Alle Kerzen

Hier sehen Sie alle Gedenk- und Trauerkerzen, welche auf Kerze-anzuenden.de entzündet wurden. Wenn Sie den Wunsch haben, den heutigen Tag mit diesem schönen Ritual anzugehen, können Sie jetzt hier eine virtuelle Kerze anzünden.

Alle Kerzen | Goldene Kerzen | Beliebte Kerzen | Nach Mitgefühl | Sternenkinder | Erloschen | Erneut | Geburtsort | Sterbeort | Sternzeichen


Am 01.09.2015 um 16:33 Uhr
wurde von S. eine Kerze entzündet.
Diese Kerze widme ich allen Flüchtlingen, damit sie schnelle Hilfe erfahren. Dass man sich um sie und ihre Kinder bestmöglichst kümmert. Sie nach all den furchtbaren Strapazen die bereits hinter Ihnen liegen, human in Empfang nimmt! Egal WO sie ankommen oder hingeschickt werden sollten, bitte steht ihnen zur Seite. Lasst sie mit Hunger, Durst, Krankheiten und ihren Ängsten NICHT allein. Um zu helfen, braucht es nicht viel. Seid einfach für sie da!!! Stellt euch vor. Ihr geht morgens aus dem Haus, in einer schnellgepackten Tasche nur die nötigsten Dinge verstaut....vielleicht tragt ihr noch ein oder zwei kleine Kinder auf dem Arm. Und die große Angst begleitet ab jetzt, wo ihr eure vier Wände, eure Heimat, Familie, Freunde...verlasst! Ihr zieht mit nur einer Tasche und dem, was ihr am Körper tragt...in die FREMDE. Wisst nicht, wann ihr wo ankommen werdet. Fremde Länder, fremde Menschen deren Sprache ihr nicht versteht...und immer weiter müsst ihr euch zu Fuß durchschlagen. Bei der größten Sommerhitze drängt es euch immer weiter voran....mit leerem Magen, erschöpft, müde, Hunger und Durst quälen euch. Vielleicht tragt ihr immer noch eure weinenden Kinder auf dem Arm....und kein Ende dieses Wahnsinns ist in Sicht!!! Nachdem ihr euch all das vor Augen geführt habt...werdet ihr jetzt bestimmt erlöst aufatmen. IHR seid NICHT unter den armen Flüchtlingen...ihr habt euch nur mal in Gedanken in ihre Lage versetzt. Seid ihr froh, erleichtert, dankbar...dass IHR ein Zuhause habt, ein Dach über dem Kopf für länger als eine Nacht. Auch froh darüber weder Hunger noch Durst zu haben. IHR seid in Sicherheit...nicht auf der Flucht, Gott sei Dank dafür!!! Für die unzähligen Flüchtlinge ist es kein "Traum", für sie alle ist es bittere Realität. Sie kämpfen um ihr Leben und um das ihrer Kinder. Dabei möchten/ erwarten sie keine Luxusgüter. Sie können Kriege, Kämpfe und sinnloses Töten nicht mehr ertragen. Möchten Ruhe und Frieden, für immer! Es sind Menschen wie du und ich, auch wenn uns vielleicht ihre Hautfarbe, ihre Sprache fremd ist. Auch wir sind FREMDE, kommen wir in ein anderes Land. Aber möchten wir dann nicht trotzdem Human behandelt werden, als MENSCH eben! Diese eine Kerze möge ALLE Flüchtlinge gut und sicher an ihr ZIEL bringen. Dorthin, wo sie in Frieden leben können...WO auch immer das sein wird. Viel Glück...und liebe, ehrliche Menschen an eurer Seite!!!
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Eine Kerze für Anita Jennebach

Geboren am 02.04.1938
Gestorben am 26.08.2015 in Lemgo
Am 01.09.2015 um 16:25 Uhr
wurde von Lisa-Marie Vogt eine Kerze entzündet.
Als die Kraft zu Ende ging,
war es kein sterben ,
sondern eine Erlösung.
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Eine Kerze für Gold Maria

Geboren am 31.08.1930 in Antau
Gestorben am 14.04.2004 in Neudörfl
Am 01.09.2015 um 16:14 Uhr
wurde von Ernst Gold eine Kerze entzündet.
Es tut mir leid!

Bitte verzeih mir!
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Eine Kerze für Markus

Geboren am 24.11.1974 in Berchtesgaden
Gestorben am 17.04.2015 in Inzell
Am 01.09.2015 um 16:08 Uhr
wurde von Manu eine Kerze entzündet.
Muss gerade ganz intensiv an dich denken!
Hey schwager, geht's da guad?

Du fehlst immer noch...
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Eine Kerze für Julian


Gestorben am 17.08.2010 in Delligsen
Am 01.09.2015 um 15:56 Uhr
wurde von Beate eine Kerze entzündet.
Dies ist die Geschichte vom kleinen Julian, der, im Alter von fünf Jahren, am 17. August 2010, nach mehrstündiger Prügelattacke, an inneren Blutungen und schweren Hirnverletzungen verstarb. Er wurde, im Müllsack, in die Garage gestellt.

Julian wohnte mit seiner Mutter, ihrem Lebensgefährten und seinen beiden Brüdern, ein und drei Jahre alt, in einem Fachwerkhaus im niedersächsischen Delligsen. Das Jugendamt besuchte die Familie lediglich einmal, als die Mutter sich vom Kindsvater trennte. Da es nichts zu beanstanden gab, kamen sie nicht wieder. 2009 zog die Mutter mit ihrem neuen Lebensgefährten, der gern Drogen konsumierte und aggressiv wurde, in das kleine Haus.

Als die Mutter für einige Tage das Haus verlassen musste, um mit ihrem mittleren Sohn zu einer stationären Behandlung ins Krankenhaus zu fahren, ließ sie Julian und seinen kleinen Bruder bei ihrem Lebensgefährten zurück.

In der Nacht vom 16. August 2010 auf den 17. August 2010 tötete der Lebensgefährte den kleinen Julian.

Er ging mehrfach in das Zimmer des kleinen Julian, schlug ihm mit der Faust mehrmals ins Gesicht und in den Genitalbereich, trat ihn, urinierte auf den nackten, misshandelten Körper und verprügelte ihn mit einem Gürtel.

Ein Motiv gab es nicht. Julian hätte ihn “einfach provoziert”. Ausschlaggebend aber war, dass Julian sich weigerte, seiner Mutter zu erzählen, er sei an den Verletzungen am Geschlechtsteil seines Bruders schuld. Der Lebensgefährte zog nämlich selbst am Penis des dreijährigen, so sehr, dass dieser riss und behandelt werden musste.

Zwischen und vor dem Martyrium nahm der Lebensgefährte die Droge Speed, Amphetamine.

Zwischen acht und zehn Mal ging der Lebensgefährte zurück in Julians Zimmer. Insgesamt über drei Stunden lang. Er hatte Spaß daran, Julian zu quälen. Einmal weckte er ihn auf, nur um ihn erneut sadistisch zu misshandeln. Dass Julian daran sterben könnte, war ihm völlig egal.

Als Julian sich nicht mehr regte, weil der Lebensgefährte ihn letztendlich zu Tode geprügelt hatte, steckte er ihn in einen Müllsack und stellte diesen in die Garage, unter Müll und Unrat versteckt. Der Lebensgefährte erzählte der, inzwischen heimkehrten Mutter, Julian sei weggelaufen.

Zunächst suchten Freunde und Bekannte vergeblich nach dem vermissten Julian. Am Abend ging die Mutter zur Polizei, es folgte eine groß angelegte Suchaktion.

Als Julian gefunden wurde, wurden kurze Zeit später der Lebensgefährte sowie die Mutter verhört. Nach fünf Stunden gestand der Lebensgefährte.

Beisetzung:
Eine Woche nach seinem sinnlosen und qualvollen Tod wurde Julian, in einem weißen Sarg, in Delligsen beigesetzt. Etwa 200 Gäste nahmen an der Beerdigung teil. Auch vor dem Haus der Familie legten Julians Kindergarten-Freunde, Freunde der Familie, Nachbarn und sonstige Anteilnehmer Blumen, Kuscheltiere, Kerzen und Briefe ab.

Auf vielen Briefen nur ein Wort: “Warum?”

Gerichtsurteil:
Der Lebensgefährte wurde zur Höchststrafe, wegen Mord aus niederen Beweggründen und besonderer Grausamkeit, verurteilt. In den Anklagepunkten Misshandlung, Körperverletzung und Nötigung von Schutzbefohlenen wurde er ebenfalls schuldig gesprochen.
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Am 01.09.2015 um 14:52 Uhr
wurde von Gabriele eine Kerze entzündet.
Ich will Frieden...
... weil Krieg tötet und jeder Mensch doch
nur einmal lebt!
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Am 01.09.2015 um 14:22 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
Hallo Papa,

ich schicke dir einen lieben Gruss von der Sonneninsel Rhodos und eine Briese des von dir so geliebten Meeres...
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Am 01.09.2015 um 14:21 Uhr
wurde von Anke Viermann-Bieck eine Kerze entzündet.
Na meine Süße. ja ich weiß es ist lange her das ich hier war aber es ist auch viel passiert. am schlimsten ist , das unsere Flunky gestorben ist, mit 18 Jahren, ja jeder sagt das ist aber ein schönes alter für Katzen, aber du weißt ja selber zum Sterben ist man immer zu jung. Na ja das hat mich etwas au dr Bahn geworfen, den wie du noch weißt, war sie wie ein Kind für mich. Num zu dir hast du es gut da oben ich hoffe ja. Nächste woche komme ich dich in Schleswig besuchen, der Spielmannszug gibt nämlich eine Abschiedsparty für Sybille, weißtdu die Flötenspielerin, sie wandert aud--nach Luxenburg. Ach ja underen 100 dersten Geb. haben Ben und ich ja auch gut hinter uns gebracht, viele aus Schleswig waren da das war eine tolle Überraschung. So ich sach mal bis nächste Woche, bringe dir was mit. Bis dann Deine Anke
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Eine Kerze für John Kronberg

Geboren am 28.08.1985 in Sangerhausen
Gestorben am 21.02.2015 in Naumburg
Am 01.09.2015 um 14:09 Uhr
wurde von Anita Kronberg eine Kerze entzündet.
Dein Engel

Den Engel im Leben entdecken.
In einem aufmunternden Wort.
Du wirst geführt.
In einer ermutigten Geste:
Geh deinen Weg.
Mit einer ausgestreckten Hand
Du wirst getragen.
Suche nicht.
Du hast ihn schon gefunden.
Der Engel sucht mit dir den richtigen Weg.
Er hilft dir beim ersten Schritt und flüstert dir
das richtige Wort zu.
Geh mit ihm.,
auch wenn dein Herz voller Angst ist.

( Udo Hahn)


In ewiger Liebe
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Eine Kerze für alle Menschen auf der Flucht


Gestorben in überall auf der Welt
Am 01.09.2015 um 13:39 Uhr
wurde von Beate eine Kerze entzündet.
Unglaublich, was derzeit in der Welt passiert. Überall nur noch Irre, die Krieg führen, ohne jegliche Rücksicht auf die Bevölkerung.

Und dann das alles noch im Namen ihres Glaubens.
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Am 01.09.2015 um 13:21 Uhr
wurde von Melanie Zimmer ..geb Wagner eine Kerze entzündet.
Für Dich liebe Ute ...Du bist und bleibst unvergessen ...Mein Beileid gilt der Familie Saldik...Ganz viel Kraft in dieser schweren Zeit
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Eine Kerze für Marie-Hanne Pickhan

Geboren am 05.05.1913 in Kassel
Gestorben am 23.02.2002 in Bad Berleburg
Am 01.09.2015 um 12:27 Uhr
wurde von Ute Pickhan eine Kerze entzündet.
Ich denke ständig an Dich, in Liebe, Ute
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Eine Kerze für lobo dvorsky

Geboren am 13.09.1948 in prag
Gestorben am 01.09.1995 in düsseldorf
Am 01.09.2015 um 12:11 Uhr
wurde von monika dvorsky eine Kerze entzündet.
lieber lobo,
heute vor 20 jahren bist du von uns gegangen.
es ist nicht leichter geworden ohne dich.
wir sind traurig,
dasdu von uns gingst.
wir sind dankbar,
das es dich gab.
unsere gadankenkehren in
LIEBE ZU DIR ZURÜCK
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Eine Kerze für Bettina Heiler

Geboren am 05.12.1960
Gestorben am 01.09.2009 in Neuwied
Am 01.09.2015 um 12:00 Uhr
wurde von Elli Elli Ochs eine Kerze entzündet.
Für immer unvergessen
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Eine Kerze für Andre

Geboren am 01.07.1983 in Innsbruck
Gestorben am 01.09.2001 in Innsbruck
Am 01.09.2015 um 11:59 Uhr
wurde von Marlies Oberhuber eine Kerze entzündet.
lieber Andre

Als du auf die Welt kamst lachten alle nur du weintest
Du hast dein Leben so gelebt das als Du starbst,alle weinten und nur du lächelst!!
wir lieben dich
deine Mum und dein Bruder Mario
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Eine Kerze für Diana Kanzler

Geboren am 30.03.1984
Gestorben am 01.02.2015
Am 01.09.2015 um 11:06 Uhr
wurde von Deine Mama eine Kerze entzündet.
Es gab einen Tag,da blieb die Welt für einen Augenblick steh'n
und als sie sich weiterdrehte,
WAR ALLES ANDERS.

Dieser Tag ist wieder Heute.

Heute vor 7 Monaten mußte ich dich gehen lassen,mein geliebter Engel.

Ich wollte dir noch soviel sagen, doch plötzlich war es STILL.

Ich habe gewusst, das ich dich gehen lassen muß,doch es kam so plötzlich, dass ich es immer noch nicht begreifen kann.
Mein einziger Trost ist, das du keine Schmerzen mehr hast und nicht mehr kämpfen mußt, denn das hast du die letzten Jahre,in deinem jungen Leben,genug getan.

Ich würde alles dafür geben, könnte ich dich, mein Engel zurückholen.
Wir haben soviel gemeinsam durchgemacht und auf einmal bist du weg,einfach nicht mehr da.
Wie sollen Mütter damit nur weiterleben,wenn einem das kostbarste was ein Mensch haben kann,das eigene Kind, einfach genommen wird.

Ich werde es müssen,aber das "WIE",
weiß ich noch nicht.

Du fehlst mir so unendlich, mein Kind, ich hab dich so lieb.

Wann wird der Schmerz vergehen?
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Eine Kerze für jasmin Kill

Geboren am 01.02.1992
Gestorben am 12.11.2011
Am 01.09.2015 um 10:47 Uhr
wurde von Mama Kill eine Kerze entzündet.
Wir lieben dich vom ganzen
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Eine Kerze für meine Mutti, Martha Steverding geb. Beil

Geboren in Thüringen
Gestorben am 20.07.1996 in Nordhon
Am 01.09.2015 um 10:22 Uhr
wurde von deiner Tochter Gabriele eine Kerze entzündet.
Für Mutti

Es tut so sehr weh.
Das du leiden müsstest ist so schlimm.
Es brach uns unsere Herzen.
Dann war gekommen der eine Tag für dich.
Und das zu wissen war so schlimm für uns.
Wir wünschen dir aus vollen Herzen, das du
deinen Frieden bekommen hast.
Ein Leben ganz ohne Kummer, Leid, Schmerz
und Sorgen.
Wir wünschen uns, für dich liebe Mutti, nur das
Beste. Dein Leben es war nicht leicht, dass wissen
wir.
Unser ewiger letzter Wunsch zu dir;
Schlafe ruhig und selig.
Unsere Liebe zu dir, wird für immer sein.
Du lebst in unseren Herzen weiter, bis in alle
Ewigkeit.
Ich hoffe das unsere letzten Worte deine Seele
erreichen.
Mutti wir lieben dich!
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Eine Kerze für Sarah

Geboren am 26.05.2006
Gestorben am 10.08.2009 in Nürnberg
Am 01.09.2015 um 10:10 Uhr
wurde von Beate eine Kerze entzündet.
Das ist die Geschichte der dreijährigen Sarah Rieß aus Thalmässing im Landkreis Roth (Mittelfranken). Sarah starb einen langsamen, quälenden und schmerzhaften Tod. Weder Nachbarn, Angehörige oder das Jugendamt haben etwas bemerkt. Viele wussten noch nicht einmal von Sarahs Dasein.

Sarah lebte mit ihrer Mutter und ihrem Vater in einem zweigeschossigen Wohnhaus. Sarahs Mutter hatte bereits zwei Kinder aus erster Ehe, die allerdings in einem Heim aufwuchsen. Seit 2005, dem Geburtsjahr von Sarahs Bruder, wurde die Familie zwei Mal pro Woche vom Jugendamt besucht. Man wollte Sarahs Mutter noch eine zweite Chance geben. Elf Monate nach Sarahs Geburt im Mai 2006 drängten die Eltern auf ein Ende der behördlichen Bevormundung. Nachdem alles für eine Stabilisierug der Familiensituation aussah, wurde die Betreuung eingestellt.

Sarahs Mutter wurde von Nachbarn als sehr nett beschrieben, allerdings wenig kontaktfreudig. Gesehen hat man Sarahs Eltern im Ort nur mit dem vierjährigen Bruder. Niemand merkte oder wollte merken, in welcher Gefahr Sarah sich befand.

Das Leiden der kleinen Sarah begann mit der unbemerkten Krebserkrankung ihrer Mutter. Sie hörte mehr und mehr auf, sich um ihr Mädchen zu kümmern. Im Mai, an Sarahs drittem Geburtstag, konnte man ihr schon deutlich die Unterernährung ansehen. Sarahs Vater erkannte den Zustand seiner Tochter, aber half ihr nicht. Anstatt Sarah zu versorgen, sich um sie zu kümmern wenn er daheim war, hat auch er Sarah sich selbst überlassen. Da Sarahs Mutter bereits zwei Kinder aus ihrer ersten Ehe entzogen worden waren, hatte sie Angst, jemand könne Sarahs Zustand bemerken und das Jugendamt informieren. Deshalb wurde Sarah vor der Öffentlichkeit versteckt und in einem Zimmer eingesperrt. Sie lang den ganzen Tag im Bett und vegetierte vor sich hin. Im Alter von zwei Jahren konnte Sarah noch nicht laufen. Sarah bekam nicht mehr genügend Nahrung. Um ihren Hunger zu stillen, hat Sarah angefangen den Zellstoff ihrer Windeln zu essen. Überall lagen gebrauchte Windeln herum und die Wände waren mit Kot beschmiert Wenn Freunde oder Verwandte sich nach Sarah erkundigten, wurden diese damit beruhigt, Sarah sei bei der Oma, bei der Schwägerin oder schlafe. In Wahrheit war Sarah ganz alleine in ihrem Zimmer eingesperrt, ohne Tageslicht, ohne Essen und Trinken. Ihr Schlafplatz war eine verdreckte und verkotete Matratze.

Irgendwann hatte Sarah keine Bedeutung mehr für ihre Eltern. Während sich ihre Eltern noch am Wochenende vor ihrem Tod auf einem Fest und im Freibad vergnügt hatten, blieb Sarah in der Wohnung zurück, hungernd und zur Bewegungslosigkeit verurteilt. Am Abend des 08. August 2009, als Sarah bereits kein Lebenszeichen mehr von sich gab, verständigten die Eltern den Notarzt. Sarah wurde noch in ein Krankenhaus eingeliefert, verstarb dort aber zwei Tage später, am 10. August 2009, an Kreislaufversagen. Sie war bis auf das Skelett abgemagert und ausgetrocknet, wog bei ihrem Tod nur noch 8 Kilogramm. Am Ende hat ihr Körper angefangen ihre Muskeln zu verdauen. Durch Harnablagerungen, als Folge des hungerns und des Flüssigkeitsmangels, hatten sich Sarahs Kniegelenke verformt, sodass sie sich in ihren letzten Lebenswochen kaum noch bewegen konnte.

Sarah könnte noch leben, wenn Verwandte, Bekannte und Nachbarn nicht weg geschaut, wenn sie ihre Verwantwortung wahrgenommen hätten. Viele sagten vor Gericht aus, dass sie sich schon Sorgen um Sarah machten, aber geholfen haben sie ihr nicht.

Der Leiterin der KiTa, die Sarahs Bruder besuchte, fiel auf, dass Sarahs Mutter sehr stark abgenommen hatte und auch immer ohne Sarah in die KiTa kam. Sie bot an, auch Sarah in die KiTa aufzunehmen. Dies lehnte Sarahs Mutter jedoch ab.

Sarahs Mutter hatte auch eine Freundin, die sehr oft bei der Familie zu Besuch war. Sie hat sich mehrmals nach Sarah erkundigt, jedoch wurde ihr immer gesagt, Sarah sei bei Verwandten. Weiter fragte sie nicht nach. Vier Monate vor dem Tod der kleinen Sarah, hat sie das Mädchen das letzte Mal gesehen. Sie sagte, ihr Mund sei verschmiert gewesen, möglicherweise mit Kot und dem Zellstoff von Windeln. Mehr hat sie nicht sehen wollen, das hätte ihr schon gereicht.

Ein Nachbar sagte aus, er habe sich schon geärgert, wenn er Sarah im Februar mit kurzen Hosen und blau gefrorenen Beinen gesehen habe. Aber unternommen hat er nichts.

Sarahs Bruder hingegen war völlig gesund und wurde bei den Großeltern untergebracht. Der Vierjährige verbrachte schon immer regelmäßig Zeit bei ihnen, obwohl er im Gegensatz zu Sarah nicht ihr leibliches Enkelkind war.

Beisetzung:
Sarah fand neben zwei weiteren Kindergräbern, in einem weißen Kindersarg, auf dem Friedhof in Mühlstetten ihre letzte Ruhe. Nur fünf Familienangehörige kamen zu ihrer Beerdigung. Für Sarah gab es keine Trauerfeier, keine Musik, kein Glockenläuten. Kaum 30 Minuten später waren die Angehörigen von Sarah wieder verschwunden. Lediglich ein kleines Blumengebinde ließen sie zurück. Auf der Trauerschleife stand kein Wort der Entschuldigung, kein Wort der Trauer, kein Wort der Liebe. Auf dem kleinen, weißen, schlichten Holzkreuz hatte der Bestatter noch Sarahs Namen in goldener Schrift aufdrucken lassen. Im Leben, wie im Tod wurde Sarah von ihrer Familie einfach vergessen.

Gerichtsurteil:
Sarahs Vater wurden wegen Mord durch Unterlassen und Misshandlung von Schutzbefohlenen zu 13 Jahren Haft verurteilt.

Sarahs Mutter war auf Grund ihrer schweren Krebserkrankung nicht verhandlungsfähig. Das Verfahren gegen sie, wegen Mordes, wurde vor Prozessbeginn vorläufig eingestellt. Zwei Jahre nach Sarahs Tod starb sie. Das Landgericht stelle das Verfahren sodann endgültig ein.
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Eine Kerze für Yannick


Gestorben am 30.01.2002 in Unfallkrankenhaus Mahrzahn
Am 01.09.2015 um 10:04 Uhr
wurde von Beate eine Kerze entzündet.
Gegen das Vergessen!!!

Vielleicht hilft ja seine Geschichte, dass anderen Kindern so etwas nicht geschieht. Dass die Nachbarn aufmerksam sind und Auffälligkeiten beim Judendamt melden. Das Wichtigste ist, nicht wegzusehen. Dies gilt für alle !!!

Yannick, gerade erst drei Jahre alt geworden, wurde monatelang auf brutalste Art und Weise körperlich und seelisch misshandelt.

Yannick lebte mit seiner Mutter und deren Freund, sowie seinen beiden Geschwistern im Alter von fünf und sieben Jahren, zusammen in Köpenick.

Yannick, als jüngster der Familie, entsprach nicht den Vorstellungen, die der Freund der Mutter, ein angehender Pädagoge, hatte. Er sah es als seine Aufgabe an, die Erziehung zu übernehmen. Er wurde gegenüber Yannick zunehmend aggresiver und irgendwann wurde Yannick ihm und seiner Mutter lästig.

Wenn Yannick sich nicht schnell genug anzog, gab es Faustschläge. Wenn Yannnick nicht deutlich genug sprach, wurde er brutal gebissen. Wenn Yannick nicht essen wollte, wurde er kalt gebadet. Yannick musste seinen eigenen Urin vom Fussboden auflecken. Yannick wurde verboten, mit seinen Geschwistern zu spielen. Yannick wurde isoliert. Yannick wurde ein Schlafplatz im Flur zugewiesen. Yannick wurde gedemütigt, gequält und getreten. Yannicks Mutter und ihr Freund schlugen mit Boxhandschuhen auf ihn ein. „Mal sehen, ob ich es schaffe, dich K.O. Zu schlagen, soll der Freund dabei gerufen haben. Yannick wurde hoch gehoben und aus anderthalb Metern Höhe fallen gelassen. Yannick wurde an seinem Geschlechtsteil über den Boden geschleift. Es gab nichts, was Yannick nicht ertragen und erleiden musste. Es wurden, zur Erinnerung, auch Fotos von Yannick gemacht, auf denen er weinend, zusammengeschlagen und blutverschmiert zu sehen ist.

Als Yannick eines Nachts um eine neue Windel bat, ist es zu unvorstellbaren Misshandlungen gekommen. Der Freund der Mutter holte Boxhandschuhe und befahl den beiden Geschwistern kräftig auf Yannick einzuschlagen, immer auf den Kopf. Auch Yannicks Mutter schlug auf ihren kleinen Sohn ein. Anschließend hat der Freund noch mindestens 15 Mal auf Yannik eingeschlagen.

Nach dieser Nacht und dieser Folter taumelte Yannick tageland nur noch durch die Wohnung und übergab sich ständig. Weder Yannicks Mutter noch ihr Freund verständigten einen Arzt. Sie wussten, dass Yannick sterben könnte und nahmen dies so hin.

Yannick lebte noch, aber er erkältete sich und hustete in der Nacht zum 30. Januar 2002 sehr stark. Das störte den Freund der Mutter so sehr beim schlafen, dass er aufstand und sagte, er sorge nun für Ruhe. Yannicks Mutter wusste genau, was mit diesen Worten gemeint war, aber sie unternahm nichts.

Yannick wurde, bereits schwer verletzt durch die Faustschläge und anderen Misshandlungen zuvor, mit dem Kopf gegen einen Schrank geschleudert. Danach wimmerte Yannick nur noch, aber niemand half ihm, es wurde kein Arzt gerufen. Er wurde zum Sterben im Flur alleine liegen gelassen.

Erst am Vormittag alarmierte die Mutter doch noch die Feuerwehr. Aufgrund von Blutungen im Kopf atmete Yannick bereits nicht mehr. Die Notärztin traf gegen 12 Uhr Mittags in der Wohnung ein. Der Notärztin gelang es noch in der Wohnung Yannick zu reanimieren, jedoch verstarb er wenige Minunten später im Unfallkrankenhaus. Sein Körper war übersät mit Blutergüssen. Er hatte überall Striemen an seinen kleinen Körper, sowie zahlreiche Kopfverletzungen.

Yannick hat die sadistischen Erziehungsmethoden nicht überlebt. Seine Mutter half ihm nicht, sie ließ zu, dass Yannick zum Objekt der Aggressionen ihres Freundes wurde, und wenn Yannick bei seiner Mutter Schutz suchte, wurde ihr Freund nur noch wütender. Yannick war schutzlos und wehrlos.

Gerichtsurteil:
Das Landgericht Berlin verurteilte Yannicks Mutter und ihren Freund wegen versuchten Mordes und grober Misshandlung. Yannicks Mutter erhielt eine Haftstrafe von elf Jahren. Ihr Freund erhielt eine Jugendstrafe von neun Jahren, da er zum Tatzeitpunkt erst 19 Jahre alt war. Mord konnte beiden nicht nachgewiesen werden.
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Eine Kerze für Meinem Papa (Hansi)

Geboren am 18.10.1951 in Hamburg
Gestorben am 01.09.1999
Am 01.09.2015 um 09:45 Uhr
wurde von Michaela Bast eine Kerze entzündet.
Auch heute zünde ich eine Kerze an,für dich ❤ denn heute ist ein Tag an dem ich besonders an dich denke 😢Nun bist du 16 Jahre nicht mehr hier bei mir,ich vermisse dich sehr!❤ Bester Daddy der Welt❤
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Eine Kerze für meinen Papa

Geboren am 17.12.1948 in Jüterbog
Gestorben am 01.09.2000 in Treuenbrietzen
Am 01.09.2015 um 09:45 Uhr
wurde von Gabriele Reuter eine Kerze entzündet.
Heute jährt sich zum 15. Mal dein Todestag.

Viel zu früh bist du von uns gegangen.
Auch wenn nicht immer alles leicht war,
ich werde dich immer vermissen.

Deine Gabi
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Am 01.09.2015 um 09:44 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
Warum können wir unsere Kinder nicht auf ewig schützen..
Man sagt immer Zeit heilt alle Wunden, aber die Narben
bleiben ewig. Das Leben ist endlich - die Liebe wird
unendlich sein!


In ewiger Liebe
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Am 01.09.2015 um 09:43 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
In Liebe
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Am 01.09.2015 um 08:34 Uhr
wurde von Viola eine Kerze entzündet.
Marianne... 2 Jahre schon... Ich vermisse Dich... Ich denke sehr gerne an Dich, besonders an unseren Urlaub in Hamburg
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