Alle Kerzen
Hier sehen Sie alle Gedenk- und Trauerkerzen, welche auf Kerze-anzuenden.de entzündet wurden. Wenn Sie den Wunsch haben, den heutigen Tag mit diesem schönen Ritual anzugehen, können Sie jetzt hier eine virtuelle Kerze anzünden.
Alle Kerzen | Goldene Kerzen | Beliebte Kerzen | Nach Mitgefühl | Sternenkinder | Erloschen | Erneut | Geburtsort | Sterbeort | Sternzeichen
Eine Kerze für Elisabeth Gottfried (Lilly)
Geboren am 27.09.1953 in Aachen
Gestorben am 20.11.2013 in Würselen
Gestorben am 20.11.2013 in Würselen
Am 01.03.2016 um 20:14 Uhr
wurde von Ramona Ramona Prior eine Kerze entzündet.
wurde von Ramona Ramona Prior eine Kerze entzündet.
Meine Omi,
Ich vermisse dich so sehr noch immer verstehe ich nicht warum du fort gegangen bist... Ich hätte so gerne die zeit mit meinen 3 Kindern Julian jamila und Jim mit dir geteilt... Ich bin mir sicher alle3 Kinder hätten dich genau so geliebt wie ich dich .... Warum Oma warum nur es tut so weh auch heute noch und es wird nie weg gehen ich hoffe wir sehen uns eines Tages wieder ....
Immer hier
Immer da
Ja meine Oma sie war immer für mich da
Der Weg war zu steinig der Hügel zu hoch der Atem zu kurz deine kraft war fort
Dann sprach jemand zu dir komm heim
😢 Oma ich liebe dich
Ich vermisse dich so sehr noch immer verstehe ich nicht warum du fort gegangen bist... Ich hätte so gerne die zeit mit meinen 3 Kindern Julian jamila und Jim mit dir geteilt... Ich bin mir sicher alle3 Kinder hätten dich genau so geliebt wie ich dich .... Warum Oma warum nur es tut so weh auch heute noch und es wird nie weg gehen ich hoffe wir sehen uns eines Tages wieder ....
Immer hier
Immer da
Ja meine Oma sie war immer für mich da
Der Weg war zu steinig der Hügel zu hoch der Atem zu kurz deine kraft war fort
Dann sprach jemand zu dir komm heim
😢 Oma ich liebe dich
Am 01.03.2016 um 20:07 Uhr
wurde von Sandra Joppke eine Kerze entzündet.
wurde von Sandra Joppke eine Kerze entzündet.
Eine Kerze für Christiane Mind
Geboren am 18.04.1961 in Wehrden
Gestorben am 18.11.2011 in Fürstenhaus
Gestorben am 18.11.2011 in Fürstenhaus
Am 01.03.2016 um 19:59 Uhr
wurde von Marie -Christin Mind eine Kerze entzündet.
wurde von Marie -Christin Mind eine Kerze entzündet.
An mein Engel
Du fehlst mir so .
ich liebe dich doch 💜
Dein fehlen Schmerz so sehr 😢
Mama ich vermisse dich so sehr
Ich liebe dich bis zum Mond und zurück
Danke das du mir mein Leben geschenkt
Hast.
In ewiger liebe deine dich vermissende
Tochter:Marie-Christin .
Ruhe in Frieden mein Engel 💙
Du fehlst mir so .
ich liebe dich doch 💜
Dein fehlen Schmerz so sehr 😢
Mama ich vermisse dich so sehr
Ich liebe dich bis zum Mond und zurück
Danke das du mir mein Leben geschenkt
Hast.
In ewiger liebe deine dich vermissende
Tochter:Marie-Christin .
Ruhe in Frieden mein Engel 💙
Eine Kerze für Peter
Gestorben am 26.02.2016 in Mühlhausen
Am 01.03.2016 um 19:44 Uhr
wurde von Kersrun Raub eine Kerze entzündet.
wurde von Kersrun Raub eine Kerze entzündet.
Es war wunderbar dich gekannt zu haben.ich bin unendlich traurig als wir uns das letzte mal vor 2 wochen sahen wusste ich nicht als ich bye gesagt habe das dieses good bye für immer ist.dei.lachen dein Humor wird mir fehlen .Aber glaub mir eines Tages sehen wir uns wieder zwar nicht mehr in dieser Welt sondern wo anders Peter du fliegst nun mit den engeln.pass auf uns alle auf deine Mädels deine Enkelkinder und natürlich auch auf shari und mich.in memories never forget you. .
Eine Kerze für Mama & Papa ❤
Geboren in Holzminden & Nowawes
Gestorben in Göttingen
Gestorben in Göttingen
Am 01.03.2016 um 19:11 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
wurde eine Kerze entzündet.
Wie gerne hätten wir euch noch bei uns.
Warum gibt es dort, wo ihr seid kein Telefon?
Wie gerne würden wir nur 2 Sätze mit euch sprechen.
In ewiger Liebe
Tina & Tabea ❤
Warum gibt es dort, wo ihr seid kein Telefon?
Wie gerne würden wir nur 2 Sätze mit euch sprechen.
In ewiger Liebe
Tina & Tabea ❤
Eine Kerze für Lea Sophie
Geboren in Köln
Gestorben in Köln
Gestorben in Köln
Am 01.03.2016 um 18:42 Uhr
wurde von Johanna Soldner eine Kerze entzündet.
wurde von Johanna Soldner eine Kerze entzündet.
Du warst so nett 😢😢😢😢😢😢😉😢😢😢😉😢😢😢😢😢😢😢😢😢😢😢😢😢😢😢😢😢😢😿😿🐣🆚❎❎❎❎❎❎❎❌❌❌❌❌❌❌🔥🌠
Eine Kerze für Lea Sophie
Geboren in Köln
Gestorben in Köln
Gestorben in Köln
Am 01.03.2016 um 18:41 Uhr
wurde von Johanna Soldner eine Kerze entzündet.
wurde von Johanna Soldner eine Kerze entzündet.
Du warst so nett 😢😢😢😢😢😢😉😢😢😢😉😢😢😢😢😢😢😢😢😢😢😢😢😢😢😢😢😢😢😿😿🐣🆚❎❎❎❎❎❎❎❌❌❌❌❌❌❌🔥🌠
Am 01.03.2016 um 18:32 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
wurde eine Kerze entzündet.
Eine Kerze für Gabriele Ehrenboth
Gestorben am 27.02.2016 in Flensburg
Am 01.03.2016 um 17:39 Uhr
wurde von Jens eine Kerze entzündet.
wurde von Jens eine Kerze entzündet.
Wir werden dich immer in liebevoller Erinnerung behalten.
Jens-Elke,Kim und Finn
Jens-Elke,Kim und Finn
Eine Kerze für Rosemarie (Rosi)
Geboren am 16.01.1942 in Breitzbach
Gestorben am 25.02.2016 in Abterrode
Gestorben am 25.02.2016 in Abterrode
Am 01.03.2016 um 15:55 Uhr
wurde von Martina Martina Engel eine Kerze entzündet.
wurde von Martina Martina Engel eine Kerze entzündet.
Ruhe in Frieden . Wir werden dich nie vergessen . Anneliese ,Martina& Michael
Am 01.03.2016 um 15:40 Uhr
wurde von JC Unique eine Kerze entzündet.
wurde von JC Unique eine Kerze entzündet.
Wenn Gott einen neuen Engel braucht, nimmt er nur die zu sich, die es auch verdienen, Engel zu sein...
Wir werden Dich nie vergessen!
Wir werden Dich nie vergessen!
Am 01.03.2016 um 15:03 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
wurde eine Kerze entzündet.
Es gibt nichts was die Abwesenheit eines geliebten Menschen ersetzen kann ...
Die Erinnerungen an dich kann uns keiner nehmen - Die Liebe zu dir bleibt
immer bestehn ...
Die Erinnerungen an dich kann uns keiner nehmen - Die Liebe zu dir bleibt
immer bestehn ...
Eine Kerze für Sophie Veres
Geboren am 11.05.1989
Gestorben am 10.06.2015
Gestorben am 10.06.2015
Am 01.03.2016 um 14:52 Uhr
wurde von Thora eine Kerze entzündet.
wurde von Thora eine Kerze entzündet.
Du fehlst mir so schrecklich. Eines Tages sehen wir uns wieder.
Eine goldene Kerze für Eva Richter
Geboren am 11.02.1949 in Freiberg
Gestorben am 01.03.2016 in Freiberg
Gestorben am 01.03.2016 in Freiberg
Am 01.03.2016 um 14:35 Uhr
wurde von Marion eine Kerze entzündet.
wurde von Marion eine Kerze entzündet.
du warst schon auf dem Weg der Besserung und auf einmal hast du unsverlassen..in tiefer Trauer
Eine Kerze für Waltraud Elsässer
Geboren am 20.02.1927 in Gross-Wekov
Gestorben am 01.03.2004 in Ludwigsburg
Gestorben am 01.03.2004 in Ludwigsburg
Am 01.03.2016 um 14:28 Uhr
wurde von Ursula Elsässer eine Kerze entzündet.
wurde von Ursula Elsässer eine Kerze entzündet.
Liebe Mama, heute sind es schon 12 Jahre, dass du nicht mehr bei mir bist, du bist aber fest in meinem Herzen. Ich vermisse dich sehr.
In ewiger Liebe, deine Tochter Ursel
In ewiger Liebe, deine Tochter Ursel
Am 01.03.2016 um 13:27 Uhr
wurde von Deine Eltern eine Kerze entzündet.
wurde von Deine Eltern eine Kerze entzündet.
Lieber René,
es werden heute schon 2 ein halb Jahre, dass du von uns gegangen bist.Es schmerzt immer noch sehr. Wir können dies alle noch immer nicht fassen, dass du nicht mehr auf dieser Erde bist.
Dort wo du jetzt bist, soll es dir immer gut gehen, denn du hast es verdient.
Wir halten durch bis wir auch bei dir sind.
In Liebe
deine Eltern
es werden heute schon 2 ein halb Jahre, dass du von uns gegangen bist.Es schmerzt immer noch sehr. Wir können dies alle noch immer nicht fassen, dass du nicht mehr auf dieser Erde bist.
Dort wo du jetzt bist, soll es dir immer gut gehen, denn du hast es verdient.
Wir halten durch bis wir auch bei dir sind.
In Liebe
deine Eltern
Eine Kerze für Oma lore
Gestorben am 01.03.2016
Am 01.03.2016 um 12:57 Uhr
wurde von Christina Klatt eine Kerze entzündet.
wurde von Christina Klatt eine Kerze entzündet.
Ich werde dich nie vergessen
Am 01.03.2016 um 11:09 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
wurde eine Kerze entzündet.
Für den Frieden auf der Welt und in jedem von uns
Am 01.03.2016 um 11:07 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
wurde eine Kerze entzündet.
Ruhet sanft in Gottes Hand in ewiger Liebe und verbundenheit
Am 01.03.2016 um 11:06 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
wurde eine Kerze entzündet.
Ich bitte um heil werden
Eine goldene Kerze für Jessica
Gestorben am 01.03.2005 in Hamburg
Am 01.03.2016 um 10:47 Uhr
wurde von Beate eine Kerze entzündet.
wurde von Beate eine Kerze entzündet.
Heute vor 11 jahren starb die 7-jährige Jessica!!!
Sie wollten normal sein und taten das Unfassbare: Die Eltern der kleinen Jessica aus Hamburg ließen ihre Tochter qualvoll verhungern und müssen nun lebenslang in Haft. Aber wie konnte es so weit kommen? Die Suche nach den Gründen lässt am Ende des Prozesses alle Beteiligten ratlos.
Hamburg - "Normal" - dieses unscheinbare Wörtchen geisterte immer wieder durch den Saal 237 des Hanseatischen Oberlandesgerichts in Hamburg. Es geht um etwas extrem Abnormales, den qualvollen Tod der kleinen Jessica, die am 1. März 2005 im Alter von sieben Jahren starb. Das völlig ausgezehrte Kind erstickte am eigenen Erbrochenen.
Laut Gutachten verlief die Entwicklung des Kindes zunächst "normal", Jessica bekam "normal" zu essen, konnte laufen, allein zur Toilette gehen, ein paar Wörter sprechen. Doch aus der relativen Normalität wurde das blanke Grauen. Am Ende steht ein Urteil: Die Eltern, Marlies Sch., 36, und Burkhard M., 50, werden des Mordes durch Unterlassen schuldig gesprochen und zu lebenslänglichen Haftstrafen verurteilt.
Die beiden haben ihre Tochter Jessica über Jahre hinweg vernachlässigt, eingesperrt und gequält. Die Aussagen der Eltern sind sehr widersprüchlich. Beide haben sich immerhin geäußert, Vater M. nur bei der Polizei, Mutter Sch. sagte auch vor Gericht aus. Nach Überzeugung des Gerichts haben sie ihre Tochter Jessica sterben lassen, gefühllos, mitleidlos, nur geleitet von Eigennutz.
Gleichgültigkeit angesichts des Grauens
"Handlungen wie diese übersteigen eigentlich die Vorstellungskraft", sagt der Vorsitzende Richter Gerhard Schaberg. "Was Jessica erdulden musste, ist furchtbar." Die Eltern hören dies alles, die Aufzählung der Grausamkeiten, das entsetzte Raunen im Publikum, das Urteil "lebenslänglich". Sie reagieren nicht. Man hätte sie an den Schultern greifen und schütteln mögen, ihnen zurufen, dass sie es sind, um die es hier geht.
Doch Vater Burkhard M. sitzt in Jeans und weißem Shirt apathisch auf der Anklagebank und starrt teilnahmslos vor sich hin. Einmal - der Richter spricht gerade darüber, dass M. genau Bescheid wusste über Jessicas Zustand - schüttelt er schlapp den Kopf. Wüsste man es nicht besser, man würde nicht auf den Gedanken kommen, dass es seine Tochter ist, die diesen grausigen Tod sterben musste, und dass er es war, der dazu beigetragen hat. Dass er überhaupt etwas mit dieser Gerichtsverhandlung zu tun hat. M. starrt ins Leere.
"Zug ins Verhängnis"
Marlies Sch. hockt, wie an allen anderen Verhandlungstagen auch, zusammengesunken an einem Tisch, der quer zur Anklagebank steht. Sie dreht den Zuschauern den Rücken zu, die rechte Hand verdeckt das Gesicht, der Kopf ist zur Seite gewandt, der Blick an die Wand geheftet. Es scheint, als wolle sie sich selbst vorgaukeln, dass man sie so nicht sehen könne. Ihr Gesicht hält sie sorgsam vor den Blicken anderer verborgen. Eine Reaktion auf irgendetwas, das im Saal geschieht, ist nicht zu erkennen.
Der Bruch, mit dem normales Verhalten zu krass abnormem wurde, geschah vermutlich nach einem Umzug, als Sch. und M. mit dem drei Jahre alten Kind eine gemeinsame Wohnung im Hamburger Stadtteil Jenfeld bezogen. Das Paar verlor durch den Umzug ein halbwegs intaktes soziales Netz. Ein schleichender Prozess begann, und im Lauf der Zeit wurde Jessicas Leben zum blanken Grauen. "Der Zug ins Verhängnis nahm langsam Fahrt auf" - so formuliert es Richter Schaberg.
Das Mädchen vegetierte in seinen letzten Lebensjahren im Dämmerlicht dahin, eingesperrt in ein Zimmer, dessen Fenster zugeschraubt und mit Folie abgeklebt waren. Aus der Wand ragte ein blanker Draht, der unter Spannung stand. Es gab kein Licht immer Zimmer, Schimmel wucherte an der Decke, es roch muffig. Die Polizei stellte später fest, dass der Putz bis zu einer Höhe von 1,10 Metern von der Wand gekratzt war. Der Teppich war an vielen Stellen aufgedröselt oder zerrissen. Jessica soll in ihrer Not die Flusen gegessen haben. Während Jessica in ihrem Verlies unvorstellbare Qualen litt, gingen ihre Eltern aus. Das Kind sollte dabei nicht stören. "Sie wollten ihr eigenes Leben in Kneipen, bei Freunden oder beim Dartspielen leben", sagt Schaberg.
Fotos von der Katze, nicht vom Kind
Es gibt keine Fotos von Jessica aus der Zeit nach dem Umzug. Warum? Der Fotoapparat sei kaputt gegangen, haben die Eltern behauptet. Das sei gelogen, sagt Schaberg. Denn es gibt sehr wohl Aufnahmen aus dieser Zeit. Sie zeigen nur nicht Jessica. Auf den Fotos ist der Kater zu sehen, den sich M. und Sch. zulegten. "Die Katze bekam etwas zu fressen, Jessica musste hungern; die Katze durfte sich in der Wohnung frei bewegen, Jessica war in einem modrigen Zimmer eingesperrt", sagt Schaberg. Neben die körperliche Vernachlässigung sei mehr und mehr die seelische Qual für das Kind getreten.
Nach Überzeugung des Gerichts waren sich sowohl Mutter als auch Vater darüber im Klaren, dass es falsch ist, was sie tun. Dass man Kinder füttern muss, mit ihnen spielen und an die frische Luft gehen muss, dass man sie nicht in dunklen Zimmern einsperren darf. Beide hätten genau gewusst, dass Jessica sterben würde, wenn sie nichts änderten, und dies hätten billigend in Kauf genommen, sagte der Richter.
Marlies Sch. erlebte selbst eine schreckliche Kindheit und wurde immer wieder von ihrer trinkenden Mutter gedemütigt. Sch. empfinde ihrer Mutter gegenüber glühenden Hass und habe mit der eigenen Mutterrolle zunehmend überfordert gefühlt, sagt der Richter. Kinder habe sie als Feinde wahrgenommen, die abgewehrt werden müssten.
"Gefühlsmäßig verarmt und fatalistisch"
Burkhard M. hatte gegenüber seinem psychiatrischen Gutachter behauptet, ihm sei Jessicas Zustand nicht bekannt gewesen, er habe sie vor ihren Tod mehrere Monate nicht gesehen. Auch das ist falsch, urteilt das Gericht. Er habe "hinter der Fassade eines intakten Familienlebens" verschleiert, wie es seiner Tochter tatsächlich ging. Einem Kollegen erzählte er etwa stolz von der Einschulung seines Kindes, die es nie gab. M. sei ein "gefühlsmäßig verarmter und fatalistischer Mann", habe sich aber dennoch aktiv am Mord beteiligt. Er könne sich nicht darauf berufen, nichts gewusst zu haben. Die Stromfalle im Zimmer des Kindes, ein blanker Draht, der unter Spannung stand und weit aus der Wand ragte, habe M. angebracht. Zu diesem Zeitpunkt hätten sie gemeinschaftlich den Tod ihrer Tochter in Kauf genommen. Beide hätten gehofft, dass Jessica den Draht anfasst und an einem Stromschlag stirbt. "Der Zug war nicht mehr aufzuhalten", sagt Schaberg.
Das Gericht folgte mit dem Urteil den Forderungen der Staatsanwaltschaft. Die Verteidiger, die auf Körperverletzung mit Todesfolge plädiert hatten, sind mit dem Urteil nicht zufrieden. Beide wollen in den nächsten Tagen prüfen, ob eine Revision in Frage kommt. Eine Antwort auf das Warum hat keiner der Beteiligten gefunden. "Eine solche Tat macht auch ein Schwurgericht ratlos", sagte der Vorsitzende Richter. Das Leben sei unerklärlich, chaotisch und voller Grausamkeiten, die Menschen anderen antun. "Das Gericht weiß auch keine genaue Antwort."
Normal wollten Marlies Sch. und Burkhard M. immer sein, ein normales Leben führen wie alle anderen. Warum ihnen das nun ganz und gar nicht gelungen ist, darauf wird es womöglich keine zufrieden stellende Antwort geben. Leben und Sterben der kleinen Jessica hatten nichts mit Normalität zu tun. Das Streben nach dem Durchschnitt ist fatal gescheitert, und vielleicht sehnt man sich gerade deswegen so sehr nach einer Antwort.
Sie wollten normal sein und taten das Unfassbare: Die Eltern der kleinen Jessica aus Hamburg ließen ihre Tochter qualvoll verhungern und müssen nun lebenslang in Haft. Aber wie konnte es so weit kommen? Die Suche nach den Gründen lässt am Ende des Prozesses alle Beteiligten ratlos.
Hamburg - "Normal" - dieses unscheinbare Wörtchen geisterte immer wieder durch den Saal 237 des Hanseatischen Oberlandesgerichts in Hamburg. Es geht um etwas extrem Abnormales, den qualvollen Tod der kleinen Jessica, die am 1. März 2005 im Alter von sieben Jahren starb. Das völlig ausgezehrte Kind erstickte am eigenen Erbrochenen.
Laut Gutachten verlief die Entwicklung des Kindes zunächst "normal", Jessica bekam "normal" zu essen, konnte laufen, allein zur Toilette gehen, ein paar Wörter sprechen. Doch aus der relativen Normalität wurde das blanke Grauen. Am Ende steht ein Urteil: Die Eltern, Marlies Sch., 36, und Burkhard M., 50, werden des Mordes durch Unterlassen schuldig gesprochen und zu lebenslänglichen Haftstrafen verurteilt.
Die beiden haben ihre Tochter Jessica über Jahre hinweg vernachlässigt, eingesperrt und gequält. Die Aussagen der Eltern sind sehr widersprüchlich. Beide haben sich immerhin geäußert, Vater M. nur bei der Polizei, Mutter Sch. sagte auch vor Gericht aus. Nach Überzeugung des Gerichts haben sie ihre Tochter Jessica sterben lassen, gefühllos, mitleidlos, nur geleitet von Eigennutz.
Gleichgültigkeit angesichts des Grauens
"Handlungen wie diese übersteigen eigentlich die Vorstellungskraft", sagt der Vorsitzende Richter Gerhard Schaberg. "Was Jessica erdulden musste, ist furchtbar." Die Eltern hören dies alles, die Aufzählung der Grausamkeiten, das entsetzte Raunen im Publikum, das Urteil "lebenslänglich". Sie reagieren nicht. Man hätte sie an den Schultern greifen und schütteln mögen, ihnen zurufen, dass sie es sind, um die es hier geht.
Doch Vater Burkhard M. sitzt in Jeans und weißem Shirt apathisch auf der Anklagebank und starrt teilnahmslos vor sich hin. Einmal - der Richter spricht gerade darüber, dass M. genau Bescheid wusste über Jessicas Zustand - schüttelt er schlapp den Kopf. Wüsste man es nicht besser, man würde nicht auf den Gedanken kommen, dass es seine Tochter ist, die diesen grausigen Tod sterben musste, und dass er es war, der dazu beigetragen hat. Dass er überhaupt etwas mit dieser Gerichtsverhandlung zu tun hat. M. starrt ins Leere.
"Zug ins Verhängnis"
Marlies Sch. hockt, wie an allen anderen Verhandlungstagen auch, zusammengesunken an einem Tisch, der quer zur Anklagebank steht. Sie dreht den Zuschauern den Rücken zu, die rechte Hand verdeckt das Gesicht, der Kopf ist zur Seite gewandt, der Blick an die Wand geheftet. Es scheint, als wolle sie sich selbst vorgaukeln, dass man sie so nicht sehen könne. Ihr Gesicht hält sie sorgsam vor den Blicken anderer verborgen. Eine Reaktion auf irgendetwas, das im Saal geschieht, ist nicht zu erkennen.
Der Bruch, mit dem normales Verhalten zu krass abnormem wurde, geschah vermutlich nach einem Umzug, als Sch. und M. mit dem drei Jahre alten Kind eine gemeinsame Wohnung im Hamburger Stadtteil Jenfeld bezogen. Das Paar verlor durch den Umzug ein halbwegs intaktes soziales Netz. Ein schleichender Prozess begann, und im Lauf der Zeit wurde Jessicas Leben zum blanken Grauen. "Der Zug ins Verhängnis nahm langsam Fahrt auf" - so formuliert es Richter Schaberg.
Das Mädchen vegetierte in seinen letzten Lebensjahren im Dämmerlicht dahin, eingesperrt in ein Zimmer, dessen Fenster zugeschraubt und mit Folie abgeklebt waren. Aus der Wand ragte ein blanker Draht, der unter Spannung stand. Es gab kein Licht immer Zimmer, Schimmel wucherte an der Decke, es roch muffig. Die Polizei stellte später fest, dass der Putz bis zu einer Höhe von 1,10 Metern von der Wand gekratzt war. Der Teppich war an vielen Stellen aufgedröselt oder zerrissen. Jessica soll in ihrer Not die Flusen gegessen haben. Während Jessica in ihrem Verlies unvorstellbare Qualen litt, gingen ihre Eltern aus. Das Kind sollte dabei nicht stören. "Sie wollten ihr eigenes Leben in Kneipen, bei Freunden oder beim Dartspielen leben", sagt Schaberg.
Fotos von der Katze, nicht vom Kind
Es gibt keine Fotos von Jessica aus der Zeit nach dem Umzug. Warum? Der Fotoapparat sei kaputt gegangen, haben die Eltern behauptet. Das sei gelogen, sagt Schaberg. Denn es gibt sehr wohl Aufnahmen aus dieser Zeit. Sie zeigen nur nicht Jessica. Auf den Fotos ist der Kater zu sehen, den sich M. und Sch. zulegten. "Die Katze bekam etwas zu fressen, Jessica musste hungern; die Katze durfte sich in der Wohnung frei bewegen, Jessica war in einem modrigen Zimmer eingesperrt", sagt Schaberg. Neben die körperliche Vernachlässigung sei mehr und mehr die seelische Qual für das Kind getreten.
Nach Überzeugung des Gerichts waren sich sowohl Mutter als auch Vater darüber im Klaren, dass es falsch ist, was sie tun. Dass man Kinder füttern muss, mit ihnen spielen und an die frische Luft gehen muss, dass man sie nicht in dunklen Zimmern einsperren darf. Beide hätten genau gewusst, dass Jessica sterben würde, wenn sie nichts änderten, und dies hätten billigend in Kauf genommen, sagte der Richter.
Marlies Sch. erlebte selbst eine schreckliche Kindheit und wurde immer wieder von ihrer trinkenden Mutter gedemütigt. Sch. empfinde ihrer Mutter gegenüber glühenden Hass und habe mit der eigenen Mutterrolle zunehmend überfordert gefühlt, sagt der Richter. Kinder habe sie als Feinde wahrgenommen, die abgewehrt werden müssten.
"Gefühlsmäßig verarmt und fatalistisch"
Burkhard M. hatte gegenüber seinem psychiatrischen Gutachter behauptet, ihm sei Jessicas Zustand nicht bekannt gewesen, er habe sie vor ihren Tod mehrere Monate nicht gesehen. Auch das ist falsch, urteilt das Gericht. Er habe "hinter der Fassade eines intakten Familienlebens" verschleiert, wie es seiner Tochter tatsächlich ging. Einem Kollegen erzählte er etwa stolz von der Einschulung seines Kindes, die es nie gab. M. sei ein "gefühlsmäßig verarmter und fatalistischer Mann", habe sich aber dennoch aktiv am Mord beteiligt. Er könne sich nicht darauf berufen, nichts gewusst zu haben. Die Stromfalle im Zimmer des Kindes, ein blanker Draht, der unter Spannung stand und weit aus der Wand ragte, habe M. angebracht. Zu diesem Zeitpunkt hätten sie gemeinschaftlich den Tod ihrer Tochter in Kauf genommen. Beide hätten gehofft, dass Jessica den Draht anfasst und an einem Stromschlag stirbt. "Der Zug war nicht mehr aufzuhalten", sagt Schaberg.
Das Gericht folgte mit dem Urteil den Forderungen der Staatsanwaltschaft. Die Verteidiger, die auf Körperverletzung mit Todesfolge plädiert hatten, sind mit dem Urteil nicht zufrieden. Beide wollen in den nächsten Tagen prüfen, ob eine Revision in Frage kommt. Eine Antwort auf das Warum hat keiner der Beteiligten gefunden. "Eine solche Tat macht auch ein Schwurgericht ratlos", sagte der Vorsitzende Richter. Das Leben sei unerklärlich, chaotisch und voller Grausamkeiten, die Menschen anderen antun. "Das Gericht weiß auch keine genaue Antwort."
Normal wollten Marlies Sch. und Burkhard M. immer sein, ein normales Leben führen wie alle anderen. Warum ihnen das nun ganz und gar nicht gelungen ist, darauf wird es womöglich keine zufrieden stellende Antwort geben. Leben und Sterben der kleinen Jessica hatten nichts mit Normalität zu tun. Das Streben nach dem Durchschnitt ist fatal gescheitert, und vielleicht sehnt man sich gerade deswegen so sehr nach einer Antwort.
Eine Kerze für Reinhold Haubner
Geboren am 09.03.1951 in Großgründlach
Gestorben am 16.02.2016 in Merkendorf
Gestorben am 16.02.2016 in Merkendorf
Am 01.03.2016 um 10:35 Uhr
wurde von Gertrud Dvorak eine Kerze entzündet.
wurde von Gertrud Dvorak eine Kerze entzündet.
Für immer im Herzrn bei mir.
Viel zu gut für diese Welt
Viel zu gut für diese Welt
Eine Kerze für Renate Legel-Schunrr
Geboren am 15.01.1950 in Würzburg
Gestorben am 22.11.2015 in Fürth
Gestorben am 22.11.2015 in Fürth
Am 01.03.2016 um 10:24 Uhr
wurde von Gertrud Dvorak eine Kerze entzündet.
wurde von Gertrud Dvorak eine Kerze entzündet.
Du fehlst
Eine goldene Kerze für Heinz
Geboren am 24.03.1950 in Lünen
Gestorben am 11.05.2006 in Aachen
Gestorben am 11.05.2006 in Aachen
Am 01.03.2016 um 10:11 Uhr
wurde von Roswitha Vogt eine Kerze entzündet.
wurde von Roswitha Vogt eine Kerze entzündet.
Mein geliebter Schatz,
wo bist Du? Wie geht es Dir dort? Bist Du auch manchmal bei mir?
Bald bist Du 10 Jahre in dieser anderen, mir unbekannten Welt.
Du bist und wirst immer in meinem Herzen sein. Es gibt keinen Tag in meinem Leben an den ich nicht an Dich denke, an dem ich Dich nicht vermisse, an dem Du mir nicht fehlst.
Du hast eine Lücke in meinem Leben hinterlassen die sich erst schließen wird, wenn wir uns wiedersehen....
Ich liebe Dich
wo bist Du? Wie geht es Dir dort? Bist Du auch manchmal bei mir?
Bald bist Du 10 Jahre in dieser anderen, mir unbekannten Welt.
Du bist und wirst immer in meinem Herzen sein. Es gibt keinen Tag in meinem Leben an den ich nicht an Dich denke, an dem ich Dich nicht vermisse, an dem Du mir nicht fehlst.
Du hast eine Lücke in meinem Leben hinterlassen die sich erst schließen wird, wenn wir uns wiedersehen....
Ich liebe Dich
Eine Kerze für Angelika Zimmermann
Geboren am 28.02.1964 in Stuttgart
Gestorben am 22.02.2016 in Stuttgart
Gestorben am 22.02.2016 in Stuttgart
Am 01.03.2016 um 10:02 Uhr
wurde von Kerstin Dumke eine Kerze entzündet.
wurde von Kerstin Dumke eine Kerze entzündet.
Angelika,
Du bist still gegangen; Deinen Schmerz hast Du bei mir gelassen.
Du bleibst in meinem Herzen und ich werde Dich nicht vergessen.
Ruhe in Frieden.
Kerstin
Du bist still gegangen; Deinen Schmerz hast Du bei mir gelassen.
Du bleibst in meinem Herzen und ich werde Dich nicht vergessen.
Ruhe in Frieden.
Kerstin