Alle Kerzen
Hier sehen Sie alle Gedenk- und Trauerkerzen, welche auf Kerze-anzuenden.de entzündet wurden. Wenn Sie den Wunsch haben, den heutigen Tag mit diesem schönen Ritual anzugehen, können Sie jetzt hier eine virtuelle Kerze anzünden.
Alle Kerzen | Goldene Kerzen | Beliebte Kerzen | Nach Mitgefühl | Sternenkinder | Erloschen | Erneut | Geburtsort | Sterbeort | Sternzeichen
Eine Kerze für oliver
Geboren am 16.09.1976
Gestorben am 13.02.2012
Gestorben am 13.02.2012
Am 31.05.2012 um 16:06 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
wurde eine Kerze entzündet.
ich vermisse dich sehr deine mutti
Am 31.05.2012 um 15:04 Uhr
wurde von silke erben eine Kerze entzündet.
wurde von silke erben eine Kerze entzündet.
diese kerze brennt für katja !!!!
möge sie in ruhe ihren frieden finden ...
meine herzliche anteilnahme gilt ganz besonders den 3 kleinen mäusen ...
möge sie in ruhe ihren frieden finden ...
meine herzliche anteilnahme gilt ganz besonders den 3 kleinen mäusen ...
Am 31.05.2012 um 14:59 Uhr
wurde von Ingrid Gerdes eine Kerze entzündet.
wurde von Ingrid Gerdes eine Kerze entzündet.
Wenn du bei Nacht den Himmel anschaust,
wird es dir sein, als lachten alle Sterne,
weil ich auf einem von ihnen wohne,
weil ich auf einem von ihnen lache.
Das ist die Brücke zwischen dir und mir, die niemand sprengen kann.
Und Freunde werden sehr erstaunt sein,
wenn sie sehn, dass du den Himmel anblickst und lachst.
ALLES; ALLES LIEBE ZUM GEBURSTAG, wünscht dir Ingrid und deine Kinder, der Rest der Familie und alle dich dich im Herzen tragen. In Gedanken sind wir alle bei dir.
wird es dir sein, als lachten alle Sterne,
weil ich auf einem von ihnen wohne,
weil ich auf einem von ihnen lache.
Das ist die Brücke zwischen dir und mir, die niemand sprengen kann.
Und Freunde werden sehr erstaunt sein,
wenn sie sehn, dass du den Himmel anblickst und lachst.
ALLES; ALLES LIEBE ZUM GEBURSTAG, wünscht dir Ingrid und deine Kinder, der Rest der Familie und alle dich dich im Herzen tragen. In Gedanken sind wir alle bei dir.
Am 31.05.2012 um 14:58 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
wurde eine Kerze entzündet.
und das sich niemand das recht heraus nimmt, jemanden im namen der liebe weh tut, und jeder das bekommen soll das zusammenpaßt und zusammengehört
Am 31.05.2012 um 14:25 Uhr
wurde von Sabrina eine Kerze entzündet.
wurde von Sabrina eine Kerze entzündet.
Diese Kerze ist für alle Sternenkinder. Seid lieb zu einander. Ich hoffe ihr versteht euch alle gut und habt Freude auf der Sommerwiese.. Ihr werdet sicher gut beschützt.
Eine goldene Kerze für meinen Onkel
Geboren am 22.06.1923
Gestorben am 04.10.1993
Gestorben am 04.10.1993
Am 31.05.2012 um 14:20 Uhr
wurde von Christina Timmer eine Kerze entzündet.
wurde von Christina Timmer eine Kerze entzündet.
Still und leise ohne ein Wort
gingst du für immer von mir fort.
Die Kerze ist meine Dankbarkeit für wunderschöne erlebte Jahre mit dir.
Danke, dass du mich ein Stück meines Weges begleitet hast.
gingst du für immer von mir fort.
Die Kerze ist meine Dankbarkeit für wunderschöne erlebte Jahre mit dir.
Danke, dass du mich ein Stück meines Weges begleitet hast.
Eine Kerze für Tina
Geboren am 02.03.1996 in Oberhausen
Gestorben am 30.05.2006 in Kalkar
Gestorben am 30.05.2006 in Kalkar
Am 31.05.2012 um 14:10 Uhr
wurde von Angelika eine Kerze entzündet.
wurde von Angelika eine Kerze entzündet.
Ich Denke immer an Dich meine kleine Schnecke!
Eine Kerze für Meine verstorbene Hündin Whisky
Gestorben am 28.05.2012 in Lienz
Am 31.05.2012 um 14:00 Uhr
wurde von Daniela eine Kerze entzündet.
wurde von Daniela eine Kerze entzündet.
Hallo meine Maus!
Ich vermisse Dich sooo sehr. Habe keine Ahnung, wie's ohne Dir weitergehn soll. Jeden Tag fließen Tränen über meine Wangen. Mir bleibt nur der Trost daran zu denken, dass es Dir jetzt hoffentlich dort oben gut geht und dass Du mir, wenn meine Zeit gekommen ist, entgegenlaufst, wenn auch ich in's Regenbogenland komme.
Miss you so!!!
Ich vermisse Dich sooo sehr. Habe keine Ahnung, wie's ohne Dir weitergehn soll. Jeden Tag fließen Tränen über meine Wangen. Mir bleibt nur der Trost daran zu denken, dass es Dir jetzt hoffentlich dort oben gut geht und dass Du mir, wenn meine Zeit gekommen ist, entgegenlaufst, wenn auch ich in's Regenbogenland komme.
Miss you so!!!
Eine Kerze für mein Sternenbaby
Geboren in Gera
Gestorben am 10.05.2012 in Gera
Gestorben am 10.05.2012 in Gera
Am 31.05.2012 um 13:40 Uhr
wurde von Sabrina Besser eine Kerze entzündet.
wurde von Sabrina Besser eine Kerze entzündet.
Diese Kerze ist für dich mein Schatz. Ich verspreche dir immer mit Liebe an dich zu denken. Auch wenn du mal ein Geschwisterchen bekommst, wirst du immer ganz nah bei mir sein. Ich spüre dich immer noch. Du bist und bleibst mein erstes Kind.Ich hoffe du bist bei meinem Opa.-in guten Händen..
Eine Kerze für Teddy
Geboren am 26.05.1987
Gestorben am 31.05.2000
Gestorben am 31.05.2000
Am 31.05.2012 um 13:27 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
wurde eine Kerze entzündet.
Unvergessen
Eine Kerze für Dirk Pankalla
Geboren am 03.12.1970 in Homburg
Gestorben am 30.05.2009 in Großenhain
Gestorben am 30.05.2009 in Großenhain
Am 31.05.2012 um 13:17 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
wurde eine Kerze entzündet.
Ich möchte für dich heute eine Kerze anzünden, nun ist es 3Jahre her das du nicht mehr bei uns bist, jeder Tag ohne dich ist leer, die Kids und ich, wir vermissen doch so sehr du hat einen ganz festen Platz in unseren Herzen.
“Die Erinnerung ist ein Fenster
durch das ich Dich sehen kann,
wann immer ich will.”
“Die Erinnerung ist ein Fenster
durch das ich Dich sehen kann,
wann immer ich will.”
Eine Kerze für Hildegard Reddemann
Geboren am 31.05.1927 in Recklinghausen
Gestorben am 09.11.2003 in Recklinghausen
Gestorben am 09.11.2003 in Recklinghausen
Am 31.05.2012 um 13:07 Uhr
wurde von Rita Michalski eine Kerze entzündet.
wurde von Rita Michalski eine Kerze entzündet.
Hallo Mutti, alles liebe zum Geburtstag.... Schade das ich es Dir nicht mehr persönlich sagen kann. Du fehlst mir immer noch. R.I.P In stillen Gedenken
Eine goldene Kerze für Helga Ackermann
Geboren am 24.06.1932 in Neunkirchen
Gestorben am 25.05.2012 in Neunkirchen
Gestorben am 25.05.2012 in Neunkirchen
Am 31.05.2012 um 12:58 Uhr
wurde von Silke Pellegrin eine Kerze entzündet.
wurde von Silke Pellegrin eine Kerze entzündet.
Alles hat seine Zeit,
die Zeit der Liebe, der Freude und des Glücks,
die Zeit des Sorgens und des Leids.
Es ist vorbei.
Die Liebe bleibt.
die Zeit der Liebe, der Freude und des Glücks,
die Zeit des Sorgens und des Leids.
Es ist vorbei.
Die Liebe bleibt.
Eine goldene Kerze für Meine Tante
Geboren am 14.01.1921 in Berlin
Gestorben am 16.09.1991 in Krombach
Gestorben am 16.09.1991 in Krombach
Am 31.05.2012 um 12:45 Uhr
wurde von Christina Timmer eine Kerze entzündet.
wurde von Christina Timmer eine Kerze entzündet.
Die Bande der Liebe werden mit dem Tod nicht durchschnitten.
Im ♥ wirst du immer bleiben.
Die Erinnerungen zaubern ein Lächeln ins Gesicht. Die Zukunft wird aus der Dankbarkeit bestehen, dich ein Stück meines Lebens an meiner Seite gehabt zu haben :-)
Im ♥ wirst du immer bleiben.
Die Erinnerungen zaubern ein Lächeln ins Gesicht. Die Zukunft wird aus der Dankbarkeit bestehen, dich ein Stück meines Lebens an meiner Seite gehabt zu haben :-)
Eine Kerze für Mama
Geboren am 23.12.1934
Gestorben am 31.05.1996
Gestorben am 31.05.1996
Am 31.05.2012 um 12:41 Uhr
wurde von Mike eine Kerze entzündet.
wurde von Mike eine Kerze entzündet.
Ich werde dich Niemals vergessen....
Eine Kerze für Mama
Geboren am 16.06.1948 in Benrath
Gestorben am 30.05.2003 in Hilden
Gestorben am 30.05.2003 in Hilden
Am 31.05.2012 um 12:17 Uhr
wurde von Sandra Bastian eine Kerze entzündet.
wurde von Sandra Bastian eine Kerze entzündet.
Die ist für Dich, weil ich immer an Dich denke.
Sandra
Sandra
Eine Kerze für Stefan
Geboren am 02.11.1988 in München
Gestorben am 16.02.2011 in Starnberg
Gestorben am 16.02.2011 in Starnberg
Am 31.05.2012 um 12:10 Uhr
wurde von Gabriele Tichy eine Kerze entzündet.
wurde von Gabriele Tichy eine Kerze entzündet.
ich denke immerzu an Dich mein Kind ..ich vermisse Dich so sehr ... hab Dich unendlich lieb Deine Mam
Eine Kerze für Ingeborg Nicolaysen
Geboren am 07.12.1913 in Flensburg
Gestorben am 31.05.1999 in Flensburg
Gestorben am 31.05.1999 in Flensburg
Am 31.05.2012 um 12:08 Uhr
wurde von Kerstin Hoeg eine Kerze entzündet.
wurde von Kerstin Hoeg eine Kerze entzündet.
Zum Gedenken an meine Oma
Am 31.05.2012 um 12:04 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
wurde eine Kerze entzündet.
für meinen lieben Papa ich vermisse Dich jede Tag!!Und denke immer an Dich...Ich werde Dich ewig in meinem Herzen tragen und Lieben
Am 31.05.2012 um 11:54 Uhr
wurde von angelika niebel eine Kerze entzündet.
wurde von angelika niebel eine Kerze entzündet.
Für meine Ute,vermisse dich total
Eine Kerze für Nadine Groutars
Gestorben in Aachen
Am 31.05.2012 um 11:47 Uhr
wurde von R I P eine Kerze entzündet.
wurde von R I P eine Kerze entzündet.
R.I.P.
Eine Kerze für WILLY SCHRAMM
Geboren am 06.05.1927
Gestorben am 23.05.2012
Gestorben am 23.05.2012
Am 31.05.2012 um 11:46 Uhr
wurde von TANJA JALLOH eine Kerze entzündet.
wurde von TANJA JALLOH eine Kerze entzündet.
Wir werden dich nie vergessen , in unseren Herzen wirst du immer einen Platz haben .
Eine Kerze für ..☸ڿڰۣ-- Chrisis Mama ..☸ڿڰۣ--
Geboren am 31.05.2012 in VILLINGEN
Gestorben am 17.11.2011
Gestorben am 17.11.2011
Am 31.05.2012 um 11:01 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
wurde eine Kerze entzündet.
Die Geschichte hörte ich das erste Mal bei der Beerdigung eines Kindes das durch plötzlichen Kindstod verstarb. Diese Geschichte hat der Pfarrer nach der Predigt den verzweifelten Eltern gegeben. Er hat die Geschichte aus einem Buch. Möchte dies deshalb mitteilen, damit ich keine Urheberrechte verletze.
Diese Geschichte hat mich so sehr berührt, dass auch ich diese immer wieder lesen musste. Nun ist mein Mann auch auf dieser Sommerwiese ist, ist alles so leer...........
Hier die Geschichte.
Diese Geschichte wurde von einer Mutter für ein Mädchen geschrieben, dass auch den Schritt neben sich machte.
Ich weiß nicht, wie ich es erzählen soll. Es ist kein Märchen, gleichzeitig ist es doch so wie ein Märchen. Es ist niemals passiert, und doch passiert es immer wieder. Es handelt von jemand, den du gekannt hast, und doch handelt es von keinem, den du kennst. Direkt neben dir gibt es ein Tal, das du nicht sehen kannst. Du siehst es nicht, bis du dich selbst in diesem Tal befindest. Und wenn du in diesem Tal bist, weißt du erst, dass du dort gewesen bist, wenn du nicht mehr dort bist. Ich meine das Dunkle Tal. Manche nennen es auch den Tod, aber ich habe es immer nur den Dunklen Tag genannt. Und zwar deshalb, weil man hindurchgehen muss. Und wenn du hindurchgegangen bist, dann bist du nicht mehr so, wie dich deine Mama, dein Papa, deine Brüder, Schwestern, Nachbarn und Freunde in Erinnerung haben. Du wirst anders im Dunklen Tal, und davon will ich dir gerne ein wenig erzählen.
Das Dunkle Tal befindet sich die ganze Zeit direkt neben dir, du siehst es bloß nicht, du siehst den Dunklen Tag erst in dem Augenblick, in dem du es betreten musst, und das ist, wenn du stirbst.
Das ist ein bisschen schwierig zu erklären. Aber wenn Menschen sterben, dann machen sie sozusagen einen Schritt neben sich selbst, und dann sind sie auf einmal im Dunklen Tal. Sie können nicht selber bestimmen, ob sie hineinwollen oder nicht, und keiner kann sie aus dem Dunklen Tal zurückholen. Der Weg im Dunklen Tal führt nur in eine Richtung. Du kannst dich nicht mehr einfach umdrehen und umkehren, wenn du erst einmal im Dunklen Tal bist.
Am Anfang ist das Dunkle Tal einfach finster. Und es kann sein, dass die, die es durchwandern, ein bisschen weinen. Denn es kann wehtun, wenn man sich plötzlich neben sich selbst befindet, im Schatten des Tales.
Ich sage Schatten, weil das Tal nicht ganz finster ist. Wäre es pechschwarz, dann wäre es ja unmöglich, sich darin zurechtzufinden. Aber es gibt ein Licht im Dunklen Tal. Davon will ich dir später erzählen.
Die, die dort laufen, weinen also vielleicht ein bisschen, jedenfalls am Anfang. Aber wenn sie immer weiter hineinkommen, hören sie auf zu weinen. Ich glaube, dass sie sozusagen vergessen, warum die geweint haben. Sie vergessen, dass sie einen Schritt neben sich selbst gemacht haben. Sie vergessen, was ihnen wehgetan hat. Sie merken bloß, dass der Weg plötzlich ein bisschen nach oben ansteigt. Und dann sehen sie immer mehr von dem Licht.
Und jetzt will ich dir vom Licht im Dunklen Tal erzählen.
Aber ich kann nichts über das Licht sagen, ohne dir von dem zu erzählen, der immer wartet. Ich nenne ihn einfach Der Immer Wartet. Das ist ein etwas komischer Name. Aber ich bin ganz sicher, dass er selbst diesen Namen sehr gern hat. Denn das ist es, was er tut: er wartet immer.
Dort, wo das dunkle Tal aufhört, beginnt eine große Wiese. Diese Wiese nennt man, glaube ich, die Sommerwiese, weil dort immer Sommer ist. Jetzt denken sicher einige, dass das langweilig ist. Denn es gibt ja Leute, die den Frühling oder den Winter oder den Herbst lieber haben als den Sommer.
Aber in dem Land, das am Ende des Dunklen Tales liegt, ist vieles anders als hier bei uns. Da kommen die Jahreszeiten nicht nacheinander, wie du und ich es gewohnt sind. Nein, in diesem Land liegen die Jahreszeiten nebeneinander. Auf der einen Seite der Sommerwiese liegen die Frühlingsgärten auf der anderen Seite befindet sich ein großer Park, der heißt Herbstfeld. Und dahinter kannst du direkt in den Winterwald gehen.
Du verstehst also vielleicht, dass du in diesem Land selber wählen kannst, in welcher Jahreszeit du am liebsten sein möchtest. Du kannst direkt von der Sommerwiese in den Winterwald gehen oder in die Frühlingsgärten. Und wenn du Hunger hast, machst du einfach einen kleinen Spaziergang zum Herbstfeld und pflückst dir eine schöne Birne oder Apfelsine. Und das alles kannst du an einem einzigen Tag machen. Übrigens ist in diesem Land niemals Nacht, es ist dort immer Tag.
Das Dunkle Tal führt also direkt auf die Sommerwiese. Ich glaube, dass muss so sein, weil es so gut tut, ins warme Sommerland zu kommen, wenn du durch die Schatten des Tales gegangen bist. Da fühlst du dich ganz schnell mollig warm. Es gibt übrigens viele Leute, die legen sich erst einmal eine Weile hin und schlafen, wenn sie auf der Sommerwiese angekommen sind. Sie lassen sich einfach ins Gras fallen, und selbst wenn sie direkt in der Sonne liegen, kriegen sie keinen Sonnenbrand. Es wird ihnen einfach warm, und sie träumen etwas Schönes.
Aber jetzt darf ich nicht vergessen, über den zu erzählen, der immer wartet. Er ist nämlich der Allerwichtigste.
Er steht immer am Ausgang des Dunklen Tales. Seine Augen schweifen suchend durch die Schatten. Denn er wartet auf alle, die durch das Tal kommen. Zusammen mit ihm stehen drei Engel da. Die Engel sollen ihm helfen und stehen bereit, um alles zu tun, was er ihnen sagt.
Der erste heißt der Engel des Lichts.
Wenn du schon einmal am Meer warst, dann hast du bestimmt schon einen Leuchtturm gesehen. Ohne Leuchtturm wissen die Schiffe nicht, wie sie fahren sollen, um sicher voranzukommen. Und der Engel des Lichts ist fast so etwas wie ein Leuchtturm.
Komm, ich hör jemanden, sagt Der Immer Wartet zum Engel des Lichts. Dann stellt sich der Engel des Lichts in den Ausgang des Dunklen Tals und lässt seine Fackel weit in die Finsternis hineinleuchten.
Die durchs Tal kommen, sehen das Licht. Und so wissen sie, wohin sie gehen sollen.
Psst, sagt der Immer Wartet, ich höre Schritte eines kleinen Kindes. Engel des Lichts, strahl heller! Leuchte wärmer und zeig dem Kind den Weg.
Und jedes Mal, wenn ein ganz kleines Kind ankommt, geht der Engel des Lichts ganz in den Dunklen Tag hinein. Das Licht ist so stark, dass die Schatten verschwinden. Dann ist es taghell im Dunklen Tal.
Das kleine Kind sieht das Licht und läuft ihm entgegen.
Da lächelt der Immer Wartet.
Er streckt dem Kind die Arme entgegen. Aber das kann das Kind noch nicht sehen, weil das Licht so hell ist, und weil das Kind noch tief im Dunklen Tal ist.
Dann ruft Der Immer Wartet den zweiten Engel herbei. Das ist der Engel der Hoffnung. Vielleicht weißt du nicht, was das ist, eine Hoffnung. Ich will es dir gern erklären. Hoffnung ist etwas was dich fröhlich macht, damit du wieder Lust bekommst, im Dunklen Tal weiterzugehen.
Der Immer Wartet weiß, dass das kleine Kind von der langen Wanderung leicht müde wird. Deshalb bittet er den Engel der Hoffnung zu kommen und auf seiner Flöte zu spielen.
Der Engel der Hoffnung hat nämlich eine Flöte. Und wenn der Engel spielt, dann ist das so als ob alle Singvögel der Welt in der Flöte wohnen. Und wenn er spielt, dann flattern sie mit seiner schönen Melodie weit hinaus.
Sie fliegen ganz weit, bis hin zu dem Kind, das durchs Dunkle Tal wandert. Und dann fängt das Kind an, sich er erinnern. Es denkt an den Sommer und an die Vögel. Es denkt daran, wie es gespielt hat, wie es durchs Gras gesprungen und fröhlich gewesen ist.
Nun habe ich vorhin schon gesagt, dass du dich im Dunklen Tal nicht umdrehen und nicht rückwärts gehen kannst. Und weil du nicht rückwärts gehen kannst, kannst du auch nicht rückwärts denken.
Das hört sich sehr merkwürdig an, aber wenn du nicht rückwärts denken kannst, dann musst du vorwärts denken. Und genau das tut das Kind. Wenn es die Flötenmusik hört und das Licht sieht, dann denkt es vorwärts und dann spürt es: Ich muss mich beeilen, damit ich dahin komme, wo die Musik herkommt. Denn da gibt es einen Ort, wo ich mich freuen kann. Da sind der Sommer und die Freude.
Und so beginnt das Kind schnell zu laufen. Und die Füße, die so müde waren, kriegen wieder richtig neue Kraft.
Aber wenn das Kind noch sehr klein ist, dann kann es sein, dass es nicht so weit laufen kann. Selbst wenn der Engel des Lichts so hell wie möglich strahlt, selbst wenn der Engel der Hoffnung so laut und schön spielt, wie er nur kann - es kann doch passieren, dass das Kind müde wird und nicht mehr laufen will.
Vielleicht setzt es sich hin, um auszuruhen. Vielleicht schläft es auch ein.
Weiß du, was dann geschieht? Das will ich dir erzählen. Dann geht Der Immer Wartet selbst ins Dunkle Tag hinein. Er ist der einzige, der fähig ist, den Weg zurückzugehen und die abzuholen, die kommen. Ja, manchmal geschieht es auch, dass ganz kleine Kinder sterben, die noch gar nicht laufen gelernt haben. Dann muss Der Immer Wartet durch das ganze Tag laufen, um sie zu holen. Und dann trägt er sie behutsam durch das Dunkle Tal und legt sie vorsichtig ins Gras der Sommerwiese.
Und weißt du, was er macht, während er durchs Dunkle Tal geht? Er singt!
Wenn die Kinder schlafen, singt er Wiegenlieder, und wenn sie wach sind, singt er fröhliche Lieder. Die handeln von all dem, was es auf der Sommerwiese, in den Frühlingsgärten, im Winterwald und auf dem Herbstfeld gibt.
Das Kind sieht, wie er ihm entgegenkommt, aus derselben Richtung, aus der das Licht kommt. Und dann hat das Kind keine Angst mehr. Es weint auch nicht mehr. Denn das Kind weiß, das der, der aus dem Licht kommt, Gutes bringt.
Und in dem Augenblick, wo Der Immer Wartet sich bückt und das Kind hochhebt, da lächelt ihn das Kind an. Ich glaube fast, das Kind erkennt ihn wieder, obwohl es ihn niemals vorher gesehen hat. Das ist so, als ob sich das Kind nun doch ganz tief zurückerinnert, wie es früher in die Arme genommen worden ist. Es denkt daran, dass schon einmal jemand da war, vor langer, langer Zeit, der es lieb gehabt hat. Das Kind war schon einmal an einem Ort wo es singen und spielen konnte und ganz ruhig schlafen, wenn es müde war.
Ich glaube, du verstehst, wo das war. Das war zu Hause bei seinen Eltern, bei denen es gewohnt hat, bis es den Schritt zur Seite gemacht hat. Daheim bei dem Kind ist jetzt alles ganz traurig, da weinen sie, und keiner kann sie trösten. Und deswegen muss ich dir von dem erzählen, der Immer Wartet.
Er nimmt das Kind behutsam in die Arme und trägt es. Dabei schläft das Kind ein, da bin ich ganz sicher. Es schläft und träumt davon, wie es ins Licht getragen und in die warme Sonne gelegt wird, auf die Sommerwiese. Und wenn es aufwacht, dann ist das alles wirklich so. Denn genau das ist ja passiert.
Der Immer Wartet sitzt neben dem Kind. Du kannst ihn genauso gut Der Niemals Schläft nennen, denn er schläft nie. Er ist immer wach. Und das macht er, weil er auf alle wartet, die kommen. Darum steht er ja da, wo der Dunkle Tag aufhört und die Sommerwiese anfängt. Aber wenn ein kleines Kind zum ersten Mal im Gras auf der Sommerwiese schläft, setzt er sich direkt neben das Kind und passt auf, obwohl es auf der Wiese gar nichts Gefährliches gibt.
Wenn das Kind aufwacht, sieht er es an und lächelt. Er streichelt mit seinen Händen das Gesicht des Kindes, und seine Hände sind warm und leicht wie Flügel eines Schmetterlings.
Da sieht das Kind, das Der Immer Wartet weint. Große Tränen tropfen aus seinen Augen. Das Kind erinnert sich nicht mehr, warum man weint, denn auf der Sommerwiese gibt es keinen, der weint. Da gibt es nur Spiel und Gesang und Freude. Aber jetzt weint auch das Kind zusammen mit dem, der Immer wartet. Es weint und weiß selber nicht, warum.
Du und ich, wir wissen, warum das Kind weint. Es weint, weil es nicht mehr da ist, wo es früher immer war. Daheim bei Mama und Papa. Aber das weiß das Kind ja nicht mehr. Nur wir weinen, wenn ein anderer einen Schritt zur Seite gemacht hat und gestorben ist. Wer durch das Dunkle Tal gegangen ist, hat alles Weinen und alle Schatten hinter sich gelassen.
Aber Der Immer Wartet weiß noch, wie es früher war. Er kennt uns, auch wenn wir noch am anderen Ende des Dunklen Tales wohnen. Darum weint er zusammen mit uns. Und er trocknet die Tränen des Kindes und macht, dass das Kind wieder lächelt.
Jetzt ist es soweit, dass der dritte Engel kommt. Der Immer Wartet ruft diesen Engel niemals herbei. Das braucht er nicht, weil der Engel immer von selbst kommt, wenn Der Immer Wartet weint. Dann kommt der Engel und schmiegt sich ganz eng an den, der Immer Wartet, so nach, dass die Tränen auf den Engel nieder tropfen, ja so nah, dass der Engel ganz bestimmt hören kann, wie dem, der Immer Wartet, das Herz schlägt.
Dieser Engel heißt Engel des Trostes. Der Immer Wartet redet niemals mit dem Engel des Trostes. Aber sobald der Engel des Trostes ganz nah bei ihm war und seine Tränen und seinen Herzschlag gespürt hat, geht der Engel des Trostes wieder weiter. Er geht so sanft und so leise, dass du ihn fast nicht hören kannst. Aber wenn er bei dir war, hörst du nach einer Weile auf zu weinen. Und vielleicht hörst du dann eines Tages, dass der Engel der Hoffnung für dich spielt. Und eines Nachts siehst du, dass der Engel des Lichts auch in dein Dunkles Tag scheint.
Nachdem der Engel des Trostes gegangen ist - und ich glaube, du weißt jetzt, wo er hingeht - sitzt Der Immer Wartet noch lange bei dem Kind.
Und ich glaube, das Kind krabbelt in seinen Schoß. Und vielleicht schläft es wieder ein bisschen und träumt noch ein wenig, bevor es ganz aufwacht. Der Immer Wartet sieht das Kind an. Du bist Chrisis sagt er, wenn das Kind so heißt. Da erinnert sich das Kind an seinen Namen. Es richtet sich auf und nimmt den, der immer wartet, bei der Hand.
Und du bist Jesus, sagt Chrisi laut. Und dann lässt er seine Hand los und springt barfuss hinaus auf die Sommerwiese.
Mir gab die Geschichte schon oft Trost, in der schweren Zeit.
Vielleicht kann diese Geschichte auch Elke Leistner trösten und neue Kraft geben. Ich wünsche es Ihnen von ganzen Herzen.
Diese Geschichte hat mich so sehr berührt, dass auch ich diese immer wieder lesen musste. Nun ist mein Mann auch auf dieser Sommerwiese ist, ist alles so leer...........
Hier die Geschichte.
Diese Geschichte wurde von einer Mutter für ein Mädchen geschrieben, dass auch den Schritt neben sich machte.
Ich weiß nicht, wie ich es erzählen soll. Es ist kein Märchen, gleichzeitig ist es doch so wie ein Märchen. Es ist niemals passiert, und doch passiert es immer wieder. Es handelt von jemand, den du gekannt hast, und doch handelt es von keinem, den du kennst. Direkt neben dir gibt es ein Tal, das du nicht sehen kannst. Du siehst es nicht, bis du dich selbst in diesem Tal befindest. Und wenn du in diesem Tal bist, weißt du erst, dass du dort gewesen bist, wenn du nicht mehr dort bist. Ich meine das Dunkle Tal. Manche nennen es auch den Tod, aber ich habe es immer nur den Dunklen Tag genannt. Und zwar deshalb, weil man hindurchgehen muss. Und wenn du hindurchgegangen bist, dann bist du nicht mehr so, wie dich deine Mama, dein Papa, deine Brüder, Schwestern, Nachbarn und Freunde in Erinnerung haben. Du wirst anders im Dunklen Tal, und davon will ich dir gerne ein wenig erzählen.
Das Dunkle Tal befindet sich die ganze Zeit direkt neben dir, du siehst es bloß nicht, du siehst den Dunklen Tag erst in dem Augenblick, in dem du es betreten musst, und das ist, wenn du stirbst.
Das ist ein bisschen schwierig zu erklären. Aber wenn Menschen sterben, dann machen sie sozusagen einen Schritt neben sich selbst, und dann sind sie auf einmal im Dunklen Tal. Sie können nicht selber bestimmen, ob sie hineinwollen oder nicht, und keiner kann sie aus dem Dunklen Tal zurückholen. Der Weg im Dunklen Tal führt nur in eine Richtung. Du kannst dich nicht mehr einfach umdrehen und umkehren, wenn du erst einmal im Dunklen Tal bist.
Am Anfang ist das Dunkle Tal einfach finster. Und es kann sein, dass die, die es durchwandern, ein bisschen weinen. Denn es kann wehtun, wenn man sich plötzlich neben sich selbst befindet, im Schatten des Tales.
Ich sage Schatten, weil das Tal nicht ganz finster ist. Wäre es pechschwarz, dann wäre es ja unmöglich, sich darin zurechtzufinden. Aber es gibt ein Licht im Dunklen Tal. Davon will ich dir später erzählen.
Die, die dort laufen, weinen also vielleicht ein bisschen, jedenfalls am Anfang. Aber wenn sie immer weiter hineinkommen, hören sie auf zu weinen. Ich glaube, dass sie sozusagen vergessen, warum die geweint haben. Sie vergessen, dass sie einen Schritt neben sich selbst gemacht haben. Sie vergessen, was ihnen wehgetan hat. Sie merken bloß, dass der Weg plötzlich ein bisschen nach oben ansteigt. Und dann sehen sie immer mehr von dem Licht.
Und jetzt will ich dir vom Licht im Dunklen Tal erzählen.
Aber ich kann nichts über das Licht sagen, ohne dir von dem zu erzählen, der immer wartet. Ich nenne ihn einfach Der Immer Wartet. Das ist ein etwas komischer Name. Aber ich bin ganz sicher, dass er selbst diesen Namen sehr gern hat. Denn das ist es, was er tut: er wartet immer.
Dort, wo das dunkle Tal aufhört, beginnt eine große Wiese. Diese Wiese nennt man, glaube ich, die Sommerwiese, weil dort immer Sommer ist. Jetzt denken sicher einige, dass das langweilig ist. Denn es gibt ja Leute, die den Frühling oder den Winter oder den Herbst lieber haben als den Sommer.
Aber in dem Land, das am Ende des Dunklen Tales liegt, ist vieles anders als hier bei uns. Da kommen die Jahreszeiten nicht nacheinander, wie du und ich es gewohnt sind. Nein, in diesem Land liegen die Jahreszeiten nebeneinander. Auf der einen Seite der Sommerwiese liegen die Frühlingsgärten auf der anderen Seite befindet sich ein großer Park, der heißt Herbstfeld. Und dahinter kannst du direkt in den Winterwald gehen.
Du verstehst also vielleicht, dass du in diesem Land selber wählen kannst, in welcher Jahreszeit du am liebsten sein möchtest. Du kannst direkt von der Sommerwiese in den Winterwald gehen oder in die Frühlingsgärten. Und wenn du Hunger hast, machst du einfach einen kleinen Spaziergang zum Herbstfeld und pflückst dir eine schöne Birne oder Apfelsine. Und das alles kannst du an einem einzigen Tag machen. Übrigens ist in diesem Land niemals Nacht, es ist dort immer Tag.
Das Dunkle Tal führt also direkt auf die Sommerwiese. Ich glaube, dass muss so sein, weil es so gut tut, ins warme Sommerland zu kommen, wenn du durch die Schatten des Tales gegangen bist. Da fühlst du dich ganz schnell mollig warm. Es gibt übrigens viele Leute, die legen sich erst einmal eine Weile hin und schlafen, wenn sie auf der Sommerwiese angekommen sind. Sie lassen sich einfach ins Gras fallen, und selbst wenn sie direkt in der Sonne liegen, kriegen sie keinen Sonnenbrand. Es wird ihnen einfach warm, und sie träumen etwas Schönes.
Aber jetzt darf ich nicht vergessen, über den zu erzählen, der immer wartet. Er ist nämlich der Allerwichtigste.
Er steht immer am Ausgang des Dunklen Tales. Seine Augen schweifen suchend durch die Schatten. Denn er wartet auf alle, die durch das Tal kommen. Zusammen mit ihm stehen drei Engel da. Die Engel sollen ihm helfen und stehen bereit, um alles zu tun, was er ihnen sagt.
Der erste heißt der Engel des Lichts.
Wenn du schon einmal am Meer warst, dann hast du bestimmt schon einen Leuchtturm gesehen. Ohne Leuchtturm wissen die Schiffe nicht, wie sie fahren sollen, um sicher voranzukommen. Und der Engel des Lichts ist fast so etwas wie ein Leuchtturm.
Komm, ich hör jemanden, sagt Der Immer Wartet zum Engel des Lichts. Dann stellt sich der Engel des Lichts in den Ausgang des Dunklen Tals und lässt seine Fackel weit in die Finsternis hineinleuchten.
Die durchs Tal kommen, sehen das Licht. Und so wissen sie, wohin sie gehen sollen.
Psst, sagt der Immer Wartet, ich höre Schritte eines kleinen Kindes. Engel des Lichts, strahl heller! Leuchte wärmer und zeig dem Kind den Weg.
Und jedes Mal, wenn ein ganz kleines Kind ankommt, geht der Engel des Lichts ganz in den Dunklen Tag hinein. Das Licht ist so stark, dass die Schatten verschwinden. Dann ist es taghell im Dunklen Tal.
Das kleine Kind sieht das Licht und läuft ihm entgegen.
Da lächelt der Immer Wartet.
Er streckt dem Kind die Arme entgegen. Aber das kann das Kind noch nicht sehen, weil das Licht so hell ist, und weil das Kind noch tief im Dunklen Tal ist.
Dann ruft Der Immer Wartet den zweiten Engel herbei. Das ist der Engel der Hoffnung. Vielleicht weißt du nicht, was das ist, eine Hoffnung. Ich will es dir gern erklären. Hoffnung ist etwas was dich fröhlich macht, damit du wieder Lust bekommst, im Dunklen Tal weiterzugehen.
Der Immer Wartet weiß, dass das kleine Kind von der langen Wanderung leicht müde wird. Deshalb bittet er den Engel der Hoffnung zu kommen und auf seiner Flöte zu spielen.
Der Engel der Hoffnung hat nämlich eine Flöte. Und wenn der Engel spielt, dann ist das so als ob alle Singvögel der Welt in der Flöte wohnen. Und wenn er spielt, dann flattern sie mit seiner schönen Melodie weit hinaus.
Sie fliegen ganz weit, bis hin zu dem Kind, das durchs Dunkle Tal wandert. Und dann fängt das Kind an, sich er erinnern. Es denkt an den Sommer und an die Vögel. Es denkt daran, wie es gespielt hat, wie es durchs Gras gesprungen und fröhlich gewesen ist.
Nun habe ich vorhin schon gesagt, dass du dich im Dunklen Tal nicht umdrehen und nicht rückwärts gehen kannst. Und weil du nicht rückwärts gehen kannst, kannst du auch nicht rückwärts denken.
Das hört sich sehr merkwürdig an, aber wenn du nicht rückwärts denken kannst, dann musst du vorwärts denken. Und genau das tut das Kind. Wenn es die Flötenmusik hört und das Licht sieht, dann denkt es vorwärts und dann spürt es: Ich muss mich beeilen, damit ich dahin komme, wo die Musik herkommt. Denn da gibt es einen Ort, wo ich mich freuen kann. Da sind der Sommer und die Freude.
Und so beginnt das Kind schnell zu laufen. Und die Füße, die so müde waren, kriegen wieder richtig neue Kraft.
Aber wenn das Kind noch sehr klein ist, dann kann es sein, dass es nicht so weit laufen kann. Selbst wenn der Engel des Lichts so hell wie möglich strahlt, selbst wenn der Engel der Hoffnung so laut und schön spielt, wie er nur kann - es kann doch passieren, dass das Kind müde wird und nicht mehr laufen will.
Vielleicht setzt es sich hin, um auszuruhen. Vielleicht schläft es auch ein.
Weiß du, was dann geschieht? Das will ich dir erzählen. Dann geht Der Immer Wartet selbst ins Dunkle Tag hinein. Er ist der einzige, der fähig ist, den Weg zurückzugehen und die abzuholen, die kommen. Ja, manchmal geschieht es auch, dass ganz kleine Kinder sterben, die noch gar nicht laufen gelernt haben. Dann muss Der Immer Wartet durch das ganze Tag laufen, um sie zu holen. Und dann trägt er sie behutsam durch das Dunkle Tal und legt sie vorsichtig ins Gras der Sommerwiese.
Und weißt du, was er macht, während er durchs Dunkle Tal geht? Er singt!
Wenn die Kinder schlafen, singt er Wiegenlieder, und wenn sie wach sind, singt er fröhliche Lieder. Die handeln von all dem, was es auf der Sommerwiese, in den Frühlingsgärten, im Winterwald und auf dem Herbstfeld gibt.
Das Kind sieht, wie er ihm entgegenkommt, aus derselben Richtung, aus der das Licht kommt. Und dann hat das Kind keine Angst mehr. Es weint auch nicht mehr. Denn das Kind weiß, das der, der aus dem Licht kommt, Gutes bringt.
Und in dem Augenblick, wo Der Immer Wartet sich bückt und das Kind hochhebt, da lächelt ihn das Kind an. Ich glaube fast, das Kind erkennt ihn wieder, obwohl es ihn niemals vorher gesehen hat. Das ist so, als ob sich das Kind nun doch ganz tief zurückerinnert, wie es früher in die Arme genommen worden ist. Es denkt daran, dass schon einmal jemand da war, vor langer, langer Zeit, der es lieb gehabt hat. Das Kind war schon einmal an einem Ort wo es singen und spielen konnte und ganz ruhig schlafen, wenn es müde war.
Ich glaube, du verstehst, wo das war. Das war zu Hause bei seinen Eltern, bei denen es gewohnt hat, bis es den Schritt zur Seite gemacht hat. Daheim bei dem Kind ist jetzt alles ganz traurig, da weinen sie, und keiner kann sie trösten. Und deswegen muss ich dir von dem erzählen, der Immer Wartet.
Er nimmt das Kind behutsam in die Arme und trägt es. Dabei schläft das Kind ein, da bin ich ganz sicher. Es schläft und träumt davon, wie es ins Licht getragen und in die warme Sonne gelegt wird, auf die Sommerwiese. Und wenn es aufwacht, dann ist das alles wirklich so. Denn genau das ist ja passiert.
Der Immer Wartet sitzt neben dem Kind. Du kannst ihn genauso gut Der Niemals Schläft nennen, denn er schläft nie. Er ist immer wach. Und das macht er, weil er auf alle wartet, die kommen. Darum steht er ja da, wo der Dunkle Tag aufhört und die Sommerwiese anfängt. Aber wenn ein kleines Kind zum ersten Mal im Gras auf der Sommerwiese schläft, setzt er sich direkt neben das Kind und passt auf, obwohl es auf der Wiese gar nichts Gefährliches gibt.
Wenn das Kind aufwacht, sieht er es an und lächelt. Er streichelt mit seinen Händen das Gesicht des Kindes, und seine Hände sind warm und leicht wie Flügel eines Schmetterlings.
Da sieht das Kind, das Der Immer Wartet weint. Große Tränen tropfen aus seinen Augen. Das Kind erinnert sich nicht mehr, warum man weint, denn auf der Sommerwiese gibt es keinen, der weint. Da gibt es nur Spiel und Gesang und Freude. Aber jetzt weint auch das Kind zusammen mit dem, der Immer wartet. Es weint und weiß selber nicht, warum.
Du und ich, wir wissen, warum das Kind weint. Es weint, weil es nicht mehr da ist, wo es früher immer war. Daheim bei Mama und Papa. Aber das weiß das Kind ja nicht mehr. Nur wir weinen, wenn ein anderer einen Schritt zur Seite gemacht hat und gestorben ist. Wer durch das Dunkle Tal gegangen ist, hat alles Weinen und alle Schatten hinter sich gelassen.
Aber Der Immer Wartet weiß noch, wie es früher war. Er kennt uns, auch wenn wir noch am anderen Ende des Dunklen Tales wohnen. Darum weint er zusammen mit uns. Und er trocknet die Tränen des Kindes und macht, dass das Kind wieder lächelt.
Jetzt ist es soweit, dass der dritte Engel kommt. Der Immer Wartet ruft diesen Engel niemals herbei. Das braucht er nicht, weil der Engel immer von selbst kommt, wenn Der Immer Wartet weint. Dann kommt der Engel und schmiegt sich ganz eng an den, der Immer Wartet, so nach, dass die Tränen auf den Engel nieder tropfen, ja so nah, dass der Engel ganz bestimmt hören kann, wie dem, der Immer Wartet, das Herz schlägt.
Dieser Engel heißt Engel des Trostes. Der Immer Wartet redet niemals mit dem Engel des Trostes. Aber sobald der Engel des Trostes ganz nah bei ihm war und seine Tränen und seinen Herzschlag gespürt hat, geht der Engel des Trostes wieder weiter. Er geht so sanft und so leise, dass du ihn fast nicht hören kannst. Aber wenn er bei dir war, hörst du nach einer Weile auf zu weinen. Und vielleicht hörst du dann eines Tages, dass der Engel der Hoffnung für dich spielt. Und eines Nachts siehst du, dass der Engel des Lichts auch in dein Dunkles Tag scheint.
Nachdem der Engel des Trostes gegangen ist - und ich glaube, du weißt jetzt, wo er hingeht - sitzt Der Immer Wartet noch lange bei dem Kind.
Und ich glaube, das Kind krabbelt in seinen Schoß. Und vielleicht schläft es wieder ein bisschen und träumt noch ein wenig, bevor es ganz aufwacht. Der Immer Wartet sieht das Kind an. Du bist Chrisis sagt er, wenn das Kind so heißt. Da erinnert sich das Kind an seinen Namen. Es richtet sich auf und nimmt den, der immer wartet, bei der Hand.
Und du bist Jesus, sagt Chrisi laut. Und dann lässt er seine Hand los und springt barfuss hinaus auf die Sommerwiese.
Mir gab die Geschichte schon oft Trost, in der schweren Zeit.
Vielleicht kann diese Geschichte auch Elke Leistner trösten und neue Kraft geben. Ich wünsche es Ihnen von ganzen Herzen.
Eine Kerze für helmut kaiser
Geboren am 09.02.1960 in breitenbrunn,bgl
Gestorben am 12.01.2012 in wien
Gestorben am 12.01.2012 in wien
Am 31.05.2012 um 10:45 Uhr
wurde von gabriele kaiser eine Kerze entzündet.
wurde von gabriele kaiser eine Kerze entzündet.
Ganz still und leise, ohne ein Wort,
gingst du von deinem Leben fort,
du hast ein gutes herz besessen,
nun ruht es still doch unvergessen,
es ist so schwer es zu verstehen,
das ich dich niemals wieder sehe.
Niemals geht man für ganz,
irgendwas bleibt von dir hier.
Überall sind Spuren deines Lebens-
Gedanken,Augenblicke,Gefühle.
Sie werden mich immer an dich erinnern.
Ich bin traurig,dass du gingst,
aber dankbar,dass es dich gab.
Für immer bei mir!!!
UNVERGESSEN!!!!!
Wenn Liebe einen Weg zum Himmel fände und Erinnerungen stufen wären, würden ich hinaufsteigen und Dich zurückholen!!!!
gingst du von deinem Leben fort,
du hast ein gutes herz besessen,
nun ruht es still doch unvergessen,
es ist so schwer es zu verstehen,
das ich dich niemals wieder sehe.
Niemals geht man für ganz,
irgendwas bleibt von dir hier.
Überall sind Spuren deines Lebens-
Gedanken,Augenblicke,Gefühle.
Sie werden mich immer an dich erinnern.
Ich bin traurig,dass du gingst,
aber dankbar,dass es dich gab.
Für immer bei mir!!!
UNVERGESSEN!!!!!
Wenn Liebe einen Weg zum Himmel fände und Erinnerungen stufen wären, würden ich hinaufsteigen und Dich zurückholen!!!!
Eine Kerze für Katja
Geboren am 18.02.1979
Gestorben am 21.05.2012 in Marl
Gestorben am 21.05.2012 in Marl
Am 31.05.2012 um 10:43 Uhr
wurde von Bianca eine Kerze entzündet.
wurde von Bianca eine Kerze entzündet.
Dein Abschied war so sinnlos
Dein Dasein hilfsbereit, nett, liebevoll
Nun wachst du über die traurigen verletzen Seelen
Deiner 3 kleinen Mäuse
Du bleibst unvergessen in unseren Gedanken
Und in unseren Herzen
Dein Dasein hilfsbereit, nett, liebevoll
Nun wachst du über die traurigen verletzen Seelen
Deiner 3 kleinen Mäuse
Du bleibst unvergessen in unseren Gedanken
Und in unseren Herzen