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goldene Kerze

Eine goldene Kerze für Enrico Mochan

Geboren am 30.12.1985
Gestorben am 03.04.2010
Am 08.07.2010 um 09:30 Uhr
wurde von eine Kerze entzündet.
Vor drei Monaten hast du uns verlassen. Diese Zeit war unglaublich schwer für uns. Manchmal mischt sich zwischen die Traurigkeit auch Verzweiflung darüber, wie das Leben weitergehen soll. Wieso geht das Leben für uns weiter und für dich nicht? Du warst viel zu jung, um dich gegen das Leben zu entscheiden. Was ist aus deinen Träumen geworden? Und wann hast du aufgehört zu träumen?

Wir vermissen Deine Art, dich zu bewegen, dein Lachen und auch deine Ernsthaftigkeit. Wir vermissen es, mit dir über Gott und die Welt zu diskutieren. Ob im Bekannten- oder auch im Verwandtenkreis: jeder schätzte dich für deine Hilfsbereitschaft und dein offenes Wesen. Niemals mehr wirst du mit deiner Mutter zu deinem Lieblingslied tanzen. Nie wieder wirst du deinem Vater die Kreuzworträtsel oder Sodoku weglösen. Nie wieder wirst du deinen Bruder dazu anhalten, ein wenig aus sich herauszugehen. Nie wieder wirst du mit deinen Freunden Spaß haben und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Du hast dich für einen anderen Weg entschieden, den du jetzt solange allein gehen musst, bis unsere Zeit gekommen ist.

Wir sind stolz darauf, einen Sohn wie dich gehabt zu haben! Wenn du dir nur bewusst gewesen wärest, wie groß die Lücke sein wird, die du hinterlässt, dann... Wir verurteilen dein Handeln nicht, wir versuchen nur zu verstehen.
Ein Geschenk von: Andrea
Ein Geschenk von: Markus
Ein Geschenk von: Andrea Wagemann
Ein Geschenk von: Oliver Schmid
Ein Geschenk von: Ali Baba
Ein Geschenk von: Sandra
Ein Geschenk von: Mamus Mammerle
Ein Geschenk von: Oliver Schmid
Ein Geschenk von: Oliver Schmid
Ein Geschenk von: Eddi
Ein Geschenk von: Eddi
Ein Geschenk von: brigitte duwe
Ein Geschenk von: Oliver Schmid
Ein Geschenk von: Oliver Schmid
Ein Geschenk von: Alexandra
Ein Geschenk von: Maria
Ein Geschenk von: Andrea
Ein Geschenk von: Oliver Schmid
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CC am 19.08.2014Eintrag melden
_EIN UNGLAUBLICH GROSSES GESCHENK FÜR DICH
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Til am 17.05.2013Eintrag melden
Ich kannte ihn nicht, aber es klingt wirklich tragisch was sich zugetragen hat :( Mein aufrichtiges Beileid :/
; - (( am 11.05.2013Eintrag melden
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Oliver am 06.05.2013Eintrag melden
Ruhe in Frieden.
W. Uhlig am 13.04.2013Eintrag melden
Bin zufällig auf die Kerze gekommen als ich die Seite mit den am meisten besuchten aufrief. Das Geschehene ist sehr tragisch - so ein junger Mensch! Mein aufrichtiges Beileid.
Miriam am 06.04.2013Eintrag melden
Mein Beileid eine Trauer ist unbeschreiblich ..
Ruhe in Frieden ..
D7swh am 29.03.2013Eintrag melden
Es vergehen.....Tage voller Verzweifelung....Tage mit etwas Hoffnung....Tage an denen Ich nur weine....Tage mit voller Freude....Tage mit vielen Fragen....Tage die zur Nacht werden............Es vergeht ....kein Tag,an dem Ich Dich nicht vermisse....Kein Tag,an dem die Liebe je vergeht....kein Tag,an dem Ich mir nicht wünschte,Du wärst wieder hier bei Mir!!!!!Kein Tag ohne Dich tief im Herzen...In Liebe Martina
Andrea am 29.03.2013Eintrag melden
Ruhe in Frieden.
Maria am 22.03.2013Eintrag melden
Ruhe in Frieden.
Wir lieben dich. am 16.03.2013Eintrag melden
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Immer wenn wir von Dir erzählen,
fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen.
So, als wärst Du nie gegangen.
Was bleibt sind Liebe und Erinnerung.
Und wir fragen noch immer:
Warum?
Nanna Novoletta am 12.02.2013Eintrag melden
Spuren im Sand

Eines Nachts hatte ich einen Traum:
Ich ging am Meer entlang mit meinem Herrn.
Vor dem dunklen Nachthimmel erstrahlten,
Streiflichtern gleich, Bilder aus meinem Leben.
Und jedesmal sah ich zwei Fußspuren im Sand,
meine eigene und die meines Herrn.
Als das letzte Bild an meinen Augen vorübergezogen
war, blickte ich zurück. Ich erschrak, als ich entdeckte,
daß an vielen Stellen meines Lebensweges nur eine Spur
zu sehen war. Und das waren gerade die schwersten
Zeiten meines Lebens.

Besorgt fragte ich den Herrn:
"Herr, als ich anfing, dir nachzufolgen, da hast du
mir versprochen, auf allen Wegen bei mir zu sein.
Aber jetzt entdecke ich, daß in den schwersten Zeiten
meines Lebens nur eine Spur im Sand zu sehen ist.
Warum hast du mich allein gelassen, als ich dich am
meisten brauchte?"

Da antwortete er:
"Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie
allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten.
Dort wo du nur eine Spur gesehen hast,
da habe ich dich getragen."
Lothar am 19.11.2012Eintrag melden
Nur wer vergessen wird, ist wirklich tot!
sina am 15.08.2012Eintrag melden
mir fehlen die worte... als ich es las kamen mir echt die tränen.
viel Kraft für Dich es tut mir so Leid
Mam am 26.04.2012Eintrag melden
Es kommt eine Stunde, du Menschenkind, wo all deine Lampen erloschen sind, wo all deine glutenden Feuer verglüht, und all deine duftenden Blumen verblüht, wo, keiner holden Täuschung vereint, keine Bande dich binden - deine Augen, die so viel geweint, keine Tränen mehr finden.
Mam am 25.04.2012Eintrag melden
Sei verbunden seinem Bunde, aller Wesenheit geweiht mit dem Blut aus seiner Wunde - künde seines Kelches Kunde, Rufer in der Einsamkeit. Werde Träger seiner Male, er in dir und du in ihm. Einmal in topasnem Saale neigt sich dir des Grales Schale aus der Hand der Cherubim. Manfred Kyber
Mam am 24.04.2012Eintrag melden
Nimm mich auf in deine Einheit, aller Leben einiges All, bade rein mich in der Reinheit deines Meeres von Kristall. Gib mir jenen Trank zu trinken, der Vergessenheit verleiht, lass die Seele sehnend sinken in den Ring der Ewigkeit, - wo in diamantnen Fernen Stern um Stern im Äther kreist, Sternenengel, zu den Sternen leite meinen ewigen Geist. Manfred Kyber
Mam am 23.04.2012Eintrag melden
Da man sich in das Leben hat fügen müssen, wie viel leichter sollte man sich in das Sterben fügen können. Wilhelm Raabe
Mam am 22.04.2012Eintrag melden
Ich finde dich nicht mehr. Nicht in mir, nein. Nicht in den anderen. Nicht in diesem Stein. Ich finde dich nicht mehr. Ich bin allein. Rainer Maria Rilke
Mam am 21.04.2012Eintrag melden
Wir trieben auf grüne Matten des Vaters Heerden zumal, dort grasten sie gern im Schatten am Bach' im düsteren Thal. Im Erlenbusche verborgen von Blättern und staubigem Gras, dem Wellengemurmel zu horchen, ich stundenlang mit ihm saß. Das war ein heimliches Wehen tief unten im silbernen Bach; wir glaubten das zu verstehen, was flüsternd er zu uns sprach. Er war ein wackerer Knabe, so'stille, herzlich und gut; er ruhet im feuchten Grabe, verschlungen von dieser Flut. Julius Mosen
Mam am 20.04.2012Eintrag melden
Es gleitet des Lebens Nachen weglos im Nebelgrau. Ob wir träumen oder wachen, keiner weiß es genau. Die wütende Woge brandet brüllend um Bug und Kiel. Keiner weiß, wo er landet, keiner kennt sein Ziel. Bis wir in Nacht und Grauen, wind- und wetterumweht, mit Augen der Ewigkeit schauen Den, der am Steuer steht. Manfred Kyber
Mam am 19.04.2012Eintrag melden
Leuchtturm zeige mir den Weg nach Süden zur Wärme durch den Nebel. Mein Schiff ist leck, doch ich will nicht zurück, will ankommen, bevor ich sinke. Leuchtturm, lass dein Licht von morgen erzählen von Hoffnung, Nähe, Liebe.
Mam am 18.04.2012Eintrag melden
Nieder stieg ich zu vergessen, was ich einst im Licht besaß und doch nie bewusst besessen, weil ich es noch nie vergaß. Durch Vergessnes muss ich dringen, selber muss ich, geistgeweiht, in Erinnerung erringen meines Wesens Wesenheit. Graben muss ich Grabeshügel, sterben lassen, was erstarb, bis der Freiheit Flammenflügel sich mein eignes Ich erwarb. Bis die Worte in mir reden, die ich unbewusst gewusst, bis in mir der Garten Eden mein wird in der eignen Brust. Manfred Kyber
Mam am 17.04.2012Eintrag melden
Du darfst des Lebens bunte Lichter allein nur deinem Engel weihn und musst, bist du der Wahrheit Dichter, des Geistes Glockengießer sein. Die Formen musst du baun und schließen mit deiner Seele Aschenglut, des Geistes Glocken drin zu gießen, den du erkauft mit deinem Blut. Dein Herz wird in der Brust zerspringen, so wie dir Form um Form zerbricht, doch deine Glocken werden singen in Ewigkeit das Lied vom Licht. Manfred Kyber
Mam am 16.04.2012Eintrag melden
Die Toten starben nicht. Es starb ihr Kleid. Ihr Leib zerfiel, es lebt ihr Geist und Wille. Vereinigt sind sie dir zu jeder Zeit in deiner Seele tiefer Tempelstille. In dir und ihnen ruht ein einiges Reich, wo Tod und Leben Wechselworte tauschen. In ihm kannst du, dem eigenen Denken gleich, den stillen Stimmen deiner Toten lauschen. Und reden kannst du, wie du einst getan, zu deinen Toten lautlos deine Worte. Unwandelbar ist unsres Geistes Bahn und ewig offen steht des Todes Pforte. Schlagt Brücken in euch zu der Toten Land, die Toten baun mit euch am Bau der Erde. Geht wissend mit den Toten Hand in Hand, auf dass die ganze Welt vergeistigt werde. Manfred Kyber
Mam am 15.04.2012Eintrag melden
Die dunkle Trauer, die um aller Dinge Stirnen todessüchtig wittert, hebt sachte deiner Flöte Klingen auf, das mittäglich im braunen Haideröhricht zittert. Die Schwermut aller Blumen, aller Gräser, Steine, Schilfe, Bäume stummes Klagen saugt es in sich und will sie demutsvoll in blaue Sommerhimmel tragen. Die Müdigkeit der Stunden, wenn der Tag durch gelbe Dämmernebel raucht, heimströmend alles Licht im mütterlichen Schoß der Nacht sich untertaucht, verlorne Wehmut kleiner Lieder, die ein Mädchen tanzend sich auf Sommerwiesen singt, Glockengeläut, das heimwehrauschend über sonnenrote Abendhügel dringt, die große Traurigkeit des Meers, das sich an grauer Küsten Damm die Brust zerschlägt und auf gebeugtem Rücken endlos die Vergänglichkeit vom Sommer in den jungen Frühling trägt, sinkt in dein Spiel, schwermütig helle Blüte, die in dunkle Brunnen glitt . . . und alle stummen Dinge sprechen leise glühend ihrer Seelen wehste Litaneien mit. Du aber lächelst, lächelst. Deine Augen beugen sich vergessen, weltenweit entrückt über die Tiefen, draus dein Rohr die große Wunderblume pflückt. Ernst Stadler
Mam am 14.04.2012Eintrag melden
Wenn in der Nacht die Rosen weinen
und unser Herz vor Kummer bricht
möchten wir Dir noch einmal erscheinen
und Dir sagen "Wir lieben Dich".
Mam am 13.04.2012Eintrag melden
Wenn alles eben käme, wie du gewollt es hast, und Gott dir gar nichts nähme und gäb´dir keine Last, wie wär´s da um dein Sterben, du Menschenkind, bestellt? Du müsstest fast verderben, so lieb wär´ dir die Welt. Nun fällt - eins nach dem andern- manch süßes Band dir ab, und heiter kannst du wandern gen Himmel durch das Grab; dein Zagen ist gebrochen, und deine Seele hofft.- Dies ward schon oft gesprochen, doch spricht man´s nie zu oft. Friedrich de la Motte Fouqué
Mam am 12.04.2012Eintrag melden
Du arme, arme Kerze, gibst fürder keinen Schein, erloschen ist so schnelle dein Licht, das freud'ge, helle, O musst' es also sein! Du arme, arme Kerze, gibst fürder keinen Schein! 'S ist nicht, weil ich nun weilen muss in der Dunkelheit! O brenntest du nur immer, und gäb' dein lieber Schimmer nur Andern Freudigkeit! 'S ist nicht, weil ich nun weilen muss in der Dunkelheit! Du arme, arme Kerze, gibst fürder keinen Schein! 'S ist nicht, weil ich alleine im Dunkeln bin und weine, ich bin ja gern allein! Du arme, arme Kerze, gibst fürder keinen Schein! Adelbert von Chamisso
Mam am 11.04.2012Eintrag melden
Ich hab' im Traum geweinet, mir träumte, du lägest im Grab. Ich wachte auf, und die Träne floss noch von der Wange herab. Ich hab' im Traum geweinet, mir träumt', du verließest mich. Ich wachte auf, und ich weinte noch lange bitterlich. Ich hab' im Traum geweinet, mir träumte, du wär'st mir noch gut. Ich wachte auf, und noch immer strömt meine Tränenflut. Heinrich Heine, 1797-1856
Mam am 10.04.2012Eintrag melden
In einem Buche blätternd, fand ich eine Rose welk, zerdrückt, und weiß auch nicht mehr, wessen Hand sie einst für mich gepflückt. Ach, mehr und mehr im Abendhauch verweht Erinnerung; bald zerstiebt mein Erdenlos, dann weiß ich auch nicht mehr, wer mich geliebt. Nikolaus Lenau, 1802-1850
Mam am 09.04.2012Eintrag melden
Es blühet hell in seiner Brust der Lebensflamme Schein. Im Himmlischen ist ihm bewusst das reine irdsche Sein. Bettina von Arnim, 1785-1859
Mam am 08.04.2012Eintrag melden
Sie kränzt den Becher und Altar, vergöttlicht Lust und Pein. Was sie ihm gibt, es ist so wahr, gewährt ein ewig Sein.
Mam am 07.04.2012Eintrag melden
Nur wer der Muse hin sich gibt, der weilet gern allein, er ahnt, dass sie ihn wieder liebt, von ihm geliebt will sein.
Mam am 05.04.2012Eintrag melden
Wer sich der Einsamkeit ergibt, ach der ist bald allein; ein jeder lebt, ein jeder liebt und lässt ihn seiner Pein.
Mam am 04.04.2012Eintrag melden
Der Weg war steinig, der Berg war zu hoch, die Kraft zu schwach und der Atem zu kurz, da nahmen dich die Engel in die Arme und sprachen: "komm Heim" .
Mam am 03.04.2012Eintrag melden
Ich schick Dir einen Engel auf unbestimmte Zeit, damit er Deine Sorgen und das Leid mit sich nimmt und heilt.
Mam am 02.04.2012Eintrag melden
Die Flügel sind der Glaube, mit die er Dich zart streift, fühlst Du wie er verlangend nach deinem Herzen greift?
Mam am 01.04.2012Eintrag melden
Wir sind traurig,dass Du gingst,aber dankbar dass es es Dich gab. Unsere Gedanken kehren in LIEBE immer zu dir zurück.
Mam am 31.03.2012Eintrag melden
Gehüllt im Mantel Hoffnung wird er nun mit Dir geh'n, auch wenn Du seine Spuren im Sande nie wirst seh'n.
Mam am 30.03.2012Eintrag melden
Er trägt ein kleines Lichtlein, die Flamme Zuversicht, sie soll Dich still begleiten, erhellen deine Sicht.
Mam am 29.03.2012Eintrag melden
Ich schick Dir einen Engel auf unbestimmte Zeit, damit er Deine Seele sanft vom Schmerz befreit.
Mam am 28.03.2012Eintrag melden
Es glänzt so schön die sinkende Sonne, doch schöner ist deiner Augen Schein. Das Abendrot und deine Augen, sie strahlen mir traurig ins Herz hinein. Das Abendrot bedeutet Scheiden und Herzensnacht und Herzensweh. Bald fließet zwischen meinem Herzen und deinen Augen die weite See. Heinrich Heine, 1797-1856
Mam am 27.03.2012Eintrag melden
Und aus dem frischen Wasserreich steigt hell der Trost zu mir: »Es grünet so der Hoffnung Zweig auch unter Tränen Dir.« Sophie Mereau, 1770-1806
Mam am 26.03.2012Eintrag melden
Die Welle schweigt und fliehet bald, doch unten frisch und hell grünt wundervoll ein Pflanzenwald bedeckt vom klaren Quell.
Mam am 25.03.2012Eintrag melden
Die leise Welle rinnet klar, und zeigt den grünen Grund. O! Welle mache offenbar, was wohl mich macht gesund!
Mam am 24.03.2012Eintrag melden
Jetzt bleibt uns nichts von Dir als die Erinnerung an Deine Augen, Dein Lächeln, Deine Hände in den Herzen der Menschen, die Dich lieben.
Mam am 23.03.2012Eintrag melden
Mein Leben schließt die Augen zu, weil es Dich nicht mehr sieht, indes in Träumen ohne Ruh mein Herz stets zu Dir zieht.
Mam am 22.03.2012Eintrag melden
Du freundlich liebes Angesicht, wie bist du doch so fern! Dich bringt mir nun kein Tageslicht, bringt nicht der Abendstern.
Mam am 21.03.2012Eintrag melden
In Tränen geh ich nun allein, am Quell - Du kennst ihn wohl. Ich blicke in den Bach hinein, dass er mich trösten soll.
Mam am 20.03.2012Eintrag melden
Lass mich noch einmal dir ins schwarze Auge sehn, lass mich noch einmal tief ins heiße Dunkel senken, den trunkenen Blick, dann will ich weitergehn und dich vergessen ... Nur in harter Zeit, wenn sich der Sehnsucht Augen rückwärts lenken, wenn meine Seele nach Vergangenem schreit, dann will ich jenes einen Blicks gedenken, des liebeheißen, gütereichen Blicks, der mir im Bann versagenden Geschicks das Herz zu einem schmerzentiefen Glück geweiht. Otto Julius Bierbaum, 1865-1910
Mam am 19.03.2012Eintrag melden
'S gibt eine Sage, dass wenn plötzlich matt unheimlich Schaudern einen übergleite, dass dann ob seiner künft'gen Grabesstatt der Todesengel schreite. Ich hörte sie, und malte mir ein Bild mit Trauerlocken, mondbeglänzter Stirne, so schaurig schön, wie's wohl zuweilen quillt im schwimmenden Gehirne. In seiner Hand sah ich den Ebenstab mit leisem Strich des Bettes Lage messen, so weit das Haupt so weit der Fuss hinab! Verschüttet und vergessen! Mich graute, doch ich sprach dem grauen Hohn, ich hielt das Bild in Reimes Netz gefangen, und frevelnd wagt' ich aus der Totenkron' ein Lorbeerblatt zu langen. O, manche Stunde denk' ich jetzt daran, fühl' ich mein Blut so matt und stockend schleichen, schaut aus dem Spiegel mich ein Antlitz an, ich mag es nicht vergleichen; als ich zuerst dich auf dem Friedhof fand, tiefsinnig um die Monumente streifend, den schwarzen Ebenstab in deiner Hand entlang die Hügel schleifend; als du das Auge hobst, so scharf und nah, ein leises Schaudern plötzlich mich befangen. O wohl, wohl ist der Todesengel da über mein Grab gegangen! Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848)
Mam am 18.03.2012Eintrag melden
Mein Engelchen, mein Engelchen, du willst gewiss entfliegen! Gefällt dir's nicht bei uns? O sprich! So ungeduldig seh' ich dich auf deinen Schwingen wiegen. Mein Engelchen, mein Engelchen, du willst gewiss entschweben! Du wirst ja schöner jeden Tag, es zittert meines Herzens Schlag, du wirst zu schön für's Leben. Mein Engelchen, mein Engelchen, Du willst gewiss entwallen! Wirst jede Stunde lieber mir, ich fühl's mit Furcht, ich hab' an dir zu großes Wohlgefallen. Friedrich Rückert (1788-1866)
Mam am 17.03.2012Eintrag melden
Wie doch so still dir am Herzen ruhet das Kind! Weiß nicht, wie Mutterschmerzen so herbe sind. Auf Stirn und Lippen und Wangen ist schon vergangen das süße Rot; und dennoch heimlicherweise lächelt es leise, - leise küsset der Tod. Emanuel Geibel (1815-1884)
Mam am 16.03.2012Eintrag melden
Ich fühle mehr und mehr die Kräfte schwinden; das ist der Tod, der mir am Herzen nagt. Ich weiß es schon und, was ihr immer sagt, Ihr werdet mir die Augen nicht verbinden. Ich werde müd und müder so mich winden, bis endlich der verhängte Morgen tagt, dann sinkt der Abend und, wer nach mir fragt, der wird nur einen stillen Mann noch finden. Dass so vom Tod ich sprechen mag und Sterben, und doch sich meine Wangen nicht entfärben, Es dünkt euch mutig, übermutig fast. Der Tod! Der Tod? Das Wort erschreckt mich nicht, doch hab ich im Gemüt ihn nicht erfasst, und noch ihm nicht geschaut ins Angesicht. Adelbert von Chamisso (1781-1838)
Mam am 15.03.2012Eintrag melden
Das aber kann ich nicht ertragen, dass so wie sonst die Sonne lacht; dass wie in deinen Lebenstagen die Uhren gehn, die Glocken schlagen, einförmig wechseln Tag und Nacht; dass, wenn des Tages Lichter schwanden, wie sonst der Abend uns vereint; und dass, wo sonst dein Stuhl gestanden, schon andre ihre Plätze fanden, und nichts dich zu vermissen scheint; indessen von den Gitterstäben die Mondesstreifen schmal und karg in deine Gruft hinunterweben und mit gespenstig trübem Leben Hinwandeln über deinen Sarg. Theodor Storm (1817-1888)
Mam am 14.03.2012Eintrag melden
Ich fürchte nicht den Tod, der mich zu nehmen kümmt. Ich fürchte mehr den Tod, der mir die Meinen nimmt. Friedrich von Logau (1605-1655)
Mam am 13.03.2012Eintrag melden
Einen kenn ich, wir lieben ihn nicht; einen nenn ich, der die Schwerter zerbricht. Weh! Sein Haupt steht in der Mitternacht, sein Fuß in dem Staub; vor ihm weht das Laub zur dunkeln Erde hernieder. Ohne Erbarmen in den Armen trägt er die kindisch taumelnde Welt; Tod, so heißt er, und die Geister beben vor ihm, dem schrecklichen Held. Clemens Brentano (1778-1842)
Mam am 12.03.2012Eintrag melden
Herüber zog eine schwarze Nacht. Die Föhren rauschten im Sturme; es hat das Wetter wild zerkracht die Kirche mit ihrem Turme. Zerschmettert das Kreuz; zerdrückt den Altar; zermalmt das Gebein in den Särgen - Die gotischen Bögen wälzen sich donnernd hinab von den Bergen. Zum Dorfe stürzt sich Turm und Chor als wie zu einem Grabe - da fährt entsetzt vom Lager empor und spricht zur Mutter der Knabe: "Ach Mutter, mir träumte ein Traum so schwer, das hat den Schlaf mir verdorben. Ach Mutter, mir träumte, soeben wär' der liebe Herr Gott gestorben." Georg Herwegh (1817-1875)
Mam am 11.03.2012Eintrag melden
Abend ist's, die Sonne ist verschwunden, Und der Mond strahlt Silberglanz; so entfliehn des Lebens schönste Stunden, fliehn vorüber wie im Tanz. Bald entflieht des Lebens bunte Szene, und der Vorhang rollt herab; aus ist unser Spiel, des Freundes Träne fließet schon auf unser Grab. Bald vielleicht (mir weht, wie Westwind leise, eine stille Ahnung zu), schließ ich dieses Lebens Pilgerreise, fliege in das Land der Ruh. Werdet ihr dann an meinem Grabe weinen, trauernd meine Asche sehn, dann, o Freunde, will ich euch erscheinen und will himmelauf euch wehn. Schenk auch du ein Tränchen mir und pflücke mir ein Veilchen auf mein Grab, Und mit deinem seelenvollen Blicke sieh dann sanft auf mich herab. Weih mir eine Träne, und ach! schäme dich nur nicht, sie mir zu weihn; Oh, sie wird in meinem Diademe dann die schönste Perle sein! Joachim Heinrich Campe (1746-1818)
Mam am 10.03.2012Eintrag melden
Sie sterben - und die Toten kehren nimmer! Der Schmerz, sie zählend, sitzt an offner Gruft, ein Jüngling-Greis, getrübt des Auges Schimmer - Wessen sind die Namen, die er klagend ruft? Die Namen sind's der heimgegangnen Lieben; Tot sind sie all, nur ihre Namen blieben. Dies trauervolle Bild der Pein, die Gräber, bleiben dir allein. O Schmerz, mein liebster Freund, nicht länger weine! Du willst nicht Trost - ach, wundern kann's mich nicht! Denn hier mit ihnen hast dem Abendscheine Du zugeschaut, und alles war so licht und friedlich still wie jetzt, doch schnell entwichen - Nun ist dein Hoffen tot, dein Haar erblichen; dies trauervolle Bild der Pein, Die Gräber, bleiben dir allein. Percy Bysshe Shelley (1792-1822)
Mam am 09.03.2012Eintrag melden
Ach, den Wolken gleich treiben wir durch Geburten und Tode! Den Pfad des Unwissens und den Pfad der Erleuchtung - wir wandeln sie träumend. In meinem Gedächtnis haftet nur eins, auch nach dem Erwachen: Des Regens Rauschen, dem einst des Nachts in der Hütte ich lauschte. Dogen (1200-1253)
Mam am 08.03.2012Eintrag melden
Wo wird es bleiben, was mit dem letzten Hauch entweicht? Wie Winde werden wir treiben - vielleicht!? Werden wir reinigend wehen? Und kennen jedes Menschen Gesicht. Und jeder darf durch uns gehen, erkennt aber uns nicht. Wir werden drohen und mahnen als Sturm, und lenken die Wetterfahnen auf jedem Turm. Ach, sehen wir die dann wieder, die vor uns gestorben sind? Wir, dann ungreifbarer Wind? Richten wir auf und nieder die andern, die nach uns leben? Wie weit wohl Gottes Gnade reicht, uns alles zu vergeben? Vielleicht? - Vielleicht! Joachim Ringelnatz (1883-1934)
Mam am 07.03.2012Eintrag melden
O sieh den Morgen lächelnd sich entschleiern, o sieh den Turm, wie er von Strahlen glüht. Horch! Wie dem Ruhm die Freude, zieht des jungen Tages ersten Feuern entgegen schon der Wälder erstes Lied. Ja, lächle nur bei all dem Schönen. Dieselbe Sonne leuchtet deinen Tränen, wenn morgen mich der dunkle Sarg verschlingt. Ob meinem Grabe von denselben Tönen erschallt der Wald, davon er heute klingt? Dann aber wird die Seele selig schweben im grenzenlosen über Raum und Zeit. Im Morgenrot der Ewigkeit Wird man erwachen einst vom Leben, gleichwie aus wüster Traumgesichte Streit. Victor Hugo (1802-1885)
Mam am 06.03.2012Eintrag melden
Die Blätter fallen, fallen wie von weit, als welkten in den Himmeln ferne Gärten; sie fallen mit verneinender Gebärde. Und in den Nächten fällt die schwere Erde aus allen Sternen in die Einsamkeit. Wir alle fallen. Diese Hand da fällt. Und sieh dir andre an: es ist in allen. Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen unendlich sanft in seinen Händen hält. Rainer Maria Rilke (1875-1826)
Mam am 05.03.2012Eintrag melden
Der Tod ist nichts, ich bin nur in das Zimmer nebenan gegangen. Ich bin ich, ihr seid ihr. Das, was ich für euch war, bin ich immer noch. Gebt mir den Namen, den ihr mir immer gegeben habt. Sprecht mit mir, wie ihr es immer getan habt. Gebraucht keine andere Redeweise, seid nicht feierlich oder traurig. Lacht weiterhin über das, worüber wir gemeinsam gelacht haben. Betet, lacht, denkt an mich, betet für mich, damit mein Name ausgesprochen wird, so wie es immer war, ohne irgendeine besondere Betonung, ohne die Spur eines Schattens. Das Leben bedeutet das, was es immer war. Der Faden ist nicht durchschnitten. Weshalb soll ich nicht mehr in euren Gedanken sein, nur weil ich nicht mehr in eurem Blickfeld bin? Ich bin nicht weit weg, nur auf der anderen Seite des Weges. Henry Scott Holland (1847-1918)
Mam am 04.03.2012Eintrag melden
Immer enger, leise, leise, ziehen sich die Lebenskreise, schwindet hin, was prahlt und prunkt, schwindet Hoffen, Hassen, Lieben. Und ist nichts in Sicht geblieben als der letzte dunkle Punkt. Theodor Fontane (1819-1898)
Mam am 03.03.2012Eintrag melden
Nun will die Sonne so hell aufgehn, als sei kein Unglück die Nacht geschehn. Das Unglück geschah auch mir allein. Die Sonne, sie scheinet allgemein. Du musst die Nacht nicht in dir verschränken, musst sie ins ewige Licht versenken. Ein Lämpchen verlosch in meinem Zelt, Heil sei dem Freudenlichte der Welt! Friedrich Rückert (1788-1866)
Oliver Schmid am 29.02.2012Eintrag melden
Viele versuchten umsonst das Freudigste freudig zu sagen,
Hier spricht endlich es mir, hier in der Trauer sich aus.

Friedrich Hölderlin
Timo am 15.02.2012Eintrag melden
Eltern sollten niemals ihre Kinder begraben müssen
Mireille am 29.01.2012Eintrag melden
Ich wünsche ihnen viel Kraft und Mut, ihren Weg weiterzugehen und ich hoffe, dass ihr Sohn nun in Frieden ruhen kann. Der Schmerz, jemanden loslassen zu müssen, weil es nicht mehr umkehrbar ist...ist unermesslich. Ich hoffe sie und ihre Familie können einander die Unterstützung geben, die nötig ist, um diese gebrochenen Herzen erneut zusammenzusetzen. Ich hoffe und bete; auch, dass diese Worte ihnen vielleicht den nächsten Schritt erleichtern mögen. Gehen sie weiter. Ich bin mir sicher, dass er über sie wacht.
Wolli am 05.01.2012Eintrag melden
Hallo Mam, ich vermisse Ihre täglichen Eintragungen....
Susanne am 20.12.2011Eintrag melden
Ich wünsche Ihnen sehr viel Kraft....
Mam am 20.12.2011Eintrag melden
Wenn durch einen Menschen ein wenig mehr Liebe und Güte, ein wenig mehr Licht und Wahrheit in der Welt war, dann hat sein Leben einen Sinn gehabt. So will ich warten auf das neue Leben und ohne Angst und Verzagen verblüh'n. (Marie von Ebner-Eschenbach)
Mam am 19.12.2011Eintrag melden
Gefühllosigkeit der Trauer vorziehen, bedeutet aktive Gesundheitshemmung zu betreiben.
Mam am 18.12.2011Eintrag melden
Trauer kann in Ihrem Fließen am besten in einem Netz von Beziehungen unterstützt werden.
Mam am 17.12.2011Eintrag melden
Trauer ist eine leidvolle Erfahrung und Quelle von tiefem Schmerz. Wenn wir zu ihren tiefsten Wurzeln finden, werden wir eine Quelle entdecken, die mit ihrer kreativen Lebensenergie die Trauernden versorgen kann.
Dieter am 16.12.2011Eintrag melden
Liebe Mam, mein Mitgefühl zum Verlust Ihres Sohnes. Ihre Trauer und Ihr Schmerz müssen unermesslich sein. Möge die Weisheiten Rilkes Ihnen die nötige Kraft geben. Dieter PS: Heute vor 4 Monaten ist meine Frau nach 40 gemeinsamen Jahren verstorben
Mam am 16.12.2011Eintrag melden
Nicht trauern wollen bedeutet nicht fühlen können
Mam am 15.12.2011Eintrag melden
Hoffnung kann erst nach der Trauer kommen.
Mam am 14.12.2011Eintrag melden
Die sich hier liebten, werden sich drüben noch weit inniger lieben und ohne irgendeine Spur von Furcht noch einmal getrennt zu werden, einander unendlich liebenswert bleiben. (Augustinus)
Mam am 13.12.2011Eintrag melden
Du hast uns zu Dir hin erschaffen,rnoh Herr, und unruhig ist unser Herz,rnbis es ruht, oh Gott, in Dir.rn(Augustinus)rn
Mam am 12.12.2011Eintrag melden
Ich gehe euch voran in den Frieden des Herrn, und dort erwarte ich euch zum ewigen Wiedersehen (Augustinus)
Mam am 11.12.2011Eintrag melden
Trennung ist unser Los, Wiedersehen ist unsere Hoffnung. So bitter der Tod ist, die Liebe vermag er nicht zu scheiden. Aus dem Leben ist er zwar geschieden, aber nicht aus unserem Leben; denn wie vermöchten wir ihn tot zu wähnen, der so lebendig unserem Herzen innewohnt! (Augustinus)
Mam am 10.12.2011Eintrag melden
Bewahr' mir ein Erinnern wie einen Lebenskuss. So bleib' ich in der Nähe, auch wenn ich gehen muss. Erzähl' von mir mit Lachen so waren wir ja einst. Erzähl' die tollsten Sachen, auch wenn du nachher weinst.
Mam am 09.12.2011Eintrag melden
Was einer ist, was einer war, beim Scheiden wird es offenbar. Wir hören's nicht, wenn Gottes Weise summt, wir schaudern erst, wenn sie verstummt (Hans Carossa)
Mam am 08.12.2011Eintrag melden
Schöne Tage, nicht weinen, wenn sie vergangen, sondern lachen, dass sie gewesen (Rabindranath Tagore)
Mam am 07.12.2011Eintrag melden
Denn unser keiner lebt sich selber, und keiner stirbt sich selber. Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum: wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn. Bibel, Römerbrief 14,7-8
Mam am 06.12.2011Eintrag melden
Das Leben kann als ein Traum angesehen werden und der Tod als Erwachen. (Arthur Schopenhauer)
Mam am 05.12.2011Eintrag melden
Steht nicht an meinem Grab und weint, ich bin nicht da, nein, ich schlafe nicht. Ich bin eine der tausend wogenden Wellen des Sees, ich bin das diamantene Glitzern des Schnees, wenn ihr erwacht in der Stille am Morgen, dann bin ich für euch verborgen, ich bin ein Vogel im Flug, leise wie ein Luftzug, ich bin das sanfte Licht der Sterne in der Nacht. Steht nicht an meinem Grab und weint, ich bin nicht da, nein ich schlafe nicht. (Gedicht der Lakota-Indianer)
Mam am 04.12.2011Eintrag melden
Gott will abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein. Bibel, Offenbarung 21,4
Mam am 03.12.2011Eintrag melden
Du hast uns hinter dir gelassen, denn wir sind Hinterbliebene und uns eint der Schmerz, dass wir deinen nicht erkannten.
Mam am 02.12.2011Eintrag melden
Ein Jegliches hat seine Zeit, und alles Vornehmen unter dem Himmel hat seine Stunde. Geboren werden und sterben ... weinen, lachen, klagen und tanzen. Bibel, Prediger Salomo, 3,1-8
Mam am 01.12.2011Eintrag melden
Und doch ist nie der Tod ein ganz willkommner Gast (Johann Wolfgang von Goethe)
Mam am 30.11.2011Eintrag melden
Ich höre auf zu leben, aber ich habe gelebt. (Johann Wolfgang von Goethe)
Mam am 29.11.2011Eintrag melden
Eines Morgens wachst du nicht mehr auf. Die Vögel aber singen, wie sie gestern sangen. Nichts ändert diesen neuen Tagesablauf. - Nur du bist fortgegangen - Du bist nun frei und unsere Tränen wünschen dir Glück. (Johann Wolfgang von Goethe)
Mam am 28.11.2011Eintrag melden
Ich bin bei Dir, du seist auch noch so ferne, du bist mir nah! Die Sonne sinkt, bald leuchten mir die Sterne. O wärst Du da! (Johann Wolfgang von Goethe)
Mam am 27.11.2011Eintrag melden
Des Menschen Seele gleicht dem Wasser: Vom Himmel kommt es, zum Himmel steigt es, und immer wieder nieder zur Erde muss es, ewig wechselnd. (Johann Wolfgang von Goethe)
Mam am 26.11.2011Eintrag melden
Das Leben ist kurz, aber doch von unendlichem Wert, denn es birgt den Keim der Ewigkeit in sich.
Mam am 25.11.2011Eintrag melden
Das Leben endet nicht, es endet nur die Sendung und Sterben ist ein Schritt zum Ziele der Vollendung
Mam am 24.11.2011Eintrag melden
Manchmal sind es die Träume, die dich überwintern lassen, die dich in der Zeit abgestorbener Liebe und erfrorener Hoffnung in zarten Bildern ahnen lassen, dass kahle Zweige morgen wieder Knospen treiben.


Dies ist eine goldene Kerze für Enrico Mochan

Am 08.07.2010 wurde diese goldene Gedenkkerze online für Enrico Mochan (im Tierkreiszeichen Steinbock geboren) auf Kerze-anzuenden.de entzündet und damit ein einzigartiges Online-Gedenken erstellt.

Die goldene Kerze zum Gedenken an Enrico Mochan wurde 107.883 besucht. Es wurde bisher 647 mal Mitgefühl ausgedrückt. Gerne können auch Sie jetzt den Hinterbliebenen gegenüber Ihr Mitgefühl ausdrücken und einige Worte zum Verstorbenen oder ein Spruch/Gedicht verfassen. Nutzen Sie hierfür den Link "Mitgefühl verfassen".

Diese Kerze brennt ewig.