiese, in der Nähe der Bushaltestelle. Der Raubvogel erinnerte mich an Geier, die ich in Ex-Jugoslawien und Spanien beobachten konnte. Klaus du fehlst mir! Hab Dank für die wunderschöne Zeit und die vielen Erinnerungen.
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 16.03.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Draußen war es heute richtig kalt. Abends ging die Sonne so rot wie eine Blutorange unter. Von der Arbeit gibt es nicht viel Gutes zu berichten. Noch immer weiß ich nicht ob es sich dort um Mobbing handelt oder nur um Gleichgültigkeit, Dummheit und Nullbockeinstellung. Werde intensiv nach etwas Anderem die Fühler ausstrecken. Früher oder später werde ich etwas finden... hoffe ich zumindest. Du fehlst mir Klausi. Heute kam der Katalog für Urlaube auf dem Bauernhof im Allgäu. Vielleicht mache ich das im Spätsommer. Weite Reisen mache ich ohne dich nicht mehr. Ohne dich gibt das alles keinen Sinn für mich.
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 15.03.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Kalt ist es draußen. Gestern habe ich eine Orthese für mein linkes Daumengelenk verschrieben bekommen. Heute Morgen habe ich das gute Stück abgeholt und trage es fleißig. Mal sehen, ob das was nutzt. Seit Dezember habe ich Probleme mit der linken Hand. Bis in die Schulter ist der Schmerz inzwischen gezogen. Aus- und Anziehen ist eine Herausforderung, jedes Mal. Klausi du fehlst mir! Heute Morgen habe ich mich mit der Versicherungstante wegen der Riesterrente gezofft. Seit deinem Ableben sehe ich in solchen Verträgen keinen Sinn mehr. Die gute Frau zog alle Register, überzeugen konnte sie mich jedoch nicht. Na egal. Man kann das unsinnige Teil auch bis zur Altersgrenze ruhen lassen. Ich werde es ja sehen... eines Tages. Seufz...

Dein Lebensweg ist zu Ende.
Die Lebenstür hat sich geschlossen.
Ich danke dir, dass deine Tür immer für mich offen war
und ich dich ein Stück des Weges begleiten durfte.

(Sabine Coners)

In tiefer Trauer und Liebe
deine Tina
Tina am 14.03.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Die Ergotherapeutin meinte heute, daß die Toten zu Materie würden... erzählte aber, daß die Seelen eine neue Aufgabe bekämen. Also ich kann mit dem ganzen esoterischen Gedöne nicht wirklich etwas anfangen. Mir kamen irgendwie die Tränen bei der Vorstellung daß du nun nur noch Materie sein sollst. Meine Therapeutin riet mir - Fangopackungen jonglierend - ein Trauercafe aufzusuchen. Na ja... mal sehen. Im Moment bin ich nur unheimlich müde. Gleich werde ich mir einen Tee kochen und zu Bett gehen. Der morgige Tag wird wieder ein langer Tag.
In tiefer Trauer und ebensolcher Liebe
deine Tina
Tina am 13.03.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Letzte Nacht träumte ich wieder von dir. Leider kann ich mich an den Traum nicht erinnern. Aber daß du dort eine Rolle spieltest weiß ich noch. Seufz. Morgen muß ich wieder in die Schlangengrube... was man gemeinhin als Arbeit bezeichnet. Mobbing herrscht dort allerorten. Mobbing kenne ich gut. Meine Mutter hat mich von der Stunde Null an gemobbt, in der Schule war das so üblich, im Lehrbetrieb ebenfalls und später in manch anderem Betrieb. Werde meine Arbeit verrichten, höflich bleiben und meiner Wege gehen, wenn die Zeit gekommen ist in den Feierabend zu entschwinden. Guten Tag und schönen Weg wünschen... nach dem Motto. Die letzten Jahre in meinem Elternhaus habe ich auch nicht mehr Worte gewechselt. Leider habe ich im Moment keine andere Alternative. Ich schaue regelmäßig nach offenen Stellen, um mich dort zu bewerben. Die Sonne scheint, leider weht ein kalter Wind. Gleich werde ich mich um meinen Haushalt kümmern und meine Wäsche waschen, putzen, aufräumen etc. Klausi... bei dir krähten immer die Hähne um diese Zeit... nie werde ich jemals vergessen was war. Schade daß wir nie Eheringe hatten. Ich habe mir überlegt welche zu kaufen, mit Gravur versehen zu lassen und sie bis an mein Lebensende zu tragen. Du erwähntest mal deren Anschaffung. Irgendwie haben wir das nicht in die Realität umgesetzt. Nächstes Jahr werde ich in deine Heimat fahren, habe ich mir vorgenommen... du weißt schon warum...

In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 12.03.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute ist es ein wenig windig. Dadurch empfindet man es kälter draußen. Klausi du fehlst. Nachts träumte ich von dir.
Eine Frau fuhr dich mit ihrem Auto an. Anschließend lagst du gekrümmt im Straßengraben und ich brüllte die Autofahrerin an. Bestimmt habe ich ganz laut im Schlaf geschrien. Schrecklich war das! Dein Ableben war noch entsetzlicher und ist nach wie vor unfaßbar.

Menschenleben sind wie Blätter, die lautlos fallen.
Man kann sie nicht aufhalten auf ihrem Weg.
All unsere Liebe vermag sie nicht zu halten.

In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 11.03.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute bin ich schon um 15 Uhr von der Arbeit weg um mit dem Bus nach Hause zu fahren. Kaum saß ich im Bus... gab es vor uns einen Unfall. Die Straße wurde gesperrt und der Bus mußte warten. Notarztwagen rasten zur Unfallstelle. Da dachte ich ganz intensiv an dich und konnte nur mit großer Mühe verhindern loszuheulen. Als man dich mit dem Notarzt ins Krankenhaus brachte war das letztendlich nur ein Aufschub. Genau zwei Monate später verstarbst du. Das war mir heute als wäre es gestern gewesen. Nichts an seelischem Schmerz wurde zwischenzeitlich weniger. Klausi du fehlst mir von Tag zu Tag mehr.

In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 10.03.2016Eintrag melden
S7RiZMoin! Moin Klaus!
Heute Morgen war die Landschaft wieder weiß gefroren... alles voller Raureif. Früher habe ich immer geschwitzt, jetzt seit ich älter werde, friere ich nur noch. Klausi du fehlst. Wie gerne fuhren wir nach Frankreich oder Spanien! Die Hunde waren auch mit dabei. Alles ist dahin. Seufz. Du bist nicht mehr und die Hunde schon lange nicht mehr... nach Frankreich fahre ich vorerst nicht mehr und nach Spanien schon gar nicht. Weißt du noch wie ich im Garten, in Roda de Bara, einen Nashornkäfer auf meiner Hand sitzen hatte? Das war eine tolle Zeit... und um die Osterzeit gab es Calçots mit Salsa Romescu evtl. auch Aioli und Baguette... feuchtes Zeitungspapier um die Frühlingszwiebeln gewickelt und ab auf den Holzkohlengrill... am besten zieht man alte Sachen dabei an... denn schwarze Hände bekommt man dabei garantiert... grins... eine kleine Sauerei. Ich will all die Erinnerungen nicht missen. Hab Dank für die wunderschöne Zeit!

In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 09.03.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute schien die Sonne so schön. Ich weiß noch wie wir damals am See vor einer dunklen Holzwand standen und die Frühlingssonne auf unseren "Pelz" scheinen ließen. Ich vermisse dich unendlich. Unfaßbar, daß von dir nur ein Häuflein Asche blieb. Wieder fühle ich mich nur geduldet und nicht willkommen. So fühlte ich mich bei meinen Eltern, in der Schule, in der Lehre, auf der Arbeit... da wo ich wohnte und wohne... du allein warst mein Fels in der Brandung... meine Familie. Nun bin ich wieder alleine.

Die frühen Jahre

Ausgesetzt
In einer Barke von Nacht
Trieb ich
Und trieb an ein Ufer.
An Wolken lehnte ich gegen den Regen.
An Sandhügel gegen den wütenden Wind.
Auf nichts war Verlaß.
Nur auf Wunder.
Ich aß die grünenden Früchte der Sehnsucht,
Trank von dem Wasser das dürsten macht.
Ein Fremdling, stumm vor unerschlossenen Zonen,
Fror ich mich durch die finsteren Jahre.
Zur Heimat erkor ich mir die Liebe.
(Mascha Kaléko)

In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 08.03.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Diesen Morgen war wieder alles voller Rauhreif. Gegen Mittag schien die Sonne. Herrlich war das, obwohl ich fröstelte. Gestern Nachmittag flitzten drei Rehe am Waldsrand entlang. Komisch... ob die auch mal ein Kitz haben? Die drei sind ja auch irgendwoher gekommen. Das sind wohl noch die drei Rehe von letztem Jahr. Die sind ganz schön groß, wenn die dahergerannt kommen. Klausi du fehlst mir! Das wird sich niemals ändern. Früher hätte ich uns noch einen Tee gekocht, bevor wir uns, jeder mit einer Wärmflasche, zur Ruhe begeben hätten. In Zufre war das ziemlich kalt im Winter. Ich weiß noch wie ich unter einem Berg Decken lag, sonst hätte ich nicht einschlafen können. Seufz... Erinnerungen... das ist alles was mir blieb.

In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 07.03.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute hat es hier geschneit und gleichzeitig schien die Sonne. Das hatte ich auch noch nie gesehen. Einen Regenbogen suchte ich vergebens. Warum auch? Der Regen war ja zu Kristallen gefroren... bricht das Licht also anders als Regentropfen. Klausi du fehlst mir! Vorhin rief Barbara an. Im Park soll es ein Ostereiersuchen für Kinder geben. Seufz... du mochtest die großen, mit Pralinen gefüllten, Ostereier so gerne. Das erste Osterfest wird dieses Jahr ohne dich stattfinden... wie all die anderen die folgen werden auch. Das ist schon bitter.

Wenn du jetzt bei mir wärest

Wenn du jetzt bei mir wärest,
würde ich mich selbst in dir finden.
Wenn du jetzt bei mir wärest,
wärest du die einzige Person,
die all die Dinge wissen würde,
die wir zusammen planten.

Ich möchte mein Leben leben,
so wie du sagtest, daß ich es würde,
mit Mut als meinem Hoffnungslicht,
kämpfend für das, was richtig erscheint,
wie du mich glauben machtest,
daß ich es könnte.

Ich werde auf deinen Schwingen fliegen,
zu Orten, an denen ich niemals war.
Es gibt so vieles, daß ich niemals sah,
aber ich kann noch deinen Herzschlag fühlen.
Und wir werden großartige Dinge unternehmen,
auf deinen Schwingen.

Eines Tages ..... mit deinem Geist, der mich leitet....und deiner Erinnerung neben mir.

(Verfasser unbekannt)


In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 06.03.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute geht es mir nicht gut. Das Herz schmerzt, der Magen grummelt, der Kopf brummt und eine Erkältung bahnt sich an. Kein Wunder. Es scheint chic zu sein hemmungslos in der Gegend herum zu niesen und zu husten ohne sich vorzusehen und abzuwenden. Für mich stellt das den Tatbestand vorsätzlicher Körperverletzung dar, wenn ich mich so verhielte. Vielleicht denken sich die asozialen Subjekte, die ihr Gegenüber anniesen, "geteiltes Leid ist halbes Leid". Klaus du fehlst mir. Mit wem kann ich mich so unterhalten wie mit dir? Für wen soll ich kochen? Für wen soll ich sorgen? Für wen und mit wem... lohnt das Leben? Ich werde mich wohl nie daran gewöhnen, daß du nicht mehr bist!

Die Welt ist so leer, wenn man nur
Berge, Flüsse und Städte darin denkt.
Aber hie und da jemand zu wissen,
der mit uns übereinstimmt, mit dem
wir auch stillschweigend fortleben,
das macht uns dieses Erdenrund
erst zu einem bewohnten Garten.

(J.W. v. Goethe)


In tiefster Trauer und ebensolcher Liebe
deine Tina
Tina am 05.03.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Letzte Nacht bin ich wieder jede Stunde aufgewacht obwohl ich, als ich zu Bett ging, sehr müde war. Du fehlst mir einfach. So viel ich auch tue... es hilft mir nichts. Du fehlst mir an allen Ecken und Enden.

Es wird Stille sein und Leere.
Es wird Trauer sein und Schmerz.
Es wird dankbare Erinnerung sein,
die wie ein heller Stern die Nacht erleuchtet,
bis weit hinein in den Morgen.

In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 04.03.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!

Heute ist es windig und kalt draußen gewesen. Der Schnee, der fiel, blieb nicht liegen. Hier blühen schon Narzissen und Osterglocken. Müde bin ich von der Arbeit und dem ganzen Stress. Philippe schrieb mir mal wieder eine Email aus Frankreich. Der hatte am 29. Februar Geburtstag und fährt zwischen seiner Arbeit in Paris und seinem geerbten Anwesen in Lothringen hin und her. Seufz... und du Klaus fehlst mir unendlich!

In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 03.03.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Wieder ist ein Tag zu Ende gegangen. Ich konnte gestern und heute viel erledigen. Morgen geht es weiter... bin total müde und kalt ist mir auch. Barbara war gestern noch kurz mit mir draußen und wollte im Dunklen zum Schloß hinauf. Als wir starteten goß es plötzlich, so daß wir den Spaziergang auf unbestimmt, aber sicherlich wenn es trockener und wärmer ist, verschoben. Dafür sah ich gestern noch, als ich aus dem Bus stieg, die drei Rehe auf dem Feld äsen. Klausi... ich kann tun was ich will und es drehen wie ich will... du fehlst mir von Tag zu Tag mehr!

Manche Dinge kann man niemals begreifen.
Manche Dinge kann man niemals greifen.
Manche Dinge sind unfassbar.
Manche Dinge sind unfassbar unbegreiflich.
Man wünscht sich, nichts fassen, nichts begreifen zu müssen.

Nur einmal die Zeit zurückdrehen zu dürfen......

In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 02.03.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Was soll ich dir schreiben? Hatte heute drei Termine wahrzunehmen und habe noch nebenher ein paar Stunden gearbeitet. Jetzt bin ich nur noch müde und kalt ist mir auch. Im Grunde hat sich nichts geändert, seit du nicht mehr bist. Kinder werden geschlagen, angebrüllt, mißhandelt und getötet. Tiere und Pflanzen werden ausgerottet. Kriege geführt. Kulturgüter zerstört. Noch immer hat der Stärkere recht. Noch immer wird gelogen, gestohlen, bedroht, unterschlagen, getrickst und vergewaltigt. Nur du... du fehlst unendlich.

In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 01.03.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Im Moment friere ich vor mich hin. Diese feuchte Kälte, die zur Zeit herrscht, tut mir nicht gut. Du fehlst mir mehr und mehr. Seufz. Halbmond haben oder hatten wir. Jetzt ist 21 Uhr und ich bin schon so müde, daß ich zu Bett gehen muß.

Könnte ich loslassen,
dann würde ich das,
doch ich kann es nicht......
loslassen von allem was
mich traurig macht,
doch Erinnerungen,
die schön sind,
mich aber traurig machen......
will und kann ich nicht
aus meinen Leben streichen.
Da dies alles ist, was mir geblieben ist...

(Verfasser unbekannt)

In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 29.02.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute ist es wieder kalt draußen. Vorhin sah ich einen Leichenwagen und dachte so bei mir, daß du auch in so einem Wagen lagst und vom Krankenhaus zum Krematorium gekarrt wurdest. Mir wurde ganz anders. Das Gefühl ging durch Mark und Bein. Mir fiel es schwer nicht in Tränen auszubrechen. Klausi du fehlst mir so! Unfaßbar nach wie vor, daß sich ein Mensch einfach in Nichts auflöst!

Noch bevor deine
Seele heimgekehrt ist,
war bereits alles in Liebe
für deine Rückkehr vorbereitet.
All das, was dein Herz
sich einst von dieser
Welt erträumte und
das Leben nicht
einlösen konnte,
all das hast du nun
ausgebreitet gefunden.
Aber vor allem fandest
du eines....ewige Freude.
Mein Herz will ruhig sein,
wenn es dich in diesem Glück
geborgen wissen darf....

Eines Tages wird auch alles für
uns vorbereitet sein, werden Du
und ich vorfinden, was das Leben nicht
einlösen konnte.
Eines Tages werden unsere Hände
und Herzen niemals mehr
loslassen müssen....


(Verfasser mir unbekannt)


In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 28.02.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Die Sonne strahlt - trotz Kälte - ihr schönstes Strahlen. Gestern Nacht sah ich den Mond so komisch zwischen den Platanen hervorlugen... richtig mystisch mutete das an. Der helle Mond vor, den sich schwarz abhebenden, Ästen der knorrigen Platane und ein paar kleine Sterne drumherum sowie ein größerer und hellerer in etwas weiterer Entfernung. Zu Mittag gab es heute unsere geliebten Bratkartoffeln. Vorhin fand ich einen alten Brief von dir. Du warst nach Zufre vorausgefahren und schildertest wie zu dieser Zeit ein schweres Gewitter niederging. Diego pflanzte damals bereits Kartoffeln, welche eine Woche später schon mit ihrem Grün aus der Erde kamen. Ob Lalla und Diego noch leben? Die waren damals bereits betagt. Seufz. Ich fand es schön in Zufre. Da komme ich niemals mehr hin. Wahrscheinlich ist das gut so, denn das würde mir mein Herz brechen. Viele Orte kann ich deshalb nicht mehr aufsuchen. Eigentlich möchte ich nur noch irgendwo in der Natur sitzen... evtl. mit einem guten Buch... und in Ruhe gelassen werden. Hab keine Lust auf Gesellschaft oder aufdringliche Gestalten. Kann man sich überhaupt unbehelligt irgendwohin setzen? Sollte ich mal im Lotto gewinnen, dann würde ich mir eine kleine Burg kaufen. Mit dicken Wänden, weiß-blau oder weiß-rot gestrichenen Holzfensterläden, gemütlichen Nischen mit Butzenfenstern in welche man eine Holztruhe stellen und sich ausgestreckt ein Buch zur Hand nehmen oder ins Tal hinunterblicken kann... Kachelöfen zum Heizen... einen offenen Kamin... zum Kochen einen großen Kochherd mit Umlaufschiene, der mit Holz beheizt wird... einen Brotbackofen aus Stein... einen Gewölbekeller, eine Hauskapelle, einen alten Flügel, einen Innenhof mit Brunnen und Springbrunnen... ja klar mit Arkaden, Steinbänken und Gewürzgärtchen... eine Zugbrücke... schwere Holztüren mit Beschlägen... einzig die Solarplatten auf dem Dach, die Stromleitungen, das Fernsehen, die Solarschüssel, das Telefon, das Radio, die CDs und die sanitären Anlagen wären modern... sonst gibt es nur alte Holzmöbel. Einen kleinen Wald und Streuobstwiesen um die Burg gepflanzt... mit einem Bach und Forellen darin. Bienenstöcke hätte ich auch gerne. Allerdings müßte sich ein Imker darum kümmern. Ach ja... meine Hunde, Katzen und Hühner lebten auch mit mir auf der Burg. Das wäre etwas für mich. Autark wollte ich schon immer leben. Seufz... das würde mein Herz noch begehren... mich endlos zurückziehen zu können.

Du bist nicht mehr hier,
doch ich kann Dich sehen
-manchmal-
hinter den Wolken
-manchmal-
im Spiegeln des Wassers
-manchmal-
in den Strahlen der Sonne
-manchmal-

Du bist nicht mehr hier
und doch kann ich Dich hören
-manchmal-
im Rauschen des Windes
-manchmal-
im Rascheln der Blätter
-manchmal-
im Plätschern des Wassers
-manchmal-
und manchmal sogar
hör ich Dein vergnügtes Glucksen
hier im Haus.

Du bist nicht mehr hier
und doch kann ich Dich spüren
-manchmal-
Du streichst mit dem Wind durch mein Haar
-manchmal-
heilst mit der Liebe mein Herz
-manchmal-
wärmst mit der Sonne meine Haut
-manchmal-

Du bist nicht mehr hier,
doch Deine Spuren sind da,
überall.
Niemand kann sie verwischen.
Ich kann sie sehen,
ich kann sie hören
und ich kann sie spüren.
Überall sind Spuren von Dir geblieben,
denn etwas von Dir ist noch hier.

Nur ist "manchmal" oft zu fern...

(Verfasser unbekannt)

In tiefster Trauer und ebensolcher Liebe
deine Tina
Tina am 27.02.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute wachte ich bei hellem Sonnenschein auf. Kalt ist es draußen, aber die Sonne strahlt. Weiß du noch wie bei uns in Spanien, des morgens und eigentlich den ganzen Tag, die Hähne aus Leibeskräften krähten? Eigentlich sollte ich heute rausfahren und Pferde beobachten, aber ich muß mal was in der Wohnung tun... seufz. Geschlafen habe ich endlich mal lange und gut. Ich träumte von uns. Wir suchten irgendwelche Maschinen und fanden im Internet einen Anbieter in Frankreich, der sich als sehr gut und zuverlässig erwies. Danke daß du mir wenigstens noch im Traum begegnest. Dennoch fehlst du mir unendlich. Gestern warst du schon ein halbes Jahr nicht mehr. Wie die Zeit vergeht, obwohl sie für mich stehenblieb. Ich werde wohl nie darüber hinwegkommen.

Anwesenheit

Ich habe uns Tee gemacht
und stelle Stövchen,
Zuckerdose,
Löffel
und zwei Schalen
auf den Tisch -

und dann erst fällt mir ein,
dass Du gegangen bist,
so sehr bist du
bei mir geblieben.

Hans Kruppa

Mit tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 26.02.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute war es wieder kalt draußen. Zur Arbeit war ich auch und zum Augenarzt. Unerquicklich war es auf der Arbeit. Werde mich mal vorsorglich um etwas Anderes bemühen. Hab schon 180 Stunden geschuftet obwohl ich nur 130 Std. im Monat schuften muß. Bezahlt wird die Mehrarbeit nicht. Angeranzt wird man eh alle Nase lang. Das muß ich nicht haben. Du als ehemaliger Betriebsratsvorsitzender... dir würde die Galle hochkommen. Du fehlst mir.

Der Tod

Ich fürchte nicht den Tod, der mich zu nehmen kümmt;
Ich fürchte mehr den Tod, der mir die Meinen nimmt.

Friedrich von Logau (1605-1655)

In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 25.02.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Kalt ist es wieder geworden. Heute hat es sogar geschneit. Der Schnee schmolz aber schon im runterkommen. Klausi du fehlst mir unendlich! Wie soll ich das nur aushalten? Wie lerne ich mit allem umzugehen? Mir ist vor meiner Zukunft regelrecht bange. Die gekaufte gelbe Primel hat schon bei mir zu Hause "die Ohren hängen lassen"... wahrscheinlich hat die den Temperaturunterschied nicht vertragen. Heute habe ich für dich zwei neue Primeln gekauft. Eine blaue und eine lilafarbene. Die werde ich dir hinstellen. Angeblich stürzen sich die Schnecken hauptsächlich auf gelbe Primeln. Dann hätten die zwei Pflanzen eine Überlebenschance, wenn die die Temperaturschwankungen aushalten.

An dich denken
so wie jetzt:
dich weit weg
lächeln sehn
im Schlaf.
Die Hand durch die Nacht
in dein Haar schicken
und einen Kuss
wie eine Sternschnuppe
durch deinen Traum.
Die Ferne aufrollen
wie eine Schnur
an deren Ende
deine Wärme ist.

Jörn Pfennig

In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 24.02.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klausi!
Letzte Nacht träumte ich von dir. Du hattest in Afrika eine Wohnung gemietet und ich besuchte dich dort. Ein großer Fluß schlängelte sich in einer lieblichen Landschaft dahin... das konnte man aus deinem Fenster heraus bewundern. In einem anderen Gewässer oder Wasserbecken schwammen viele Fische evtl. Forellen... Seufz... wenigstens begegnen wir uns im Traum. Klausi du fehlst mir! Heute schien ab und an die Sonne. Sonst regnete es und kälter wurde es auch noch. Werde mir gleich einen Tee zubereiten und früh zu Bett gehen.

In unendlicher Trauer und ebensolcher Liebe
deine Tina
Tina am 23.02.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
In drei Tagen bist du ein halbes Jahr tot. Nie werde ich vergessen was war! Niemals! Heute bin ich ausgerastet. Mein komischer Nachbar begegnete mir auf dem Weg zur Mülltonne und frug mich dämlich "na?! Alles klar?!" Da bin ich explodiert. Ich fuhr regelrecht aus der Haut. Ich herrschte den Typ an "aus dem Alter einen Knicks machen zu müssen und aus Höflichkeit zu allem ja und Amen sagen zu müssen bin ich raus! Das einzige was klar ist, ist daß mein Mann tot ist! Sonst nichts! Wie kommen Sie überhaupt dazu mich so anzureden?!" Die Mülltonne schub ich krachend in die Metallbox und warf sie polternd ins Schloß. Mein Nachbar blickte betreten drein und bot mir schließlich an mich zur Arbeit zu fahren. Wahrscheinlich wollte der nur, daß ich aufhöre auf der Straße herumzuschreien. Mir egal. Du kanntest mich Klaus... wenn ich den Kanal voll habe... sehe ich rot. Das dauert sehr lange... aber wenn es so weit ist, reagiere ich ziemlich unbeherrscht.


Wo immer du auch sein magst
Ein Stern am Horizont
Auf dem Weg in eine Heimat
Auf die zu hoffen es sich lohnt.
Wie deine Welt auch sein mag
Voll von Wärme und von Licht
Macht der Glaube mir zur Wahrheit
Was endlos ist das stirbt auch nicht.

Du bist der Wind in meinen Haaren
Bist die Sonne auf meiner Haut
Bist die Träne, die ich weine
Bist mein Lachen, hell und laut
Manchmal spür ich Deine Nähe
Manchmal suche ich nach Dir
Bist ein Teil von meinem Leben
Unverrückbar, tief in mir

Was immer du jetzt sehn kannst
Was immer du jetzt spürst
Welche Sinne dich auch leiten
Bei dem Leben das du führst
Wie sehr du auch entfernt bist
Irgendwann stehst du vor mir
Meine Liebe wird dich finden
Führt mich auf den Weg zu Dir.

In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 22.02.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Wieder hat es heute nur geregnet. Mir ist nur noch nach Heulen zumute. Klaus du fehlst mir unendlich! Oft kommt dieses Gefühl der wahnsinnigen Leere und Verlorenheit über mich, besonders abends nach der Arbeit. Ich komme mit deinem Verlust nicht klar. Meine Mutter wartet - wie auch meine Stiefgroßmutter es tat - auf das Ableben ihres Ehemannes. Unvorstellbar für mich. Mein Vater scheißt ihr aber etwas... grins. Die haben sich redlich verdient. Unglaublich.

Das Leben ist eine große Lektion in Demut.
(Sir James Matthew Barrie)

In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 21.02.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Es regnet ohne Unterbrechung und der Wind weht pfeifend um die Ecke. Klaus du fehlst mir! Heute ist wieder so einTag... wieder bekomme ich die Kurve nicht und weine den ganzen Tag! Wenn ich damals gewußt hätte, daß das ein Abschied für immer sein sollte... Nie werde ich jemals darüber hinwegkommen. Mutterseelenallein war ich als du starbst... wurde dazu noch hemmungslos bestohlen und verraten. Niemals wird jemals darüber "Gras wachsen".

Nur ohne Dich

Strahlend blauer Himmel
betretene Mienen
tränenfeuchte Augen
deine Urne sinkt langsam
in die Dunkelheit hinab

Bis zu diesem unwirklichen Moment
glaubte ich in meiner Trauer
der Himmel müßte weinen
die Welt im Stillstand verharren
und sei's nur für Sekunden...

Doch die Sonne lacht
die Erde dreht sich weiter
-nur ohne Dich-
Du liegst nun für immer
in deinem Grab.

(Verfasser ist mir unbekannt)


In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 20.02.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute Morgen war ich mit Dirk einkaufen. Normalerweise wären wir jetzt einkaufen gefahren... in Spanien... und hätten bei ALDI und LIDL eingekauft. Es ist zum Weinen. Du fehlst mir unendlich! Nun regnet es draußen. Eine kleine rote Rose im Topf mit Erde habe ich dir besorgt und zu deinem Foto hingestellt. Du und deine Rosen... seufz tief. Nun muß ich ohne dich - meinen Felsen in der Brandung - klarkommen. Mein Herz schmerzt.

In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 19.02.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute war ich nach langer Zeit im Garten. Damit es im Haus nicht feucht wird, habe ich im Ofen ein Feuer gemacht. Da werde ich im Frühjahr reinklotzen müssen, damit es nicht wie in der Prärie aussieht. Altglas habe ich auch entsorgt, bin zur Arbeit gegangen und habe den Hausarzt besucht. Morgen werde ich mit Dirk einkaufen fahren. Du siehst... das Leben geht weiter. Man kann sich nicht wegbeamen und muß weitermachen, ob einem das nun gefällt oder nicht. Man wird nicht gefragt. Ständig ist mir kalt. Ich schlafe schon seit Jahren mit dicken Wollsocken... seit diesem Winter sogar mit dicker Wolljacke. Wie ein Yeti schlurfe ich nachts durch die Wohnung. Egal... ich bin allein und werde es bleiben. Etwas Gutes oder gar Besseres kommt eh nicht hinterher. Wie lebst du nun? Was ist aus dir geworden? Wachst du - als mein Schutzengel - über mich? Ich komme wohl nie mit dieser Situation klar.

In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 18.02.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute schien die Sonne und die Vögel sangen des morgens um die Wette. Leider kann ich mich nicht so recht daran erfreuen. Ich bin nur noch müde und kann am Ende doch nicht wirklich tief ausschlafen. Klaus du fehlst mir! Ich weiß nicht was von dir übrig ist und wo sich deine Seele oder was auch immer befindet. Für mich ist dein Ableben nach wie vor unbegreiflich. Nie werde ich darüber hinwegkommen. Niemals!

In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 17.02.2016Eintrag melden
Hallo Klaus!
Noch immer ist es ziemlich kalt draußen. Den Tulpenstrauß habe ich heute morgen entsorgt. Am Wochenende besorge ich dir einen neuen Strauß. Mehr kann ich nicht für dich tun. Unglaublich, wie die Zeit vergeht. Am 26. bist du schon ein halbes Jahr tot. Unser Praktikant im Betrieb ißt auch so gerne Rosinenschnecken wie du es einst tatest. Es gibt kaum Dinge die mich nicht an dich erinnern. An der Käsetheke im Supermarkt bemerkte ich Manchego. Um nicht in Tränen auszubrechen bin ich schnell weitergegangen. Diese Wunden heilen nie.

Wie sehr du mir fehlst
Gerade eben warst du noch hier
jetzt bist du fort
dein Platz ist leer
überall sehe ich deine Spuren
und fühle
wie sehr du mir fehlst
noch sind die Räume erfüllt
von deinem Wesen
deinem Zauber
deinem Lachen
und deiner Wärme
Etwas wird bleiben
wovon ich leben kann.

(Margot Bickel)

In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 16.02.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Krokusse blühen bereits im Vorgarten. Kalt ists des nachts. Das Rheuma macht mir zu schaffen. Du fehlst! Heute sah ich ein Auto mit einem Pferdeanhänger hintendran. So sind wir mal umgezogen. Wir fuhren zweimal hin und her damit... so kam ich hierher und blieb in diesem Bundesland. Mir kamen die Tränen bei den Erinnerungen. Was war das für eine Zeit!! Nun bin ich hier und du bist nicht mehr. Hab immer alles in die Waagschale geworfen... hab nie gefragt was werden wird... ob es sich lohnt... komme hier nicht mehr weg... wo sollte ich auch hin?! Zu Hause bin ich hier dennoch nicht. Bin nirgends zu Hause. Wohl dem der Nestwärme erfahren hat und einen Flecken auf der Erde als seine Heimat bezeichnen kann. Mir widerfuhr dieses nicht. Nur du Klaus... du warst meine Heimat.

Heimatlos

Es ist so schön
nach Hause zu kommen,
erwartet zu werden.
Du gingst, und mit dir
mein Zuhause.

(Annegret Kronenberg)


In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina

Ich wurde heimatlos.
Tina am 15.02.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Noch immer ist es draußen "ein Häppchen kalt"... es hat auch heute Morgen geschneit. Der Schnee blieb nicht liegen. Im Vorgarten blühen schon Schneeglöckchen. Ein niedlicher Zaunkönig hüpft morgens emsig in der Hecke hin und her, die den Vorgarten abgrenzt. Erstaunlich wie die Vögel mit der Kälte und dem schwachen Nahrungsangebot klarkommen. Von der Arbeit bin ich total müde. Klausi du fehlst mir. Früher hast du mir Bohnensuppe gekocht... aus weißen Bohnenkernen... das mochten wir beide so gerne. Seufz tief.

Man lebt zweimal:
das erste Mal in der Wirklichkeit,
das zweite Mal in der Erinnerung.

(Honoré de Balzac)

In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina


Gedenkseiten.de

Eine Kerze für Klaus

Am 06.09.2015 wurde diese virtuelle Gedenkkerze für Klaus auf Kerze-anzuenden.de entzündet und damit ein einzigartiges Online-Gedenken erstellt.

Die Kerze zum Gedenken an Klaus wurde 2.680 mal besucht. Es wurde bisher 1.052 mal Mitgefühl ausgedrückt. Gerne können auch Sie jetzt den Hinterbliebenen gegenüber Ihr Mitgefühl ausdrücken und einige Worte zum Verstorbenen oder ein Spruch/Gedicht verfassen. Nutzen Sie hierfür den Link "Mitgefühl verfassen". Diese Kerze erlischt nach zwei Wochen, Sie können die Gedenkkerze dann kostenfrei neu anzünden oder selbige in eine goldene Kerze umwandeln.

Diese Kerze brennt noch 10 Tage.