Alle Kerzen

Hier sehen Sie alle Gedenk- und Trauerkerzen, welche auf Kerze-anzuenden.de entzündet wurden. Wenn Sie den Wunsch haben, den heutigen Tag mit diesem schönen Ritual anzugehen, können Sie jetzt hier eine virtuelle Kerze anzünden.

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Am 10.06.2015 um 18:52 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
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Eine Kerze für Maria Kümmel

Geboren am 08.05.1910 in Fulda
Gestorben am 10.06.2015 in Hünfeld
Am 10.06.2015 um 16:23 Uhr
wurde von Jessica Sauter eine Kerze entzündet.
Ruhe in Frieden Ömchen!
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Eine Kerze für Sarah


Gestorben am 10.08.2009 in Nürnberg
Am 10.06.2015 um 15:43 Uhr
wurde von Beate eine Kerze entzündet.
Verhungertes Kind: Das stille Sterben der kleinen Sarah

Von Julia Jüttner

Sarah muss vor Hunger geschrien haben, solange sie die Kraft dazu hatte: Die Dreijährige verhungerte in ihrem Kinderzimmer im fränkischen Thalmässing. Das Jugendamt hatte die Familie nach Jahren der Betreuung sich selbst überlassen. Sarahs Vater wurde nun wegen Mordes verurteilt.

Als es kein Zurück mehr gab, brach Patrick R. in Tränen aus. Auf dem Flur des Nürnberger Südklinikums stand der bullige Fernfahrer, eine silberne Kreole im Ohr, und weinte wie ein kleines Kind. Die Ärzte hatten ihm eben mitgeteilt, dass seine dreijährige Tochter Sarah gestorben ist - verhungert in ihrem Kinderzimmer.




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Patrick R. hätte ihren Tod verhindern können. Weil er es nicht tat, hat ihn das Landgericht Nürnberg am Donnerstag zu 13 Jahren Haft verurteilt - wegen Mordes durch Unterlassen und Misshandlung von Schutzbefohlenen. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der 30-Jährige seine Tochter verhungern ließ, um einen Konflikt mit seiner dominanten und aggressiven Frau zu vermeiden.

Der Vater habe den Zustand seiner Tochter sehr wohl erkannt und sich auch Sorgen gemacht, es aber dennoch unterlassen, ihr zu helfen, sagte der Vorsitzende Richter in seiner Urteilsbegründung. Noch eine Woche, bevor sie starb, hätte er Sarah durch einen Arztbesuch retten können. Dies habe der Angeklagte aber unterlassen und damit ihren Tod billigend in Kauf genommen.

Vor Gericht musste sich nur Patrick R. verantworten. Seine Ehefrau Angela, Sarahs Mutter, liegt todkrank im Hospiz, sie hat Krebs und ist verhandlungsunfähig.

Der Fall spielte im fränkischen Thalmässing, einer beschaulichen Gemeinde am Rande des Altmühltals, 52 Kilometer von Nürnberg entfernt. Noch an ihrem dritten Geburtstag im Mai 2009 hatte Sarah dort putzmunter auf dem Schoß ihrer Großmutter gesessen. Zweieinhalb Monate später war sie bei einer Körpergröße von 85 Zentimetern auf 8,2 Kilogramm abgemagert. Am 10. August 2009 starb sie im Krankenhaus an den Folgen von Unterernährung. Rettungskräfte hatten sie als ein kleines Bündel Mensch - mehr tot als lebendig - aus ihrem Kinderzimmer getragen und ins Krankenhaus gebracht.

Sarah vegetierte kraftlos vor sich hin, die Eltern gingen feiern

Sie muss vor Hunger, vor unerträglichen Schmerzen geschrien haben, hatte Staatsanwältin Elisabeth Böhmer in ihrem Plädoyer das Leid des Kindes zusammengefasst. Doch irgendwann hatte Sarah nicht mal mehr dazu die Kraft gehabt.

Apathisch muss sie in ihrem Gitterbettchen gelegen haben, sagt Gerichtsmediziner Peter Betz. Er war Sachverständiger im Prozess. "Am Ende gibt ein Kind keine Lautäußerung mehr von sich. Es vegetiert vor sich hin, wird immer schwächer", erklärt er.

Seit Mai 2009, so kam im Prozess heraus, muss Angela R. das Wimmern und Weinen ihrer Tochter ignoriert, die Tür zum Kinderzimmer verschlossen haben. Das Gericht glaubt, dass Sarahs Leiden mit der starken Gewichtsabnahme ihrer Mutter begann. Seit April litt die 120 Kilogramm schwere Frau unter starken Schmerzen. Binnen vier Monaten nahm sie 60 Kilogramm ab - teils gewollt, teils, weil sie, ohne es zu wissen, an Krebs erkrankt war.

Angela R. ließ ihr Kind in seinem Bett liegen, bis seine Beinchen vom Liegen verkrüppelten. Die Obduktion des Kinderleichnams ergab, dass Sarah abgesehen von der Mangel- beziehungsweise Unterernährung vollständig gesund gewesen ist.

"Es wird niemand behaupten können, dass Patrick R. der Zustand verborgen blieb", sagt sein Verteidiger Jochen Horn aus Nürnberg. "Auch ich nicht, aber er hat ihren Tod nicht wissentlich riskiert."

Warum aber griff Patrick R. nicht ein?

"Er war seiner dominanten Ehefrau intellektuell unterlegen", sucht Horn nach Erklärungen. Vor Gericht kam heraus, dass der Lkw-Fahrer lediglich per Handy und SMS aus der Ferne eingriff und seine Ehefrau dazu drängte, mit der Kleinen zum Arzt zu gehen, sie nicht allein zu Hause zu lassen.

Die treibende Kraft war die Mutter, ins Gefängnis muss der Vater

Doch wenn er am Freitag spätabends in die Wohnung über der Dorfpizzeria kam, war auch er zu faul, um sich um seine Tochter zu kümmern, gegen die resolute, herrische Ehefrau anzukämpfen. Er wollte lieber seine Ruhe haben, sich "um nix mehr kümmern", wie sein Verteidiger anführt. Er habe vor seiner Ehefrau regelrecht kapituliert, Konflikte mit ihr gescheut, sich hinter Fernseher und Computer verkrochen. Sonntags musste er oft schon gegen Mittag wieder los auf die Autobahn.

In dieser kurzen Zeit zu Hause habe er Sarah ihrem Schicksal überlassen, sagte Richter Richard Caspar in der Urteilsbegründung. Er habe seine Frau sogar noch dabei unterstützt, das Kind vor der Öffentlichkeit zu verstecken. "Der Grund für dieses Verhalten ist unserer Überzeugung nach Angst", so Caspar. Die Mutter habe befürchtet, jemand könnte den Zustand der kleinen Sarah erkennen und die Behörden informieren.

Die treibende Kraft hinter Sarahs Tod sei ganz klar ihre Mutter gewesen, betonte der Richter. Sie habe den Entschluss gefasst, Sarah verhungern zu lassen, um die schwere Misshandlung zu vertuschen. Und sie habe auch den Entschluss gefasst, das Kind zu verstecken. Ihr Mann habe sie dabei aber unterstützt. Und letztlich habe seine Tochter keinerlei Bedeutung mehr für ihn gehabt.

Statt sein Kind vor der Willkür der Mutter zu retten, ging er mit seiner Frau zu einem Trucker-Festival, besuchte das Feuerwehrfest, fuhr zum Shoppen nach Nürnberg mit Freunden. Sarah ließen sie in ihrem Bettchen zurück. Sie kam am Ende mit so wenig Sonnenlicht in Berührung, dass ihre Knochendichte laut Obduktion bereits gesunken war.

Laut Kriminalstatistik nehmen die Fälle von Kindesmisshandlungen zu

Ein befreundetes Paar schilderte vor Gericht, wie es mit seinem Kind im Juli 2009 ein Wochenende bei der Familie R. in Thalmässing verbrachte. Die Kinder seien bei Verwandten untergebracht, habe das Ehepaar R. auf mehrmaliges Nachfragen beteuert. Der damals vierjährige Dominik war tatsächlich bei den Eltern von Patrick R., aber wo war Sarah?

Im Verfahren vor dem Landgericht konnte das nicht geklärt werden. Doch vermutlich war Sarah in einem bereits erbärmlichen Zustand eingesperrt in ihrem Kinderzimmer, ruhiggestellt oder zu kraftlos, um auf sich aufmerksam zu machen.

Ein Wimmern, Weinen oder Geräusche habe sie aus dem Zimmer nicht gehört, sagte die Freundin vor Gericht. Zum Kinderzimmer habe sie keinen Zugang gehabt. Sie habe nicht mitbekommen, dass einer der Eltern das Zimmer betreten habe, beispielsweise um dem Kind Essen zu bringen. Vielmehr habe man sich den ganzen Tag auswärts vergnügt, sei nach Nürnberg gefahren und dort essen gegangen.

Laut Kriminalstatistik für 2009 haben die Fälle von Kindesmisshandlungen in Deutschland in den vergangenen fünf Jahren deutlich zugenommen, die Zahl der Kindstötungen ging dagegen zurück. Wurden 2005 noch 3359 Fälle von Misshandlungen an unter 14-Jährigen registriert, waren es 2009 bereits 4081 Fälle - sie gehen allerdings seltener als zuvor tödlich aus. 2005 zählten die Behörden 208 Fälle von Tötungsdelikten an unter 14-Jährigen, 2009 waren es 152.

Ungewöhnlich im Fall der verhungerten Sarah ist, dass ihr ein Jahr älterer Bruder Dominik mehr als gut ernährt wurde und regelmäßig in den Kindergarten ging. Sowohl Erzieherinnen als auch Nachbarn hatten den Jungen als "pumperlgsund" und "fröhliches Kerlchen" bezeichnet.

Im Prozess kam die Vermutung auf, dass Sarah zwar die eheliche, nicht aber die leibliche Tochter von Patrick R. sei. Doch selbst wenn es so wäre, es wäre kaum ein Grund gewesen, das Kind zu vernachlässigen - denn auch Dominik stammt nicht von ihm. Und dieser genoss die Aufmerksamkeit des Ziehvaters und dessen Eltern. Noch heute mühen sich die Großeltern vor Gericht um das Sorgerecht ihres Enkels, wollen ihn adoptieren.




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Sarahs Tod habe Patrick R. schockiert, sagt sein Anwalt. Das bestätigten seine Eltern und eine Ärztin vor Gericht. Als sie ihn auf dem Flur im Südklinikum trafen, habe er dagestanden "wie ein Häufchen Elend und hat nur noch geweint", sagten seine Eltern. Angela R. dagegen habe zum Zustand ihres Kindes lediglich gesagt: "Die dumme Sau hat ihre eigenen Windeln gefressen." In Sarahs Darm hatte man Zellstoffreste gefunden. In ihrer Not muss das Mädchen ihre Windeln aufgerissen und gegessen haben.

Die Familie R. war den Behörden längst bekannt, Sarahs Leben hat dies nicht gerettet. Mit 16 Jahren war Angela R. erstmals Mutter geworden, mit 20 Jahren erneut. Sie war überfordert und zog mehrfach um - jedes Mal in einen anderen Jugendamtsbezirk, um sich der Aufsicht zu entziehen. Die Kinder kamen dann doch zu Pflegefamilien, später in ein Heim.

Angela R. kuschelte mit den Kindern und schimpfte laut

Die Zahl der Inobhutnahmen ist laut Kriminalstatistik insgesamt auffällig angestiegen: So wurden 2009 insgesamt 32.300 Kinder unter 18 Jahren in staatliche Obhut genommen, 2005 waren es 25.400 Fälle.

Dass ihr die Kinder "weggenommen" worden waren, hat Angela R. nur schwer verwunden. Das wollte sie nicht noch einmal erleben. Dass Dominik nicht das gleiche Schicksal ereilte wie seiner jüngeren Schwester, ist wohl dessen leiblichem Vater zu verdanken. Dieser informierte einmal anonym das Jugendamt, weil Angelas Wohnung im Müll zu versinken drohte. Als Mitarbeiter des Amtes daraufhin ihren Besuch anmeldeten, habe Angela R. Freunde angeheuert, ihr beim Aufräumen zu helfen.

Von März 2005 bis Mai 2007 stand die Familie dann unter der Aufsicht eines Mitarbeiters der Diakonie - im Auftrag des Jugendamts Roth. Dieser kam zweimal pro Woche zu Kontrollbesuchen. Ihm fiel das zwiespältige Verhalten der Mutter gegenüber ihren Kindern auf: Sie tröstete die Kleinen liebevoll, kuschelte mit ihnen, aber bestrafte sie auch oft und erzog mit strenger, lauter Stimme.

Er habe seine Zweifel in einem Abschlussbericht festgehalten und auf eine Gefährdung der Kinder hingewiesen. Darin stand auch, dass die Wohnung meist verdreckt gewesen sei, vor der Toilette gar habe er sich "geekelt".

Tatsächlich stapelte sich in der Mietwohnung der Dreck bis zur Decke. Polizeibeamte verglichen die verschmutzten Räume, in der zwei Katzen herumtollten und ein toter Hase entdeckt wurde, mit einer Mülldeponie.

"Was sind das für Eltern, die ihr Kind verhungern lassen?"

Trotz der Unterlagen des Diakoniehelfers, die ans Jugendamt Roth gingen, wurde die Familie ab Mai 2007 sich selbst überlassen. Endlich wollten Angela und Patrick R. auf eigenen Beinen stehen, sich nicht mehr bevormunden lassen.

Vor Gericht räumte der zuständige Betreuer des Jugendamtes ein, dass es Hinweise auf Probleme in der Familie gegeben habe. Eine Gefährdung aber habe er nicht feststellen können. Zuletzt sah er Sarah neun Monate vor ihrem Tod im November 2008, eine Zufallsbegegnung. Das ehemals zuständige Jugendamt hatte Kontakt zu Angela R. wegen einer Petitesse gesucht und die Kollegen vom Jugendamt Roth um Unterstützung gebeten. Damals sei die Situation "stabil" gewesen, "die Kinder gut versorgt".




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Mit seinem Urteil blieb das Gericht etwas unter dem Antrag der Staatsanwaltschaft, die eine lebenslange Haft wegen Mordes gefordert hatte. Die Verteidigung hatte auf Körperverletzung mit Todesfolge plädiert und sieben Jahre Haft beantragt. Beide Seiten ließen es offen, in Revision zu gehen.

"Dieser Fall hat kaum jemanden unberührt gelassen", sagte Richter Richard Caspar am Donnerstag. Sarahs Leiden habe "zutiefst betroffen gemacht und schockiert". "Was sind das für Eltern, die ihr Kind sehenden Auges verhungern lassen?", fragte er.

Patrick R. gab keine Antwort. Nach der Urteilsverkündung weinte er vor sich hin.
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Eine goldene Kerze für I. Schochow

Geboren am 19.01.1949
Gestorben am 09.06.2015 in Berlin
Am 10.06.2015 um 15:40 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
Ruhe in Frieden!
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Eine Kerze für Bettina


Gestorben am 10.06.2015
Am 10.06.2015 um 14:41 Uhr
wurde von Manuela Suwa eine Kerze entzündet.
Ich hoffe es geht Dir jetzt besser wo du jetzt bist!
Ich wer(de Dich vermissen!!😢😢
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Eine Kerze für Daniel Grabbert

Geboren am 19.04.1980 in Bergen
Gestorben am 28.05.2015
Am 10.06.2015 um 14:29 Uhr
wurde von Doreen Kummerow eine Kerze entzündet.
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Am 10.06.2015 um 14:08 Uhr
wurde von Sonja eine Kerze entzündet.
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Eine Kerze für Peter Schlowinski

Geboren am 25.01.1956 in Gelsenkirchen
Gestorben am 26.03.2012 in Kamen-Methler
Am 10.06.2015 um 13:29 Uhr
wurde von Martina Schlowinski eine Kerze entzündet.
Meine kleine Maus Peter

Am Ende meiner Sehnsucht...

Am Ende meiner Sehnsucht,
bist immer nur DU "PETER"..
Ich höre Deine Stimme,
und finde doch keine Ruh.
Ich spüre Deine Nähe,
und bin doch allein..
Und immer die selbe Frage,
wo magst DU "PETER" jetzt sein.
Ich fühle Deine Wärme,
und doch ist mir kalt.
Ich vermisse Dich "PETER" so sehr,
Du warst doch mein Ein und Alles.
Ich suche Dich überall,
und es bleibt doch nur ein Traum.
Ich vermisse Dein Lachen,
Ich kann das alles,
bis heute immer noch nicht verstehn,
das DU "PETER" mich vor über 3Jahren verlassen musstest...
GELIEBT...
UNVERGESSEN...
In Ewiger Liebe deine Dich immer liebende
Frau Martina
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Eine Kerze für jan

Geboren am 07.05.1953 in emden
Gestorben am 03.02.2015 in emden
Am 10.06.2015 um 12:43 Uhr
wurde von marita van der linde eine Kerze entzündet.
FÜR JANNIIIIIIIIIIIIIII
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Eine Kerze für 💗💟 Aurora 💟💗

Geboren am 02.03.2015
Gestorben am 18.03.2015
Am 10.06.2015 um 12:30 Uhr
wurde von Mama eine Kerze entzündet.
😇💋🌻 Bonjour meine kleine Maus 🌻💋😇
🌹🐞💟 Ich liebe dich 💟🐞🌹
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Eine Kerze für die 108 Jungen und Mädchen ...


Gestorben in überall in Deutschland
Am 10.06.2015 um 11:25 Uhr
wurde von Beate eine Kerze entzündet.
... die im Jahr 2014 ihr Leben durch Gewalteinwirkung und Vernachlässigung verlohren haben.

Und für die 50 Kinder, die in unserem Land fast jeden Tag Opfer von Misshandlung und sexuellem Missbrauch werden
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Eine Kerze für Yannick


Gestorben am 30.01.2002 in Unfallkrankenhaus Marzahn
Am 10.06.2015 um 11:22 Uhr
wurde von Beate eine Kerze entzündet.
Gegen das Vergessen!!!

Und weil dass solche Dinge immer wieder geschehen.

Laut Bericht starben im letzen Jahr 108 Jungen und Mädchen durch Gewalteinwirkung und Vernachlässigung.

Vielleicht hilft ja seine Geschichte, dass anderen Kindern so etwas nicht geschieht. Dass die Nachbarn aufmerksam sind und Auffälligkeiten beim Judendamt melden. Das Wichtigste ist, nicht wegzusehen. Dies gilt für alle !!!

Yannick, gerade erst drei Jahre alt geworden, wurde monatelang auf brutalste Art und Weise körperlich und seelisch misshandelt.

Yannick lebte mit seiner Mutter und deren Freund, sowie seinen beiden Geschwistern im Alter von fünf und sieben Jahren, zusammen in Köpenick.

Yannick, als jüngster der Familie, entsprach nicht den Vorstellungen, die der Freund der Mutter, ein angehender Pädagoge, hatte. Er sah es als seine Aufgabe an, die Erziehung zu übernehmen. Er wurde gegenüber Yannick zunehmend aggresiver und irgendwann wurde Yannick ihm und seiner Mutter lästig.

Wenn Yannick sich nicht schnell genug anzog, gab es Faustschläge. Wenn Yannnick nicht deutlich genug sprach, wurde er brutal gebissen. Wenn Yannick nicht essen wollte, wurde er kalt gebadet. Yannick musste seinen eigenen Urin vom Fussboden auflecken. Yannick wurde verboten, mit seinen Geschwistern zu spielen. Yannick wurde isoliert. Yannick wurde ein Schlafplatz im Flur zugewiesen. Yannick wurde gedemütigt, gequält und getreten. Yannicks Mutter und ihr Freund schlugen mit Boxhandschuhen auf ihn ein. „Mal sehen, ob ich es schaffe, dich K.O. Zu schlagen, soll der Freund dabei gerufen haben. Yannick wurde hoch gehoben und aus anderthalb Metern Höhe fallen gelassen. Yannick wurde an seinem Geschlechtsteil über den Boden geschleift. Es gab nichts, was Yannick nicht ertragen und erleiden musste. Es wurden, zur Erinnerung, auch Fotos von Yannick gemacht, auf denen er weinend, zusammengeschlagen und blutverschmiert zu sehen ist.

Als Yannick eines Nachts um eine neue Windel bat, ist es zu unvorstellbaren Misshandlungen gekommen. Der Freund der Mutter holte Boxhandschuhe und befahl den beiden Geschwistern kräftig auf Yannick einzuschlagen, immer auf den Kopf. Auch Yannicks Mutter schlug auf ihren kleinen Sohn ein. Anschließend hat der Freund noch mindestens 15 Mal auf Yannik eingeschlagen.

Nach dieser Nacht und dieser Folter taumelte Yannick tageland nur noch durch die Wohnung und übergab sich ständig. Weder Yannicks Mutter noch ihr Freund verständigten einen Arzt. Sie wussten, dass Yannick sterben könnte und nahmen dies so hin.

Yannick lebte noch, aber er erkältete sich und hustete in der Nacht zum 30. Januar 2002 sehr stark. Das störte den Freund der Mutter so sehr beim schlafen, dass er aufstand und sagte, er sorge nun für Ruhe. Yannicks Mutter wusste genau, was mit diesen Worten gemeint war, aber sie unternahm nichts.

Yannick wurde, bereits schwer verletzt durch die Faustschläge und anderen Misshandlungen zuvor, mit dem Kopf gegen einen Schrank geschleudert. Danach wimmerte Yannick nur noch, aber niemand half ihm, es wurde kein Arzt gerufen. Er wurde zum Sterben im Flur alleine liegen gelassen.

Erst am Vormittag alarmierte die Mutter doch noch die Feuerwehr. Aufgrund von Blutungen im Kopf atmete Yannick bereits nicht mehr. Die Notärztin traf gegen 12 Uhr Mittags in der Wohnung ein. Der Notärztin gelang es noch in der Wohnung Yannick zu reanimieren, jedoch verstarb er wenige Minunten später im Unfallkrankenhaus. Sein Körper war übersät mit Blutergüssen. Er hatte überall Striemen an seinen kleinen Körper, sowie zahlreiche Kopfverletzungen.

Yannick hat die sadistischen Erziehungsmethoden nicht überlebt. Seine Mutter half ihm nicht, sie ließ zu, dass Yannick zum Objekt der Aggressionen ihres Freundes wurde, und wenn Yannick bei seiner Mutter Schutz suchte, wurde ihr Freund nur noch wütender. Yannick war schutzlos und wehrlos.

Gerichtsurteil:
Das Landgericht Berlin verurteilte Yannicks Mutter und ihren Freund wegen versuchten Mordes und grober Misshandlung. Yannicks Mutter erhielt eine Haftstrafe von elf Jahren. Ihr Freund erhielt eine Jugendstrafe von neun Jahren, da er zum Tatzeitpunkt erst 19 Jahre alt war. Mord konnte beiden nicht nachgewiesen werden.
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Eine Kerze für Alessio


Gestorben am 16.01.2015 in Lenzkirch
Am 10.06.2015 um 11:20 Uhr
wurde von Beate eine Kerze entzündet.
Der kleine Alessio wurde nur 3 Jahre alt. Er wurde wohl über Jahre von seinem Stiefvater misshandelt und am Ende totgeprügelt!!!

Ein Tot, der hätte verhindert werden können, hätten die Behörden und unser ganzes Sytem zum Kinderschutz nicht versagt!!!

Chronologie der Ereignisse

2011 als der Junge geboren wird, kümmert sich bereits im Auftrag des Jugendamtes eine sozialpädagogische Familienhilfe um die Familie.

Ende Juli 2013 wird der nun Zweijährige erstmals im Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin an der Freiburger Universitätsklinik behandelt. Die Ärzte sowie ein Rechtsmediziner haben den Verdacht, dass er körperlich misshandelt worden ist, und melden dies dem Kinderschutzzentrum als "groben Umgang". Das Jugendamt leitet daraufhin ein Kinderschutzverfahren ein; zur Familienhilfe, die fünf Stunden pro Woche vorbeischaut, stößt für acht Stunden am Tag eine Dorfhelferin hinzu.

Ende Juli 2014: Wieder wird der nun Dreijährige in die Freiburger Kinderklinik eingeliefert. Die Klinik erstattet am 31. Juli Anzeige gegen unbekannt. An das Jugendamt des Landkreises geht ein Schreiben hinaus, indem umstandslos erklärt wird: Eine Rückkehr des Kindes in seine Familie sei nicht zu verantworten. Das Landratsamt reagiert nach Standard: Ein erneutes Kinderschutzverfahren kommt in Gang, und am runden Tisch erklären sich Mutter und Stiefvater einverstanden, dass Mutter und Kinder (der Dreijährige und seine jüngere Schwester) vom Stiefvater räumlich getrennt werden.

8. Oktober: An diesem Tag stellt die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen den Stiefvater ein – die Beweislage reicht nicht aus, um ihn zu überführen, auch wenn bekannt ist, dass er den Buben hin und wieder schlägt. Zumal ihn die Mutter – sie habe ihn als "liebevollen Vater erlebt" – und zwei weitere Zeuginnen entlasten: Mit seinen Erziehungsmethoden seien sie nicht immer einverstanden, aber gewalttätig hätten sie ihn nicht erlebt.

Die Staatsanwaltschaft weist das Jugendamt ausdrücklich darauf hin, dass sie Handlungsbedarf sieht, um das Kind zu schützen.

Mitte Oktober stimmt das Jugendamt der Rückkehr von Mutter mit den Kindern zum Stiefvater zu, macht aber Auflagen, die Mutter und Stiefvater akzeptieren: Familientherapie, Mutter-Kind-Kur, zu alle 14 Tage stattfindenden Kontrollen durch einen Kinderarzt.

29. Oktober 2014: Die Mutter tritt mit den Kindern eine Kur an.

10. Dezember: Die Mutter meldet sich aus der Kur zurück; sie möchten die für die Familie vereinbarten Hilfen des Jugendamtes fortführen. Die Familie lebt nun wieder unter einem Dach.

Mitte Dezember: Die Mutter muss stationär in einer Klinik aufgenommen werden, ihr Lebensgefährte ist mit der leiblichen, zehn Monate alten Tochter und dem Dreijährigen allein auf seinem Bauernhof. Das Jugendamt ist informiert. Eine Dorfhelferin wird eingesetzt, die für 25 Stunden in der Woche die Familie versorgt.

29. Dezember: Kontrollbesuch des Kinderarztes.

14. Januar: Die Familientherapie beginnt, der Stiefvater nimmt teil.

16. Januar: Der Stiefvater erscheint beim Kinderarzt, das leblose Kind auf dem Arm. Es sei die Treppe hinuntergefallen. Eine Stunde später wird der Dreijährige für tot erklärt.
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Am 10.06.2015 um 11:13 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
Ein kleines Licht am Ende des Tunnels
ein kleiner Blickfang für den neuen Tag
möchte dir sagen wie sehr ich dich mag
denke an dich - jeden Tag
Du bleibst unvergessen in meinem Herzen
eines Tages lachst du wieder
Der Tod ist nur die Brücke zur Ewigkeit
und eines Tages werden wir uns wiedersehen
das macht mich glücklich.
Danke,dass es dich gegeben hat !
Vermisse dich sehr...........


In ewiger Liebe
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Am 10.06.2015 um 11:12 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
Augenblicke

Gestern, heute, irgendwann
Jahre zählen nicht.....
Deine Stimme steht im Raum
und sie regt sich immer wieder

Morgen, später, niemals mehr
Wochen zählen nicht.....
Und Dein Lachen füllt den Raum
und verweht im Nichts

Jetzt und auch in Ewigkeit
Nur die Augenblicke zählen.....
Und Du bist als wer Du warst
im Unendlichen geborgen
und in unseren Herzen aufgehoben
In Liebe
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Eine Kerze für Mama Hildegard

Geboren am 18.03.1932 in Neukirchen
Gestorben am 27.03.2015 in Alzey
Am 10.06.2015 um 10:25 Uhr
wurde von Brigitte eine Kerze entzündet.
Hallo Mama,
der Tag begann wie jeder andere. Da waren die Gedanken an dich, die Pläne dich am Nachmittag wieder im Krankenhaus zu besuchen. Dann kam dieser schreckliche Anruf der mir alle Hoffnung nahm. Ich vermisse dich so sehr. Durch die Spuren deines Lebens, Gedanken, Bilder, Gefühle und Augenblicke bist du immer bei mir... HDL deine B
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Eine Kerze für manfred simon

Geboren am 23.12.1974 in hamburg
Gestorben am 08.01.2007 in hamburg
Am 10.06.2015 um 10:11 Uhr
wurde von gabi gabi simon eine Kerze entzündet.
ich vermisse dich brüderchen
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Eine Kerze für Valentin


Gestorben am 01.06.2015
Am 10.06.2015 um 09:56 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
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Am 10.06.2015 um 08:59 Uhr
wurde von nadine zimmermann eine Kerze entzündet.
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Eine Kerze für Desna

Geboren am 09.02.1990
Gestorben am 08.06.2015 in zu Hause
Am 10.06.2015 um 08:54 Uhr
wurde von Anna Baur eine Kerze entzündet.
Du wirst mir immer in in Erinnerung bleiben.
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Eine Kerze für Mohammad Fakhouri


Gestorben am 07.06.2015 in Flbg.
Am 10.06.2015 um 08:25 Uhr
wurde von M. Flemming eine Kerze entzündet.
Du wirst uns FEHLEN....
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Eine Kerze für meine Mutti, Martha Steverding geb. Beil

Geboren in Thüringen
Gestorben am 20.07.1996 in Nordhon
Am 10.06.2015 um 07:56 Uhr
wurde von deiner Tochte Gabriele eine Kerze entzündet.
Im Leben ein Abschied - Im Herzen für immer.

In Liebe und Dankbarkeit denke ich jeden Tag an
Dich, und möchte nicht einen einzigen davon missen.

RUHE IN FRIEDEN liebe Mutti
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Eine Kerze für Dagmar Martin

Geboren am 06.12.1966
Gestorben am 08.06.2015 in Steinbergen
Am 10.06.2015 um 07:39 Uhr
wurde von Andrea eine Kerze entzündet.
Meine liebe Dagmar, ich mußte so oft an dich denken. Du warst ein sehr lieber fröhlicher Mensch. Vielen Dank für die Zeit mit dir.
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Am 10.06.2015 um 07:27 Uhr
wurde von Dana eine Kerze entzündet.
Du bist so ein starkes Mädchen, hast Spass an dein Leben gehabt und nun musst du uns verlassen es bricht uns das Herz. Du bist so jung und wirst aus unsere Welt raus gerissen sowas ist nicht fair. Wir werden dich alle lieben danke das es dich gibt/gab du bleibst immer in meinem Herzen
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Eine Kerze für Enrico

Geboren am 16.02.1977 in Saalfeld
Gestorben am 02.09.2008 in Kaulsdorf
Am 10.06.2015 um 06:58 Uhr
wurde von Petra Bechmann eine Kerze entzündet.
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