Alle Kerzen
Hier sehen Sie alle Gedenk- und Trauerkerzen, welche auf Kerze-anzuenden.de entzündet wurden. Wenn Sie den Wunsch haben, den heutigen Tag mit diesem schönen Ritual anzugehen, können Sie jetzt hier eine virtuelle Kerze anzünden.
Alle Kerzen | Goldene Kerzen | Beliebte Kerzen | Nach Mitgefühl | Sternenkinder | Erloschen | Erneut | Geburtsort | Sterbeort | Sternzeichen
Am 24.08.2014 um 17:43 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
wurde eine Kerze entzündet.
Am Ende meines Weges ist ein tiefes Tal.
Ich werde nicht weiter wissen.
Ich werde mich niedersetzen und verzweifelt sein.
Ein Vogel wird kommen und über das Tal fliegen
und ich werde wünschen ein Vogel zu sein.
Eine Blume wird leuchten jenseits des Abgrundes
und ich werde wünschen eine Blume zu sein.
Eine Wolke wird über den Himmel ziehen
und ich werde eine Wolke sein wollen.
Ich werde mich selbst vergessen.
Dann wird mein Herz leicht werden wie eine Feder,
zart wie eine Margerite,
durchsichtig wie der Himmel.
Und wenn ich aufblicke,
wird das Tal nur ein kleiner Sprung sein
zwischen Zeit und Ewigkeit.
Ich werde nicht weiter wissen.
Ich werde mich niedersetzen und verzweifelt sein.
Ein Vogel wird kommen und über das Tal fliegen
und ich werde wünschen ein Vogel zu sein.
Eine Blume wird leuchten jenseits des Abgrundes
und ich werde wünschen eine Blume zu sein.
Eine Wolke wird über den Himmel ziehen
und ich werde eine Wolke sein wollen.
Ich werde mich selbst vergessen.
Dann wird mein Herz leicht werden wie eine Feder,
zart wie eine Margerite,
durchsichtig wie der Himmel.
Und wenn ich aufblicke,
wird das Tal nur ein kleiner Sprung sein
zwischen Zeit und Ewigkeit.
Am 24.08.2014 um 17:42 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
wurde eine Kerze entzündet.
Heute habe ich der Sonne
mal ein Telegramm geschickt
und sie lieb darum gebeten,
dass sie sanft Dein Herz erquickt.
Ihre Strahlen sollen wärmen
Deinen Körper und Dein Herz,
soll mit ihrer Kraft verjagen
jeden kalten Seelenschmerz.
Ihre Klarheit wird Dir helfen,
dass Du jedes Ziel erlangst.
Heute Abend komm ich wieder,
schick den Mond, hab keine Angst.
mal ein Telegramm geschickt
und sie lieb darum gebeten,
dass sie sanft Dein Herz erquickt.
Ihre Strahlen sollen wärmen
Deinen Körper und Dein Herz,
soll mit ihrer Kraft verjagen
jeden kalten Seelenschmerz.
Ihre Klarheit wird Dir helfen,
dass Du jedes Ziel erlangst.
Heute Abend komm ich wieder,
schick den Mond, hab keine Angst.
Am 24.08.2014 um 17:40 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
wurde eine Kerze entzündet.
Als du geboren warst ans Licht,
da weintest du, es freuten sich die Deinen.
Lebe so, daß, wenn dein Auge bricht,
du dich freust, die Menschen aber weinen.
Karl von Gerok
1815-1890
da weintest du, es freuten sich die Deinen.
Lebe so, daß, wenn dein Auge bricht,
du dich freust, die Menschen aber weinen.
Karl von Gerok
1815-1890
Am 24.08.2014 um 17:39 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
wurde eine Kerze entzündet.
Am 24.08.2014 um 17:32 Uhr
wurde von Mira eine Kerze entzündet.
wurde von Mira eine Kerze entzündet.
Einschränkung
Ich weiß nicht, was mir hier gefällt
In dieser engen, kleinen Welt
Mit holdem Zauberband mich hält?
Vergeß ich doch, vergeß ich gern,
Wie seltsam mich das Schicksal leitet;
Und ach, ich fühle nah und fern
Ist mir noch manches zubereitet.
O wäre doch das rechte Maß getroffen!
Was bleibt mir nun, als eingehüllt
Von holder Lebenskraft erfüllt
In stiller Gegenwart die Zukunft zu erhoffen.
Ich weiß nicht, was mir hier gefällt
In dieser engen, kleinen Welt
Mit holdem Zauberband mich hält?
Vergeß ich doch, vergeß ich gern,
Wie seltsam mich das Schicksal leitet;
Und ach, ich fühle nah und fern
Ist mir noch manches zubereitet.
O wäre doch das rechte Maß getroffen!
Was bleibt mir nun, als eingehüllt
Von holder Lebenskraft erfüllt
In stiller Gegenwart die Zukunft zu erhoffen.
Am 24.08.2014 um 17:30 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
wurde eine Kerze entzündet.
Seelen sind umgeben von guten Wünschen. Mögen Sie Grund zur Hoffnung haben, sich öffnen den heilenden Kräften in Ihnen, damit Sie Trost finden an Körper und Seele. Geduld mögen Ihnen zuwachsen und das Vertrauen, daß es einen Weg für Sie gibt, wie immer er aussehen mag. Seien Sie umgeben von guten Wünschen. Sie dürfen nicht alleine bleiben, mit dem, was Sie bewegt, daß wenigstens ein Mensch für Sie da ist, der Sie versteht und Sie begleitet.
Irischer Segen an die Trauernden
Irischer Segen an die Trauernden
Am 24.08.2014 um 17:28 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
wurde eine Kerze entzündet.
Pack diesen Tag an
mit Deinen beiden Händen.
Nimm gern entgegen, was er Dir gibt;
Das Licht dieses Tages,
die Luft und das Leben,
das Lachen dieses Tages,
das Weinen dieses Tages,
das Wunder dieses Tages.
Nimm diesen Tag entgegen!
Phil Bosmans
mit Deinen beiden Händen.
Nimm gern entgegen, was er Dir gibt;
Das Licht dieses Tages,
die Luft und das Leben,
das Lachen dieses Tages,
das Weinen dieses Tages,
das Wunder dieses Tages.
Nimm diesen Tag entgegen!
Phil Bosmans
Am 24.08.2014 um 17:27 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
wurde eine Kerze entzündet.
Was Dich wärmt und glücklich macht,
das sind nicht die großen Gaben,
ist nicht Wollen oder Haben,
ist ein Freund, der mit Dir lacht.
Ist ein Lied, ist eine Blüte,
ein vertrauter Händedruck,
eines Lächelns edler Schmuck,
Menschlichkeit und Herzensgüte.
Sind spontane Freundlichkeiten,
die uns da und dort erquicken,
ein – Hallo – ein frohes Nicken –
beinah Selbstverständlichkeiten –
und doch sehr viel mehr als dies,
nicht nur Artigkeit und Brauch,
sie sind wie ein zarter Hauch
vom verlorenen Paradies!
Johann Wolfgang von Goethe
das sind nicht die großen Gaben,
ist nicht Wollen oder Haben,
ist ein Freund, der mit Dir lacht.
Ist ein Lied, ist eine Blüte,
ein vertrauter Händedruck,
eines Lächelns edler Schmuck,
Menschlichkeit und Herzensgüte.
Sind spontane Freundlichkeiten,
die uns da und dort erquicken,
ein – Hallo – ein frohes Nicken –
beinah Selbstverständlichkeiten –
und doch sehr viel mehr als dies,
nicht nur Artigkeit und Brauch,
sie sind wie ein zarter Hauch
vom verlorenen Paradies!
Johann Wolfgang von Goethe
Am 24.08.2014 um 17:26 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
wurde eine Kerze entzündet.
Der Liebesgarten
Wenn Nachts der freundliche Schlummer
Die silbernen Fäden webt,
Da trägt es mich flugs in ein Gärtchen,
Wo Liebe nur schafft und lebt.
Drin grünet manch seliges Plätzchen,
Drin blühet manch lieblicher Strauß,
Da pfleg ich mein friedliches Gärtchen
Und schmück es gar sorglich aus.
Mit Freuden und Leiden der Liebe,
Bis der purpurne Morgen kam,
Doch nicht mit all meinen Freuden
Und nicht mit all meiner Gram.
Denn würde zur farbigen Blume
Jedweder selige Traum,
Für all die Blüthen und Blumen
Wär in dem Garten kein Raum.
Und fiele gar jegliche Thräne
Als Thau auf die Blumen schwer,
Bald sähe man statt des Gärtchen
Ein blitzendes Perlenmeer.
Und lächelten Blicke der Liebe
Als Sonnen von Himmelshöhn,
Bald glänzten aufs Gärtchen mehr Sonnen
Als Halme auf Wiesen stehn.
Und flatterte jegliches Küßchen
Als farbiger Schmetterling,
Bald blühten zu wenig der Blumen
Den Faltern im Gartenring.
Doch trübte jeglicher Zwiespalt
Als Wolke der Sonnen Schein,
Traun, oben am Himmel blieb es,
Wohl ewig heiter und rein.
Und wüchse jegliches Untreu
Des Liebchens als Schierlingskraut,
Ich hätte die Schierlingsstaude
Im Gärtchen noch nie geschaut.
So träum ich mir nachts mein Gärtchen
Aus der Liebe Freuden und Gram,
Wie anders doch ist es zu schauen
Wenn wieder der Morgen kam.
Die Falter sind alle verflogen,
Die Sonnen sind alle verglüht,
Die seligen Plätzchen verschwunden,
Die Blumen versengt und verblüht.
Der einzige Thau sind die Thränen,
Der Schierling das einzige Grün,
Und über erstorbenen Keimen
Ziehn düstere Wolken dahin.
Anastasius Grün
1808-1876
traun: wahrhaftig, führwahr
Wenn Nachts der freundliche Schlummer
Die silbernen Fäden webt,
Da trägt es mich flugs in ein Gärtchen,
Wo Liebe nur schafft und lebt.
Drin grünet manch seliges Plätzchen,
Drin blühet manch lieblicher Strauß,
Da pfleg ich mein friedliches Gärtchen
Und schmück es gar sorglich aus.
Mit Freuden und Leiden der Liebe,
Bis der purpurne Morgen kam,
Doch nicht mit all meinen Freuden
Und nicht mit all meiner Gram.
Denn würde zur farbigen Blume
Jedweder selige Traum,
Für all die Blüthen und Blumen
Wär in dem Garten kein Raum.
Und fiele gar jegliche Thräne
Als Thau auf die Blumen schwer,
Bald sähe man statt des Gärtchen
Ein blitzendes Perlenmeer.
Und lächelten Blicke der Liebe
Als Sonnen von Himmelshöhn,
Bald glänzten aufs Gärtchen mehr Sonnen
Als Halme auf Wiesen stehn.
Und flatterte jegliches Küßchen
Als farbiger Schmetterling,
Bald blühten zu wenig der Blumen
Den Faltern im Gartenring.
Doch trübte jeglicher Zwiespalt
Als Wolke der Sonnen Schein,
Traun, oben am Himmel blieb es,
Wohl ewig heiter und rein.
Und wüchse jegliches Untreu
Des Liebchens als Schierlingskraut,
Ich hätte die Schierlingsstaude
Im Gärtchen noch nie geschaut.
So träum ich mir nachts mein Gärtchen
Aus der Liebe Freuden und Gram,
Wie anders doch ist es zu schauen
Wenn wieder der Morgen kam.
Die Falter sind alle verflogen,
Die Sonnen sind alle verglüht,
Die seligen Plätzchen verschwunden,
Die Blumen versengt und verblüht.
Der einzige Thau sind die Thränen,
Der Schierling das einzige Grün,
Und über erstorbenen Keimen
Ziehn düstere Wolken dahin.
Anastasius Grün
1808-1876
traun: wahrhaftig, führwahr
Am 24.08.2014 um 17:25 Uhr
wurde von Christina eine Kerze entzündet.
wurde von Christina eine Kerze entzündet.
ieber Ralf ein helles warmes Licht für dich
ein grünes Licht der Hoffnung
Das Licht helfe dir, Kurs zu halten auf deiner Reise.
Der Wind stärke dir den Rücken.
Der Sonnenschein wärme dein Gesicht
und der Regen falle sanft auf deine Haare.
Bis wir uns wiedersehen,
halte Gott dich geborgen in seiner schützenden Hand.
Zum Gedenken an dich
ein grünes Licht der Hoffnung
Das Licht helfe dir, Kurs zu halten auf deiner Reise.
Der Wind stärke dir den Rücken.
Der Sonnenschein wärme dein Gesicht
und der Regen falle sanft auf deine Haare.
Bis wir uns wiedersehen,
halte Gott dich geborgen in seiner schützenden Hand.
Zum Gedenken an dich
Am 24.08.2014 um 17:23 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
wurde eine Kerze entzündet.
Wir Frühverstorbnen
Mitunter greift nach einer schwarzen Schale
des Friedens Fürst und schüttet sie hinaus.
Dann strömts auf Bergen und dann quillts im Tale,
und schwere Tropfen falln auf jedes Haus.
Den Ähren dients, den Saaten wirds zum Segen
und Irdisches nur nimmt die Erde hin.
Ihr steht und starrt und sagt: es fällt der Regen.
Ihr nennt das Wort, doch fremd ist euch sein Sinn.
Wir Frühverstorbnen wissen ihn zu singen:
das sind die Tränen, die wir uns erspart,
weil wir so früh von eurer Erde gingen,
und Gottes Mantel unser Kissen ward.
Georg Busse-Palma
Mitunter greift nach einer schwarzen Schale
des Friedens Fürst und schüttet sie hinaus.
Dann strömts auf Bergen und dann quillts im Tale,
und schwere Tropfen falln auf jedes Haus.
Den Ähren dients, den Saaten wirds zum Segen
und Irdisches nur nimmt die Erde hin.
Ihr steht und starrt und sagt: es fällt der Regen.
Ihr nennt das Wort, doch fremd ist euch sein Sinn.
Wir Frühverstorbnen wissen ihn zu singen:
das sind die Tränen, die wir uns erspart,
weil wir so früh von eurer Erde gingen,
und Gottes Mantel unser Kissen ward.
Georg Busse-Palma
Am 24.08.2014 um 17:22 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
wurde eine Kerze entzündet.
O Täler weit, o Höhen,
O schöner, grüner Wald,
Du meiner Lust und Wehen
Andächtger Aufenthalt!
Da draußen, stets betrogen,
Saust die geschäftge Welt,
Schlag noch einmal die Bogen
Um mich, du grünes Zelt!
Wenn es beginnt zu tagen,
Die Erde dampft und blinkt,
Die Vögel lustig schlagen,
Daß dir dein Herz erklingt:
Da mag vergehn, verwehen
Das trübe Erdenleid,
Da sollst du auferstehen
In junger Herrlichkeit!
Da steht im Wald geschrieben
Ein stilles, ernstes Wort
Von rechtem Tun und Lieben,
Und was des Menschen Hort.
Ich habe treu gelesen
Die Worte, schlicht und wahr,
Und durch mein ganzes Wesen
Wards unaussprechlich klar.
Bald werd ich dich verlassen,
Fremd in der Fremde gehn,
Auf buntbewegten Gassen
Des Lebens Schauspiel sehn;
Und mitten in dem Leben
Wird deines Ernsts Gewalt
Mich Einsamen erheben,
So wird mein Herz nicht alt.
O schöner, grüner Wald,
Du meiner Lust und Wehen
Andächtger Aufenthalt!
Da draußen, stets betrogen,
Saust die geschäftge Welt,
Schlag noch einmal die Bogen
Um mich, du grünes Zelt!
Wenn es beginnt zu tagen,
Die Erde dampft und blinkt,
Die Vögel lustig schlagen,
Daß dir dein Herz erklingt:
Da mag vergehn, verwehen
Das trübe Erdenleid,
Da sollst du auferstehen
In junger Herrlichkeit!
Da steht im Wald geschrieben
Ein stilles, ernstes Wort
Von rechtem Tun und Lieben,
Und was des Menschen Hort.
Ich habe treu gelesen
Die Worte, schlicht und wahr,
Und durch mein ganzes Wesen
Wards unaussprechlich klar.
Bald werd ich dich verlassen,
Fremd in der Fremde gehn,
Auf buntbewegten Gassen
Des Lebens Schauspiel sehn;
Und mitten in dem Leben
Wird deines Ernsts Gewalt
Mich Einsamen erheben,
So wird mein Herz nicht alt.
Am 24.08.2014 um 17:20 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
wurde eine Kerze entzündet.
Einsamkeit
Nun ist es still da draußen,
Die Wälder rauschen sacht,
Die Ströme murmelnd rinnen,
Es geht ein tiefes Sinnen
Hin durch die tiefe Nacht.
Des Windes leises Wehen
Säuselt im hohen Ried;
Die Sterne droben kreisen,
Tönend in ewigen Weisen
Ihr ewig großes Lied.
Die Welt ist groß und prächtig
Zu solcher stillen Zeit;
Es schweigt das eigne Denken,
Es will ins All versenken
Sich stumm das eigne Leid.
Nun ist es still da draußen,
Die Wälder rauschen sacht,
Die Ströme murmelnd rinnen,
Es geht ein tiefes Sinnen
Hin durch die tiefe Nacht.
Des Windes leises Wehen
Säuselt im hohen Ried;
Die Sterne droben kreisen,
Tönend in ewigen Weisen
Ihr ewig großes Lied.
Die Welt ist groß und prächtig
Zu solcher stillen Zeit;
Es schweigt das eigne Denken,
Es will ins All versenken
Sich stumm das eigne Leid.
Am 24.08.2014 um 17:19 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
wurde eine Kerze entzündet.
Das Menschenherz ist aller Wunder größtes;
Denn wechselnd birgts in seiner Tiefen Schoß
Was rauh, was wild, was niedrig und was groß;
Ein Rätsel ist es und kein Weiser löst es.
Friedrich Halm
Denn wechselnd birgts in seiner Tiefen Schoß
Was rauh, was wild, was niedrig und was groß;
Ein Rätsel ist es und kein Weiser löst es.
Friedrich Halm
Am 24.08.2014 um 17:17 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
wurde eine Kerze entzündet.
Das Menschenherz ist aller Wunder größtes;
Denn wechselnd birgts in seiner Tiefen Schoß
Was rauh, was wild, was niedrig und was groß;
Ein Rätsel ist es und kein Weiser löst es.
r:I.p
Denn wechselnd birgts in seiner Tiefen Schoß
Was rauh, was wild, was niedrig und was groß;
Ein Rätsel ist es und kein Weiser löst es.
r:I.p
Am 24.08.2014 um 17:16 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
wurde eine Kerze entzündet.
lles Klagen frommt nicht
Alles Klagen frommt nicht
um verlornes Glück.
Was du rufest, kommt nicht
aus dem Grab zurück.
Was du rufest, kommt nicht
wieder aus dem Grab.
Alle Klage frommt nicht,
die du klagst hinab.
Alle Klage frommt nicht;
das verlorne Glück,
das du rufest, kommt nicht
aus dem Grab zurück.
Friedrich Rückert
Alles Klagen frommt nicht
um verlornes Glück.
Was du rufest, kommt nicht
aus dem Grab zurück.
Was du rufest, kommt nicht
wieder aus dem Grab.
Alle Klage frommt nicht,
die du klagst hinab.
Alle Klage frommt nicht;
das verlorne Glück,
das du rufest, kommt nicht
aus dem Grab zurück.
Friedrich Rückert
Am 24.08.2014 um 17:15 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
wurde eine Kerze entzündet.
Abschied von der Welt
Ade, ich muß nun scheiden,
ihr Freunde, gute Nacht!
In Freuden und in Leiden,
gar schwer ists mir gemacht,
in Kummer und in Thränen,
in Arbeit und in Not;
Drum ruft mein heißes Sehnen:
o komm, mein Herr und Gott!
O komm, und schleuß dem Matten
die müden Augen zu,
bett ihm im kühlen Schatten
die stille sanfte Ruh,
bett ihm im kühlen Grabe
den letzten weichen Pfühl,
die einzig letzte Habe
vom ganzen Weltgewühl.
Ade! ihr sollt nicht weinen,
ihr Freunde lieb und fromm,
das Licht wird wieder scheinen,
das ruft dem Schläfer: komm!
Das klingt in seine Kammer:
Steh, Schläfer, steh nun auf!
Steh auf aus Erdenjammer!
Der Himmel thut sich auf.
Ade! ihr sollt nicht klagen,
daß ich nun hinnen muß,
die Nacht wird wieder tagen
mit Freudenüberfluß,
der große Held der Frommen
wird mit der Krone stehn,
und Engel werden kommen
und mich zu Gott erhöhn.
Ade, ich muß nun scheiden,
ihr Freunde, gute Nacht!
In Freuden und in Leiden,
gar schwer ists mir gemacht,
in Kummer und in Thränen,
in Arbeit und in Not;
Drum ruft mein heißes Sehnen:
o komm, mein Herr und Gott!
O komm, und schleuß dem Matten
die müden Augen zu,
bett ihm im kühlen Schatten
die stille sanfte Ruh,
bett ihm im kühlen Grabe
den letzten weichen Pfühl,
die einzig letzte Habe
vom ganzen Weltgewühl.
Ade! ihr sollt nicht weinen,
ihr Freunde lieb und fromm,
das Licht wird wieder scheinen,
das ruft dem Schläfer: komm!
Das klingt in seine Kammer:
Steh, Schläfer, steh nun auf!
Steh auf aus Erdenjammer!
Der Himmel thut sich auf.
Ade! ihr sollt nicht klagen,
daß ich nun hinnen muß,
die Nacht wird wieder tagen
mit Freudenüberfluß,
der große Held der Frommen
wird mit der Krone stehn,
und Engel werden kommen
und mich zu Gott erhöhn.
Am 24.08.2014 um 17:01 Uhr
wurde von Mama und Tochter eine Kerze entzündet.
wurde von Mama und Tochter eine Kerze entzündet.
Es vergeht kein Tag an dem ich nicht an EUCH denke.
Ihr fehlt mir so.
In liebe deine Mama und eure Tochter.
Ihr fehlt mir so.
In liebe deine Mama und eure Tochter.
Am 24.08.2014 um 17:00 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
wurde eine Kerze entzündet.
Die zersprungene Glocke
Turmes Glocke ist zersprungen,
Die uns viele Jahr erklungen,
Eine neue schon sie bringen,
Sprechen: die wird besser klingen.
Lang oft hat ein Herz gesungen,
Dann ist es im Gram zersprungen,
Bald vergaß man seiner wieder,
Sang ein andres frische Lieder.
Ruhe Sanft
Turmes Glocke ist zersprungen,
Die uns viele Jahr erklungen,
Eine neue schon sie bringen,
Sprechen: die wird besser klingen.
Lang oft hat ein Herz gesungen,
Dann ist es im Gram zersprungen,
Bald vergaß man seiner wieder,
Sang ein andres frische Lieder.
Ruhe Sanft
Am 24.08.2014 um 16:57 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
wurde eine Kerze entzündet.
Und auf einmal steht es neben dir
Und auf einmal merkst du äußerlich
Wieviel Kummer zu dir kam,
Wieviel Freundschaft leise von dir wich,
Alles Lachen von dir nahm.
Fragst verwundert in die Tage,
Doch die Tage hallen leer.
Dann verkümmert deine Klage...
Du fragst niemanden mehr.
Lernst es endlich, dich zu fügen,
Von den Sorgen gezähmt.
Willst dich selber nicht belügen
Und erstickst es, was dich grämt.
Sinnlos, arm erscheint das Leben dir,
Längst zu lange ausgedehnt -
Und auf einmal -: Steht es neben dir,
An dich angelehnt -
Das, was du so lang ersehnt.
Jochaim Ringelnatz
Und auf einmal merkst du äußerlich
Wieviel Kummer zu dir kam,
Wieviel Freundschaft leise von dir wich,
Alles Lachen von dir nahm.
Fragst verwundert in die Tage,
Doch die Tage hallen leer.
Dann verkümmert deine Klage...
Du fragst niemanden mehr.
Lernst es endlich, dich zu fügen,
Von den Sorgen gezähmt.
Willst dich selber nicht belügen
Und erstickst es, was dich grämt.
Sinnlos, arm erscheint das Leben dir,
Längst zu lange ausgedehnt -
Und auf einmal -: Steht es neben dir,
An dich angelehnt -
Das, was du so lang ersehnt.
Jochaim Ringelnatz
Am 24.08.2014 um 16:55 Uhr
wurde von Freundin eine Kerze entzündet.
wurde von Freundin eine Kerze entzündet.
Zur rechten Stunde strahlt die Sonne,
zur rechten Zeit die Wolken ziehn.
Zur rechten Stunde kommt die Wonne,
zur rechten Zeit die Wolken fliehn.
Was dir die Zeit befiehlt, vollende
mit Kraft und unverdrossnem Mut,
und sieh, du sprichst zuletzt am Ende,
so wie es kam, so ist es gut.
R.I.P
zur rechten Zeit die Wolken ziehn.
Zur rechten Stunde kommt die Wonne,
zur rechten Zeit die Wolken fliehn.
Was dir die Zeit befiehlt, vollende
mit Kraft und unverdrossnem Mut,
und sieh, du sprichst zuletzt am Ende,
so wie es kam, so ist es gut.
R.I.P
Am 24.08.2014 um 16:54 Uhr
wurde von kinder eine Kerze entzündet.
wurde von kinder eine Kerze entzündet.
Wir wissen nichts von diesem Hingehn, das
nicht mit uns teilt. Wir haben keinen Grund,
Bewunderung und Liebe oder Haß
dem Tod zu zeigen, den ein Maskenmund
tragischer Klage wunderlich entstellt.
Noch ist die Welt voll Rollen, die wir spielen.
Solang wir sorgen, ob wir auch gefielen,
spielt auch der Tod, obwohl er nicht gefällt.
Doch als du gingst, da brach in diese Bühne
ein Streifen Wirklichkeit durch jenen Spalt
durch den du hingingst: Grün wirklicher Grüne,
wirklicher Sonnenschein, wirklicher Wald.
Wir spielen weiter. Bang und schwer Erlerntes
hersagend und Gebärden dann und wann
aufhebend; aber dein von uns entferntes,
aus unserm Stück entrücktes Dasein kann
uns manchmal überkommen, wie ein Wissen
von jener Wirklichkeit sich niedersenkend,
so daß wir eine Weile hingerissen
das Leben spielen, nicht an Beifall denkend.
Rainer Maria Rilke
1875-1926
nicht mit uns teilt. Wir haben keinen Grund,
Bewunderung und Liebe oder Haß
dem Tod zu zeigen, den ein Maskenmund
tragischer Klage wunderlich entstellt.
Noch ist die Welt voll Rollen, die wir spielen.
Solang wir sorgen, ob wir auch gefielen,
spielt auch der Tod, obwohl er nicht gefällt.
Doch als du gingst, da brach in diese Bühne
ein Streifen Wirklichkeit durch jenen Spalt
durch den du hingingst: Grün wirklicher Grüne,
wirklicher Sonnenschein, wirklicher Wald.
Wir spielen weiter. Bang und schwer Erlerntes
hersagend und Gebärden dann und wann
aufhebend; aber dein von uns entferntes,
aus unserm Stück entrücktes Dasein kann
uns manchmal überkommen, wie ein Wissen
von jener Wirklichkeit sich niedersenkend,
so daß wir eine Weile hingerissen
das Leben spielen, nicht an Beifall denkend.
Rainer Maria Rilke
1875-1926
Eine Kerze für Philipp Kühn
Geboren am 20.03.1990 in Perleberg
Gestorben am 13.01.2014 in Hamburg-UKE
Gestorben am 13.01.2014 in Hamburg-UKE
Am 24.08.2014 um 16:53 Uhr
wurde von Mama eine Kerze entzündet.
wurde von Mama eine Kerze entzündet.
:-( :-( :-( :-(
MAMA
MAMA
Am 24.08.2014 um 16:52 Uhr
wurde eine Kerze entzündet.
wurde eine Kerze entzündet.
Das Leben ist ein Traum!
Wir schlüpfen in die Welt und schweben
Mit jungem Zeh
Und frischem Gaum
Auf ihrem Weh,
Und ihrem Schaum,
Bis wir nicht mehr an Erde kleben:
Und dann, was ists, was ist das Leben?
Das Leben ist ein Traum!
Das Leben ist ein Traum!
Wir lieben, unsere Herzen schlagen,
Und Herz an Herz
Geschmolzen kaum,
Ist Lieb und Scherz
Ein lichter Schaum,
Ist hingeschwunden, weggetragen!
Was ist das Leben? hör ich fragen:
Das Leben ist ein Traum!
Das Leben ist ein Traum!
Wir denken, zweifeln, werden weise;
Wir theilen ein
In Art und Raum,
In Licht und Schein,
In Kraut und Baum,
Studieren und gewinnen Preise;
Dann nah am Grabe, sagen Greise:
Das Leben ist ein Traum!
Wir schlüpfen in die Welt und schweben
Mit jungem Zeh
Und frischem Gaum
Auf ihrem Weh,
Und ihrem Schaum,
Bis wir nicht mehr an Erde kleben:
Und dann, was ists, was ist das Leben?
Das Leben ist ein Traum!
Das Leben ist ein Traum!
Wir lieben, unsere Herzen schlagen,
Und Herz an Herz
Geschmolzen kaum,
Ist Lieb und Scherz
Ein lichter Schaum,
Ist hingeschwunden, weggetragen!
Was ist das Leben? hör ich fragen:
Das Leben ist ein Traum!
Das Leben ist ein Traum!
Wir denken, zweifeln, werden weise;
Wir theilen ein
In Art und Raum,
In Licht und Schein,
In Kraut und Baum,
Studieren und gewinnen Preise;
Dann nah am Grabe, sagen Greise:
Das Leben ist ein Traum!
Am 24.08.2014 um 16:50 Uhr
wurde von Familie eine Kerze entzündet.
wurde von Familie eine Kerze entzündet.
Schau ich in entlegene Zeit zurück,
dann dünkt mich, ich sehe
entschwundenes Glück,
wenn auch in keinem Lebensjahr
wahrscheinlich je ich glücklich war.
Was ferneher leuchtet in goldigem Schein
wie sinkender Sonne Prangen,
kann nur der Jugend Nachglanz sein,
am Weg, den ich traurig gegangen.
dann dünkt mich, ich sehe
entschwundenes Glück,
wenn auch in keinem Lebensjahr
wahrscheinlich je ich glücklich war.
Was ferneher leuchtet in goldigem Schein
wie sinkender Sonne Prangen,
kann nur der Jugend Nachglanz sein,
am Weg, den ich traurig gegangen.