Alle Kerzen
Hier sehen Sie alle Gedenk- und Trauerkerzen, welche auf Kerze-anzuenden.de entzündet wurden. Wenn Sie den Wunsch haben, den heutigen Tag mit diesem schönen Ritual anzugehen, können Sie jetzt hier eine virtuelle Kerze anzünden.
Alle Kerzen | Goldene Kerzen | Beliebte Kerzen | Nach Mitgefühl | Sternenkinder | Erloschen | Erneut | Geburtsort | Sterbeort | Sternzeichen
Eine Kerze für Ellen
Geboren am 24.08.1994 in ludwigsburg
Gestorben am 24.08.1994 in ludwigsburg
Gestorben am 24.08.1994 in ludwigsburg
Am 24.08.2014 um 21:22 Uhr
wurde von petra wassel eine Kerze entzündet.
wurde von petra wassel eine Kerze entzündet.
Ich vermisse dich auch noch heute meine kleine geliebte Ellen. Ruhe sanft.
Deine Mama
Deine Mama
Am 24.08.2014 um 21:20 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
wurde eine Kerze entzündet.
Eine Kerze für constantin
Gestorben in bad kreuznach
Am 24.08.2014 um 21:15 Uhr
wurde von marion king eine Kerze entzündet.
wurde von marion king eine Kerze entzündet.
diese kerze zünde ich für dich constantin. ich kannte dich nicht persönlich aber ich weis du bist jetzt zuhause bei den engeln. du bist nicht weg von uns sondern nur schon ein stück voraus.rip constantin. aufrichtiges beileid an die familie
Eine Kerze für Liudmila
Geboren am 04.05.1952 in Kemerovo Russland
Gestorben am 21.07.2012 in Berlin
Gestorben am 21.07.2012 in Berlin
Am 24.08.2014 um 20:57 Uhr
wurde von Natalia Ludmez eine Kerze entzündet.
wurde von Natalia Ludmez eine Kerze entzündet.
Liebe Mama, ich denke jeden Tag, jede Minute an Dich, ich vermisse Dich. Ich bedanke mich für alles was ich mit Dir erlebt habe, ich möchte alles von vorne an wiederholen, die Zeit zurück drehen und noch mal mit einem neuen Gefühl, bewußt, jeden Moment genießen. Als Kind hatte ich deine Liebe für selbstverständlich gehalten. Jeztz merke ich es war ein wertvolles Geschenk, das ich bekommen dürfte - bei Dir ein Kind zu sein.
Danke für deine Liebe!!!!!!!!!!!!!!!
Danke für deine Liebe!!!!!!!!!!!!!!!
Am 24.08.2014 um 20:51 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
wurde eine Kerze entzündet.
Am 24.08.2014 um 20:49 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
wurde eine Kerze entzündet.
Eine Kerze für gaby mathey
Geboren am 04.06.1945 in luxemburg
Gestorben am 17.08.2014 in bad kreuznach
Gestorben am 17.08.2014 in bad kreuznach
Am 24.08.2014 um 20:41 Uhr
wurde von conny heinen eine Kerze entzündet.
wurde von conny heinen eine Kerze entzündet.
Meiner geliebten Mutti
Am 24.08.2014 um 20:11 Uhr
wurde von karin fügen eine Kerze entzündet.
wurde von karin fügen eine Kerze entzündet.
Mein aufrichtiges Beileid
Eine Kerze für Erna Groß
Gestorben in Augsburg
Am 24.08.2014 um 19:56 Uhr
wurde von Gabi eine Kerze entzündet.
wurde von Gabi eine Kerze entzündet.
Das Sichtbare ist vergangen, es bleibt die Liebe und die Erinnerung.
Am 24.08.2014 um 19:50 Uhr
wurde von Barbara eine Kerze entzündet.
wurde von Barbara eine Kerze entzündet.
Ruhe in Frieden!
Am 24.08.2014 um 19:42 Uhr
wurde von Denise Sarigan eine Kerze entzündet.
wurde von Denise Sarigan eine Kerze entzündet.
Eine goldene Kerze für Herbert Philipp
Geboren am 26.02.1951
Gestorben am 19.08.2014 in Coesfeld
Gestorben am 19.08.2014 in Coesfeld
Am 24.08.2014 um 19:36 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
wurde eine Kerze entzündet.
Eine Kerze für Bertl Beyer
Geboren am 26.04.1945 in Kulmbach
Gestorben am 19.02.1914 in Uelzen
Gestorben am 19.02.1914 in Uelzen
Am 24.08.2014 um 18:58 Uhr
wurde von Vera Kracke eine Kerze entzündet.
wurde von Vera Kracke eine Kerze entzündet.
Liebe Bertl!
Ich vermisse Dich sehr und du fehlst mir so.Ich weiß, dass es Dir gut geht.De Engel passen schon auf dich auf.
Ich vermisse Dich sehr und du fehlst mir so.Ich weiß, dass es Dir gut geht.De Engel passen schon auf dich auf.
Eine Kerze für Irina Götz
Geboren am 23.08.1972 in Friedberg
Gestorben am 14.04.2008 in Autobahnabfahrt Florstadt
Gestorben am 14.04.2008 in Autobahnabfahrt Florstadt
Am 24.08.2014 um 18:11 Uhr
wurde von Ramona Kern eine Kerze entzündet.
wurde von Ramona Kern eine Kerze entzündet.
Gestern an Deinem Geburtstag hab ich wie fast jeden Tag ganz fest an dich gedacht. Mittlerweile denk ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge an Dich. Ich vermisse Dich imm er noch
Am 24.08.2014 um 18:11 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
wurde eine Kerze entzündet.
u gingst so vorschnell aus der Welt
und ließest so das Leben stehn,
wie, wenn sie Müdigkeit befällt,
die Kinder abends schlafen gehn.
Du schwebst mir vor so licht und wert.
Durch harte Männerkämpfe blieb
auf deinen Lippen unversehrt,
ein Knabenlächeln, zart und lieb.
Im Wald liegt so tief der Schnee,
wie liegt er hoch auf deinem Grab!
Du bist dahingegangen eh,
dein Schicksal dir Genüge gab.
Weiß wer, wo sich der Wind erhebt?
Kennt wer der Wanderwolke Fahrt?
Du schweiftest und bist entschwebt
nach Windesweise, Wolkenart.
Hedwig Lachmann
1865-1918
und ließest so das Leben stehn,
wie, wenn sie Müdigkeit befällt,
die Kinder abends schlafen gehn.
Du schwebst mir vor so licht und wert.
Durch harte Männerkämpfe blieb
auf deinen Lippen unversehrt,
ein Knabenlächeln, zart und lieb.
Im Wald liegt so tief der Schnee,
wie liegt er hoch auf deinem Grab!
Du bist dahingegangen eh,
dein Schicksal dir Genüge gab.
Weiß wer, wo sich der Wind erhebt?
Kennt wer der Wanderwolke Fahrt?
Du schweiftest und bist entschwebt
nach Windesweise, Wolkenart.
Hedwig Lachmann
1865-1918
Am 24.08.2014 um 18:09 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
wurde eine Kerze entzündet.
DIE ROSE
Liebe ist wie wildes Wasser,
Das sich durch Felsen zwängt.
Liebe ist so wie ein Messer,
Das Dir im Herzen brennt.
Sie ist süß, und sie ist bitter,
Ein Sturm, Wind und ein Hauch.
Für mich ist sie eine Rose,
Für Dich ein Dornenstrauch.
Wer nie weint und niemals trauert,
Der weiß auch nichts vom Glück.
Wer nur sucht, was ewig dauert,
Versäumt den Augenblick.
Wer nie nimmt, kann auch nicht geben
Und wer sein Leben lang
Immer Angst hat vor dem Sterben,
Fängt nie zu Leben an.
Wenn Du denkst, Du bist verlassen
Und kein Weg führt aus der Nacht,
Fängst Du an, die Welt zu hassen,
Die nur andre glücklich macht.
Doch vergiss nicht, an dem Zweig dort,
Der im Schnee beinah erfror,
Blüht im Frühjahr eine Rose,
So schön wie nie zuvor.
Amanda McBroom; Übersetzung: Michel Kunze
Liebe ist wie wildes Wasser,
Das sich durch Felsen zwängt.
Liebe ist so wie ein Messer,
Das Dir im Herzen brennt.
Sie ist süß, und sie ist bitter,
Ein Sturm, Wind und ein Hauch.
Für mich ist sie eine Rose,
Für Dich ein Dornenstrauch.
Wer nie weint und niemals trauert,
Der weiß auch nichts vom Glück.
Wer nur sucht, was ewig dauert,
Versäumt den Augenblick.
Wer nie nimmt, kann auch nicht geben
Und wer sein Leben lang
Immer Angst hat vor dem Sterben,
Fängt nie zu Leben an.
Wenn Du denkst, Du bist verlassen
Und kein Weg führt aus der Nacht,
Fängst Du an, die Welt zu hassen,
Die nur andre glücklich macht.
Doch vergiss nicht, an dem Zweig dort,
Der im Schnee beinah erfror,
Blüht im Frühjahr eine Rose,
So schön wie nie zuvor.
Amanda McBroom; Übersetzung: Michel Kunze
Am 24.08.2014 um 18:08 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
wurde eine Kerze entzündet.
Abend ists geworden,
Dunkel hüllt uns ein,
still ists allerorten,
still will ich auch sein.
Kindlich und voll Reue
klag ich meine Schuld,
hoff auf Deine Treue
und auf Deine Huld.
Alles schläft hienieden
in der stillen Nacht.
Ich auch ruh in Frieden,
denn Dein Auge wacht.
Was kann mir denn schaden?
Herr, in Deiner Hut
und in Deinen Gnaden
schlaf ich still und gut.
Schlafe ohne Sorgen,
denn ich bin ja Dein.
Bis mich weckt am Morgen
Deiner Sonne Schein.
Dann will ich aufs neue
loben Deine Gnad,
die mit alter Treue
mich behütet hat.
Georg-Christoph Dieffenbach
deutscher Pfarrer und Dichter
1822-1901
Dunkel hüllt uns ein,
still ists allerorten,
still will ich auch sein.
Kindlich und voll Reue
klag ich meine Schuld,
hoff auf Deine Treue
und auf Deine Huld.
Alles schläft hienieden
in der stillen Nacht.
Ich auch ruh in Frieden,
denn Dein Auge wacht.
Was kann mir denn schaden?
Herr, in Deiner Hut
und in Deinen Gnaden
schlaf ich still und gut.
Schlafe ohne Sorgen,
denn ich bin ja Dein.
Bis mich weckt am Morgen
Deiner Sonne Schein.
Dann will ich aufs neue
loben Deine Gnad,
die mit alter Treue
mich behütet hat.
Georg-Christoph Dieffenbach
deutscher Pfarrer und Dichter
1822-1901
Am 24.08.2014 um 18:06 Uhr
wurde von Kinder eine Kerze entzündet.
wurde von Kinder eine Kerze entzündet.
Abend ists geworden,
Dunkel hüllt uns ein,
still ists allerorten,
still will ich auch sein.
Kindlich und voll Reue
klag ich meine Schuld,
hoff auf Deine Treue
und auf Deine Huld.
Alles schläft hienieden
in der stillen Nacht.
Ich auch ruh in Frieden,
denn Dein Auge wacht.
Was kann mir denn schaden?
Herr, in Deiner Hut
und in Deinen Gnaden
schlaf ich still und gut.
Schlafe ohne Sorgen,
denn ich bin ja Dein.
Bis mich weckt am Morgen
Deiner Sonne Schein.
Dann will ich aufs neue
loben Deine Gnad,
die mit alter Treue
mich behütet hat.
Georg-Christoph Dieffenbach
deutscher Pfarrer und Dichter
1822-1901
Dunkel hüllt uns ein,
still ists allerorten,
still will ich auch sein.
Kindlich und voll Reue
klag ich meine Schuld,
hoff auf Deine Treue
und auf Deine Huld.
Alles schläft hienieden
in der stillen Nacht.
Ich auch ruh in Frieden,
denn Dein Auge wacht.
Was kann mir denn schaden?
Herr, in Deiner Hut
und in Deinen Gnaden
schlaf ich still und gut.
Schlafe ohne Sorgen,
denn ich bin ja Dein.
Bis mich weckt am Morgen
Deiner Sonne Schein.
Dann will ich aufs neue
loben Deine Gnad,
die mit alter Treue
mich behütet hat.
Georg-Christoph Dieffenbach
deutscher Pfarrer und Dichter
1822-1901
Am 24.08.2014 um 18:04 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
wurde eine Kerze entzündet.
Erschaffen schon die Erde lag,
so schön als man sie schauen mag,
die Bäume standen grün belaubt,
die Blumen wiegten sanft ihr Haupt,
das Hirschlein sprang so froh umher,
die Vöglein flogen kreuz und quer,
doch nirgends klang ein froher Schall,
und wie ein Grab lag Berg und Tal.
Da sah der Herr herab zur Welt
und dacht: "Es ist wohl recht bestellt,
doch fehlt der Erde noch Gesang,
der freudig schall das Rund entlang."
Und einen Engel sendet schnell
der Herr aus seinem Himmel hell:
"Du bring hinab dies schöne Gut,
des Sanges heilge Zauberflut,
und lehre dort die Vöglein mein,
zu singen Weisen schön und fein!"
Und froh ob solcher Sendung eilt
vom Herrn der Engel unverweilt
und bricht vom Schilf ein Rohr im Flug,
das just zu ihm sich neigt im Bug.
Drauf setzt er nieder sich im Wald
und bläst auf seinem Rohr alsbald,
und bläst, daß wie von Lust bewegt,
so Baum als Strauch sich rauschend regt.
Und wie er bläst so wunderbar,
da kommt herbei der Vöglein Schar,
da springt hervor der Zeisig flink,
da naht der Stieglitz und der Fink;
da kreist die Lerch aus hoher Luft,
Rotkehlchen schlüpft aus Laub und Duft,
da flattert Meis und Nachtigall
herbei und horcht dem süßen Schall.
Und immer nahn der Vöglein mehr,
schon sitzt ein ganzes Schülerheer,
das schaut wohl auf den fremden Gast,
verwundert sehr, von Zweig und Ast
und horcht und streckt die Hälschen lang
und piept und zwitschert nach den Sang
und müht sich aus den Kehlchen klein,
zu bringen solche Klänge fein.
Und wie der Engel drauf entschwebt,
da ist der Wald wie neu belebt,
da zwitscherts, schallts, da hallts und klingts,
da tririlirts und pfeifts und singts,
da regt es sich auf jedem Ast
von namenloser Lust erfasst,
und selbst vergnüget spricht der Herr:
"Nun fehlt nur Eins der Erde mehr!
Das ist der Mensch... daß eine Brust
empfinde auch des Sanges Lust."
Johann Nepomuk Vogl (1802-1886)
so schön als man sie schauen mag,
die Bäume standen grün belaubt,
die Blumen wiegten sanft ihr Haupt,
das Hirschlein sprang so froh umher,
die Vöglein flogen kreuz und quer,
doch nirgends klang ein froher Schall,
und wie ein Grab lag Berg und Tal.
Da sah der Herr herab zur Welt
und dacht: "Es ist wohl recht bestellt,
doch fehlt der Erde noch Gesang,
der freudig schall das Rund entlang."
Und einen Engel sendet schnell
der Herr aus seinem Himmel hell:
"Du bring hinab dies schöne Gut,
des Sanges heilge Zauberflut,
und lehre dort die Vöglein mein,
zu singen Weisen schön und fein!"
Und froh ob solcher Sendung eilt
vom Herrn der Engel unverweilt
und bricht vom Schilf ein Rohr im Flug,
das just zu ihm sich neigt im Bug.
Drauf setzt er nieder sich im Wald
und bläst auf seinem Rohr alsbald,
und bläst, daß wie von Lust bewegt,
so Baum als Strauch sich rauschend regt.
Und wie er bläst so wunderbar,
da kommt herbei der Vöglein Schar,
da springt hervor der Zeisig flink,
da naht der Stieglitz und der Fink;
da kreist die Lerch aus hoher Luft,
Rotkehlchen schlüpft aus Laub und Duft,
da flattert Meis und Nachtigall
herbei und horcht dem süßen Schall.
Und immer nahn der Vöglein mehr,
schon sitzt ein ganzes Schülerheer,
das schaut wohl auf den fremden Gast,
verwundert sehr, von Zweig und Ast
und horcht und streckt die Hälschen lang
und piept und zwitschert nach den Sang
und müht sich aus den Kehlchen klein,
zu bringen solche Klänge fein.
Und wie der Engel drauf entschwebt,
da ist der Wald wie neu belebt,
da zwitscherts, schallts, da hallts und klingts,
da tririlirts und pfeifts und singts,
da regt es sich auf jedem Ast
von namenloser Lust erfasst,
und selbst vergnüget spricht der Herr:
"Nun fehlt nur Eins der Erde mehr!
Das ist der Mensch... daß eine Brust
empfinde auch des Sanges Lust."
Johann Nepomuk Vogl (1802-1886)
Am 24.08.2014 um 18:03 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
wurde eine Kerze entzündet.
Das ist der Friedhof. Stiller, trauter Ort!
Die Erde birgt die müden Schläfer dort.
Dem war es Hölle, dem ein Paradies
das Leben. Sieh, nun schlafen alle süß!
Es singt die Nachtigall. Wie klingts so bang! -
Ward der Erinnrung Träne zu Gesang?
Die Lerche jubelnd auf zum Himmel zieht, -
der Hoffnung Lächeln, wards ein Lerchenlied?
Dort steht ein Denkmal, reich von Marmorstein;
man schreibt mit Gold des Toten Namen drein!
Ein schlichtes Kreuz auf diesem Hügel steht
und um das Kreuzlein sproßt ein Blumenbeet.
Es ließ zurück, der unterm Marmor liegt,
vielleicht nur Edelstein und goldnes Gut,
nur eine Menschenschar, die an dem Sarg
mit Müh die Freude unter Tränen barg.
Die Menschen gaben, was er ihnen gab!
Der Marmor und die Goldschrift ziert das Grab;
kein frischer Kranz im Windesrauschen bebt;
kein Zeichen zeigt, daß die Erinnrung lebt.
Der unterm Holzkreuz sich des Schlummers freut,
vielleicht hat Blumen einst er ausgestreut.
Ein frisches Kränzlein spricht ein tröstend Wort:
Du bist nicht tot. Im Herzen lebst du fort!
Du streutest Blumen in die Menschenbrust:
Dein schönstes Glück war Andrer Glück und Lust!
Im Glück der Deinen fandest du dein Glück;
jetzt gibt die Liebe Blumen dir zurück.
Die Lerche, die da droben jubelt laut,
hat auf dem Hügel sich ein Nest gebaut;
da wacht die morgens auf, das schläft sie ein,
doch nimmer fliegt sie zu dem Marmorstein.
Das ist der Friedhof. Stiller, trauter Ort!
Die Erde birgt die müden Schläfer dort.
Dem Herzen, dem die Welt einst schien zu klein,
genügt zuletzt ein enger Leichenschrein.
Friedrich Emil Rittershaus
1834-1894
Die Erde birgt die müden Schläfer dort.
Dem war es Hölle, dem ein Paradies
das Leben. Sieh, nun schlafen alle süß!
Es singt die Nachtigall. Wie klingts so bang! -
Ward der Erinnrung Träne zu Gesang?
Die Lerche jubelnd auf zum Himmel zieht, -
der Hoffnung Lächeln, wards ein Lerchenlied?
Dort steht ein Denkmal, reich von Marmorstein;
man schreibt mit Gold des Toten Namen drein!
Ein schlichtes Kreuz auf diesem Hügel steht
und um das Kreuzlein sproßt ein Blumenbeet.
Es ließ zurück, der unterm Marmor liegt,
vielleicht nur Edelstein und goldnes Gut,
nur eine Menschenschar, die an dem Sarg
mit Müh die Freude unter Tränen barg.
Die Menschen gaben, was er ihnen gab!
Der Marmor und die Goldschrift ziert das Grab;
kein frischer Kranz im Windesrauschen bebt;
kein Zeichen zeigt, daß die Erinnrung lebt.
Der unterm Holzkreuz sich des Schlummers freut,
vielleicht hat Blumen einst er ausgestreut.
Ein frisches Kränzlein spricht ein tröstend Wort:
Du bist nicht tot. Im Herzen lebst du fort!
Du streutest Blumen in die Menschenbrust:
Dein schönstes Glück war Andrer Glück und Lust!
Im Glück der Deinen fandest du dein Glück;
jetzt gibt die Liebe Blumen dir zurück.
Die Lerche, die da droben jubelt laut,
hat auf dem Hügel sich ein Nest gebaut;
da wacht die morgens auf, das schläft sie ein,
doch nimmer fliegt sie zu dem Marmorstein.
Das ist der Friedhof. Stiller, trauter Ort!
Die Erde birgt die müden Schläfer dort.
Dem Herzen, dem die Welt einst schien zu klein,
genügt zuletzt ein enger Leichenschrein.
Friedrich Emil Rittershaus
1834-1894
Am 24.08.2014 um 18:02 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
wurde eine Kerze entzündet.
Beginn des Endes
Ein Punkt nur ist es, kaum ein Schmerz,
nur ein Gefühl, empfunden eben;
Und dennoch spricht es stets darein,
und dennoch stört es dich zu leben.
Wenn du es andern klagen willst,
so kannst dus nicht in Worte fassen.
Du sagst dir selber: es ist nichts,
und dennoch will es dich nicht lassen.
So seltsam fremd wird dir die Welt,
und leis verläßt dich alles Hoffen,
bis du es endlich, endlich weißt,
daß dich des Todes Pfeil getroffen.
Theodor Storm
1817-1888
Ein Punkt nur ist es, kaum ein Schmerz,
nur ein Gefühl, empfunden eben;
Und dennoch spricht es stets darein,
und dennoch stört es dich zu leben.
Wenn du es andern klagen willst,
so kannst dus nicht in Worte fassen.
Du sagst dir selber: es ist nichts,
und dennoch will es dich nicht lassen.
So seltsam fremd wird dir die Welt,
und leis verläßt dich alles Hoffen,
bis du es endlich, endlich weißt,
daß dich des Todes Pfeil getroffen.
Theodor Storm
1817-1888
Am 24.08.2014 um 18:00 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
wurde eine Kerze entzündet.
Die Tränen rannen herab,
und ich ließ sie so ungehindert fließen,
wie sie wollten,
und machte aus ihnen
ein Ruhekissen für mein Herz.
Auf ihnen ruhte es.
Augustinus
und ich ließ sie so ungehindert fließen,
wie sie wollten,
und machte aus ihnen
ein Ruhekissen für mein Herz.
Auf ihnen ruhte es.
Augustinus
Am 24.08.2014 um 17:58 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
wurde eine Kerze entzündet.
Die Tränen rannen herab,
und ich ließ sie so ungehindert fließen,
wie sie wollten,
und machte aus ihnen
ein Ruhekissen für mein Herz.
Auf ihnen ruhte es.
Augustinus
und ich ließ sie so ungehindert fließen,
wie sie wollten,
und machte aus ihnen
ein Ruhekissen für mein Herz.
Auf ihnen ruhte es.
Augustinus
Am 24.08.2014 um 17:57 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
wurde eine Kerze entzündet.
Der Tote
Wars ein Traum? Ists wahr? - Was machts?
Bilder ziehn und fliegen.
Einen Toten sah ich nachts
auf der Bahre liegen.
Schlug die Augen nicht mehr auf,
hielt den Mund geschlossen,
und ließ doch den Worten Lauf,
die im Kreis zerflossen.
Schreiner, füge mir den Sarg
aus sechs starken Brettern.
Wer das Herz in Schlummer barg,
trotzt nicht mehr den Wettern.
Wer am Wege nieder fiel,
müde und verlitten,
braucht, daß er ihn leit zum Ziel,
keinen Gott zu bitten.
Wem die Sonne nicht mehr scheint,
kann die Liebe missen.
Wie viel Trauer um ihn weit,
braucht er nicht zu wissen.
Himmel - Hölle, Dunkel - Licht,
heitrer oder trüber -
Tote unterscheiden nicht,
Lust und Leid: vorüber!
Schreiner, richte mir die Truh
aus sechs starken Brettern.
In den Grabblock meißle du,
Steinmetz, diese Lettern:
Menschen, laßt die Toten ruhn,
Euer ist das Leben.
Jeder hat genug zu tun,
Arm und Blick zu heben.
Laßt die Toten. Sie sind frei
im durchnäßten Sande.
Euch entringt der Sklaverei,
Euch der Not und Schande!
War ein Kampf des Lebens wert,
spart dem Tod die Spende -
aber nehmt des Toten Schwert!
Führt den Kampf zu Ende!
Kämpft, o kämpft und nützt die Zeit
zu der Menschheit Glücke!
Fällt ein Mann, so steht bereit,
vorwärts, schließt die Lücke!
Wollt ihr denen Gutes tun,
der der Tod getroffen,
Menschen, laßt die Toten ruhn,
und erfüllt ihr Hoffen.
Erich Mühsam
1878-1934
Wars ein Traum? Ists wahr? - Was machts?
Bilder ziehn und fliegen.
Einen Toten sah ich nachts
auf der Bahre liegen.
Schlug die Augen nicht mehr auf,
hielt den Mund geschlossen,
und ließ doch den Worten Lauf,
die im Kreis zerflossen.
Schreiner, füge mir den Sarg
aus sechs starken Brettern.
Wer das Herz in Schlummer barg,
trotzt nicht mehr den Wettern.
Wer am Wege nieder fiel,
müde und verlitten,
braucht, daß er ihn leit zum Ziel,
keinen Gott zu bitten.
Wem die Sonne nicht mehr scheint,
kann die Liebe missen.
Wie viel Trauer um ihn weit,
braucht er nicht zu wissen.
Himmel - Hölle, Dunkel - Licht,
heitrer oder trüber -
Tote unterscheiden nicht,
Lust und Leid: vorüber!
Schreiner, richte mir die Truh
aus sechs starken Brettern.
In den Grabblock meißle du,
Steinmetz, diese Lettern:
Menschen, laßt die Toten ruhn,
Euer ist das Leben.
Jeder hat genug zu tun,
Arm und Blick zu heben.
Laßt die Toten. Sie sind frei
im durchnäßten Sande.
Euch entringt der Sklaverei,
Euch der Not und Schande!
War ein Kampf des Lebens wert,
spart dem Tod die Spende -
aber nehmt des Toten Schwert!
Führt den Kampf zu Ende!
Kämpft, o kämpft und nützt die Zeit
zu der Menschheit Glücke!
Fällt ein Mann, so steht bereit,
vorwärts, schließt die Lücke!
Wollt ihr denen Gutes tun,
der der Tod getroffen,
Menschen, laßt die Toten ruhn,
und erfüllt ihr Hoffen.
Erich Mühsam
1878-1934
Am 24.08.2014 um 17:56 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
wurde eine Kerze entzündet.
Irgendwo blüht die Blume des Abschieds
Und streut immerfort Blütenstaub,
den wir atmen, herüber;
auch noch im kommendsten Wind
atmen wir Abschied.
Rainer Maria Rilke 1875-1926
Und streut immerfort Blütenstaub,
den wir atmen, herüber;
auch noch im kommendsten Wind
atmen wir Abschied.
Rainer Maria Rilke 1875-1926