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Kerze 6

Eine Kerze für Klaus

Geboren in Gumbinnen
Gestorben am 26.08.2015 in Huelva, Spanien
Am 06.09.2015 um 20:28 Uhr
wurde von Tina eine Kerze entzündet.
Für meinen Klaus. Immer wird dein Platz in meinem Herzen und in meiner Seele bleiben.
Leider konnte ich dir nur einmal das Leben retten. Beim zweiten Mal hätte ich Unterstützung gebraucht, die mir versagt blieb. Alles Kämpfen war umsonst. Mögen die, die hätten helfen können und es nicht taten, noch lange leben um lange bitter bereuen zu können.
Wir werden uns wiedersehen. Grüß mir Onda, Astor, Branko, Mietze, J.B. I und II, Adolfo, Rudi und all die anderen. Mag Gott dir gnädig sein.
In ewiger Liebe Tina
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Tina am 01.01.2017Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Nun ist es schon 2017. Das zweite Mal daß du beim Jahreswechsel nicht mehr dabei bist. Zuerst dachte ich, daß nicht so viel geknallt würde. Um 0 Uhr 10 ging das Geknalle los. Aber wie! Unser Stadtteil war von Rauchschwaden eingehüllt. Bis ca. 0 Uhr 45 hielt das an. Erstaunlich wieviel Geld dafür ausgegeben wird. Man sollte den schlechten Menschen so eine Rakete auf den Rücken schnallen und one way ins All schießen, damit sie kein Unheil mehr anrichten können. Seufz. Früher gab es Feuerwerk, daß wie eine Pusteblume aussah, wenn es aufging. Die Feuerwerke diese Nacht ergaben einen Glitzerregen, knallende in den Himmel strebende weiße Spiralen oder rote, grüne, orange und lila Fontänen. Klaus du fehlst auch in diesem neuen Jahr wie alle folgenden!
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 31.12.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute ist der letzte Tag im alten Jahr. Wieder werde ich ein neues Jahr ohne dich begehen. Du wirst mir immer fehlen, egal wieviel Jahre auch immer vergehen werden. Egal was ich auch immer tue, egal wo ich lebe. Ich hoffe, daß ich wieder eine Arbeit bekomme und den Garten verkaufen kann. Als ich kürzlich im Garten war mußte ich wieder feststellen daß mir Feuerholz vor dem Haus entwendet wurde. Möge den Dieben die Hände abfaulen. Von den Drecksäcken, die zudem ihre Lügen nie für sich behalten können, habe ich die Schnauze voll. Ich weiß wer dahintersteckt. Ausspucken soll man vor denen. Nachher werde ich meine Freundin besuchen. Gegen 22 Uhr werde ich wieder meinen Heimweg antreten, weil ich nicht so spät in der stockfinsteren Nacht herumirren will. Klausi du fehlst so unbeschreiblich!
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 30.12.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute war ich auf dem Wochenmarkt und anschließend in der Andacht. Meine vier Kerzen habe ich wie immer angezündet. Die kurze Ansprache handelte davon daß man leben solle. Seufz. Ich versuche das obwohl ein Teil von mir amputiert ist... nämlich du. Die kleine Kirche war geschmückt mit zwei Weihnachtsbäumen, an denen Strohsterne, Kugeln und elektrische Kerzen hingen. In der Mitte der zwei großen Weihnachtsbäume hing von der Decke ein leuchtender Stern mit bestimmt 32 Zacken herab. Drei Krippen waren aufgebaut und zu bestaunen. Eine Krippe war auf Kniehöhe aufgebaut und mit einem Zettel versehen, daß man mit den Figuren spielen dürfe, die Figuren aber anschließend bitte wieder zurückzubringen habe. Die andere Krippe sah aus wie aus afrikanischem Ebenholz geschnitzt und durfte nicht berührt werden. Auch die Figuren wirkten auf mich afrikanisch. Die dritte Krippe war im Altarraum auf dem Boden aufgestellt. Der Pfarrer hatte rot-lila Hände vor Kälte. Im Hinausgehen drückte ich seine Hand und bemerkte wie kalt sie war. Anschließend ging ich in den Supermarkt um Leergut abzugeben und ein wenig einzukaufen. Die Leute waren wegen Silvester in vollem Stress und tätigten Hamsterkäufe. Erstaunlich wieviel Geld für Feuerwerk und Knallkörper ausgegeben wird und wie vollgestopft die Einkaufswagen waren. Klaus du fehlst mir! Morgen ist das zweite Mal daß ich Silvester ohne dich verbringen muß!
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 29.12.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute war ein herrlich sonniger Tag. Morgens war ich kurz im Garten und habe in der Laube eingeheizt damit es nicht feucht in der Bude wird. Mein Feuerholz wird immer weniger, dank der diebischen Wichsgriffel ringsherum. Seufz. Ein wenig Moos habe ich von den Gehwegplatten entfernt sowie das Laub zusammengefegt und im Restmüllcontainer entsorgt, der gegen Mittag geleert wurde. Die Sonnenstrahlen haben herrlich gewärmt. Diese Nacht wird kalt werden, da sternenklar. Klaus du fehlst mir unendlich!
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 28.12.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Von der to do - Liste habe ich heute wohl den letzten Punkt für dieses Jahr abgearbeitet. Für das neue Jahr gibt es dafür schon eine ganze Menge. Meine Freundin kämpft noch immer mit dem Noro-Virus. Ich denke aus einer Silvesterfeier im kleinen Kreis wird aus dem Grunde nichts werden. Das ist nicht so wichtig. Weihnachten war ich auch weitestgehend alleine. Ein tolles Getränk habe ich für mich entdeckt. Man werfe 7 - 8 gefrorene Erdbeeren in ein größeres Glas und gieße gekühltes Mineralwasser drauf. Wenn die Erdbeeren anfangen zu tauen hat man ein wunderbar aromatisiertes Mineralwasser. Die Erdbeeren erinnern mich an meine Stiefgroßmutter. Die kochte damals immer Erdbeeren ein und bereitete neben Marmelade Sirup daraus, den wir im Sommer mit Mineralwasser verdünnten. Herrlich war das. Dort war ich zu Hause. Nicht dort wo man mich zwang aufzuwachsen! Die Sommer waren damals anders und auch der Geschmack des Essens. Wohl dem, der dort aufwachsen kann wo seine Heimat ist. Noch besser ist es, wenn er in der Familie, in welche er geboren wurde willkommen ist und nicht nur geduldet. Bei mir traf nichts dergleichen zu. Klaus ohne dich ist die Welt dunkler und noch kälter geworden. Du fehlst mir unbeschreiblich!
Tina am 27.12.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Mein gestriger Geburtstag ist das zweite Mal ohne dich vorüber gegangen. Viele Leute haben angerufen um mir zu gratulieren. Mein Bruder war - wie immer - distanziert am Telefon. Man könnte genauso gut mit der Zeitansage sprechen. Seufz. Meine Bekannte liegt noch immer mir dem Norovirus darnieder. Ich rechne insgeheim damit, daß deswegen aus der Silvesterfeier nichts werden wird. Auch gut. Dann hat man nicht das Problem wie man nach Hause gelangt. Ebenso braucht man sich keine Gedanken wegen eventueller Einbrecher zu machen. Heute habe ich mich aufgerafft und habe den Müll entsorgt, Altglas in den Container geworfen, eine Jacke in den Altkleidercontainer gewuchtet und das Pfandgut gegen Naturalien eingetauscht. Noch immer dröhnt es in meinem Kopf. Gegen Abend ist mein Tinnitus etwas weniger geworden. Klaus du fehlst mir! Nur du!
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 26.12.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Draußen regnet es stark und ist ungewöhnlich warm für diese Jahreszeit. Heute Morgen hat meine Mutter angerufen. Ich dachte es wäre Bernie - sonst wäre ich gar nicht erst drangegangen. Sofort hat sie mit ihrer schneidenden Stimme - meinen Tinnitus überkeifend - erzählt daß sie gestern bei meinem Bruder eingeladen war. Ich war noch nie in dessen Wohnung. Nun ja. Dann erfolgte das übliche Abchecken. Daraufhin erwiderte ich nur, daß sie mir nicht aufdiktieren kann wie ich zu denken bzw. zu fühlen habe. "Ich habe auch meinen Mann verloren und da helfen auch keine Tränen" war die weise Antwort meiner vor Verständnis und Herzenswärme überschäumenden Mutter. Die hat sich nie dafür interessiert wie ich mich fühle. Das wird wie seit Jahrzehnten überwalzt. "Du bist nur einmal krank und das ist immer" ist auch ein Spruch aus ihrem unerschöpflichen Repertoire an Gemeinheiten. Klaus du fehlst mir. Nur du. Du warst meine Zuflucht. Gleich lege ich mich noch einmal für ein Stündchen hin, in der Hoffnung, daß der Tinnitus weniger wird.
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 25.12.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Mit Bernie war ich griechisch essen. Ich entschied mich für einen Grillteller, der mir sehr gut schmeckte. Früher sind wir zwei auch manchmal griechich essen gegangen. Du liebtest den Weißkohlsalat ganz besonders. Bernie nahm ein Cordon bleu... nun ja. Als er mich nach Hause fuhr stand beim Hachbarhaus der Notarztwagen und die Polizei. Der Notarzt fuhr nach einer Viertelstunde, die Polizei blieb noch eine Viertelstunde länger. Mein Flurnachbar kam aus dem Nachbarhaus und strebte unserem Haus zu. Tja... Der Sensemann hat wieder zugeschlagen. Diesmal einen Bewohner und keinen Angehörigen eben dieser. Man könnte meinen daß ich in einer Gegend mit Hochhäusern wohne. Dem ist nicht so. Hier sind nur kleine Einfamilienhäuser. Dieses Haus hier beherbergt allerdings fünf Familien. Seit 03.12.2014 sind in den drei Häusern zehn Bewohner oder deren Angehörige verstorben. Mein Ex-Nachbar verlor seine Mutter, seinen Onkel und dann seinen Vater. Ich verlor dich Klaus und meinen Vater. Über mir starb der alte Ehemann, daneben starb der Vater. Im Haus nebenan starb die ältere Ehefrau und nun starb auf der anderen Seite heute der Freund der Hausbesitzerin, die wiederum letztes Jahr ihren Vater verlor. Der heute Verstorbene, der jünger als ich gewesen ist und heute Geburtstag gehabt hätte, hat dem Alkohol sehr zugesprochen und wie ein Schlot geraucht. Die letzten Tage begann er zu halluzinieren. Leider hat sich keiner dafür verantwortlich gefühlt. Ich wies auf Lebensgefährlichkeit hin, falls das ein Zeichen für eine Bauchspeicheldrüsenentzündung sei und riet 112 zu rufen mit dem Hinweis auf einen möglichen Schlaganfall... dann wären die Jungs auf jeden Fall ausgerückt und hätten den Verwirrten mitgenommen. Nun ist es zu spät. Seufz. Meinen morgigen Geburtstag kann ich wegen des Norovirusbefalles in meinem Freundeskreis knicken. Auch gut. Dann werde ich mich der Hausarbeit widmen. Klaus du fehlst mir unbeschreiblich!
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 24.12.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Frohe Weihnachten mein Lieber. Weil du nicht mehr bist ist mir nicht nach Weihnachten. Heute gibt es Kartoffelklöße mit Soße bei mir. Gestern bin ich zum Heringsstippessen gegangen. Deswegen ist heute Schmalhans Küchenmeister. Eigentlich wollte ich Kartoffelsalat zubereiten und Würstchen dazu warm machen. Würstchen hätte ich kaufen müssen und habe mir das deswegen verkniffen. Die Läden werden jetzt gestürmt als ob es eine Mobilmachung geben würde. Hamsterkäufe nennt man das. Das habe ich schon erlebt. In Griechenland damals. Menschen versuchten die heruntergelassenen Gitter der Läden von außen hochzuschieben. Dann liefen Soldaten am Strand herum mit aufgepflanztem Bajonett und keiner wußte genaueres, oder zumindest durfte man nicht darüber sprechen. Mein Vater weigerte sich das Land zu verlassen. Schließlich war meine Familie mehrfach auf der Flucht in ihrer Historie. Außerdem war mein Vater im Krieg in Russland. Da konnten ihn die Geschehnisse nicht wirklich verunsichern. Unser Bekannter Constantin lief plötzlich hektisch in einer tollen schneeweißen Marineuniform herum und verzweifelte an dem Dickkopf meines Vaters. Sachen gibt es... Klausi auch wir haben seltsame Dinge zusammen erlebt. In Spanien, Frankreich und Marokko... ja sogar in Polen. Das war auch eine Schote. Seufz. Das ist alles Geschichte. Erinnerungen sind mir nunmehr geblieben. Klaus du fehlst.
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 23.12.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Morgen ist Heiligabend. Das zweite Mal ohne dich. Unfaßbar! Kein Trost ist von Dauer. Nur der Schmerz im Herzen wird lebenslänglich bleiben.
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 22.12.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Morgen habe ich noch vier Punkte auf meiner "to do Liste" abzuarbeiten. Dann bin ich endgültig fertig und erledigt. Der Schwindel wird immer schlimmer. Das Dröhnen im Ohr wird auch nicht geringer. Klasse. Wenigstens gibt es morgen unseren heiß geliebten Heringsstipp. Klaus du fehlst mir!
In unendlicher Trauer und eben solcher Liebe
deine Tina
Tina am 21.12.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute plagt mich der Schwindel wieder fürchterlich, außerdem friere ich schrecklich. Morgen muß ich noch zwei Termine wahrnehmen. Bei meiner Freundin war ich zwischenzeitlich und habe viel zu viel frisch gebackenes Spritzgebäck gegessen. Das hätte dir auch gefallen. Simone hat ein Paket mit selbstgemachtem Pflaumenmus, Keksen und anderen herrlichen Sachen geschickt. Auf dieses alljährliche Paket hast du immer voller Vorfreude gewartet. Seufz. Du fehlst auch hier wahnsinnig!
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 20.12.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Seufz. Ich hätte so viel zu berichten. Auf dem Arbeitsamt bin ich mit einem Arsch von Sachbearbeiter aneinander gerasselt. Der sülzte derart diskriminierend herum... das muß ich selbst erst einmal sacken lassen. Unglaublich wieviele Nulpen an hochdotierten Stellen zu finden sind und frei herumlaufen dürfen! Du siehst... das ändert sich niemals. Klaus du fehlst mir jeden Tag mehr!
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 19.12.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Meine "to do Liste" habe ich für heute abgearbeitet. Morgen wird auch stressig. Mein Ohr ist nicht besser geworden. Weihnachten werde ich wohl ins Bett fallen und den ganzen Tag lang schlafen. Klaus du fehlst mir so unendlich!
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 18.12.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Mein Ohr dröhnt noch immer. Morgen habe ich wieder zwei Termine. Das ganze Wochenende bin ich zu Hause geblieben und habe nur den Müll entsorgt. Zum schriftlichen Kram habe ich mich wahnsinnig zwingen müssen. Nun ist wenigstens das vom Tisch. Mir ist nur nach stundenlangem ja tagelangem Schlafen. Klaus du fehlst mir entsetzlich!
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 17.12.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Noch immer fühle ich mich schlecht. Auf dem Ohr herrscht Druck und Geräusche höre ich auch. Ab und zu ist mir bereits im Sitzen schwindelig. Deshalb bin ich heute zu Hause geblieben und habe auf die Erledigung der aufgeschobenen Tätigkeiten weitestgehend verzichtet. Klaus du fehlst. Meine Freundin schickte mir ein Päckchen mit der Post. Selbstgebackene Kekse befanden sich unter anderem darin. Du warst ganz versessen auf diese Plätzchen, denn meine Freundin kann die Kekse backen wie es ein professioneller Keksproduzent kann. Wärest du noch am Leben... dann hätte ich dir die Knistertüte - wie jedes Jahr - überlassen. Nichts Gutes kann ich mehr für dich tun. Es ist zum Heulen! Meine hiesige Freundin hat eine Menge Matjes geordert. Auch auf die Leckerei warst du scharf. Alles... aber auch alles... erinnert mich an dich; die einfachsten und alltäglichsten Dinge. Nichts kann dich mir zurückbringen. Es herrscht nur Leere und Schweigen.
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 16.12.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Kalt ist es wieder geworden. Morgens ist wieder alles weiß gefroren. Der Vollmond schien voll in mein Schlafzimmer und leuchtete es locker aus. Du hattest immer Probleme mit dem Schlafen bei Vollmond. Der Rauch der Schornsteine auf den Dächern ringsherum in der Nachbarschaft zog nach Westen ab. Komisch. Ich konnte keinen leisesten Luftzug aus Osten feststellen. Mir brummt der Schädel und mein rechtes Ohr dröhnt. Beim HNO-Arzt war ich, mußte aber wegen des Termines beim REHA-Mediziner - und seiner sozialmedizinischen Sprechstunde - gehen, bevor ich drankam. Montag werde ich das nachholen und zum HNO-Arzt gehen. Bis Weihnachten habe ich jeden Tag einen Termin und irre viel zu erledigen. Klaus du fehlst ungemein!

In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 15.12.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Beim Arbeitsamt war ich heute... die Überweisungen habe ich bei der Gelegenheit auch getätigt. Morgen wird noch stressiger. Dann kann ich mich meinem Hörsturz widmen. Klasse. Ich fühle mich ziemlich schlecht... körperlich und seelisch. Du fehlst mir wahnsinnig!
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 14.12.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Die neue Waschmaschine läuft im Keller. Alles Technik im Spaceformat. Keine Drehschalter mehr. Nur ein Display und ein Quietschen wenn man das Teil anschaltet. Piepsend kann man von Temperatur zu Temperatur wechseln oder von Schleuderprogramm zu Schleuderprogramm... oder... oder. Toll. Wenn da etwas an der Elektronik ausfällt dann wenigstens richtig. Da ist dann nichts mit Überbrücken oder dergleichen. Klaus deine Aluminiumfolie kann da nichts mehr ausrichten. Alles verschweißt und verplombt. Die Halbwertszeit des Gerätes ist auch schon vorprogrammiert. Klar. Sonst kauft niemand ein neues Gerät, wenn die alle für die Ewigkeit gebaut wurden. Scheißspiel. Klaus du fehlst mir. Mental bin ich down. Mein Ohr dröhnt.

Du bist ein Schatten am Tage, und in der Nacht ein Licht, Du lebst in meiner Klage und stirbst im Herzen nicht. Wo ich mein Zelt aufschlage, da wohnst Du, bei mir dicht. Du bist mein Schatten am Tage und in der Nacht mein Licht.

(Friedrich Rückert)


In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 13.12.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute war ich wieder in meiner Ergotherapiesitzung. Am Liebsten wäre ich mittendrin gegangen. So total verspannt wie ich bin ist das eine Qual gewesen. Schrecklich. Noch immer dröhnt mein rechtes Ohr. Wenn ich spreche oder Menschen mit mir sprechen hört sich das an, als ob sie in einen Topf sprechen... richtig blechern. Das mutet mir nach einem Hörsturz an. Das wiederum wäre kein Wunder. Was ist nicht alles innerhalb eines Jahres auf mich eingeprasselt!? Klaus du fehlst an allen Ecken und Enden!
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 12.12.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute war mir total schwindelig. Nachdem meine Gastherme gewartet worden war bin ich kurz einkaufen gegangen. Anschließend habe ich mich für fünf Stunden ins Bett gelegt. Ich war total ausgelaugt. Keine Ahnung wie das noch weitergehen soll. Klaus du fehlst mir wahnsinnig!
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 11.12.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute bin ich den ganzen Tag zu Hause geblieben. Du fehlst mir Klaus. Du warst meine Familie. Nun, da Weihnachten vor der Tür steht, fühle ich mich noch beschissener. Ich komme nicht über das Verhalten der Frau hinweg, die mich einst gebar. Mit der mentalen Spitzhacke hat diese Person meine Seele zertrümmert. Zu Weihnachten kommen die Gefühle und Erinnerungen knüppeldick aus der Versenkung rauf. Mir wird das alles zu viel. Klaus du warst mein Felsen in der Brandung.
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 10.12.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Noch immer habe ich Kopfschmerzen. Ich weiß nicht woran das liegt. Auf dem rechten Ohr verspüre ich ein Druckgefühl. Heute bin ich den ganzen Tag zu Hause geblieben. Dirk habe ich nicht angerufen, weil mir nicht danach war. Morgen ist auch noch ein Tag. Werde mich gleich zu Bett begeben und hoffen, daß es mir morgen besser geht. Klaus du fehlst mir immer mehr!
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 09.12.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Beim Doc habe ich heute nichts erreichen können bezüglich meines Widerspruchverfahrens wegen meiner Behinderungsgrade. Klasse. Jetzt bin ich erst einmal mit meinem Latein am Ende. Außer Spesen wieder einmal nichts gewesen. Um jeden Millimeter in meinem Leben muß ich kämpfen. Das war immer so und bleibt so. Ich bin des Kämpfens so müde. Klaus du fehlst jeden Atemzug... jede Sekunde meines Lebens.
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 08.12.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute war ein milder Tag ohne Regen. Drei Stunden lang habe ich das Badezimmer eines Bekannten geputzt, da dieser dank eines Hüftleidens nicht dazu in der Lage ist. Anschließend habe ich ein paar Sachen eingekauft. Jetzt schmerzt mir die rechte Schulter. Morgen muß ich wieder früh raus. Jeden Tag habe ich irgend einen Termin. Entsetzlich. Klaus du fehlst unendlich.
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 07.12.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Das heutige Fußballspiel habe ich verfolgt. Du hättest das gewiß ebenfalls getan. Meine neue AEG Waschmaschine ist nachmittags geliefert und angeschlossen worden. Die bisherige Maschine von Bosch haben die Jungs gleich mitgenommen. Wenn die Maschine nicht im 600er Schleudergang die Flügel gestreckt hätte, hätte ich mich nicht davon getrennt. Vor sieben Jahren habe ich die Waschmaschine für 100€ second hand erworben. Die Männer, die meine neue Maschine lieferten schätzten das Alter der Bosch Maschine auf 10 - 11 Jahre. Aber wenn die Elektronik kränkelt sind deren Tage wohl gezählt, weil eine Reparatur sich nicht lohnt. Ich fühle mich seit Tagen mental ausgelaugt und habe Kopfschmerzen. Klaus du fehlst so entsetzlich.
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 06.12.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Der heutige Tag war ein erfolgloser Tag. Bei dem dusseligen Einstellungstest bin ich, in der vorgegebenen Zeit, mit der Bibel von Formularen und Fragen nicht fertig geworden. Probleme hatte ich ohnehin mit dem technischen Teil. Der wird nicht richtig von mir beantwortet worden sein. Am frühen Morgen bin ich aufgestanden um zu der Firma zu gelangen. Die Haltestelle der Bahn lag total einsam im Wald. Bei totaler Dunkelheit und funzeliger Beleuchtung habe ich mich zur Bushaltestelle vorgekämpft. Da hatte ich schon genug und wäre am liebsten umgekehrt. Zum Glück hat niemand mitbekommen daß ich geheult habe. Du fehlst mir. Nur du warst wichtig und das zählt. Mental bin ich total erschöpft. Seit zwei Wochen habe ich Kopfschmerzen.
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 05.12.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute habe ich eine Waschmaschine bestellt, die Mittwoch geliefert wird. Das Problem Waschmaschine wäre damit abgehakt. Drei Jahre Garantie ist auch darauf. Morgen muß ich einen dusseligen Einstellungstest über mich ergehen lassen. Drei Stunden soll der dauern. Mir brummt schon jetzt der Schädel. Na Klasse. Deswegen werde ich heute früh zu Bett gehen, damit ich rechtzeitig - früh morgens - das Haus verlassen kann. Was muß ich auf meine alten Tage nicht alles für Klimmzüge unternehmen! Klausi du fehlst so unermesslich!
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 04.12.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute Morgen war alles weiß gefroren. Mittlerweile schien die Sonne, dennoch ist es - der Jahreszeit entsprechend - kalt. Die gestrigen Köttbullar habe ich schlecht vertragen. Nachts um vier Uhr wachte ich mit Magen- und Darmgrimmen auf. Das Ergebnis nach stundenlangen Schmerzen war kurzer aber heftiger Durchfall. Klasse. Meine schreckliche Mutter hatte ich heute Morgen in der Leitung... als ob ein Übel nicht gereicht hätte. Seufz tief. Morgens kippte ich schon eine 1,5 l Flasche Schwipp-Schwapp in mich hinein und bin noch durstig ohne Ende. Mit Dirk telefonierte ich vier Stunden lang. Der Gute ist noch immer beratungsresistent. Klaus das ist alls Sisyphusarbeit. Du fehlst unbeschreiblich.
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 03.12.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute war ich mit meiner Freundin bei IKEA. Stundenlang sind wir dort herumgeschlendert. Köttbullar aßen wir auch. Ich tat das erst- und gleichzeitig letztmalig. Das Zeug ist nicht mein Ding. Die Cola schmeckte dort auch seltsam. Einzig die Daim-Torte ist ein Knüller. Früher sind wir zwei öfters bei IKEA eingekehrt um einen Gemüseteller mit Sauce Hollandaise und Sesamkörnern zu essen. Damals als wir noch nicht hier wohnten und IKEA mitten in der Stadt angesiedelt war. Eine Dachterrasse gab es dort und im Winter Holzbuden, die Bratwürste und gebrannte Mandeln verkauften, vor dem Eingang. Klaus du bist allgegenwärtig. Mit dem Bus fuhr ich an unserer damaligen Wohnung vorbei. Als wir geheiratet hatten wohnten wir kurzzeitig dort. Kalt ist es wieder das nachts. Als ich nach Hause kam war eine wunderschöne Mondsichel am Himmel zu sehen. Eine frostige Nacht bei sternklarem Himmel wird das werden. Meine Waschmaschine schleudert nicht mehr richtig. Die Kacke kommt zu meinem tuckernden Kühlschrank noch hinzu. Klasse. Morgen muß ich mich endlich der Hausarbeit widmen. Klaus du fehlst!
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 02.12.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute habe ich den Arzttermin sausen lassen. Ich dachte ich hätte den Termin am Montag und nicht heute. Seufz. Hab den Termin, nach Entdecken des Versäumnisses, auf kommenden Freitag verschoben. Diese Woche war mit Terminen vollgestopft, so daß ich den Überblick verloren habe. Heute Morgen ging es mir außerdem nicht gut. Herzrythmusstörungen ohne Ende. Erst gegen Mittag ließen meine Beschwerden nach. Nachher muß ich die Wäsche aufhängen und die Küche aufräumen. Mit Dirk telefonierte ich gestern Abend an die vier Stunden. Dann rief Michael auch mal wieder an. Klaus du fehlst unbeschreiblich!
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 01.12.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Gestern kam ich vor lauter Vorbereitungen auf mein heutiges Vorstellungsgespräch, Müll zusammenräumen im Garten (da Restmüllcontainerleerung), Holzofen in der Gartenlaube anwerfen, Arztbesuch, Dirks Bewerbungsaktivitäten lenken etc. nicht dazu hier etwas zu hinterlassen. Die heutigen Bewerbungsgespräche verliefen sehr gut. Bei der ersten Stelle handelt es sich um ein Zeitarbeitsunternehmen. Beim Öffnen der Eingangstür kam mir gleich eine Dobermannhündin entgegen. Ruhig und neugierig schnüffelte sie mich ab. Kenne mich mit Hunden aus, so daß ich nicht erschrak. Der Sachbearbeiter war mit dem Aufstellen eines künstlichen Weihnachtsbaumes beschäftigt. Die künstlichen Nadeln waren aus feinen lila Metallstreifen. Das ganze war in einen lilafarbenen umgedrehten Regenschirm gesteckt. Der Clou war, daß künstlicher Schnee bestehend aus Styroporkügelchen - non stopp - auf den Tannenbaum niederfiel. Die Kügelchen wurden nach dem Niederfall in ein Rohr eingesaugt und wieder auf den Baum ausgestoßen. Mich frug der junge Mann wie ich das fände. Ich meinte das sähe amerikanisch oder made in "Schingkangschu" aus. Mal sehen ob das etwas wird. Hier handelt es sich um eine belgische Firma. Nach dem Gespräch wollte ich zur U-Bahn Haltestelle zurückgehen. Ein Duft von Sauerkraut stieg in meine Nase. Also strebte ich dem Weihnachtsmarkt zu. Auf dem Weg dorthin kam ich an einer weiteren Zeitarbeitsfirma vorbei und bewarb mich auch dort. Die suchen sogar aktuell jemanden für ein französiches!! Unternehmen. Klasse. Mal sehen was wird. Ich sehe das heute positv... trotz Kopfschmerzen. Klaus du fehlst mir! Vielleicht kannst du mir, dort wo du jetzt bist, die Daumen drücken und - als mein Schutzengel - meine Geschicke lenken.
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 29.11.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute war ein recht kalter, trockener und sonniger Tag. Meine Agenda habe ich geschafft. Ich war sogar im Garten und habe die Wasserbehälter geleert. Dicke Eisschollen waren bereits dadrin. Ein Feuer habe ich auch im Ofen entfacht. Mehr als +12°C habe ich dennoch nicht in der Gartenlaube gehabt. Mit Holzbefeuerung geht das auch nicht so dolle. Kohlen sollte ich ordern und auf die Glut werfen. Mariusz hat wohl das Wasser im Garten abgestellt. Mein Gartentürchen war nicht abgeschlossen. Also war er heute wohl dort. Gestern hat er am Telefon angedeutet das heute erledigen zu wollen. Zu Hause habe ich nicht mehr als +17,6 °C. Klasse. Mir wird heute nicht warm, trotz zweier Decken im Bett. Klaus du fehlst mir! Gleich koche ich mir eine Megatasse Tee und verbringe den Abend vor dem TV. Heute gehe ich allerdings früh zu Bett, weil ich Morgen früh raus muß.
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 28.11.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute war ein sonniger und trockener Tag. Morgens war die Wiese vor dem Haus weiß gefroren und die Straße wie ausgestorben aber mit Streusalz vollgestreut. Schon gestern mußte man morgens am Auto Eis kratzen. Sternenklar ist der Himmel wieder. Die Agenda von heute habe ich abgearbeitet. Die ganze Woche ist voller Termine. Entsetzlich! Klaus du fehlst mir! Meine Freundin hat von ihrem Bekannten eine Überdosis supertolles, selbst produziertes Spritzgebäck bekommen. Das hätte dir so sehr gefallen! Es ist ein Jammer, daß du nicht mehr lebst! Ich könnte manchmal den ganzen Tag heulen. Dieser Schmerz wird niemals vergehen.
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 27.11.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute scheint keine Sonne, dafür ist es etwas wärmer geworden. Auf ein Bewerbungsschreiben bekam ich eine Antwort, daß ich mich wegen eines Vorstellungstermines melden möge. Dem werde ich natürlich Folge leisten. Heute ist es der zweite 1. Advent ohne dich. Mir ist nicht nach Adventsgestecken, Kerzen, Weihnachtskeksen und Christbäumen. Formel I habe ich im TV an. Du sahst das immer. Klaus du fehlst!
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 26.11.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute Nacht wird kalt werden. Die Heizung habe ich volle Pulle an. Schon beim Kirchenbasar heute Nachmittag fehlten mir meine Daunenjacke und meine Handschuhe. Meine Freundin und ich hielten es aus dem Grunde nur zwei Stunden bei den Würstchen bratenden, Waffeln bereitenden und Glühwein ausschenkenden Holzbuden aus. Früher war ich unempfindlicher was Kälte betrifft. Im Elsass damals... da schlief ich, mitten im Winter, in einem Zimmer unter dem Dach in dem Schleusenwärterhaus meines Bekannten... und bemerkte nicht, daß das Fenster eingeschlagen war. Wärme kam nur spärlich vom Ofen aus der Küche herauf. Isoliert war natürlich auch nichts, da das Objekt neu gekauft war und noch renoviert werden mußte. Das machte mir nichts aus. Heute bin ich verweichlicht. Klaus du fehlst mir schrecklich!
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 26.11.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Gestern bin ich relativ früh zu Bett gegangen ohne wirklich schlafen zu können. Als ich wieder aufstand um hier zu schreiben war es schon Samstag. So kam es, daß ich einen Tag pausierte. Die Nacht war kalt. Heute Morgen war die Wiese vor dem Haus weiß gefroren. Heute Nachmittag werde ich mit meiner Freundin auf einen Kirchenbasar gehen. Morgen soll es hier noch einen Flohmarkt geben. Die MRT Untersuchung hat mich irgendwie aus der Bahn geworfen. Ich fühlte mich darin wie lebendig begraben so daß mich in der Röhre Panik überkam. Aber es hilft alles nichts. Was sein muß, das muß eben sein. Klaus ich vermisse dich. Zu Weihnachten werde ich mich wohl verkriechen. Rollos runter und in der Wohnung ein bißchen werkeln. Die Gardinen müßte ich waschen etc. Weihnachten ist eh eine schwierige Zeit für mich... war es schon immer. Jetzt ohne dich ist es unerträglich. Jetzt werde ich mal diesen Tag beginnen und werde heute Abend noch einmal schreiben. Bis dann.
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 24.11.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute war ich beim Doc wegen der Erstellung eines MRTs. In der engen Röhre habe ich leicht Panik bekommen. Das war mir schon vorher klar... mit meiner Platzangst. Jetzt schmerzen mir sämtliche Knochen, weil ich mich fürchterlich verkrampft habe. Diese Nacht wird wieder - der Jahreszeit entsprechend - kalt. Trotzdem ich hier kräftig eingeheizt habe wird mir nicht warm. Wahrscheinlich habe ich mich erkältet. Seufz. Die Narzissten um mich herum rauben mir zudem jegliche Lebenskraft. Ich scheine ein Magnet für diese Kranken zu sein. Am besten gehe ich mit zwei Wärmflaschen zu Bett und schlummere mit Radiomusik ein. Klaus du fehlst mir!
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 23.11.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute hatte meine Freundin Geburtstag. Morgens bin ich bereits dorthin gefahren um ihr ein wenig zur Hand zu gehen. Ich nahm mir vor nicht viel Kuchen zu essen. Trotzdem grimmt mein Magen. Seufz. Draußen ist es wieder kälter geworden. Morgen muß ich zum Doc. Anschließend werde ich meiner Freundin helfen. Seufz. Klausi du fehlst mir so schmerzlich! Meine Depressionen schleichen sich immer wieder in meine Seele ein. Im Moment kann ich beim besten Willen keinen Silberstreifen am Horizont ausmachen. Die Suche nach Arbeit zermürbt mich zudem.
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 22.11.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute ist mir das Notebook runtergefallen. Klasse. Meiner Bekannten habe ich bei ihren Geburtstagsvorbereitungen geholfen. Morgen wird gefeiert. Beim Ergotherapeuten war ich ebenfalls. Diese Sitzungen werden immer schrecklicher. Wenigstens verschaffen sie mir ein paar Tage ohne Beschwerden, obwohl die Sitzungen schmerzhaft sind. Im Moment bin ich mental down. Die beschissenen Depressionen haben mich mal wieder im Griff. Die Jahreszeit mit der schieren Endlosdunkelheit schafft mich. Klaus du fehlst immerzu! Durch nichts wird dein Verlust jemals kompensiert.
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 21.11.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Gestern war ich mit meiner Bekannten in der Kirche anläßlich des Totensonntages. Dein Name Klaus wurde als erster verlesen, dann kam der meiner Großmutter und letztendlich der meines Vaters. Das ganze war schlicht aufgezogen aber dennoch feierlich... das Kirchengeläut, Harfen- und Orgelspiel... die Gebete und Fürbitten, der Gesang und die Lesungen der Gleichnisse. Der ganze Gottesdienst endete mit dem Abendmahl und dem Ablegen der Kerzen für die Verstorbenen im Altarraum. Das war das erste Abendmahl in der Kirche, dem ich beiwohnte. Nach meiner Konfirmation gingen wir nachmittags nicht dorthin. Seufz. So alt mußte ich werden um endlich dabei mitmachen zu können. Nachts schlief ich ziemlich gut. Irgendwie legte sich eine Art seelischer Frieden über mein Gemüt. Das war mir wichtig, daß dein Name laut genannt wurde. Du hast es verdient so geehrt zu werden. Das ist leider alles was ich nun für dich tun kann. Ich hoffe daß es dir gut geht wo immer du jetzt bist.
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 20.11.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute geht es in die Kirche. Weißt du was... ich lasse den Namen meiner leiblichen Großmutter ebenfalls verlesen. Die wurde immer totgeschwiegen weil sie sich einst das Leben nahm. Auch sie ist es wert verlesen zu werden... du, meine Großmutter und mein Vater. So werde ich das machen. Meine Verwandtschaft hat sich wegen eines eventuellen Erbes meines Vaters noch nicht gemeldet. Sollen sie sich das unter den Nagel reißen. Ich bin kein Leichenfledderer. So machen sie den Hinkelstein der Schuld auf ihren Schultern noch größer. Es war zu befürchten. Nun ist mein Vater auch schon zwei Monate und neun Tage tot. Anlässlich des heutihen Totensonntages fällt mir folgende Geschichte ein:

Ein alter Mann zeigte mir ein leeres Glas und füllte es mit großen Steinen. Danach fragte er mich, ob dieses Glas voll sei. Ich stimmte ihm zu. Er nahm eine Schachtel mit Kieselsteinen aus seiner Tasche und schüttete diese in das Glas. Natürlich rollten sie in die Zwischenräume. Wieder fragte er mich, ob das Glas nun... voll sei. Lächelnd sagte ich ja. Der Alte seinerseits nahm nun wieder eine Schachtel. Diesmal war es Sand. Er schüttete diesen in das Glas und auch der verteilte sich in den Zwischenräumen. Nun sagte der alte Mann: "Ich möchte, dass du erkennst, dass dieses Glas wie dein Leben ist. Die großen Steine sind die wichtigen Dinge im Leben, wie z.B.: deine Liebe, deine Familie und deine Gesundheit, also Dinge, die wenn alle anderen wegfielen und nur du übrig bleibst, dein Leben immer noch erfüllen würden. Die Kieselsteine sind andere, weniger wichtige Dinge, wie z.B. deine Arbeit, dein Haus, dein Auto. Der Sand symbolisiert die ganz kleinen Dinge im Leben. Wenn du den Sand zuerst in das Glas füllst, bleibt kein Raum für die Kieselsteine und die großen Steine. So ist es auch in deinem Leben. Wenn du all deine Energie für die kleinen Dinge im Leben aufwendest, hast du für die großen keine mehr. Achte daher immer auf die wichtigen Dinge. Nimm dir Zeit für die Liebe und deine Familie, achte auf deine Gesundheit, es wird noch genug Zeit geben für Arbeit, Haushalt usw... Achte zuerst auf die großen Steine, denn sie sind es, die wirklich zählen........... der Rest ist nur Sand....

(Verfasser ist mir unbekannt)

In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 19.11.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute war ich mit meiner Gartenfreundin frühstücken. Das Frühstücksbuffet fiel mittlerweile wohl dem gefürchteten Rotstift zum Opfer. Manche Leckerei, aus früheren Tagen, wurde nicht mehr aufgetischt. Schade. Gestern Nacht sprach ich über drei Stunden lang mit Dirk, am Telefon. Das war recht tröstlich. Morgen werde ich mit meiner Bekannten einen Totensonntagsgottesdienst besuchen. Klaus du fehlst mir so! Gestern Abend hing ich die Wäsche auf und ließ dabei eine Wäscheklammer fallen. Als ich die Klammer aufheben wollte überkam mich ein derartiger Schwindel, daß ich mich auf allen Vieren auf dem Boden wiederfand und nicht mehr hochzukommen drohte. Auf allen Vieren bewegte ich mich zur nächsten Wand und zog mich an dieser hoch. Zum Glück hat mich dabei niemand beobachtet. Seufz. Das kann heiter werden im Alter. Schon jetzt graut mir davor. Die schönen Jahre sind für alle Zeit vorbei. Muß denn alles auf einmal über mich hereinbrechen?!

Alles im Leben hat seine Zeit,
jedes Ding hat seine Stunde unter dem Himmel.
Für das Geborenwerden gibt es eine Zeit
und eine Zeit für das Sterben.

(Kohelet)


In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 18.11.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute war ich im Garten. Weil ich den Schlüssel vergessen hatte mußte ich über das Törchen klettern. Ergebnis: Ein nasser Hintern. Die Laube konnte ich natürlich auch nicht aufschließen. Seufz. Lillis hellgelbe, duftende, riesige Quitten liegen auf dem Boden verstreut. Ein Jammer! Keinen kümmert es. Ich hätte damals etwas dafür gegeben auch solch einen Baum mit solch herrlichen Früchten zu besitzen! Jetzt da du nicht mehr bist und ich es nicht mehr über das Herz bringe Gelee zu kochen, hat das an Sinn verloren. Meine Mutter "hat sich meine Marmeladen übergessen" wie sie einmal gehässig am Telefon verlauten ließ. Erinnerungen kommen immer wieder hoch. Allerdings auf solche kann ich gerne verzichten. Obwohl ich das erst nicht wollte bin ich nach dem Gartenbesuch zum Heringstippessen gefahren. Ich sah aus wie abgeschleckt, da mich zuvor und anschließend ein wahnsinniger Regenguß erwischte. Insgesamt also ein erfolgreicher Tag. Auf der Post tätigte ich eine Überweisung und fuhr mit dem Bus nach Hause. Wenigstens habe ich noch das Treppenhaus und den Keller geputzt und die Wäsche aufgehangen bevor ich ins Bett gefallen bin. Die Spuren der gestrigen Ergotherapie waren dann doch nicht so schrecklich wie befürchtet. Allerdings ging es gestern schon schmerzhaft zu. Die gestrige Nacht war sehr unruhig weil es gegen Morgen stürmte und wohl waagerecht gegen die Wand des Schlafzimmers regnete. Ich wachte davon auf, was etwas heißen soll bei meiner Innenohrschwerhörigkeit. Ich wußte zunächst - im Halbschlaf - nicht was los war. Dachte die Feuerwehr hielte dort mit einem C-Rohr drauf. Unheimlich war das. Ich hoffe daß ich mein Vorhaben mit dem Gottesdienst am Totensonntag realisieren kann. Klaus du fehlst mir so sehr! Vorhin dachte ich, daß ich meimer Mutter niemals die selbe Zuwendung zukommen lassen kann. Wie kann man nur seine Kinder so gegeneinander erziehen? Hyänen zerfleischen sich schon in der Wurfhöhle. So komme ich mir vor. Mein superintelligenter Bruder mit dem Spruch - schon als Kind an mich gerichtet - "du warst schon immer ein Schwein" hat sich, was den Respekt mir gegenüber betrifft, auch nicht mit Ruhm bekleckert. Es kommt mir so vor wie bei den Spaniern, die in einem bestimmten Dorf - das ist der Brauch - einem Stier die Hörner anzünden. Jeder aus der gaffenden Menge darf das Tier quälen ehe es geschlachtet wird. Pfui!
Wie schreib Schiller in der Glocke so treffend: ...

Da werden Weiber zu Hyänen
und treiben mit Entsetzen Scherz;
noch zuckend, mit des Panthers Zähnen
zerreißen sie des Feindes Herz.
Nichts Heiliges ist mehr, es lösen
sich alle Bande frommer Scheu;
der Gute räumt den Platz dem Bösen,
und alle Laster walten frei.
Gefährlich ist's, den Leu zu wecken,
verderblich ist des Tigers Zahn;
jedoch der schrecklichste der Schrecken,
das ist der Mensch in seinem Wahn.

In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 17.11.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute war ich bei der Ergotherapie. Eine Doppelstunde habe ich wahrgenommen. Anschließend habe ich mich erschöpft und vor Kälte bibbernd im Bett verkrochen. Erst gegen Abend verspürte ich den Drall ein Huhn samt Suppengrün und Gewürzen im Schnellkochtopf aufzusetzen. Jetzt riecht die ganze Wohnung nach Hühnersuppe. Einen Teller davon habe ich bereits vertilgt. Klaus du fehlst so unbeschreiblich. Wie oft haben wir in der Kälte unsere Hühnersuppe geschlürft! Damals, als wir die Werkstatt hatten, als wir mit dem Wohnmobil unterwegs waren oder in den Bergen des Penedes... in unserem Waldlager. Selbst die einfachsten Dinge bleiben stets mit Erinnerungen an dich verbunden. Klaus du warst alles in meinem Leben und bleibst das bis an mein Lebensende. Am Totensonntag habe ich mir vorgenommen einem Gottesdienst beizuwohnen. Da werden die Namen der Verstorbenen laut vorgelesen. Ich finde, daß du es verdient hast laut genannt zu werden... und mein Vater ebenfalls.
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 16.11.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute scheint es den ganzen Tag zu regnen. Auch gut. Eben habe ich eine Bewerbung gemailt. Monatlich maile ich durchschnittlich fünfzehn Bewerbungen, wobei ich nur von zweien etwas lese. Meist sind es Absagen. Seufz. Das wird langsam Zeit, daß ich wieder in Arbeit komme. Klaus du fehlst mir unbeschreiblich! Noch immer hadere ich damit. Es wird niemals Gras darüber wachsen. Immer wird eine zusätzliche, nicht heilen wollende, Wunde in meinem Herzen verbleiben. Wenn wir am Ende nur noch Materie sind, frage ich mich warum wir so unterschiedliche Menschen geworden sind... mit unterschiedlichen Charakteren, Ideen, Vorlieben, Abneigungen, unterschiedlichem Aussehen etc. Es muß doch ein tieferer Sinn dahinter stecken. Egal was auch immer ich tue... am Ende kommt die bittere Erkenntnis daß du für alle Zeit fehlst!
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 15.11.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Wir versinken dieses Jahr im Herbstlaub! Nie ist mir das so extrem aufgefallen wie dieses Jahr. Den Supermond konnte ich leider nicht bewundern, da der Himmel bewölkt war. Toll. In 70 Jahren wird das wohl wieder der Fall sein, daß es einen Supermond zu bewundern gibt. Da betrachte ich die Radieschen jedoch bereits von unten. Heute geht es mir nicht gut, deshalb fasse ich mich kurz. Seit Tagen plagen mich Magenprobleme und Kopfschmerzen. Klaus du fehlst mir unendlich!
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 14.11.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute Morgen war die Wiese weiß gefroren. Es war zwar kalt draußen aber, dank des fehlenden Windes, erträglich. Beim Arzt holte ich mir zwei Rezepte ab. Eines ist eine Verordnung für Krankengymnastik und das andere für Ergotherapie. Einen Termin für die sozialmedizinische Sprechstunde habe ich auch, damit ich endlich mit meinen Behinderungsgraden vorankomme. Ich bin mit dem Problem total alleingelassen und habe nicht wirklich Ahnung davon. Während des gestrigen Filmes habe ich wieder Rotz und Wasser geheult. Klaus du fehlst mir mein Leben lang!
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 13.11.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute bin ich zu Hause geblieben. Bin mental ohnehin ziemlich down. "Der englische Patient" läuft gerade auf Arte. Den Film habe ich schon sechsmal gesehen. Er erinnert mich an meine bzw. unsere aussichtslose Lage. Wenn alle, die hätten helfen können nur Knüppel zwischen die Beine werfen und / oder gleichgültig reagieren. Ich kenne das nur zu gut. Seufz tief. Niemals werde ich das vergessen oder gar verzeihen können. Niemals. Du warst ein Señor. Die Anderen sind nur gemeines Gewürm. Klaus du fehlst mir unendlich!

Es heißt, die Zeit heilt alle Wunden

Doch diese Wunden, kann die Zeit nicht heilen.
Diese Wunden kann keiner heilen.
Die Zeit kann mich nicht vergessen lassen,was geschehen ist.
Die Zeit kann einen Menschen nicht wieder zurückbringen.
Die Zeit kann mir die Erinnerungen nicht nehmen.
Die Zeit kann sich nicht zurückdrehen und alles was geschehen ist rückgängig machen.
Die Zeit kann meine Tränen nicht trocknen, die ich Tag für Tag vergieße.
Die Zeit kann meine Erinnerungen nicht verblassen lassen, wenn ich an deinem Grabe stehe.
Die Zeit kann meine Wunden nicht heilen, die ein geliebter Mensch hinterlassen hat.
Diese Wunden werden ewig schmerzen und die Zeit kann nichts dagegen tun.

Ein Leben ohne die Liebe ist einsam !
Ein Leben ohne Hoffnung ist grausam !
Ein Leben ohne Vertrauen ist leer !
Ein Leben ohne DICH ist kein Leben !!!

In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 12.11.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute ist es wiederum ziemlich kalt gewesen. Der Regen hielt sich in Grenzen. Mit einer Bekannten war ich griechisch essen. Mir hat das Essen sehr gut geschmeckt. Ich weiß noch wie wir beide manchmal, in der Nähe des Rollfeldes des Flughafens, griechisch essen gingen. Du fandest den Krautsalat immer so toll. Seufz. Jetzt wo ich alleine zu Hause auf dem Sofa sitze kommt die Traurigkeit wie ein Keulenschlag über mich. Die letzten Tage ist das schon so. Dieser Herbst schafft mich mental. Immer und überall werde ich dich vermissen.

Ich werde fortgehn im Herbst

Ich werde fortgehn im Herbst
wenn die grauen Trauerwolken
meiner Jugend mich mahnen.
Keine Fahnen werden flattern
keine Böller knattern
Krähen werden aus dem Nebel schrein
Schweigen, Schweigen, Schweigen
hüllt mich ein.
Ich werde gehen wie ich kam
Allein.

Mascha Kaléko


In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 11.11.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Es ist noch immer regnerisch und recht kalt draußen, jedoch bislang ohne Glatteis. Wildgänse flogen hoch oben am Himmel zu Hunderten laut schreiend, in Schwärmen, über meinen Kopf hinweg... immer Richtung Westen. Heute Morgen meine ich Kraniche vernommen zu haben. Es ist alles so wie es immer war und wohl zukünftig sein wird. Nur du Klaus... fehlst mir jeden Tag mehr. Der Gedanke, daß du nun nur noch Materie sein sollst und damit beiträgst, daß neues Leben entsteht erscheint mir unvorstellbar. Klar. Dich hat man eingeäschert, dennoch ist diese Leere... dieses Nichts... nur schwer zu ertragen. Ich hätte dir so viel zu erzählen und dich so viel zu fragen. Nichts Gutes kann ich noch für dich tun, außer zu beten und meine Kerzen für dich, meinen Vater und den Rest der Welt anzuzünden. Wie wird das nur alles enden?!
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 10.11.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute war wiederum ein regnerischer und der Jahreszeit entsprechend kalter Tag. Von meinen Bewerbungen habe ich noch nichts gehört bzw. gelesen. Bei Berni war ich, wie Tage zuvor vereinbart. Das war ein anstrengendes Unterfangen unter dem Bett mit dem Staubsauger zu hantieren und den Lattenrost wieder in die richtige Position zu bringen, nachdem wir ihn herausgenommen und zur Seite gestellt hatten. Anschließend habe ich das Inlett und Kopfkissen bezogen und ein frisches Spannbetttuch angebracht. Auf dem Weg nach Hause schaute ich noch bei meiner Bekannten vorbei. Sie fühlt sich noch immer nicht gut und sieht elend im Gesicht aus. Der morgige Tag wird auch stressig. Klaus du fehlst mir so wahnsinnig. Wie soll das nur enden?
In tiefster Taruer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 09.11.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute war es ungemütlich kalt und regnerisch. Meine gewonnene und gefrorene 3,2 kg Gans habe ich abgeholt und in mein zwischenzeitlich abgetautes Gefrierfach verfrachtet. Während ich auf den Bus wartete kamen mir unsere letzten gemeinsamen Tage in den Sinn. Nur mit Mühe brach ich nicht auf der Straße in Tränen aus. Dirk hat eine Slapstickeinlage hinter sich. Bei seinem Bürostuhl brach die Armlehne ab und irgendwie schaffte er es - um einen Fall zu verhindern!! - einen Fallrückzieher hinzulegen und mit dem Kopf gegen die Wand zu knallen. Das beste kommt noch: mit einem Silikonkleber wollte er die Lehne fixieren. Die Kleberpatrone hatte irgendwie eine Ladehemmung. Jedenfalls ließ die Ladehemmung plötzlich, nach diversen Versuchen, nach... was zur Folge hatte daß der Kleber jäh mit hoher Geschwindigkeit herausspritzte... genau auf die Mattscheibe seines neuen Flachbildfernsehers. Den Kleber wischte er mit Küchenrollen von der Mattscheibe. Eine verschwommene Masse verblieb dennoch. Mit einem Microfasertuch schaffte er es auch diese Klebereste mit ziemlichem Kraftaufwand zu entfernen. "Kleine Ursache... große Wirkung" sagt man nicht umsonst. Seufz. Klaus du fehlst mir so! Manchmal möchte ich nur noch schreien.
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 08.11.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute habe ich mich für einen 450€ Job bei einer Versicherungsniederlassung vorgestellt. Der Inhaber der Niederlassung war zunächst recht nett. Später erläutete er mir daß er im Krankheitsfalle und die Urlaubstage bezahlen würde. Mindestlohn gäbe es auch. Wie großzügig. Das ist Gesetz. Na ja. Es könne auch schon mal später werden, dann wolle er keinen Überstundenzettel auf seinem Schreibtisch sehen. Ein bißchen mehr Einsatz fürs Geld... das könne man schließlich verlangen. Und Gezicke mag er auch nicht... der Herr aus Ex-Jugoslawien... so gar kein Macho... ich dachte mir das schon. Dann meinte er man würde in seiner Niederlassung auch Bargeld einnehmen und wenn sich ein Mitarbeiter erdreisten würde Geld zu veruntreuen, würde dieser angezeigt und fristlos entlassen. Was soll das? Ich fange doch nicht als Bürokauffrau dort an zu arbeiten um ein paar Penunsen zu klauen! Was habe ich denn davon? Meine Reputation wäre für alle Zeit dahin! Ich entgegnete daß er besser achtgeben solle nicht überfallen zu werden, denn das wäre viel gefährlicher. Bis Donnerstag wolle er sich melden. Ich werde darauf verzichten. So etwas ist mir noch nie passiert. Ungalublich! Tja Klaus... man lernt nie aus. Wenigstens gab es dort einen türkischen Bäcker. Dort schlürfte ich wohlschmeckenden schwarzen Tee, der aus einem Samowar kam, und aß eine türkische Linsensuppe, die - wider Erwarten - total klasse schmeckte. Das gestrige Glatteis fiel hier glaube ich aus. Nachts schaute ich mal aus dem Fenster. Es regnete friedlich vor sich hin und schien mir nicht gefrieren zu wollen. Klaus du fehlst mir wahnsinnig.
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 07.11.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute hat es viel geregnet. Dennoch bin ich nachmittags in den Garten gegangen um das Unkraut zu verpacken und mitzunehmen, denn Mittwoch wird die grüne Tonne geleert. Ein Feuer habe ich außerdem im Ofen entfacht. Die kalte Feuchtigkeit ist sehr unangenehm. Diese Nacht soll es sogar Glatteis geben. Morgen habe ich zur Mittagszeit einen Vorstellungstermin für einen 450€ Job. Das ist nicht der Brüller aber besser als nichts. Dirk hat keine Lust auf meine gewonnene Martinsgans. Auch gut. Dann darf er mir aber auch nicht vorjammern wie mager dieses Weihnachtsfest werden würde, da er nun wegen seiner Arbeitslosigkeit von HARTZ IV leben müsse. Berni möchte Donnerstag sein Bett neu bezogen haben, weil es mit zwei Krücken unmöglich ist das zu bewerkstelligen, bat er mich heute Mittag darum. Auch das werde ich tun. Einen Ableger vom Blauregen habe ich Mariusz geben können. Der zeigte sich hocherfreut. Jetzt fehle nur noch ich. Klaus du fehlst mir so unbeschreiblich! Unfaßbar nach wie vor, daß du nicht mehr bist!
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 06.11.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Gleich gehe ich in den Garten. Den Blauregen werde ich verschenken. Zum Glück habe ich mich vorher im Internet darüber informiert. Das Pflänzchen wird gigantisch und sprengt Putz von der Wand wenn es zu nah an dieser gepflanzt wird. Außerdem muß es ein stabiles Rankgerüst haben sonst fällt das Gerüst unter dessen Gewicht zusammen. Ich verzichte auf solche Monsterpflanzen. Das fehlte mir noch... eine Pflanze die ich nicht mehr in den Griff bekomme! Ach ja... gewonnen habe ich! Eine Martinsgans. Nachher werde ich Dirk anrufen und ihn fragen ob wir sie zusammen braten sollten. Sonst muß ich das Gefrierfach abtauen und das Vieh darin einfrieren. Seufz. Du fehlst mir, Klaus. Wir hätten Spaß an der Gans gehabt. Schmalz hätten wir bereitet und den Braten mit Rotkohl und Klößen genossen. Nun bin ich damit allein und bin fast geneigt das Vieh an arme Leute - zum Beispiel Flüchtlinge - verschenken zu wollen. Aber wenn die ganz streng gläubig sind, dann essen die nur nach einem gewissen Ritus geschlachtete Tiere. In Spanien lernte ich Marokkaner kennen, die sich danach ernährten. Immer kommen mir Erinnerungen in den Sinn. Einmal habe ich mit einem Bekannten eine Gans zu Weihnachten braten wollen. Klaus... das war vor unserer Zeit zusammen. Der Bekannte und ich fuhren noch kurz weg um Wein einzukaufen, während seine Mutter die Gans vorbereitete und in den Ofen schob. Als ich das Tier begießen wollte dachte ich erschrocken mich träte ein Pferd. Die Gans lag in einem Gänsebräter und sah aus als ob sie vor ihrem Ableben auf eine Tretmine geraten war. Die Mutter meines Bekannten hatte die Gans ringsherum rautenförmig eingeschnitten - fast bis auf den Knochen - wie man es bei einer dicken Schwartenschicht samt Speck bei einem Schweinebraten macht. Allerdings auch da schneidet man nicht bis ins Fleisch und schon gar nicht bis auf den Knochen. Als die Gänsefragmente gar waren meckerte die Dilettantin vorwurfsvoll, daß sie noch nie eine so trockene und faserige Gans gegessen habe und gab mir indirekt die Schuld daran. Unglaublich. Bis an mein Lebensende wirst du mir unendlich fehlen.
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 05.11.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute war ich nun doch nicht im Garten weil es zu sehr regnete. Morgen werde ich das nachholen, obwohl morgen Sonntag ist, denn die geschenkten Pflanzen müssen dringend in die Erde. Das Treppenhaus habe ich heute wenigstens durchgefegt und die Wäsche mit Hilfe der Maschine gewaschen und anschließend aufgehangen. Eine Bewerbung habe ich online verschickt. Die dritte für diesen Monat. Ich denke nicht, daß ich im alten Jahr noch in Arbeit kommen werde. Trotzdem will ich nichts unversucht lassen. Nachher werde ich für morgen vorkochen. Das Wetter soll morgen nicht ganz so regnerisch sein, dafür aber kälter. Seufz. Klaus du fehlst. Egal was auch immer ich anstelle.
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 04.11.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Der heutige Tag war wiederum sehr mild und schön. Die Freitagmittagsandacht habe ich besucht und meine obligaten vier Kerzen entzündet. An einem Wochenmarktstand leistete ich mir einen Backfisch, den ich besser nicht hätte essen sollen. Seufz. Der tote Fisch reichte mir den ganzen Tag die Flosse. Wieder bin ich eine Erfahrung reicher. Morgen werde ich die geschenkten Pflanzen meines kirgisischen Gartenfreundes einpflanzen müssen bevor es draußen richtig kalt wird. Hoffentlich bleibt es morgen trocken, sonst gibt das eine Schlammschlacht. Klaus du fehlst mir in allen Lebenslagen. Manchmal ist das fast nicht auszuhalten.
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deineTina
Tina am 03.11.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute war ich endlich bei mildem und relativ schönem Wetter im Garten. Den riesigen Unkrautsack habe ich im Restmüllcontainer entsorgt. Ein deutscher Kirgise aus der Gartenanlage schenke mir zwei Ableger seines Blauregens und seiner roten Johannisbeeren. Ach ja... zwei Farne gab er mir auch noch. Das war ein nettes Gespräch, das ich am Gartenzaun führte. Der gute Mann hatte damals einen Hirninfarkt und war halbseitig gelähmt. Zum Glück kam er schnellstens in ärztliche Behandlung, so daß die Spätfolgen begrenzt und sogar behoben werden konnten. Heute merkt man nichts mehr von jeglicher Lähmung oder dergleichen. Ein Feuerchen habe ich im Ofen entfacht um Feuchtigkeit in meinem kleinen Steinhäuschen zu verhindern. Zur Not könnte man sogar darin auf 20qm und ausgebautem Dach mit 10qm leben, wenn es hart auf hart käme. Nur viermal haben wir dort zusammen übernachtet. Seufz. Nur Erinnerungen sind mir von den vielen Jahren mit dir geblieben.
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 02.11.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute war ein erstaunlich schöner Novembertag. Meine Gartenfreundin rief eben an und frug mich was denn deine Lieblingsfarbe war, weil sie für dich Klaus eine Kerze anläßlich Allerseelen anzünden wolle. Blau war deine Farbe. "Azul" nannten dich die Spanier, wo du lebtest. Die Geste meiner Gartenfreundin finde ich rührend. Das Büschelschön macht sich noch immer schön in der Vase und duftet auch ein wenig. Damals haben wir das auch ausgesäht, als wir die Hundewelpen hatten. Die hatten allerdings keinen Sinn für die duftende Pracht und sind da durchgeprescht, daß davon nichts übrigblieb. Du riefst damals nur "die Hunde!". Das war eine irre Zeit. Mein schlauer Bruder hat die ganze Welt bereist, aber derartige Erlebnisse oder Erinnerungen kann der für kein Geld der Welt aufweisen. Klaus ich vermisse dich unendlich!
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 01.11.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute war ich mit meiner Bekannten auf dem Friedhof. Sie legte ein Gesteck auf das Urnengrab ihres verstorbenen Lebensgefährten und zündete zwei Grablichter an. Das dritte Grablicht zündete sie für dich Klaus an, da du in Spanien bliebst und hier leider kein Grab in Deutschland existiert. Unsere Kette mit dem ungewöhnlichen Anhänger, welchen wir am Strand fanden und von einem Juwelier, in Creixell, an eine Goldkette hängen ließen trug ich anläßlich deines Geburtstages bis heute. Nun habe ich die Kette wieder abgelegt. Mir kam in den Sinn was daraus werden wird wenn ich einmal nicht mehr sein sollte. Der Anhänger ist für die Nachwelt wertlos. Ein Teil einer Muschel in welchem sich ein weißer - vom Meer rundgeschliffener - Quarzstein befindet. Für mich bedeutet er alles. Du hast mir alles bedeutet. Nur du warst wichtig für mich... warst meine einzige Familie.
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 31.10.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Eigentlich wollte ich heute wahnsinnig viel tun. Seufz. Irgendwie geht es mir mental nicht gut. Beim Aufstehen merkte ich das bereits. Also bleibe ich bei dem tollen Wetter besser zu Hause, statt nun endlich Rasen zu mähen. Egal. Ich las in der Zeitung von einem Fall wo ein 82jähriger in einer Bankfiliale zusammenbrach und Kunden um ihn herum gingen oder über ihn stiegen, statt zu helfen. Nach 19 Minuten kam dann endlich jemand auf die Idee den Notarzt zu rufen. Nun regen sich alle entrüstet auf. Der alte Herr, der ein paar Überweisungen am Automaten tätigen wollte, war letztendlich im Bankgebäude verstorben. Wie ist es denn meinem sterbenden Vater ergangen? Der lag zu Hause im Bett und meine Mutter kümmerte sich nicht darum. Mein studierter Bruder, an dem ich mir immer ein Beispiel nehmen sollte und der nach Ansicht meiner Mutter und deren Umgebung - im Gegensatz zu mir - wohlgeraten ist, kam ebenfalls nicht auf die Idee während des 14tägigen Kranken- bzw. Sterbelagers meines Vaters einen Arzt hinzuzuziehen. Ich habe vom Ableben meines Vaters erst über einen Tag später erfahren. Auch wußte ich nichts vom Zustand meines Vaters. 550 km Entfernung sind nicht nur geographisch eine große Entfernung. Die Geschehnisse muß ich wiederum irgendwie verarbeiten. Klaus du fehlst mir entsetzlich!

Trauern ist wie ein großer Felsbrocken.
Wegrollen kann man ihn nicht.
Zuerst versucht man, nicht darunter zu ersticken.
Dann hackt man ihn Stück für Stück kleiner.
Den letzten Brocken steckt man sich in die
Hosentasche und trägt ihn ein Leben lang
mit sich herum.

(Verfasser unbekannt)

In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 30.10.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Wieder geht ein recht schöner Oktobertag zu Ende. Der Flohmarkt war auch in Ordnung. Meine Bekannte "klöppelte" zu Mittag Kartoffelpuffer, die sehr gut schmeckten. Meine Großmutter und auch meine schreckliche Mutter bereiteten die Puffer anders zu. Egal. Hauptsache die schmecken. Die Uhrzeit habe ich eben umgestellt. Du hast mich all die Jahre daran erinnert. Heute ist es das zweite Mal seit du nicht mehr lebst. Dabei wird mir wohl jedes Mal das Herz schwer werden. Du fehlst mir unendlich! Im Vorgarten wachsen drei große Kolonien Schwefelköpfchen. Ich denke mal daß das die grünblättrigen und somit ungenießbaren bzw. giftigen Pilze sind. Weißt du noch wie ich damals auf dem winzigen Rasenstück, auf dem nur zwei Birken Platz hatten, an die vier Kilogramm Birkenröhrlinge erntete? Und das mitten in einer Großstadt, inmitten unseres Innenhofes... und das regelmäßig jedes Jahr. Mir sind nur noch Erinnerungen geblieben. Unglaublich!
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 29.10.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute herrschte morgens dicker Nebel. Gegen Mittag schien allerdings die Sonne. Ein herrlicher Oktobertag, mit wunderschöner Färbung des Laubes, geht nun seinem Ende zu. Der morgendliche Flohmarkt war klitzeklein und bot nicht wirklich etwas für meinen Bedarf. Vielleicht ist das bei dem morgigen besser. Egal was auch immer ich unternehme... es hilft nichts... du fehlst unbeschreiblich! Große Schwärme von Wildgänsen sah ich heute sehr hoch oben am Himmel. Das seltsame war, daß der riesige schnatternde Schwarm plötzlich kehrtmachte, im Kreis flog und dann wieder die bisherige Richtung aufnahm. Die V -Form war kurzzeitig zu einer m -Form geworden. Es sah aus wie der obere Teil eines Herzens. Weißt du noch wie wir seinerzeit die Wildgänse beobachteten? Oder die Störche in der Extremadura... die Ibisse in Andalusien... die Flamingos in der Camargue.... Niemals werde ich vergessen was war!

Die Welt wurde ein wenig kälter,
als Du sie verlassen hast.
Die Farben verloren ein wenig an Glanz,
als sich Deine Augen für immer schlossen.
Die Menschheit wurde ein Stückchen ärmer,
als Deine Seele auf Wanderschaft ging.
Die Sonne verlor einen Strahl,
der nur für Dich bestimmt war.
Und unsere Herzen
verloren den Glauben,
als Deines aufhörte zu schlagen.
Doch das Universum
bekam einen neuen Stern dazu.

(Verfasser unbekannt)

In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 28.10.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute wäre dein Geburtstag gewesen. Das zweite Mal seit du nicht mehr bist. Ich habe diesen Tag so begangen, daß ich mittags in der Freitagsandacht war und anschließend mit meiner Freundin Essen ging. Meine obligaten vier Kerzen habe ich angezündet und für dich, uns alle, meinen Vater, alle Tiere und Pflanzen gebetet. Einen schönen Blumenstrauß haben meine Freundin und ich nach dem Essen auf einem Feld gepflückt. Zur Gründüngung war dort lila blühendes Büschelschön angepflanzt. Unterbrochen wurde der fliederfarbene Farbenrausch durch kleine, niedrig wachsene gelbe Sonnenblumen. Sicher hätte dir dieser ausgesprochen schöne Blumenstrauß gefallen. Ich habe ihn dir hingestellt. Du wirst mir mein restliches Leben jede Sekunde fehlen!

Die, die wir lieben,
gehören uns nicht.
Wann sie gehen,
entscheiden wir nicht.
Es sind die Lebenden,
die den Toten die Augen schließen.
Es sind die Toten,
die den Lebenden die Augen öffnen.

(Verfasser unbekannt)

In tiefster Trauer mit unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 27.10.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute war ein schöner Tag; mild, trocken und sogar sonnig. Ich hatte jedoch keine Lust im Garten zu malochen und habe mit meiner Freundin den wunderschön herbstlich gefärbten Oktobertag genossen. Morgen wäre dein Geburtstag. Seufz. Ich vermisse dich. Ganz egal wieviel Zeit auch immer vergehen wird!

Du bist ein Schatten am Tage
und in der Nacht ein Licht.
Du lebst in meiner Klage
und stirbst im Herzen nicht.
Wo ich auch nach dir frage,
finde ich von dir Bericht.
Wo ich mein Zelt aufschlage,
da wohnst Du bei mir dicht.

(Friedrich Rückert)

In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 26.10.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute habe ich mich in den Garten gezwungen. Mit dem Rasenmähen war es nichts, da zu naß. Einen riesigen Sack Wildwuchs, Baum- und Rosenschnitt habe ich dennoch produziert. Vielleicht werde ich das Rasenmähen morgen nachholen. Wespen und Stechmücken waren noch unterwegs. Ich denke daß es hier keinen strengen Winter geben wird, weil die Marienkäferinvasion bislang ausgeblieben ist. Die Tierchen wissen lange vorher was läuft. Das haben die gefleckten Insekten schon bewiesen, als die Käfer zu Hunderten in den Ecken meiner Gartenlaube kuschelten. Der Winter, der daraufhin folgte, war schneereich von Silvester bis Ostern und ungewöhnlich kalt. Freitag hättest du Geburtstag. Der zweite an dem du nicht mehr lebst. Ich habe mir vorgenommen zur Andacht und dann Essen zu gehen. Meine gute Bekannte hat mir versprochen mich dabei zu begleiten. Schmerzlich dir nichts Gutes mehr tun zu können. Klaus du fehlst mir wahnsinnig!
Tina am 25.10.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute blieb ich den ganzen Tag zu Hause, wenn man von dem kurzen Gang zu den Mülltonnen absieht. Das Wetter war auch nicht dazu angetan große Touren zu unternehmen. Meine Bewerbungen haben wenigstens zu einer Reaktion geführt! Ich hatte per Telefon ein Bewerbungsgespräch vorab. Ob es für mich eine zweite Runde diesbezüglich gibt werde ich am Freitag erfahren. Also übe ich mich zwischenzeitlich in Geduld. Es bleibt mir auch nichts Anderes übrig. Dirk ist wieder einmal brummelig. Er sieht wieder einmal schwarz für seine Zukunft. Spätestens wenn man mit ihm gesprochen hat bekommt man Depressionen. Klaus du fehlst mir unendlich!
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 24.10.2016Eintrag melden
Moin! Moin!
Reichlich kühl ist es heute bei bedecktem Himmel. Den Kirmesbummel haben mein Bekannter und ich abgesagt. Heute wäre ohnehin der letzte Tag gewesen. Berni meldet sich nicht. Auch gut. Dann hat sich diese Aktion wohl für immer erledigt. Beim Zahnarzt habe ich - zum Glück - noch einen Kontrolltermin vor Weihnachten bekommen. Ich habe das nicht gerne, wenn die Praxis zwei Wochen zu ist. Habe früher oft zu den Feiertagen Probleme gehabt. Klausi das ist dann das zweite Weihnachtsfest ohne dich und das erste an dem mein Vater nicht mehr lebt. So vergeht die Zeit. Gerade lese ich dein Lieblingsbuch "Aus dem Nichts ein neues Leben". Gerne hätte ich dir das geschenkt. Nun lese ich es in deinem Sinne. Du fehlst mir unendlich.
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 23.10.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute Morgen war es wahnsinnig nebelig. Der Brite würde wohl in diesem Falle von pea soup (Erbsensuppe) reden. Allerdings war der Nebel witterungsbedingt und nicht Folge von Smog. Über den Flohmarkt bin ich heute Morgen dennoch kurz gegangen. Meine Bekannte servierte zu Mittag Aal-Rauch-Matjes mit Kartoffelsalat. Klasse. Wahrscheinlich wird kommenden Mittwoch gutes Wetter werden, so daß ich endlich - zum letzten Mal für dieses Jahr - den Rasen mähen werde. Ohnehin ist noch genug im Garten zu tun. Heute Morgen träumte ich sehr intensiv von dir Klaus. Du hattest Atemprobleme und warst am Sterben. Ich konnte dich noch ein letztes Mal in den Arm nehmen, was in der Wirklichkeit leider nicht der Fall war. Ich brauchte eine ganze Weile "um die Kurve zu kriegen". Immer wünsche ich mir wenigstens von dir zu träumen, aber dieser Traum hat mich mental umgehauen. Klaus du fehlst mir zeitlebens.
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 22.10.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute habe ich mich nach draußen gezwungen um ein Retoure Paket mit Kleidung an das Versandhaus aufzugeben, bei welchem ich die Bekleidung seinerzeit online bestellte. Leider zwingt mich meine Platzangst dazu den größten Teil meiner Kleidung online zu erwerben. In Kaufhäusern bekomme ich nach wenigen Minuten Schweißausbrüche wie während eines Saunabesuches. Hier ist das Wetter kühl und regnerisch. Folglich meldet sich mein Rheuma mit Schmerzen in den Fersen, so daß ein normales Gehen schlecht möglich ist und es nur eine abgespeckte Version meiner Vorhaben gab. Klaus du fehlst mir unendlich!
In tiefster Trauer und mit unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 21.10.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute habe ich mir die besagte und angekündigte "Überdosis Heringsstipp reingezogen". Klasse. Sieben Vermittlungsvorschläge bekam ich als Hausaufgabe von meiner Sachbearbeiterin in die Hand gedrückt bekommen. Um acht Uhr morgens lautete die "Einladung". Um die Uhrzeit war ich auch dort. Nur meine Sachbearbeiterin lehnte lässig - bei offener Bürotür und in aller Seelenruhe, mit einer Tasse Kaffee in der Hand - am Türpfosten eines zwei Türen weiter entfernten Büros und unterhielt sich mit ihrer Kollegen bis ca. 8 Uhr 30. Klasse. So macht man das. Komischerweise teilte eine andere Kollegin deren Arbeitsmoral nicht und nahm eine später aufkreuzende Arbeitssuchende, mit Migrationshintergrund, sofort mit in ihr Büro. Das gibt Sinn. Irgendwie fühlt man sich als "Ureinwohner" diskriminiert. Diesbezüglich habe ich ohnehin schon schreckliche Erfahrungen gemacht, denke ich nur an das deutsche Konsulat in Spanien, als ich deren Hilfe benötigt hätte. "Das kann man dem deutschen Steuerzahler nicht zumuten" hieß es da nur. Niemals werde ich vergessen was sich dort abgespielt hat. Du Klaus und auch ich waren die Leidtragenden. Unglaublich. Klaus du fehlst mir! Immer wird dieser unsagbare Schmerz in meinem Herzen sein.
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 20.10.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Beim Spezialisten wir ich heute. Ergebnis: das war zum zweiten Mal nicht der Richtige. Also wieder hin zum Hausarzt und eine andere Einweisung geholt, da es auf dem Gebiet keine niedergelassenen Ärzte gibt. Klasse. Ansonsten? Eine E-mail kam auf meine Bewerbungen hin in mein Postfach geflattert. Man bittet um einen Termin um vorab telefonisch ein Interview mit dem Bewerber - in dem Falle meine Wenigkeit - führen zu können. Wieso das als Datentypistin von Belang ist weiß ich nicht. Die fetten Jahre sind vorbei. Das habe ich geschluckt. Aber muß ich mich zum Affen machen für so einen lausigen Job?! Einen tollen kalten Molkedrink mit Schwarzjohannisbeersaft habe ich heute in mich hineingestürzt. Leider wirkt das wie Abflußfrei bei mir. Also habe ich doch eine Laktoseintoleranz. Klaus du siehst... das Leben geht weiter. Du fehlst mir mit jedem meiner Atemzüge.
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 19.10.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Seit gestern Abend regnet es endlich nennenswert, nachdem es zwei Monate so gut wie gar nicht geregnet hat! Gestern Abend sprach ich drei Stunden lang mit Dirk, nachdem ich Tags zuvor abends... währenddessen - mit dem Hörer in der Hand - einschlief. Peinlich. Die Beschäftigung mit Berni ist ziemlich ermüdend. Klaus du fehlst mir so sehr! Oft denke ich an Bollullos und höre des morgens die Hähne krähen, die Geräusche der Straße, wenn die Leute vorübergehen, Kinder jolend einem Ball nachrennen und das Zuschlagen von Autotüren. Die kleinen Fuhrwerke mit einem Esel vornean werde ich auch niemals vergessen. Ob der alte Mann noch immer bei Sonnenschein seinen wackeligen Stuhl vor die Tür stellt um in aller Seelenruhe sein Bocadillo zu mümmeln und die Leute zu beobachten, die ihrer Beschäftigung nachgehen? Ob der rothaarige Antonio in der Werkstatt sich noch an dich und unser Auto erinnert? Werden die verwaisten Rebstöcke wieder viele kleine, weiße, zuckersüße Trauben tragen? Tragen die verwilderten Zitronen- und Orangenbäume auch dieses Jahr leuchtende Früchte, die man schon von Weitem trotz des hochgewachsenen Wildwuchses ausmachen kann? Liegt Rudis kleiner Bruder noch immer unter dem großen Olivenbaum in der Kurve begraben? Leben die ausgesetzten Hunde noch immer, mit denen wir uns anfreundeten und die uns bisweilen auf unseren kleinen Wanderungen begleiteten? Besonders fiel uns ein kleiner gefleckter Rüde auf, der dir die Pfote gab und eine Zeit lang auf seinen Hinterbeinen neben dir her lief. Unser kleiner Freund hatte wohl noch viele Wurfgeschwister, die genauso gefleckt waren. Nie mehr werde ich dorthin kommen! Nie mehr werde ich mit dir pan con tomate genießen können. Nie mehr kann ich dich mit selbst gekochter Marmelade erfreuen können. Nie mehr werde ich für dich kochen können. Nie mehr werde ich Aioli für unsere Kartoffeln rühren können. Nie mehr werde ich deine Stimme hören. Nie mehr kann ich dich um Rat fragen. Dieses "nie mehr" zermürbt mich und läßt mich immer wieder laut aufschluchzen.
In unendlicher Trauer und Liebe
deine Tina
Tina am 18.10.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Zum Garten war ich nun doch nicht. Trotz guten Wetters habe ich Kreuzschmerzen und zusätzliche Probleme mit dem Fersensporn. Klasse. Mir geht es mental nicht gerade berauschend. In ein paar Tagen hättest du Geburtstag. Das zweite Mal an dem du bereits nicht mehr lebst. Freitag gehe ich zum Heringsstippessen und an deinem Geburtstag werde ich alleine Essen gehen. Das ist alles so fürchterlich traurig daß es mich im Moment förmlich lähmt. Tagsüber funktioniere ich meistens, aber wehe wenn ich wieder alleine bin. Mit der Arbeitslosigkeit hadere ich ebenfalls. Das Ableben meines Vater beschäftigt mich auch. All das prasselte in gut einem Jahr auf mich ein. Mental fühle ich mich total ausgelaugt.
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 17.10.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Die gestrige Nacht nahm noch eine unverhoffte Wendung. Mit Magengrimmen bin ich zu Bett gegangen. Ob es der Stachelbeerkuchen der katholischen Gemeinde war oder ein Virus oder sonst etwas... ich weiß es nicht. Mir war jedenfalls so schlecht, daß ich mit dem Schlimmsten rechnete und mir vorstellte "wie ich mir das Essen noch einmal durch meinen Kopf gehen lasse". So weit kam es nicht. Meine Bekannte hatte wohl die gleichen Symptome zu ertragen. Aus diesem Grunde lasse ich es heute langsam angehen. Klaus du fehlst mir so schrecklich. Wenn ich lese wie die Kinder früher auf der Straße spielten. Du konntest auch Geschichten darüber erzählen. Ich hingegen kann da nicht mithalten. Wir lebten in einer Sackgasse. Es gab vor dem Haus keine Spielmöglichkeiten. Ein Spielplatz befand sich ca. 10 Gehminuten von dem Haus, in welchem ich im 5. Stock aufwuchs, entfernt. Mein Bruder mit seiner Überbegabung war kein Spielkamerad. Der meinte nur "stör mich nicht. Ich muß überlegen." Meist ritzte der Schaltbilder in den Sand, wenn wir mal auf dem Spielplatz waren. Daran sollte ich mir immer ein Beispiel nehmen und so werden wie er. Es war und ist zum Heulen. Du hattest richtige Geschichten zu erzählen wie normal aufwachsende Kinder sie eben erlebt haben und später erzählen können.

Als der Regenbogen verblasste, da kam der Albatros; und er trug mich mit sanften Schwingen weit über die sieben Weltmeere. Behutsam setzte er mich an den Rand des Lichtes. Ich trat hinein und ich fühlte mich geborgen. Ich habe euch nicht verlassen, ich bin euch nur ein Stück voraus. (Verfasser unbekannt)

In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 16.10.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute war ein herrlich sonniger und milder Tag. Allerdings flogen Heerscharen von Wespen und Marienkäfern durch die Gegend. Morgens bin ich mit einer Gartenfreundin zur Gartenversammlung gefahren. Anschließend wurden dort Würste gebraten und Pommes frites gereicht. Nachmittags bin ich mit meiner Bekannten in die Kirchengemeinde zum Kaffeetrinken und Kuchenessen gegangen. Anschließend haben wir bis in den Abend hinein Karten gespielt. So war der ganze Tag mit Aktivitäten vollgestopft. Morgen begleite ich einen Bekannten zum Friedhof um die Gräber ein wenig zu richten. Zuvor muß ich bei meinem Hausarzt eine Einweisung ins Krankenhaus holen, wegen einer ambulanten Spezialuntersuchung. Klaus du fehlst, egal was auch immer ich anstelle, was auch immer ich erlebe. Es taugt alles nichts ohne dich!
Tina am 15.10.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Tja.. der Jackpot ging nicht an mich. Warum denn auch?! Ich habe mein Ein- und Auskommen im Überfluß so daß ich vom Amt leben muß. Das gibt alles Sinn. Bin zu jung für die eigene Rente und zu alt auf dem Arbeitsmarkt. So etwas wird dann äußerst fair und selbstgerecht als "Bodensatz" bezeichnet. Eine Ausgleichsabgabe vergleichbar mit jener für Behinderte wäre indiziert. Am besten man hebt die erforderlichen Beträge spürbar an. Nur so kann man der Diskriminierung Herr werden, wenn es ans Geld geht und schmerzt. Was nutzen mir zwei erlernte Berufe und Dreisprachigkeit? Nichts! Zum Glück herrscht heute Sprühregen draußen, daß ich mich ohne schlechtes Gewissen zu haben in meiner Wohnung verkriechen kann. Mental wäre mir nicht danach gewesen raus zu gehen. Heute ist wieder so ein nachdenklicher und trauriger Tag. Die Geschichte mit meinem verstorbenen Vater geht mir nicht aus dem Sinn. Klausi du fehlst mir! Vorhin dachte ich an unsere Katzen und Hunde. Uns genügte dieses Leben mit unseren Lieblingen, dem Wohnmobil und der Natur. Ob die Pilze nun endlich rauskommen? Die lauern nur mit ihren Myzel um bei genügend Feuchtigkeit über Nacht plötzlich aus der Erde zu wachsen. Astor verbellte die Schopftintenlinge die plötzlich die grüne Wiese zierten und nachts zuvor noch nicht vorhanden waren. Die neuen Bewohner der Hausmeisterwohnung der Schule wurden ebenfalls angekreischt, weil monatelang niemand dort wohnte und dann Menschen die Räumlichkeiten bewohnten. Astor verbellte auch die Hausbewohner des Nachbarhauses, die es wagten im zweiten Stock aus dem Fenster zu sehen. Das waren alles Klasse Hunde. Onda, die heiß auf Spekulatius war, Branko der im Meer Kataloniens so weit raus schwamm, daß wir ihn schon als umgekommen wähnten. Der tauchte sogar im Meer. Astor, der in der Champagne Forellen fangen wollte und sich unbewerglich, mit offenem Maul, ins fließende Wasser stellte. Alle unsere Hunde sprangen in den Bergen Kataloniens auf Steinmauern um Feigen und Kirschen zu pflücken. Wie ist die Zeit so schnell verflogen. Die Erinnerungen nimmt mir keiner mehr. Nur du fehlst Klaus! Dieser Verlust schmerzt wahnsinnig.
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 14.10.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute war ich beim HNO-Arzt. Nach zwei Jahren ist nun klar daß sich mein linkes Gleichgewichtsorgan nicht mehr erholen wird. Das bleibt ein Totalausfall desselben, der leider vom Versorgungsamt noch immer mit "Schwindel" abgetan wird. Klasse. Aber da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Morgen werde ich wohl in den Garten strolchen und endlich den Rasen mähen oder den Hibiskus schneiden... Die nächste Woche ist auch voller Termine. Dann bliebe keine Zeit dafür. Also muß ich morgen ran. Es hilft alles nichts. Nächsten Freitag gibt es wieder Heringsstipp. Damit werde ich mich wieder belohnen. So hangel ich mich von Tag zu Tag, Woche zu Woche... Monat zu Monat. Seufz. Klaus du fehlst mir mehr denn je!
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 13.10.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute Morgen habe ich vor dem Frühstück das Treppenhaus geputzt, die dunkle Wäsche in die Maschine gestopft und den Müll entsorgt. Den Tatendrang mußte ich ausnutzen. Zum Arzt war ich außerdem. Zum Glück, denn der hält die Therapievorschläge seines Kollegen für Humbug. Gut daß ich das Problem ansprach. Morgen früh muß ich wiederum zu einem anderen Arzt. Allmählich werde ich von der täglichen Herumrennerei müde. Es gibt keinen Tag an dem ich einma,l unter der Woche, zu Hause bleiben kann. Der Garten wird dadurch auch vernachlässigt. Seufz tief. Wenigstens soll es die nächsten Tage - laut Wettervorhersage - bis zu +18°C warm werden. Eventuell werde ich den Rasen noch einmal mähen. Es gibt noch jede Menge im Garten zu tun. Klaus du fehlst mir so schrecklich. Mit dir hätte ich sogar die nebeligen Tage toll gefunden.
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 12.10.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Diese Nacht wird wohl wieder ziemlich kalt werden. Das Leben ist ohnehin sehr kalt ohne dich geworden. Kalt war mein Leben immer bevor ich dich traf. Meine Mutter, die Psychopathin, hat mir nie das Gefühl des Willkommenseins oder Nestwärme vermittelt. Geduldet war ich allenfalls. Ich weiß nun - nach Jahrzehnten - daß ich loslassen muß und nicht auf Erklärungen, Entschuldigungen, Gerechtigkeit und Rehabilitation hoffen kann. Ein Psychopath hat kein Gewissen... keine Gefühle. Das Ableben meines Vaters hat alle Zweifel diesbezüglich beseitigt. Es gehört schon eine gehörige Portion Kaltblütigkeit dazu den eigenen Ehemann im eigenen Bett verrecken zu lassen ohne einen Arzt während des zweiwöchigen Sterbens hinzuzuziehen. Angeblich wäre der Hausarzt im Urlaub gewesen. Alle vier Stunden sah meine Mutter nach meinem Vater und tätschelte seine Wange. Anschließend zog sie sich zurück um Kaffee zu trinken und Kreuzworträtsel zu lösen. Tja... und dann war die Wange meines Vaters kalt. Mein Bruder wurde angerufen, der weise riet 112 zu rufen. Klasse. Ich erfuhr vom Ableben meines Vaters - durch einen Anruf meines Bruders - gnädigerweise über einen Tag später. Von der Bettlägerigkeit und dergleichen wußte ich gar nichts. Ich wäre mit meinen letzten Groschen dorthingedüst, hätte einen Arzt alarmiert und für einen Pflegedienst gesorgt, weil mein Vater nicht ins Krankenhaus wollte, wie mir mein Bruder bestätigte. Seufz. Nun hat mein Vater auf seine letzten Stunden hin erst erkannt wen er geheiratet hat und mit wem er sein Leben verschwendet hat. Bitter. Zur Beerdigung war meine Anwesenheit nicht eingeplant. Das merkte ich an der Reaktion der Frau, die mich dereinst gebar, am Telefon. Klar. Ich hätte sie Lügen gestraft, weil die ganze verlogene Gesellschaft schon Wetten auf mein Erscheinen bzw. Fernbleiben abgeschlossen hatte. Auf die Bemerkung hin, daß sich mein Vater mit den Abbauprodukten in seinem Körper zusätzlich vergiftet haben könnte, weil er einen künstlichen Darmausgang hatte, der alle zwei Tage hätte gespült werden müssen... meinte meine angesehene Mutter "der wäre so wie so gestorben. Die Matratze haben wir schon umgedreht. Die können wir nun auf den Sperrmüll werfen." Das war alles an Mitgefühl. Geweint hat sie keine Spur. Als Einzige genehmigte sie sich nach dem Leichenschmaus einen Eiskaffee. Mir fehlen die Worte. Ich muß lernen auch damit umzugehen. Immer stand ich alleine gegen meine Mutter. Um meinen Vater tut es mir unendlich leid. Die Frau meines Vaters warf mir immer vor, daß ich ihr das Leben mit meinem Vater und dessen Mutter zusammen, zur Hölle gemacht hätte. Ihre Schwiegermutter ist schon lange nicht mehr. Seit 11.09.2016 ist mein Vater nun auch nicht mehr. Jetzt fehle nur noch ich, damit ihr verdammtes Leben wieder schön ist. Da kann man nur noch ausspucken. Klaus du fehlst so unbeschreiblich!
In unendlicher Trauer und ewiger Liebe
deine Tina
Tina am 11.10.2016Eintrag melden
Guten Abend Klaus!
Heute habe ich das erste Mal, seit der letzten Heizperiode, die Heizung angedreht. Das war mir dann doch zu kalt. Gerade höre ich Disturbed mit dem Titel "The Sound Of Silence". Klasse. So gefällt mir das besser als die Urversion von Simon & Garfunkel. Das Fußballspiel Irland : Deutschland läuft nebenher. Du fehlst dennoch. Egal was ich anstelle. Es läuft am Ende immer darauf hinaus. Im Krankenhaus war ich heute beim falschen Arzt für mein Problem. Der war zwar super nett und hilfsbereit, aber eben nicht der richtige. Für nächste Woche habe ich bei dem hoffentlich richtigen Mediziner einen Termin bekommen. Anfang der Woche muß ich dafür eine neue Einweisung bei meinem Hausarzt holen. Morgen bin ich auch wieder unterwegs. Irgendwie ermüdet mich die Herumrennerei. Du fehlst unendlich.
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 10.10.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Wieder ist ein schöner Herbsttag zu Ende. Von den gestrigen Pommes frites, die auf dem Flohmarkt verkauft wurden bekamen meine Bekannte und ich Durchfall. So war die gestrige Nacht alles andere als erholsam und von Magen- und Darmkrämpfen begleitet. Wer weiß was für ein Gift oder Bakterienstamm in dem Imbiss war. Igitt! Morgen muß ich ins Krankenhaus wegen meiner OP vor sieben Jahren. Nun habe ich einen Lymphstau. Klasse. Ich lasse dort nur die Diagnostik vornehmen, denn damals bin ich vor und nach der OP mit Mega Fehldiagnosen a la "rechnen sie mit dem Schlimmsten" "80% Krebs" "kein Krebs aber ein Lymphom oder Leukämie" konfrontiert worden. Am Ende war niemand von den "Fachleuten" zu sprechen und die Diagnose nicht gestellt worden. Das Präperat der Größe von 4,5 cm x 2,5 cm (die andere Kantenlänge weiß ich nicht, da der Arzt der operierte, trotz vorheriger Terminabsprache, ob der Fehldiagnose nicht zu sprechen war und die Vertretung ihr Wissen den Unterlagen mühsam entnehmen mußte....) wurde durch ganz Deutschland geschickt und in einem Tropeninstitut in Schleswig-Holstein fand man endlich die Ursache meiner Symptome. Seufz. Schwerkrank war ich dennoch, aber eben nicht so wie die "Halbgötter in Weiß" diagnostizierten nach der ihrer Inaugenscheinnahme. Seufz tief. Klausi du fehlst mir so unglaublich!
Tina am 09.10.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Wieder geht ein milder Oktobertag seinem Ende zu. Die Flohmarkttour war anstrengend aber in Ordnung. Eine Gartenfreundin samt Ehemann traf ich überraschenderweise auf dem ersten Flohmarkt. Wegen des Wetterumschwunges schmerzt mein Rücken, aber das kenne ich nicht anders. Irgendwie bin ich im Moment mental ausgelaugt. Klausi du fehlst mir unbeschreiblich!
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 08.10.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute ist Fußball angesagt... morgen Flohmarkt. Morgens war ich für etwa zwei Stunden im Garten um den riesigen Grünschnittsack zu entsorgen und meinen Pflichtstunden im Schrebergarten nachzukommen. Nächste Woche ist dort Versammlung. Ich dachte das wäre morgen. Auch gut. Von der gestrigen Aktion bin ich ein wenig kreuzlahm, deshalb habe ich das herrlich sonnige Wetter nicht weiter nutzen können um den zweiten Hibiskus zu beschneiden. Nun hoffe ich daß es noch lange so mild bleiben möge. Kommende Woche habe ich jeden Tag einen Termin wahrzunehmen. Welch Graus! Meine Stellensuche gestaltet sich schwierig, da die Lage stagniert. Die Rasenflächen sehen hier, wegen des anhaltenden Wassermangels, so ausgedörrt aus wie seinerzeit im Süden als wir mit dem Wohnmobil unterwegs waren. Klaus du fehlst mir unbeschreiblich! Wärest du hier dann wäre mein Leben nicht grau in grau und so unendlich leer.
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 07.10.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute habe ich auf dem Markt zwei Schalen von den letzten deutschen Erdbeeren diesen Jahres erstanden. Im Bus mutierte die Hälfte des Kaufes, durch plötzlich starkes Abbremsen, zu einem Smoothie. Tolle Wurst! Mariusz hat vor seinen Proberaum zu verlegen. Eine klasse Mitteilung. Black Friday. Egal. Ich habe schon schlimmere Tage überstehen müssen. Das ist ein Mückenschiß dagegen. Wenigstens habe ich drei Stunden im Garten gewühlt. Der riesige Hibiskusbusch ist geschnitten. Den anderen werde ich mir dieser Tage vornehmen. Die eine Seite des Zaunes ist weitestgehend in Ordnung, was das Wuchern der Sträucher wie zum Beispiel des Pfaffenhütchens betrifft. Durch die anhaltende Trockenheit ist mir leider der Sanddorn eingegangen. Den hatte ich im Frühjahr neu gepflanzt... ebenso erging es der Felsenbirne. Schade. Ein paar kleine ca. 1,20m hohe Lebensbäume, die als Sichtschutz dienten, haben diesen Sommer wohl auch nicht überlebt. Seufz. Ich weiß noch nicht ob ich dieses Jahr noch einmal den Rasen mähen sollte. Nächste Woche werde ich dazu keine Zeit haben. Die heutige Andacht in der Marktkirche gefiel mir nicht so wie es stets der Fall bei dem jungen Pfarrer mit der samtigen Stimme ist. Die Pfarrerin sprach die Besucher nicht direkt an und spulte ihre Andacht herunter. Bedauerlich. Vier Kerzen entzünde ich nun, da mein Vater hinzugekommen ist. Klaus du fehlst mir. Nichts und niemand kann diesen Verlust jemals kompensieren!

Du bist
aus meinem Leben nicht wegzunehmen,
wirst bei mir sein, irgendwie,
abwesend anwesend,
fern und nah zugleich,
und mir die Kraft geben,
die ich finden muss,
um weiterzuleben.
Adieu

(Jochen Jülicher)

In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 06.10.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Es wird herbstlich draußen. Mir war so kalt daß ich eine warme Wolljacke anzog um meinen Akupukturtermin wahrnehmen zu können. Das kann ja heiter werden wenn das so bleibt. Obwohl hierzulande klirrend kalte Winter eher unwahrscheinlich sind... anders als dort wo ich geboren wurde und anders als dort wo ich gezwungen wurde aufzuwachsen. Von der gestrigen Fensterputzaktion bei meinem Bekannten schmerzte mir die rechte Schulter bis heute Mittag. Kein Wunder. Als ich mit der Aktion fertig war kam der gute Mann auf die Idee die Scharniere der Fenster mit einer Sprühflasche ölen zu müssen. Ergebnis: feine Ölfilme auf den frisch geputzten Fenstern. Also... Kommando zurück und noch einmal geputzt. Tolle Nummer! Wie in einer Komödie. Ich bekam einen meiner berühmt berüchtigten Lachanfälle. Der Arm, in welchen gegen Grippe geimpft wurde, schmerzt zudem immer noch. Toll wenn der Schmerz nachläßt. Seufz tief. Klaus du fehlst mir! Dein Verlust ist der schlimmste Schmerz, der niemals aufhören wird!
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 05.10.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute war wiederum ein sonniger und regenfreier Tag. Allerdings war es draußen kühler geworden und der Wind machte den Aufenthalt an der frischen Luft ziemlich herbstlich. Wildgänse sammeln sich mittlerweile zu Hunderten, um wie jedes Jahr bei uns zu überwintern. Brombeeren, Kornelkirschen und Schlehen sind dieses Jahr am Strauch oder Baum - wegen Wassermangels - vertrocknet. Klaus du fehlst mir. Auf fast alles kann ich verzichten... aber auf dich... das fällt mir bis an mein Lebensende schwer. Immer spreche ich voller Stolz und Trauer von dir. So einen Menschen trifft man wohl nur sehr selten auf der Welt. Ich hatte das Glück ein Stück meines Lebens mir dir gehen zu dürfen.
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 04.10.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute habe ich mich gegen Grippe impfen lassen. Die Impfung hat erstaunlicherweise ziemlch geschmerzt was daran lag, daß die Krankenkassen sich wohl auf Chargen mit vormontierten Spritzen samt Impfstoff, welche mit dickeren Kanülen bestückt sind, entschieden haben. Die Kanülen waren früher dünner und besaßen eine schärfere Spitze. Weil die dickeren und stumpferen Kanülen billiger sind hat man sich dafür entschieden. Klasse so weit sind wir schon, daß wir aus Kostengründen eine Pferde- oder Elefantenspritze in den Balg gejagt bekommen! Ich habe mir die Chargen angesehen um zu vergleichen ob es - nach dem indischen Kastensystem - andere Ausführungen - je nach Krankenkassenzugehörigkeit gäbe. Dem war glücklicherweise nicht so. Das waren "alles Instrumente um Pferde und Elefanten zu behandeln". Ansonsten war der heutige Tag zwar windig aber sonnig, bisweilen wolkig aber ohne nennenswerten Niederschlag. Auf meine Bewerbungen habe ich bislang keine Resonanz erfahren; trotzdem lasse ich mich nicht entmutigen. Klaus du fehlst! Ich werde dich bis zu meinem Lebensende vermissen.
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 03.10.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute ist Tag der deutschen Einheit. Der zweite Feiertag dieser Art, der ohne dich begangen wird. Gestern war ich aus Langeweile im Chat. Oh welch Graus! Alles meldet sich nur nichts Vernünftiges. Ein devoter Diener der sich um 90° bücken will, damit ich meine Handtasche auf seinem Rücken abstellen kann, wenn ich etwas in der Tasche suche. Klasse. Das braucht die Welt! Dann die üblichen dusseligen Fragen was der Mann im Bett nicht darf zum Beispiel. Ich schrieb schnarchen. Grins. Daraufhin wurde Mann deutlicher. Nein danke! Die Bekloppten sterben niemals aus. Hab mich umgehend wieder abgemeldet in diesem Chat. Ich dachte, in meiner wohl kindlichen Einfalt, daß sich auch mal "Normalos" melden würden. Schade. Alles wird mißbraucht und verdirbt am Ende. Das ist in allen Lebensbereichen so. Klaus du fehlst. Wir wären heute zusammen in die Natur gefahren und hätten die letzten warmen Sonnenstrahlen diesen Jahres genossen. Kleine Dinge waren uns schon genug - haben Bienen und Hummeln beim Nektarsammeln beobachtet, Libellen bewundert, Pilze gesammelt, Schlehen und Sanddorn geerntet, Marmelade und Gelee gekocht... seufz. Das ist alles Vergangenheit. Der Verlust lastet auf meiner Seele wie ein Hinkelstein.
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 02.10.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Es sieht nach Regen oder einem Gewitter aus; noch scheint die Sonne. Windig ist es schon den ganzen Tag. Im Vorgarten habe ich eine der letzten Teerosen abgeschnitten und dir zum Foto in die Vase gestellt. Die dunkle Wäsche dreht im Keller gelangweilt ihre Runden. Seufz tief. Klaus du fehlst mir. Gestern sah ich mir im Internet Immobilien in Frankreich und Spanien an. Nur so zum Spaß. Dann kam wieder diese entsetzliche Erkenntnis über mich, daß nichts ohne dich Spaß macht. Nicht einmal das Träumen. Tottraurig ließ ich davon ab und ging zu Bett. Dich kann ohnehin nichts und niemand jemals ersetzen. Mein Ex-Nachbar hat sich von seiner "Flamme" - jene die aussah wie die Mutter von Camilla Parker Bowles und mit der er Hand in Hand über den Flohmarkt lustwandelte - getrennt. Nun hat er zwei Frauen aus der Zeitung oder war es das Internet? am Start. Der wird wohl immer ein Liebeskasper bleiben. Meine Freundin und ich nennen ihn heimlich "Fickfrosch"... was schon alles sagt. Unglaublich. Meine Freundin liegt noch immer flach mit ihrem Bandscheibenvorfall. Hoffentlich ist es wirklich nur diese Erkrankung. Hatte sie doch vor sieben Jahren eine schwere Krebserkrankung, die bislang als ausgeheilt gilt. Aber was bedeutet schon das Wort "ausgeheilt" wenn irgendeine entartete Zelle irgendwann unverhofft wieder zuschlagen kann? Mein Vater hatte diesbezüglich Glück. Er hatte die ihm verbliebenen drei Jahrzehnte - bis er verstarb - Ruhe vor dieser schrecklichen Erkrankung. Nun muß ich in der Kirche eine Kerze mehr anzünden, die zusätzliche Kerze ist für meinen Vater. Klaus du fehlst mir!

Es gibt Momente tiefster Unsicherheit.
Das ganze Leben scheint dann gefährdet zu sein.
Alles ist so vorläufig, sehr zerbrechlich
Und vergänglich. Daran leide ich.
Aber gerade das Leiden an diesem Zustand
öffnet mich für die Zartheit des Lebens.
Weil ich überhaupt spüre,
Spüre ich auch die Zerbrechlichkeit.
Weil ich um den Tod weiss
erfahre ich das Leben dichter.
Würde ich mich verschanzen
Hinter Systemen und Sprüchen,
Würde ich mich auch meinen feinen Regungen
Und Reaktionen auf die Welt um mich verschließen.
Es ist der Preis der Empfindsamkeit
Und des Lebendigseins:
Darum denke ich bewusst an den Tod;
Ich will mit meinem Geist, mit meiner Seele
Und mit den Zellen meines Körpers wissen,
Dass ich sterblich bin, damit ich weise werde.
Ich will mich nicht vom Leid lähmen lassen,
Sondern es einsetzen auf meinem Weg in die Reife.

(Ulrich Schaffer)

In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 01.10.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute regnet es immer mal wieder ein bißchen. Das ist gut so. Das muß mal sein - nach so langer Zeit. Nach dem Aufstehen hatte ich wahnsinniges Herzklabastern. Schätze der Blutdruck war im Himmel. Keine Ahnung warum der am frühen Morgen so hoch sein mußte. Habe daraufhin die Tablette eingeworfen. Nach einiger Zeit beruhigte sich der Blutdruck wieder. Dieser Zustand war schon sehr unangenehm. Der Nymphensittich meines Bekannten verstarb vorgestern 15jährig. Ich bot ihm an den toten Vogel in meinem Garten zu beerdigen. Offenbar hatte er ihn aber schon des nachts bei seiner Garage bestattet. Seufz. Ich kann gut nachempfinden was für ein Gefühl das ist, wenn so ein Tierchen plötzlich nicht mehr ist. Heute bleibe ich zu Hause. Mein Fersensporn bereitet mehr und mehr Probleme. Vielleicht wirkt sich Ruhe positiv aus. Das Herumgehumpel ist anstrengend und bestimmt für das ganze Skelett nicht das Beste. In der Wohnung habe ich ohnehin genug zu tun. Klaus du fehlst!

Zeitlos

Wer sagt du seist fort
weiß nicht um deine Gegenwart
die hängen blieb
in allen Dingen die du geliebt
Wer sagt du seist fort
weiß nicht um Liebe
nicht gebunden an Raum und Zeit
weiß nicht um deinen Geist
Der sich eingenistet
dort wo dein Herz schlug

(Maria Grünwald)

In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 30.09.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute war ich wieder nicht im Garten. Meine Bekannte mußte als Notfall zum Orthopäden. Resultat: Bandscheibenvorfall im Halswirbelbereich. Na Klasse! Den Heringsstipp habe ich intus... zur Andacht bin ich nicht gegangen. Schön sonnig war es heute, obwohl es nachts gestürmt hat und regnete. Die Regenmenge erwies sich im Nachhinein als Tropfen auf den heißen Stein. Das reimt sich sogar. Klaus du fehlst mir unbeschreiblich! Dieses entsetzliche Gefühl des Verlustes, des Verlassenseins und der Verlorenheit wird wohl nie vergehen. Dieses "nie mehr" ist so endgültig wie der Tod.

Niemand hat Deine Fingerabdrücke.
Niemand hat Deine Stimme.
Niemand sagt so "Ich liebe Dich" wie Du,
niemand glaubt wie Du.
Niemand denkt so ans Sterben wie Du.
Niemand hat Deine Geschichte.
Niemand spürt die gleiche Trauer,
das gleiche Glück wie Du.
Niemand ist wie Du.
Niemand in Deinem Land,
auf Deinem Kontinent,
auf dem dritten Planeten dieses Sonnensystems,
in der Galaxie,
die wir die Milchstraße nennen.
Niemand.
Weil Du einmalig bist.

(Ulrich Schaffer)

In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 29.09.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute war es draußen warm, trocken und sonnig aber windig. In den Garten ging ich wegen des Windes nicht, außerdem bereitet der Fersensporn links gewaltige Probleme, so daß ich kaum gehen kann. Die geplanten Erledigungen habe ich nur zum kleinen Teil abarbeiten können. Mittags habe ich heute, aus Versehen, die Vase mit den Rosen aus dem Regal gerissen. Kleine Ursache... große Wirkung. Heulend habe ich das Liminat und die Regalböden gelenzt. Es ist schon erbärmlich wenn man seinen Lieben nichts Gutes mehr tun kann als Blumen auf deren Grab zu legen oder zu deren Foto zu stellen. Wegen der Attacke von Traurigkeit kam ich heute erst sehr spät aus dem Haus und mein Plan für heute mußte umgehend umgestaltet werden. Morgen ist Heringsstipp, nach dem Andachtsbesuch, angesagt. Klaus... den Heringsstipp werde ich morgen mit Inbrunst genießen, intensiv an dich denkend, wissend daß das eines deiner Leibgerichte war. Du fehlst mir unbeschreiblich!
In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 28.09.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Im Garten war ich wieder nicht... dafür nahm ich mir die Rosen im Vorgarten vor. Vier Teerosen mit einigen Zweigen Lavendel habe ich in einer Vase für dich und meinen Vater zu euren Fotos hingestellt. Einkaufen war ich auch und meiner Bekannten übergab ich den Einkauf, den sie gestern bei mir in Auftrag gab. Leider hat die sich heute komisch verhalten. Aber egal... dafür ist sie bekannt. Dünkel war uns immer fremd. Klaus du fehlst mir schrecklich! Du warst meine Familie. Nur du.

Danke

Ich danke allen, die meine Träume belächelt haben;
Sie haben meine Phantasie beflügelt.
Ich danke allen, die mich in ihr Schema pressen wollten;
Sie haben mich den Wert der Freiheit gelehrt.

Ich danke allen, die mich belogen haben;
Sie haben mir die Kraft der Wahrheit gezeigt.
Ich danke allen, die nicht an mich geglaubt haben;
Sie haben mir zugemutet, Berge zu versetzen.
Ich danke allen, die mich abgeschrieben haben;
Sie haben meinen Mut geweckt.

Ich danke allen, die mich verlassen haben;
Sie haben mir Raum gegeben für Neues.
Ich danke allen, die mich verraten und missbraucht haben;
Sie haben mich wachsam werden lassen.
Ich danke allen, die mich verletzt haben;
Sie haben mich gelehrt, im Schmerz zu wachsen.
Ich danke allen, die meinen Frieden gestört haben;
Sie haben mich stark gemacht, dafür einzutreten.

Vor allem aber danke ich all jenen,
die mich lieben, so wie ich bin;
Sie geben mir die Kraft zum Leben!
Danke.

Paulo Coelho

In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 27.09.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute war ich endlich beim Friseur. In der Stadtkirche war ich ebenfalls. Vier Kerzen habe ich angezündet... eine für dich, eine für meinen verstorbenen Vater, für mich eine für und den Rest der Welt eine. Das Wetter war wieder herrlich. Noch immer fehlt ausgiebiger Regen. Es ist seit Wochen knüppeltrocken hier. Mein Arzt meint meine Mutter wäre, ob ihres Verhaltens während des Ablebens meines Vaters, eine interpersonell-affektive Psychopathin. Ich vermutete immer eine narzisstische Persönlichkeitsstörung... daß es nun beides zu sein scheint erklärt alles. Schlimmer konnte es nicht kommen. Es läßt sich nicht ändern. Den Umgang mit solchen Individuen kann man ändern, den Menschen als solches jedoch nicht. Ich halte mich schon lange von deren Dunstkreis fern. Morgen werde ich wohl in den Garten gehen, Donnerstagmorgen und Freitag auch. Zumindest habe ich mir das vorgenommen. Seufz.

Günter Kunert

Die Archäologie unseres Verschüttetseins

Regen und wieder Regen.
Krieg und wieder Krieg.
Eins gnädig eins gnadenlos
einmal Natur aus erster einmal
aus zweiter Hand

Ein Zug fährt weiter
nach dreißigjährigen Kämpfen
die alte Strecke wie vordem.
Ruinen verschwinden
aber mit ihnen die Welt
wie sie war.

Nie nehmen wir wirklich Abschied
von unserer Vergangenheit
denn ehe wir zu ihr kommen
zerfiel sie
zu Staub und Asche irgendwo
als sie noch Gegenwart hieß.

Auch würden wir gerne die Toten
einmal umarmen wären sie nicht schon
zu Worten verarbeitet worden
langen Gebinden aus Worten
die keine Gestalt mehr bezeugen.

Hätten wie die Stimmen des Sterbens
festhalten können unser Ohr wäre kaum
so ertaubt vom Reden.
Manchmal sind die Dinge
undurchdringlich manchmal glasklar
aber so wie Scherben
bevor man sich an ihnen verletzt
und verblutet.

In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 26.09.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute ist mir nicht nach Garten, obwohl es draußen sonnig und trocken ist. Nachts hatte es leicht geregnet. Meine rechte Hand schmerzt. Habe die Manschette aus Leder an und laufe wie einst Götz von Berlichingen umher. Das paßt. Den historischen Herrn zitiere ich sowieso des öfteren. Nachher werde ich endlich das Geburtstagspaket für Gabi - Asche auf mein Haupt... neun Tage nach ihrem Ehrentage - packen und morgen bei Hermes oder der Post abgeben. Für heute Abend habe ich mir vorgenommen mit Dirk dessen Bewerbungsaktivitäten und eventuelle Stellenanzeigen durchsprechen. Auch ich habe mich dranzuhalten möglichst schnell wieder in Arbeit zu kommen. Seufz tief. Zur Zeit sieht es für mich allerdings schlecht aus, was den Stellenmarkt betrifft. Mich ergreift schon Panik, wenn ich an eine Zwangsverrentung denke. Erst werden einem 12% der Rente abgezogen, weil man 45 Jahre Arbeitszeit, bzw. sozialversicherungspflichtige Zeit, nicht erreicht hat und dann noch einmal 10% für die Krankenkasse. Klasse. Dann fällt man der Grundsicherung anheim, obwohl man es ohne Abzug von 12% geschafft hätte auf eigenen Beinen zu stehen. Das ist nie und nimmer gerecht! Klaus du fehlst mir mehr und mehr!

Herbst

Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.
Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.
Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.
Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.

(Rilke)

In tiefster Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 25.09.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute war wieder ein schöner Tag. Auf dem Flohmarkt war es richtig warm in der Sonne, so daß mir der Schweiß auf der Stirn stand. Durch den Wetterumschwung habe ich rheumatische Schmerzen in den Knochen. Vorhin wehte ein wahnsinnig warmer Wind. Richtig tropisch war der und das um 22 Uhr draußen auf der Straße. Mein Ex-Nachbar brachte Frikandeln aus Holland mit, die ich mir mit meiner Bekannten in der Bratpfanne gebraten habe. Nochmal muß ich mir den "Genuß" der Frikandeln nicht antun, auch meine Bekannte fand diese Gebilde fürchterlich. Ich bin noch nie ein Wurstfreak gewesen, im Moment ekelt mich nur der Gedanke daran. Klaus du fehlst mir! Du hattest so viel Ahnung von so vielen Dingen. Seit du nicht mehr bist begegnen mir nur noch Maulhelden und Schaumschläger, die keine Ahnung von dem haben von dem sie reden. So genannte "gelernte Schreiner" haben für ein Vierteljahr eine Maßnahme vom Arbeitsamt oder dem Jobcenter in einer Lehrwerkstatt besucht und sind nun zum Fachmann auf dem Gebiet mutiert. Du hättest deine helle Freude daran. Weißt du noch die Geschichte mit Amadeus? Wolfgang Amadeus Mozart nanntest du ihn heimlich. Der war Fachmann für Gas- und Wasserinstallation in Spanien. Seufz. In Bonastre installierte der ein Warmwassergerät im Haus unseres Bekannten. Seufz tief. Wenn man das Warmwasser laufen ließ kam kein warmes Wasser, dafür kam eine wahnsinnige Stichflamme aus dem Gasboiler geschossen, wenn man den Warmwasserhahn zudrehte. Es war besser in Deckung zu gehen oder auf das nicht vorhandene Warmwasser zu verzichten. Später ist uns der Gasboiler mit lautem Knall in der Garage explodiert. Amadeus hatte immer Recht und wir hätten keine Ahnung, seiner Ansicht nach. Na klar! Am besten man läßt solche Leute reden und nimmt nicht deren Dienste in Anspruch. Alles geistiger Dünnschiß. Diesbezüglich hat sich nichts geändert. Du fehlst unbeschreiblich!
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 24.09.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Ein schöner Tag geht seinem Ende zu. Den Flohmarkt habe ich leidlich hinter mich gebracht. Mein Begleiter quengelte ob seiner Abnehmerei herum. Da muß er nun durch. Es gibt wahrlich Schlimmeres. Mein Ex-Nachbar brachte seine neue "Errungenschaft" mit zum Flohmarkt. Wieviele seiner "Errungenschaften" habe ich in kurzer Zeit mit ihm Hand in Hand über den Flohmarkt flanieren sehen?!... Es ist immer die gleiche Taktik... immer das gleiche Spiel. Ich nehme das nicht mehr ernst. "Schatz" kann man zu jeder Faru sagen, da muß man sich nicht den individuellen Vornamen merken. Die Frau heute hatte große Ähnlichkeit mit Camilla Parker Bowles. Gekauft habe ich so gut wie nichts auf dem riesigen Flohmarkt. Am Ende war es eine Hülle für mein Smartphone und 3,5 kg festkochende Kartoffeln (Cilena)für meine kranke Bekannte. Morgen findet ein Flohmarkt ganz in der Nähe statt, den ich mit einer Bekannten besuchen werde. Weil mir die rheumatischen Knochen schmerzen werde ich mich früh zu Bett begeben. Nächste Woche ist der Garten dran. Du fehlst Klaus!
In tiefer Trauer und unendlicher Liebe
deine Tina
Tina am 23.09.2016Eintrag melden
Moin! Moin Klaus!
Heute war ich nicht auf dem Markt und der kleinen Andacht konnte ich auch nicht beiwohnen. Morgens rief mich ein Ex-Nachbar an und hielt mich so lange am Telefon auf, daß ich diese Vorhaben getrost auf nächste Woche verschieben konnte. Der Gefäßchirurg kümmert sich nicht um meine Achsel. Dafür benötige ich eine Einweisung ins Krankenhaus. Na Klasse! Mit meiner Bekannten war ich heute nicht im Kirchenchor. Ihr ist seit Tagen schlecht. Seufz. Die St. Christophorus Kirche ist nun täglich zu bestimmten Uhrzeiten wegen Vandalismus geschlossen. Seufz tief. Du siehst Klaus... seit deinem Ableben hat sich nichts zum Positiven verändert. Ich fühle mich mental leer. Durch das Ableben meines Vaters fühle ich mich als Vollwaise. Meine Mutter, die Psychopathin, zählt nicht. Die mochte mich niemals und hat mir das stets deutlich gezeigt. Morgenfrüh geht es auf den Flohmarkt, anschließend kaufe ich für meine Bekannte ein und bringe ihr den Einkauf vorbei. Dennoch du fehlst Klaus, alle Zeit... immer und ewig.
In tiefer Trauer mit unendlicher Liebe
deine Tina


Gedenkseiten.de

Eine Kerze für Klaus

Am 06.09.2015 wurde diese virtuelle Gedenkkerze für Klaus auf Kerze-anzuenden.de entzündet und damit ein einzigartiges Online-Gedenken erstellt.

Die Kerze zum Gedenken an Klaus wurde 3.018 mal besucht. Es wurde bisher 1.173 mal Mitgefühl ausgedrückt. Gerne können auch Sie jetzt den Hinterbliebenen gegenüber Ihr Mitgefühl ausdrücken und einige Worte zum Verstorbenen oder ein Spruch/Gedicht verfassen. Nutzen Sie hierfür den Link "Mitgefühl verfassen". Diese Kerze erlischt nach zwei Wochen, Sie können die Gedenkkerze dann kostenfrei neu anzünden oder selbige in eine goldene Kerze umwandeln.

Diese Kerze brennt noch 4 Tage.