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goldene Kerze

Eine goldene Kerze für Julius Lolom Erstling


Am 07.11.2012 um 16:24 Uhr
wurde von eine Kerze entzündet.
Mein geliebter Sohn.

Giftler, Alk, Looser und noch viel mehr, das sind die Namen, die sie dir geben, obwohl sie nicht wissen, warum dein Leben so wurde, wie es jetzt ist. Ganz tief drinnen ist deine Seele krank, du leidest schon dein ganzes Leben lang.
Mein Kind, selbst du hast mich gefragt, als einst die Erinnerungen an deine Kindheit zurück kamen und du wieder "von vorne anfangen" wolltest - ganz von vorne, als Säugling: „Warum Mami, warum nur bin ich so, ich will nicht so sein, möchte raus aus meiner Haut!“, schluchzest du, während du dein Gesicht ganz tief in meine Schulter gegraben hattest.
Die Antwort, mein Sohn, kann ich dir nicht geben, ich weiß nur, es ist für uns beide, ja für die ganze Familie, ein sehr schweres Leben.
Viele Tränen habe ich geweint, oft weit entfernt von deinem Herzen, von dir selbst veranlasst, und doch mit dir vereint in meiner Seele.
Du hast zwei Seelen in deiner Brust, die liebe, sanfte und die voller Angst, Frust und den daraus resultierenden Aggressionen.

Zweifel plagen mich oft sehr stark, habe ich als Mutter bei dir versagt? Nein, ich glaube nicht, denn ich habe versucht, dir all das zu vermitteln, was man braucht für ein glückliches Leben. Was man braucht um die nötige Stärke in seinem Innersten zu finden. Dein Vater tat das ebenfalls, er gab sein Letztes um dir den Weg zu einem zufriedenen Leben zu zeigen..... jedoch konntest und wolltest du all dies nicht annehmen, nicht verstehen.
Sicher haben wir auch Fehler gemacht. Doch Menschen werden nicht als Eltern geboren... Ich kann dir nur versichern, dass alle von uns an dir begangenen Fehler aus Unwissenheit geschehen sind. Wir wollten dich nie verletzen, im Gegenteil, ganz im Gegenteil.....

Du wirst dein Glück noch finden, die Suche dauert schon sehr lang, aber wenn du wirklich damit anfangen würdest... Ich würde dir so gerne dabei helfen wenn du es zulassen würdest. Es gäbe Ärzte und Institutionen, die uns dabei unterstützen können. Du könntest zurück ins Leben kommen..... und dein Neubeginn wäre möglich.
Deine sog. Freunde / Freundin / nen können dir nicht helfen, sie sitzen alle in dem Boot, in dem auch du sitzt, und darum werden sie zwangsläufig mit dir zusammen untergehen müssen. Wirklich retten können dich nur Menschen, die mit beiden Beinen fest am Ufer stehen und dich dadurch aus dem Wasser ziehen können. Du musst es nur wollen und dich an ihren starken Armen festhalten. Das kann dir leider niemand abnehmen.

Ist einer von euch Suchtkranken und gesellschaftlich im Abseits stehenden tot, interessiert sich niemand mehr für dessen Höllenleben. Endlich ist wieder einer gegangen, der wusste eh nicht, wie man sein Leben erfolgreich gestaltet. Endlich ist er krepiert, ein gutes Wort über ihn im Nachruf? Nein, welches gäbe es denn zu sagen?. Meist wird er vor seinem Sterben schon tot geschwiegen.
Endlich wieder einer verreckt, selber schuld, entdeckt wurde er in seiner Wohnung, auf einer Toilette, einer Parkbank, einem Hinterhof... Gott sei Dank, er lebte auf unsere Kosten viel zu lang. Das ist es, was viele Menschen sagen. Vielleicht wird auch über sie das Leid einst kommen, nicht zur Strafe, sondern einfach um verstehen zu lernen.
Wen interessieren schon die seelischen Zerissenheiten und die sich dahinter verbergenden Tragödien? Keiner will sich damit auseinander setzen, dafür nimmt sich keiner Zeit.
Man denkt, "es trifft mich ja nicht", und "mir könnte das nie passieren". Viele Eltern denken dies ebenfalls von ihren Kindern. Doch: so sehr kann der Mensch sich irren…..

„Ich will nicht so leben“ , hörte ich öfter von dir, „keiner weiß, welche Schmerzen, Kummer und Leid mich plagen. Diese kleine Zeit, wenn ich auf Alk bin, Party mache, Dope nehme, vertreibt meine Trauer, lässt mich kurz atmen und so tun, als hätt ich mit meinen Problemen nichts zu tun.
Meine Seele ist befreit, ……… "
Das ist ein Trugschluss, mein Kind, das ist gewiss!

Wenn jemand über dich schlecht spricht, das möchte ich dir sagen, das ertrag ich nicht. Höre ich schlechte Sprüche über dich ist es, als würden sich 1000te Nadeln in mein Herz bohren. Ich bin ein sehr friedliebender Mensch, schwer bringt man mich aus dem Gleichgewicht, aber wenn man mein Kind verletzt, bin ich zutiefst getroffen, es macht mich todunglücklich.

Schlimme Zeiten sind wir durchgegangen, wann hat eigentlich alles begonnen??? Ich glaub es schon zu wissen, du warst ein kleines Kind, hattest schon immer ADS und konntest den Ansprüchen deiner Umwelt nie genügen. Dadurch ist dem ganz kleinen Jungen ein großer Schmerz wiederfahren - bereits in seinem noch so jungen Leben.
Deine Lebensziele zu erreichen war dir unmöglich, alles lief schief, was dein Herz begehrt! Schulabschluss? Lehre? Führerschein? Nein - nichts davon und auch sonst nichts...
Psychologe wolltest du stets werden, weißt du es noch?

Ich hab wirklich alles versucht was in meiner Macht stand, du solltest von mir all meine Liebe bekommen. Ich wollte dein gebrochenes Herz heilen mit all meiner Kraft, doch nicht ich, sondern der Alk, die Partys, die falschen Freunde und die Drogen haben gewonnen.
Doch der Alkohol und der Dope lindern dein Leid nur für kurze Zeit, sie geben nicht auf, liegen ständig auf der Lauer. Die Depressionen, die Psychosen, der Absturz.
Wenigstens ein kurzes Gefühl zum Glücklich sein, oh mein Kind, wie todtraurig du sein musst...

Oft sagt man mir, dir zu helfen ist sinnlos, obwohl ich deine Mutter bin. Du hast mich bestohlen, belogen, betrogen und hintergangen, obwohl du wusstest, dass der schwere Einbruch 2004 - du warst damals noch ein Kind - mich fast umbrachte und ich viele Jahre brauchte, um das Trauma zu verarbeiten.
Doch mein Mutterherz, das ist bei dir, ich bin dir wegen gar nichts gram, weil ich dich liebe. Machst du mir noch so viele Sorgen und bringst mir großes Leid, ich bin deine Mamus, in guten und in schlechten Zeiten.
Dich fallen zu lassen, kommt mir nie in den Sinn, denn du bist ganz tief in meinem Herzen.
Wenn einst mein Herz aufhören wird zu schlagen, werde ich immer noch bei dir sein und über dich wachen. Du musst keine Angst haben, ich werde dich nie alleine lassen denn ich habe dich unendlich lieb. Liebe kann auch der Tod nicht beenden.......

So viele Wege sind wir schon zusammen gegangen, und eines ist ganz gewiss, dass du mein heißgeliebter Junge bist und bleibst. Mein Erstling.
Mein Sohn, es hört sich für Außenstehende vielleicht dumm an, aber ich weiß, dass ich auch auf dich stolz sein kann.
Du warst und wirst es immer bleiben: mein einziger Sohn, dessen Platz niemand je einnehmen kann weil du unersetzlich bist!

Kaum einer hat die Kraft, dass er den Absprung wirklich schafft. Wenn der Wille da ist und er dann unter den „Cleanen“ lebt, fehlt oft derjenige, der die Seele heilt. Für manche ist der Heiler jedoch trotzdem da, man muss ihn nur erkennen und annehmen.....

Nicht alle Schmerzen sind heilbar, denn manche schleichen sich tiefer ins Herz hinein, und während die Tage verstreichen, werden sie Stein. Du bist irgendwie anwesend und doch unerreichbar für mich. Meine Qualen scheinen geronnen zu Schaum, aber ich spüre ihre lastende Schwere bis in meine Träume. Der Frühling kommt wieder mit Wärme und Licht, die Welt wird ein Blumenmeer, aber in meinem Herzen ist ein Platz, an dem nichts mehr blüht.
Ich kann mir denken, dass du lange Nächte schlaflos liegst, unerträglich lange Nächte. Dann irrlichtern die Gedanken irgendwohin und wollen sich nicht einfangen lassen. Dann ist es gut, wenn mir dein Bild klar vor meinem inneren Auge steht, das Bild, das ich in glücklichen Tagen von dir hatte, als du mir besonders nahe warst, als etwas besonders Schönes gelang, als ich besonders groß von dir dachte. Nicht so, dass ich mir etwas vormache, sondern klar und wahrhaftig. So bildet sich in meiner Seele ein Raum, in dem du wohnen kannst und in dem vielleicht auch der Schlaf gelingt. Deine Stimme hören. So, wie sie früher war, als komme sie nicht nur aus der Erinnerung. So werden die leisen Stimmen vernehmbar, auf eine neue Weise. Als die Stimme eines Friedens, der nicht von dieser Welt ist. Ich vermisse dich so sehr, mein Sohn!

Ich habe gemerkt das ich immer einsamer wurde. Ich war nur noch damit beschäftigt aus dieser heiklen Situation wieder raus zu kommen, ohne das mein Umfeld davon etwas mit-bekommt. Mit am Schlimmsten war es als du, mein Sohn, die Psychose bekamst. Mit kaum einen Menschen kann man darüber reden. Kaum einer fragt nach seinem Befinden. Kaum einer fragt, wie es mir geht. Es ist eine Krankheit die den Mitmenschen Angst macht. Sie können damit nicht umgehen. Sie schweigen dich, mein Kind, tot....... Es ist als hättest du eine ansteckende Krankheit. Nur hinterm Rücken, da wird getuschelt. Man wundert sich, das ich mich verändere. Ja ich war mal lebenslustig und unbekümmerter. Jetzt bin ich traurig ,besorgt und depressiv. Darf ich das nicht mit einem drogen.-und psychosekranken Kind? Darf ich nicht trauern über deine, meine, unsere verlorenen Jahre? Ja ich trauere, über dein Potenzial, das du mit dem polytoxen Drogenkonsum und Alkoholmissbrauch in den Wind geschossen hast.

Es war mir ein Bedürfnis dir zu schreiben, es ist einfach über mich gekommen….. und ich möchte dir damit nur sagen, wie wichtig du mir bist. Lass dich niemals entmutigen, von Menschen welche keine Ahnung haben, überhaupt keine Ahnung haben können, weil sie nicht in deinen Schuhen laufen….

Und bitte vergiss niemals, wenn alles noch so düster aussieht, ich bin immer für dich da…………dein Platz in meinem Herzen ist immer für dich frei und wartet darauf, dass du ihn beanspruchst....genauso wie dein Platz in unserem Zuhause... wir haben es immer wieder geschafft……..

Ich hab dich lieb! Mu..f (unser Geheim-Wort)

Deine Mamus
In fine est pincipium meum.
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Pontia am 02.04.2013Eintrag melden
Wie jammervoll es sein muss dem Selbstmord eines geliebten Kindes zuschauen zu müssen und nichts dagegen tun zu können. Sie dauern mich in der Seele, liebe Mamus. Bleiben Sie trotzdem stark und überleben wenigstens Sie, Ihre Familie braucht Sie! Liebe Grüße!
Leni am 01.04.2013Eintrag melden
Traurige Grüße von Leni die ihre Tochter mit 25 Jahren wegen Bauchspeicheldrüsenversagens durch Alkoholmissbrauch vor 3 Jahren beerdigen musste.
Ostern und alle anderen Feste sind hohl geworden seit sie fort ist und ich vegetiere mich nur noch dem Tod entgegen...
E.B. am 31.03.2013Eintrag melden
Ich bin zutiefst aufgewühlt über die entsetzliche Geschichte mit deinem Sohn... Gibt es denn gar keine Hilfe ihn zum Leben zu motivieren? Er zerstört sich doch nicht nur selbst, sondern auch dich und alle die ihn lieb haben...
Ich wünsche dir
Liebe Grüße Gottes und Mariens reichen Segen
Sallinger am 30.03.2013Eintrag melden
Beim Oster-Gottesdienst morgen werde ich für Julius, Sie und Ihre Familie beten und eine Kerze anzünden. Jesus starb für uns alle und er ist unsere Hoffnung und unsere Rettung. Möge er Sie und alle, die mit Ihnen leiden, beschützen und ein Licht in der Dunkelheit sein.
Yani am 30.03.2013Eintrag melden
FROHE OSTERN!

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Franziska Will am 30.03.2013Eintrag melden
Die Zeilen bestürzen mich sehr....
Katharina am 28.03.2013Eintrag melden
Haltet zu ihm, er braucht dich und die Familie auch wenn er es jetzt nicht begreift und es euch viel Kraft und Tränen kostet. Ihr müsst konsequent sein, eine Zone ohne Suchtmittel bei euch schaffen und das auch kontrollieren, genau wie alle Regeln, die ihr aufstellt. Ein Süchtiger kann das nicht mehr alleine. Wenn er sich nicht daran hält, muss er gehen.
In meinem Herzen bin ich bei euch, denn meine Tochter ging den gleichen Weg wie euer Sohn. Erst nachdem sie ganz unten war und nur noch eine Winzigkeit vom Tod entfernt, änderte sie ihr Verhalten radikal.Heute ist sie zwar gelähmt und schwer Organgeschädigt, aber sie lebt und ist dankbar dafür. Liebe Grüße aus Bremen
Gerry am 28.03.2013Eintrag melden
Ich hoffe das ein Schutzengel kommt und deinen Sohn und deine Familie aus dem Elend reißt. Es ist herzzerbrechend deine Zeilen zu lesen, liebe Mamus. Alles erdenklich Gute!
Otto am 28.03.2013Eintrag melden
Dass ein verlorenes Leben oft so viele unschuldige mitreißt ist einfach nur traurig.
Wir sind auch betroffen mit der Tochter am 22.03.2013Eintrag melden
Alles Gute und enorm viel Kraft! LG
Tatti am 22.03.2013Eintrag melden
Du hast hier einen wundervollen Brief mit tief berührenden Worten geschaffen.
Selbst wenn nur 2, 3 Leute dadurch clean und trocken werden war es den Aufwand, die Zeit, Kraft und die Tränen, die du vergossen hast, wert..
Du kannst stolz auf Dich sein.

Mein Vater hat sich tot getrunken und ich hoffe dass ich niemals in diesen Strudel der Sucht gezogen werde...
Ich hab ein hohes Suchtpotential, war allerdings nur dem Alkohol nicht zugetan, sondern anderen Substanzen.. Allerdings hab ich den Absprung geschafft...

Ich wünsch Dir sehr sehr viel Kraft, dass Du bald nicht mehr die Traurigkeit empfindet, sondern wirkungsvoll handeln kannst. Es fängt mit einer suchtfreien Zone für den Süchtigen in Deinem Zuhause an.

Liebe kraftvolle Grüße
Denise am 21.03.2013Eintrag melden
und trotzdem bleiben sie immer unsere kinder.....in deinen worten lese ich die geschichte meiner tochter......dir und deiner familie viel kraft°
Werner am 21.03.2013Eintrag melden
Hier fehlen mir die Worte!!!! Traurig....
Markus am 21.03.2013Eintrag melden
Egal was für ein Grund der Auslöser war, es ist auf alle Fälle ein Hilferuf, den er nicht laut und hörbar äußert und den er stets mit sich selbst ausmacht.
Ich weiss wo von ich spreche, denn ich habe auch jemanden in der Familie der Woche für Woche, Tag für Tag stets seine Sucht lebt. Selbst ein Unfall mit unheilbaren Folgen bringt keine Ernüchterung, kein gutes Zureden hilft, man steht alleine da und kämpft gegen unsichtbare Geister.
Doch die Hoffnung stirbt zuletzt.
Eva Birner am 21.03.2013Eintrag melden
ihre familie und julius tun mir unendlich leid! die tränen kann ich nicht zurück-halten.... gibt es denn nirgends hilfe für euch? wenn ich es nur könnte, ich wäre da für euch. stille grüße
Janine am 21.03.2013Eintrag melden
Hallo,
Habe deinen Brief sehr aufmerksam gelesen. Sehr traurig, dass so ein Junger Mensch sein Leben wegwirft, es ist wirklich so traurig..
meine Mutter selbst liegt im Sterben weil sie jahrelang Drogen und Alkohol konsumiert hatte. fühle mit euch. und ich wünsche euch alles alles gute für die Zukunft. Bleibt Stark und behaltet euren positiven Erinnerungen an einen Julius den es jetzt nicht mehr gibt.

Liebe Grüsse
Wolfgang am 21.03.2013Eintrag melden
Hallo. Ich bin auf diese Seite gestoßen und die Geschichte von Julius kommt mir sehr bekannt vor! Allerdings nicht mit so tragischem Ende. Auch ich war nicht nur einmal abhängig vom Alkohol und den scheißdrogen und die Wesensveränderung, die damit verbunden ist, war so ekelhaft. Allerdings erkennt man das leider erst danach. Ich bin letztes Jahr ins Krankenhaus mit wahnsinnigen Schmerzen im Oberbauch eingeliefert worden. Ich lag 15 Tage intensiv, davon 4 im Koma, danach fast 5 Wochen "normal". Akute Pankreatitis mit daraus folgenden Entzündungen von Lunge, Rippenfell, Speiseröhre und Magen-Darmtrakt. In diesen Momenten sagte ich mir: Nie wieder!!! 3 Monate später kam es wieder anders. Hab "nur" Bier getrunken, wo andere Menschen annehmen "Bier ist eh kein Alkohol"! Weit gefehlt. Mitte Oktober bin ich wieder mit akuter Pankreatitis ins Krankenhaus eingeliefert worden bzw. hab mich hin fahren lassen. Ich hatte vorher tatsächlich gedacht, dass alles wieder in Ordnung sei und wie neu! Seit Oktober hab ich es allerdings begriffen. Gerade wenn man einen "Hänger" hat und sich fallen läßt. Sofort kommt dieser Drogen und Alkohol-Gedanke und man sollte sich schleunigst ablenken. Ich besinne mich dann wieder auf diese Schmerzen die man hatte, die einen wahnsinnig machen können! Ich komme aus der Gastronomie, hatte ein eigenes Lokal und da war die Versuchung natürlich besonders groß. 2006 wurde ich mit epileptischen Anfall (Alkoholentzug) eingeliefert. Danach weiter in der Gastro aber ohne einen Tropfen Alkohol.Das hinter der Theke. Und das über 4 Jahre lang! Dann wieder Schicksalsschläge - Freundin verläßt Dich nach Jahren wegen einem anderen. Hab ich noch ganz gut weg gesteckt. Dann in dem Betrieb die betriebsbedingte Kündigung! Da fragt man sich was man verbrochen hat. Folge: man trinkt "mal" ein Bierchen. Das "mal" wird öfter, es kommt Schnaps dazu. Die Drogen sind sowieso immer da, vor allem die legalen Räuchermixe. Dann übernehm ich ein Lokal in eigener Regie. Neue Aufgabe, der Reiz ist groß und ich hab mich gerad noch so gefangen.Geht eigentlich alles gut. Trink zwar jeden Tag meine Bier aber erst abends und nicht bis zum Ultimo! Dann der Druck der immer größer wird durch verschiedene Faktoren. Der Druck durch unwissende Mitmenschen die einen nicht gerade Mut machen oder die ganzen "hübschen" Briefe die man bekommt(Zahlungen über Zahlungen) Das alles konnte ich nicht mehr alleine auffangen und da ich ein Mensch bin, der seine Freunde und Bekannten damit nicht belästigen möchte, habe ich alles in mich rein gefressen. Ergo: Mittags schon in meinem Laden angefangen zu trinken. Immer mehr, da ich endlich mal wieder anständig schlafen wollte. Dann wieder Einlieferung nach epileptischen Anfall. Ein Jahr später bin ich aus meinem Heimatort weg gezogen, da ich gemerkt hab wie es wieder abwärts ging. Hat auch nicht viel geholfen. Jetzt hab ich wieder eine Freundin, die wahnsinnig an meiner Seite steht, meine ganze Vorgeschichte kennt und es teilweise verstehen kann. Ich bin ein paarmal von der Schippe gesprungen und scheine großes Glück gehabt zu haben, gerade letztes Jahr! Ihr Julius anscheinend hat noch nicht begriffen dass der Tod schon seine Krallen nach ihm ausstreckt und es ist viel zu früh für ihn, leider, und ohne ihn zu kennnen fühle ich mich mit ihm verbunden! Ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen alles Gute und möchte mich bedanken für diese Seite, die mich wieder gestützt hat diese "Scheiße" (Alkohol und Drogen) endgültig aus meinem Leben zu verbannen. Mit herzlichen Grüßen
Wolfgang
Horst B. am 20.03.2013Eintrag melden
liebe Mamus,

ich muss ihnen danken.Ich selbst bin zwar erst 18 aber durch eben solche Seiten und das Schicksal von Julius werden wir Jugendlichen wach und verstehen, das Drogen und Alkohol kein Spaß sondern lebensgefährlich sind. In jedem Fall behindern sie das weitere Leben , die Zukunft, ganz bedeutend.

Ich möchte nicht, auch wenn das vielleicht blöd klingt, das noch mehr Menschen Ihr Leiden durchmachen müssen. Schon gar nicht die, die in meinem Herzen abgespeichert sind. Meine Eltern und Geschwister........

Lb. Gr.
Oli am 20.03.2013Eintrag melden
Mein Sohn Sebastian (Suizid mit 19 Jahren)
war ein ähnlicher Typ wie Euer Julius. Zu seiner Sucht kam mit der Zeit die Depression.
Viel Kraft wünsche ich Euch und Gottes Segen.
Cherina am 20.03.2013Eintrag melden
Liebe Mamus,

Sie sind sehr stark und ich bewundere das was Sie leisten. Ich kann mir vorstellen was sie durchmachen. Mir ging es ähnlich wie Ihrem Sohn. Mit 24 Jahren habe ich zum Glück den Absprung bis jetzt geschafft. Meine Eltern sind heute noch total verängstigt nachdem was alles geschehen ist.

Sie, liebe Angehörige, rütteln die Menschen Wach!

Ich wünsche Ihnen alles Gute
Ingo am 20.03.2013Eintrag melden
Es gibt kein richtiges Leben im falschen.

Es tut mir so leid für Sie!
Roder am 20.03.2013Eintrag melden
ich sitze gerade hier und mir laufen die dicksten Tränen übers Gesicht.
Ich bedaure, das mit Ihrem Sohn, es geht mir sehr sehr nahe.

Ich wünsche Ihnen alle Kraft der Welt.

In Gedanken bei Ihnen

S. Roder
Wasi am 20.03.2013Eintrag melden
Julius - ich denke dass Du gar nicht weißt, wieviel Liter Tränen beim Schreiben dieses Briefes bei Deiner Mamus geflossen sind. Und wieviele beim Lesen von wildfremden Menschen ....

Ich wünsch Dir von ganzem Herzen dass Du noch rechtzeitig raus kommst!
Käthi II. am 20.03.2013Eintrag melden
Hier noch der link zum Vid vom "Zug des Lebens"

http://www.youtube.com/watch?gl=DE&v=N20e_M2cMyA&hl=de&pxtry=1
Käthi am 20.03.2013Eintrag melden
Liebe Mamus, ich habe eine wunderschöne Geschichte im Netz gefunden die ich Ihnen und Ihrer Familie jetzt hierlassen möchte.
Ich umarme Sie und wünsche Ihnen, Julius und der ganzen Familie - trotz allem! - eine spannende

REISE IM ZUG DES LEBENS

Man steigt oft ein und aus, es gibt Unfälle, bei manchen Aufenthalten angenehme Überraschungen und tiefe Traurigkeit bei anderen.

Wenn wir geboren werden und in den Zug einsteigen, treffen wir Menschen, von denen wir glauben, dass sie uns während unserer ganzen Reise begleiten werden: unsere Eltern.

Leider ist die Wahrheit eine andere. Sie steigen bei einer Station aus und lassen uns ohne ihre Liebe und Zuneigung, ohne ihre Freundschaft und Gesellschaft zurück.

Allerdings steigen andere Personen, die für uns sehr wichtig werden, in den Zug ein. Es sind unsere Geschwister, unsere Freunde und diese wunderbaren Menschen, die wir lieben.

Manche dieser Personen die einsteigen, betrachten die Reise als kleinen Spaziergang. Andere finden nur Traurigkeit auf ihrer Reise. Und es gibt wieder andere im Zug, die immer da und bereit sind, denen zu helfen, die es brauchen.

Manche hinterlassen beim Aussteigen eine immerwährende Sehnsucht.Manche steigen ein, und wieder aus, und wir haben sie kaum bemerkt.

Es erstaunt uns, dass manche der Passagiere, die wir am liebsten haben, sich in einen anderen Wagen setzen und uns die Reise in diesem Abschnitt alleine machen lassen. Selbstverständlich lassen wir uns nicht davon abhalten, die Mühe auf uns zu nehmen sie zu suchen und uns zu ihrem Wagen durchzukämpfen. Leider können wir uns manchmal nicht zu ihnen setzen, da der Platz an ihrer Seite schon besetzt ist.

Macht nichts, so ist die Reise: voll von Herausforderungen, Träumen, Fantasien, Hoffnungen und Abschieden ... aber ohne Rückkehr. Also, machen wir die Reise auf die bestmögliche Weise.

Versuchen wir mit unseren Mitreisenden gut auszukommen, und suchen wir das Beste in jedem von ihnen. Erinnern wir uns daran, dass in jedem Abschnitt der Strecke einer der Gefährten schwanken kann und möglicherweise unser Verständnis braucht. Auch wir werden öfter schwanken und es wird jemanden geben, der uns versteht.

Das große Mysterium der Reise ist, dass wir nicht wissen, wann wir endgültig aussteigen werden und genauso wenig wann unsere Mitreisenden aussteigen werden, nicht einmal der, der gleich neben uns sitzt.

Ich glaube, ich werde wehmütig sein, wenn ich aus dem Zug für immer aussteige..... Ja, das glaube ich. Die Trennung von einigen Freunden, die ich während der Reise traf, wird schmerzhaft sein. Meine Liebsten allein zu lassen, wird sehr traurig sein. Aber ich habe die Hoffnung, dass irgendwann der Zentralbahnhof kommt, und ich habe das Gefühl, sie ankommen zu sehen, mit Gepäck, dass sie beim Einsteigen noch nicht hatten.

Was mich glücklich machen wird, ist der Gedanke, dass ich mitgeholfen habe ihr Gepäck zu vermehren und wertvoller zu machen.

Ihr meine Freunde, schauen wir darauf, dass wir eine gute Reise haben und dass sich am Ende die Mühe gelohnt hat.Versuchen wir, dass wir beim Aussteigen einen leeren Sitz zurücklassen, der Sehnsucht und schöne Erinnerungen bei den Weiterreisenden hinterlässt.

Denen, die Teil meines Zuges sind, wünsche ich

Gute Reise !
Arthur am 20.03.2013Eintrag melden
"Warum trinkst Du?" fragte ihn der kleine Prinz.
"Um zu vergessen", antwortete der Säufer.

"Um was zu vergessen?" erkundigte sich der kleine Prinz, der ihn schon bedauerte.
"Um zu vergessen, dass ich mich schäme", gestand der Säufer und senkte den Kopf.

"Weshalb schämst Du Dich?" fragte der kleine Prinz, der den Wunsch hatte, ihm zu helfen.
"Weil ich saufe!" endete der Säufer und verschloss sich endgültig in sein Schweigen.

Und der kleine Prinz verschwand bestürzt.
"Die großen Leute sind entschieden sehr, sehr wunderlich" sagte er zu sich auf seiner Reise.

(Antoine de Saint-Exupéry, Der kleine Prinz)
K.T. am 20.03.2013Eintrag melden
Hallo.

Auch meine Tochter war 8 Jahre lang extrem süchtig nach Alkohol und allen möglichen Drogen.
Sie wurde mit starken Schmerzen im Oberbauch ins Krankenhaus eingeliefert. Eines Tages sagte der Arzt zu mir , dass sie bei ihr ein CT gemacht haben, um zu sehen, ob die Entzündungen im Bauchraum operiert werden können. Aber es gab keine Bauchspeicheldrüse mehr. Sie hat sich selbst verdaut... Sie starb mit 26 Jahren.

Viel Kraft und alles Gute, dass Julius aufhören kann bevor es zu spät ist, wie bei uns...
Yani am 20.03.2013Eintrag melden
An Julius ganz liebe Grüße!


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Angelika am 20.03.2013Eintrag melden
Hallo Mamus, traurig kamen alle meien Erinnerungen hoch als ich den Brief an dein Kind las.
Meinen Bruder verlor ich auf gleiche Weise, niemad wusste , ausser dem Alkoholproblem was er noch hatte (die Drogen) und 1nen Tag bevor cih ihn wieder besuchen wollte, war er gestorben.
Ein Verlust der ewig bleibt, macht er auch ängstlich, denn der eigene Weg ist durch den Tod des Verwandten vorgezeichnet.
Ich weiss was es heisst mit Alkoholikern zusammen zu leben, wenn auch nicht in einer Wohnung, schwankte immer zwischen Wut und Mitleid udn wusste doch im Inneren das es einen grausamen grund gab das mein Bruder dem Alkohol verfallen war.
Schmerzlich, traurig das man ihm nicht helfen konnte, jedoch freute ich mich, als ich ihn das letzte Mal gesehen hatte, das wir uns in die Arme nahmen, er anfing zu weinen, ich sagen konnte, es ist alles gut, seine Antwort, ich möchte nur ncoh schlafen....für immer!
Das tat er anschliessend und ich bin froh das ich ihn nochmals in den Arm nehmen konnte.
Ich bin stolz auf ihn, weil er es nicht leicht hatte, neimand trinkt und drogt sich freiwillig kaputt.
So jedenfalls denke ich darüber, denn wer Freudentränen lachte, der kann auch Trauertränen hervorbringen, sie gehören deinem geliebten Kind allein!
Die Vorstellung man hätte dieses Kind niemals gehabt ist doch viel schlimmer, also freuen wir uns über die Jahre die man mit ihm zusammen verleben durfte als er noch nicht süchtig war und lassen ihn gehen, man sieht sich ja wieder. Ich drücke Sie ganz herzlich und sende Ihnen ganz viele Mutkekse für ihr weiteres leben.
LG
Angelika
Richi am 20.03.2013Eintrag melden
Liebe Mamus,
Es hat mich sehr betroffen gemacht Ihre Worte zu lesen, da auch ich ein Alkoholiker bin, auch wenn ich jetzt schon seit über 3 Jahren "trocken" bin. Ich verstehe es bis heute noch nicht, das unsere "Volksdroge Alkohol" in vielen Teilen unserer Gesellschaft auch noch imageträchtig und werbewirksam vermarktet wird. Der Staat schützt die Nichtrauchern vor den bösen Rauchern und verhängt ein bundesweites Rauchverbot in öffentl. Räumen. Wer schützt uns vor den Folgen des Alkoholkonsum? Ich wünsche ihnen alle Kraft der Welt den Schmerz mit Ihrem Sohne zu ertragen.
Vroni am 20.03.2013Eintrag melden
Liebe Frau Mamus,

Ihr Brief an Julius hat mich so unendlich betroffen gemacht. Ich selbst habe einen Sohn, der mir ähnliche Sorgen macht. Man versucht als Mutter alles zu tun, um zu helfen - nur das Kind muss sich helfen lassen wollen. Man versucht sein Bestes und scheitert doch. Ich möchte ihnen ein großes Kraftpaket senden sowie einen stillen Händedruck, damit sie diese schlimme Zeit überstehen können, auch wenn dieser furchtbare Schmerz vielleicht nie vergehen wird.
Mein tiefstes Mitgefühl
Vroni
Kai am 20.03.2013Eintrag melden
Zufällig kam ich hierher - auf eine wunderschön gestaltete Seite, die mutig, tabulos und offen Julius Schicksal beschreibt - mit sehr tiefsinnigen Gedanken und Worten. Voller Respekt wünsche ich Mamus und Familie viel Kraft!

Herzliche Grüße von Kai aus Chemnitz
Susa am 20.03.2013Eintrag melden
Lieber Julius und Mama,

ich wollte Euch nur mal einen ganz lieben Gruß dalassen.
Lina am 20.03.2013Eintrag melden
Hallo du Gute,ich bin zufällig auf deine Seite gestossen.
Ich habe sehr geweint als ich über das Schicksal von Julius gelesen habe. Mein kleiner Bruder starb am 15.Juni´09 im Alter von nur 22 Jahren,wegen Alkohol und Drogen. er erlitt einen Herzstillstand, weil sein Körper es einfach nicht mehr ertragen hat!
Ich schicke dir ganz viel Kraft, finde es bewundernswert wie Stark du bist!

Viele liebe Grüße Lina
Daniel am 20.03.2013Eintrag melden
Möge Euch ein Engel der Wärme begleiten, der Euch umarmt und sagt:

Wenn Sorgen und Ängste Euch gefangen halten,
lasse er Hoffnung in Euch keimen.
Wenn Ihr in frostige Atmosphäre geratet,
setzt er Kräfte in Euch frei,
die das Eis schmelzen lassen.

Er zeige Euch die Orte,
an denen Ihr Euch wärmen könnt,
an denen Ihr ausruhen und entspannen könnt,
an denen Euch neue Energien zuströmen.

Der Euch stützt, wenn Ihr stolpert, der Euch trägt, wenn Ihr nicht mehr laufen könnt,
der Eure Tränen trocknet, der Euch in sein Angesicht einhüllt.

Kraftbringende Grüße
Conny am 20.03.2013Eintrag melden
Liebe Mamus,

ich war mit 23 mit akuter Pankreatitis im Krankenhaus eingeliefert worden. Und ich bin einer der's überlebt hat. Es stimmt mich traurig und es warnt mich zu lesen was meine Eltern durch gemacht haben, denn damals habe ich nichts davon davon gewusst. Ich danke Dir für deine Offenheit. Mach weiter, Mamus, immer weiter. Den Brief müssen ganz viele lesen!
A.W. am 20.03.2013Eintrag melden
Liebe Familie,

ich habe mir die Geschichte Ihres Sohnes mit traurigem Herzen durchgelesen. Bin selbst Mutter von 2 Kindern und hoffe, dass Sie einmal nicht von Drogen Alkohol verführt werden.

Leider ist gerade der Alkohol in der Gesellschaft akzeptiert und auch mein Vater wird sich vielleicht früher oder später zu Tode trinken. Leider kann man ihn nicht ändern und er möchte sein Problem nicht einsehen. Das Rauchen hat er mit 50 aufgegeben aber das trinken nicht.

Mein Bruder hat mit dem trinken und drogenkonsum aufgehört nachdem er einen Autounfall hatte und jetzt querschnittsgelähmt ist. Ich hoffe das Ihr Brief andere Menschen davon abhält ihr Leben auf diese Weise zu verpfuschen.

Ich persönlich habe seit 12 Jahren keinen Alkohol mehr getrunken. Habe gemerkt das ich nix verpasse.

Ich persönlich habe von Ihrer Seite durch einen jetzt "trockenen" Alkohliker erfahren.

Weiterhin viel Kraft und Ihrem Sohn wünsche ich die Heilung.
Semper am 20.03.2013Eintrag melden
naja die druffis und alkis.....
Meta am 20.03.2013Eintrag melden
Hallo, meine Tochter trank erstmalig mit 12, mit 14 nahm sie dazu auch noch Drogen. Mein Mann und ich stritten immer öfter und meine zwei jüngeren Söhne vernachlässigte ich wegen der ständigen Ängste und Sorgen um meine Tochter immer mehr. Es waren Jahre mit Höllenwert für die Familie. Eine Therapie lehnte sie konsequent ab.

Um meine Tochter zu retten, ließ ich mich therapieren. Ich erkannte, dass ich mich zwei Jahre lang zu schwach verhalten hatte – und änderte mich. Ich gab ihr kein Geld mehr. Das machte sie erst noch wütender, aber ich blieb hart. Gleichzeitig sah ich, dass es für sie in unserer Familie lange keinen Halt gegeben hatte: der Vater dauernd im Ausland, dazu unsere Streite. Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte: Ich hätte mir viel früher Hilfe von außen geholt.

Am Tag, als ihr bester Freund an einer Alkoholvergiftung starb, zerfiel ihre Clique. Für meine Tochter war das heilsam: Sie ließ die Finger von Drogen und Alkohol. Und seit sie mit 19 eine Ausbildung zur Friseurin begann, rührt sie keinen Tropfen mehr an. Heute ist sie 21, trocken und geht in eine Selbsthilfegruppe. Ihre Sucht hat alles verändert: Sie kann sich schlecht konzentrieren, eine Folge des Alkoholmissbrauchs. Mein Mann und ich sind kaum noch unbeschwert. Unser ältester Sohn kommt uns nie besuchen, der jüngste ist verschlossen. Die Zeit heilt alle Wunden? Eher fühlt es sich an, als wachse Gras über verbrannte Erde...
Schaurl am 20.03.2013Eintrag melden
Mein Sohn ist erwachsen, und er ist dem Alkohol verfallen. Ich möchte nun auf einen Widerspruch in der medizinisch-gesetzlichen Auslegung hinweisen, der höchst verhängnisvolle Konsequenzen nach sich zieht. Tatsache ist, dass chronischer Alkoholismus als Krankheit definiert wird. – Oder sollte der freie Wille doch eine größere Rolle spielen, als in Medien und Fachliteratur propagiert wird, wo chronischer Alkoholismus unermüdlich als Krankheit definiert wird. Zweifellos: Könnte der Süchtige den freien Willen ins Spiel bringen, dann hätte er das Potenzial, die Sucht zu besiegen. Mit solchen entgegenkommenden Willensäußerungen werden Alkoholiker auch in diversen Institutionen gern aufgenommen. Ohne freien Willen geht gar nichts, wird einhergebetet. Worin besteht aber dann die Krankheit des Alkoholismus?

Also versuche ich es mit Differenzierungen, denn mit Generalisierung kommt man hier nicht weiter. Unterscheidungen in der Trinkmotivation und im Trinkverhalten, wie sie in verschiedenen Typenlehren dargestelltwerden, sind ratsam und nahe liegend, um sich einer möglichen Auflösung des Horrors aus Wesensveränderung und Familienbürde anzunähern: Da gibt es einmal die Niedergeschlagenen und die Ängstlichen, denen mit Psychotherapie und Medikation zur unentbehrlichen Selbstsicherheitund flexiblen Selbsteinschätzung verholfen wer- den kann. Dann gibt eszweitens solche, die Alkohol als Problemlöser einsetzen, weil sie Kommunikationsschwierigkeiten haben, sich sozusagen auszublenden versuchen und auf geschicktere, mutigere Selbstdarstellung und Kommunikation umgeschult werden können – da eröffnen sich sicher vielversprechende Ansätze im Sinne zunehmender Freude an selbstgewählter Abstinenz. Schließlich und drittens aber gibt es leider noch eine riesengroße Gruppe von Unbeugsamen, Misstrauischen und sehr Unbequemen, die etwa aus Mangel an sogenannter Frontalhirn-Kapazität, sprich: aus Selbstreflexions- und Selbstkritikunfähigkeit, sich bis zur Selbstvernichtung zuschütten und für die soziale Verbindlichkeit ein Fremdwort zu sein scheint. Welche Rolle spielt denn hier der freie Wille der direkt und indirekt Betroffenen, und wollen wir die unverfroren ekeligen Typen wirklich der Selbstvernichtung preisgeben, weil sie an unserem Ego und unseren Nerven zerren? Was hilft die Diagnosik, wenn in der Praxis auf den freien Willen eines chronischen Alkoholikers gesetzt wird, dessen Nervensystem vergiftet ist.

Ein einstiger Alkoholiker, jetzt trockener Alkoholiker, hat einmal gesagt, ein Säufer ist alles – manisch, depressiv, panisch, paranoid, schizophren, zwanghaft, unbelehrbar, sich im Saufzustand als Master of the Universe fühlend. Da gelten keine herkömmlichen Maßstäbe und Zuschreibungen, denn auch unseren störrischen Sohn habe ich nüchtern ganz passabel und rücksichtsvoll erlebt und betrunken als erbärmliche Kreatur ohne jede Kompromissfähigkeit. Der betrunkene Zustand ist ein Ausnahmezustand, der Persönlichkeitsseiten verzerrt und entstellt, die giftige Substanz Alkohol übernimmt das Kommando über die Willensbildung, habe ich beobachtet.

Und obwohl mein Sohn sich wie ein total Frontalhirngeschädigter verhält – er war ein hyperaktives Kind, hatte ADHS und war sehr gescheit – und keine Selbstverstümmelung oder sonstigen Horror scheut, glaube ich nach wie vor, dass er zu sich kommen könnte, wie wir schon im Rahmen von Krankenhausaufenthalten erleben durften. Der erwähnte anonyme Alkoholiker hat gesagt, dass es nur zwei Prozent der Hilfesuchenden schaffen, vom Alkohol bleibend wegzukommen. Diese Erfolgsquote grenzt an Zufallswahrscheinlichkeit und ist im wahrsten Sinne des Wortes tödlich riskant.

Mein Sohn war ja immer geradlinig und berechenbar, ein bisschen Kamikaze, auffallend friedlich, ein wenig autistisch, und er hat sich von früh an oftmals übernommen und überanstrengt im Sport und für Freundschaften – bisschen Scheuklappen, ein bisschen danebenliegen, hat immer irgendwie recht im Detail und irgendwie unrecht im Ganzen. Leider hat er schon lang vor der jetzigen Modeströmung als Jugendlicher das Komasaufen entdeckt. Gleich hat es klick gemacht – er war ja in allem ein Gründlicher. Meine Warnungen hat er als Demütigung und Ansporn aufgefasst. Umgekehrt hält er es mir heute noch vor, dass ich seinen Brüdern das Saufen zugetraut hätte und ihm nicht. In Wahrheit haben wir alle eine schwere Alkoholallergie, reagieren mit roten Flecken, mit Atemnot und Denkblockaden, und jeder von uns zieht daraus mehr oder weniger Konsequenzen, nur mein ältester Sohn ignoriert das Familienfaktum.

Er hat ja auch diesen und jenen Schicksalsschlag erlitten, man könnte ganz leicht eine Begründung und Entschuldigung für die frühe Obsession konstruieren, auch das Elternhaus als Trivialbegründung für Versagen und Entgleisungen heranziehen. Aber worin liegt der Nutzen solcher Erklärungen, wenn in Wirklichkeit rasche Hilfe gefragt ist, weil keine herkömmliche Intervention die Alkoholspirale stoppen kann.

Ich selbst war überwiegend in Sozialberufen tätig, kenne viele von den sozialen Theorien und diverse Ansätze von Menschenbildern, bin klinische Psychologin, eine geübte Diagnostikerin, von meiner psychotherpeutischen Ausbildung her der Richtung zugeneigt, welche den „Herrn im eigenen Haus“ und das Vertrauen in die eigenen Ressourcen als Kernaussage nimmt, und schließlich bin ich selber das Kind einer schweren Alkoholikerin und könnte mich alles in allem noch fachlicher ausdrücken und einen Expertenstreit anzetteln. Für mich stehen die sogenannten Ressourcen, die im Dienste des Lebens stehen, ab einem gewissen Stadium im Dienste der Sucht.

Als „psychologischer“ Psychotherapeutin sind mir medizinisch die Hände gebunden, obwohl wir natürlich mehr über die Psyche des Menschen lernen als die Mediziner. Auch in den biologischen Grundlagen der psychologischen Phänomene (Wahrnehmungsphänomene, subjektives Erleben, Belohnungs- und Antriebstheorien) werden wir ausgebildet. Wir wären also, dies nebenbei erwähnt, ideale Diskurspartner für die Medizin. Daher kann ich nur an meine fachlich verwandten medizinischen Kollegen mit dieser Darstellung einer entsetzlich ausweglosen Situation appellieren, die gesetzliche Lage bezüglich freier Willensentscheidung von Patienten im schweren Dauerrausch zu überdenken.

Dem Trinkverhalten meines Sohnes bin ich von jeher machtlos gegenübergestanden. An diese Obsession hat er sich geklammert, als ob es um seine Identität ginge. Jede seiner Partnerinnen ist an dieser alkoholischen Umklammerung gescheitert, seine Initiativen sind stecken geblieben. In seiner ausgeprägten Wahrheitsliebe sagt mein Sohn sogar, es sei ihm das Trinken das Liebste auf der Welt.

Er ist ja auch gebildet, hat ein Studium absolviert und ein Europa-College, viel gewagt, viel erlebt, oft genug im Straßengraben gelegen und wieder aufgestanden, ein ungewöhnliches Leben im Ausland. Nur: seit vier Jahren exzessives Trinken, seit zwei Jahren permanent, in unerträglichem Ausmaß. Grobe motorische Störungen und dem entsprechende Verletzungen. Er irrt herum und trinkt und holt sich blaue Augen, Kopfverletzungen, Schlüsselbein gebrochen, blaue Arme und Beine, Blutergüsse. Wir haben ihn aus allen Himmelsrichtungen geholt und in Sicherheit bringen wollen.

Mit Empfehlung eines erfahrenen Arztes ist es gelungen, einen längeren Entgiftungsaufenthalt zu ermöglichen. Was war das für eine Freude, zunehmend deutlicher die wahre Person zu erkennen! Reale Pläne schmieden, was wir nicht behindern wollten, daher trotz Bedenken der Ärzte Entlassung befürwortet. Raus – exzessiv getrunken, zurück ins Spital. Raus – noch exzessiver getrunken. Zu Hause bei uns Eltern, was tun, mein Sohn jeden Tag im Wachkoma, betrunken mit offenen Augen, im Nirwana, klar sprechend, bewegungslos und in einer anderen Welt, ein echter Drogensäufer. Rettung verständigt, der verhängnisvolle Kreislauf muss ja irgendwie unterbrochen werden, denke ich mir, zumindest körperlich muss er entgiftet werden, damit die Spirale aufgehalten werden kann. Eine Stunde später: frei, und ich weiß nichts davon, mit etlichen Promille bei strömendem Regen in die Nacht hinaus. Weitere Einweisung in ein Krankenhaus – „will“ nicht bleiben, torkelt hinaus, torkelt den ganzen Tag herum, bis ich wieder erfahre, dass er auf eigenen Wunsch entlassen wurde. Er ist ja erwachsen, heißt es dann immer wieder.

Heute dasselbe, seit drei Wochen kommt er aus dem Alkoholkoma nicht heraus, er wurde aufgenommen, blau an Armen und Beinen, Bluterguss an den Rippen, Schürfwunden am Kopf. Eine Stunde später ist er draußen, auf eigenen Wunsch, und erfahre dies fünf Stunden später nur durch Zufall. Den ganzen Tag ist er herumgeirrt und hat getrunken, er torkelt und ist verzweifelt, und durch einen Glücksfall ist es mir wieder einmal gelungen, ihn für diese folgende Nacht zu Hause zu halten. Ich habe unsere „Speis“ mit Alkoholreserven aufgesperrt, damit er nicht hinauswanken muss in die Nacht, um seine unbezwingbare Gier zu stillen, und irgendwo liegen bleibt.

Kein Wort von dem, was ich sage, ist übertrieben, es ist sogar weit untertrieben, denn für den permanenten Schrecken gibt es gar keine Namen.

Die Gesetzeslage bestimmt, dass kein Mensch gegen seinen freien Willen angehalten werden darf. Gibt es vielleicht im Dauerrausch doch so etwas wie einen freien Willen, einen Herrn im eigenen Haus? Bin ich mit Blindheit geschlagen, oder handelt es sich schlicht um einen gefangenen Menschen, der vergebliche Fluchtversuche unternimmt und sich immer mehr verfängt.

Mein Wunsch wäre relativ bescheiden – und erfüllbar. Bevor mein Sohn wieder in den Alkoholsog gerät, sollte es die Chance geben, die Spirale durch einen kurzen Krankenhausaufenthalt zu unterbrechen, das nüchterne Denken wieder zu ermöglichen. Im Gegenteil, gerade haben wir zwei Rechnungen (jeweils € 400) über Rettungseinsätze erhalten, weil mein Sohn nach seiner Einlieferung geäußert hat, dass er nicht im Spital bleiben will – also hinaus in die Nacht.

Wie gut war er kürzlich mehrere Wochen beisammen! Ich plädiere nicht einmal für Zwangseinweisung, nein, sondern nur für die Chance, in drei Tagen wieder einen klaren Kopf zu erlangen – und damit die Minichance zu eröffnen, so etwas wie einen Wunsch nach dauernder Nüchternheit und Freiheit von alkoholischen Zwängen zu entwickeln.

Ja, warum macht er denn nicht schon längst eine Entwöhnungskur, ist ein häufiger und gut gemeinter Einwurf? Antwort: weil er dort nüchtern und mit freier Willensäußerung erscheinen muss. Dieser Bestimmung brauche ich nichts hinzufügen.

Ich war mein ganzes Leben sehr nah dem Alkoholismus ausgesetzt. Als Kind war ich zur Ohnmacht verdammt, als Ehefrau hätte ich mich scheiden lassen, wäre mein Mann, der Vater meines Sohnes, nicht verunglückt. Alleingelassen war ich immer mit dieser Situation, die mich ausweglos dem Horror und Ekel ausgesetzt hat. Als Mutter eines erwachsenen Sohnes und als Psychotherapeutin fühle ich mich verpflichtet, mit meinem Wissen und mit unserer realen Not an die Öffentlichkeit zu gehen und zu fragen, ob dieses Gesetz, das in der Medizin zur Anwendung kommt, das sich auf den freien Willen beruft, auf einen Daueralkoholisierten, an Leib und Seele Vergifteten, anzuwenden ist. Oder ob es nicht zumindest ab einer gewissen Promillehöhe und massiv erkennbaren Störungen die Möglichkeit geben sollte, einen Kurzaufenthalt zu verordnen, aus dem er sich leicht befreien kann, wenn er seinen nüchternen Verstand zurückgewonnen hat.

Welcher Arzt würde einen nüchternen, nahezu besinnungslosen Menschen mit groben Koordinationsstörungen der Straße überlassen? Der Alkoholiker aber bleibt der Substanz ausgeliefert, die das Kommando über die sogenannte Willensbildung übernommen hat. Soll man also unter dem Titel des freien Willens die Alkoholiker, die keine Lobby haben, auf der Straße liegen lassen, verrecken lassen? Es sollten die Familien zu Wort kommen dürfen, denen ein „Suchtkranker“ aufgebürdet ist. Nicht nur, dass sie ihn gern los würden oder sich grenzenlos ausbeuten lassen. Sie sollten Hilfe erhalten, dass der obsessive Familienangehörige zu sich kommt. Das Schlagwort von der Co-Abhängigkeit ist ein wenig geringschätzig in den Allgemeingebrauch übergegangen. Was mich betrifft, ich habe eine vielfältige Familie und ein vielfältiges Leben, ich reiße mich wirklich nicht um die Rolle einer Co-Abhängigen. Diese Rolle ist mir durch das alkoholisierte Verhalten meines Sohnes aufgezwungen, weil die Süchtigkeit sein Leben als Talon einsetzt und ich ständig in Handlungszwänge der Ersten-Hilfe-Leistung gelange.

Aber ich glaube meinem Sohn, wenn er sagt, er will leben. Und nur weil er noch nie jemanden bedroht und eingeschüchtert hat und keine Selbstmordversuche unternimmt, bleibt er der Selbstdestruktion überlassen, denn er hofft noch immer, dass er seine Lebensführung und Lebenspläne mit Alkoholkonsum in Einklang bringen kann.

Wie gesagt, ich könnte natürlich viel ausführlicher, viel argumentativer, viel fachlicher schreiben. Ich stelle mit dieser Darstellung – auf den Punkt gebracht – das ursprünglich humane Gesetz, das dem Abschieben unliebsamer Verwandten zuvorkommen sollte, in seiner kompromisslosen Handhabung zur Debatte.

Dem sogenannten Komasaufen wird dieser Tage der Kampf angesagt, bravo!, endlich wird die Alkoholgefahr öffentlich durchdacht. Doch sollte der umwölkte freie Wille eines Erwachsenen für den Einsatz einer Behandlung wirklich entscheidend sein?

„Da kann man gar nichts machen“ (Zitat von weltberühmten Alkoholexperten). „Frei ist auch ein streunender Hund“ (Erich Fromm). So komme ich zur Frage zurück: Sollen wir die chronischen Alkoholiker, wenn die Sucht das Kommando übernommen hat, wirklich frei herumirren lassen wie die streunenden Hunde?

Von E. Schuster
Rena am 20.03.2013Eintrag melden
Kiffen und saufen ist geil, aber zu leben ist geiler !!!!
Tobias am 20.03.2013Eintrag melden
Drogensüchtiger und Alkoholiker wird man nicht über Nacht. Man muss als Eltern eben auch aufpassen was die Kinder so machen.....
Anette am 20.03.2013Eintrag melden
Mamus!
Letzte Woche musste ich leider erfahren, wie man sich fühlt, wenn man am Bett seines Kindes steht und nicht weiß, ob es je wieder die Augen öffnen wird. Mein Sohn ist jetzt 17 und noch immer im Koma wgen Alkohol und Drogen. Man fühlt sich so machtlos und so hilflos. Ich bete für ihn und für Dein Kind.
l.d. am 19.03.2013Eintrag melden
vor acht monaten haben wir unsere tochter begraben sie hat sich totgetrunken....
viel kraft für sie ich weis was sucht von kindern für eltern bedeutet.
Carmen Vargas am 19.03.2013Eintrag melden
Von soviel Leid lesen zerreisst mir das Herz.... ich zünde eine Kerze für Sie an.... alles Gute....
Fiedel am 19.03.2013Eintrag melden
Hallo. Jeder Süchtige ist von außen getrieben weil er keinen inneren Frieden aufgrund von mangelnden Selbstbewusstsein hat. Frieden kann man nur in sich selber finden und wenn man ihn gefunden hat, ist man frei von jeder Sucht. Viel Erfolg.
Bine am 18.03.2013Eintrag melden
Hallo Mamus, dass du dir Sorgen machst kann ich gut verstehen und das ist auch gut so. Auch wenn dein Sohn deine oder auch andere Hilfe nicht annehmen möchte und / oder kann, ist es gut für ihn zu wissen, dass er dir wichtig ist. Das spürt er zum einen durch deine Angebote (auch wenn er sie ablehnt -> aber er merkt, dass "du am Ball bleibst". Es ist auch wichtig, ihm das ganz klar zu sagen, also dass er dir wichtig ist. Es ist aber auch wichtig für dich zu wissen, dass solange dein Sohn die Unterstützung nicht möchte, dass es ihm "gut" geht. Das heisst, solange sein Leidensdruck nicht groß genug ist, hat er keinen Grund, etwas ändern zu wollen. Das "Leben funktioniert doch für ihn. Erst wenn er merkt, es geht nicht mehr (das passiert leider manchmal erst, "wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist"), wird er Hilfe annehmen können. Du machst es also richtig, mache ihm hin und wieder Angebote, aber in den Rahmen, dass er sich nicht von dir abwendet (was aber manchmal auch der richtige Weg sein (ich meine "los lassen") kann aber dazu kenne ich eure Biographie zu wenig).
Sei mutig, hole dir Unterstützung. Wenn du das schaffst, hat das nichts mit "Versagen" zu tun. Das Gegenteil ist der Fall. Du zeigst größtest Verantwortungsbewusstsein. Ich wünsche viel Kraft, das du das schaffst und dass dir meine Antwort vielleicht ein bischen Mut macht.
Romy am 18.03.2013Eintrag melden
Die bester Erziehung bringt nichts wenn man an falsche Freunde gerät, denn die sind ja "cooler" und da will man dann mithalten
Wenger am 18.03.2013Eintrag melden
Tja ich denke mal das kommt einfach vom falschen Freundeskreis.
Laura am 18.03.2013Eintrag melden
Professionelle Hilfe beim Psychologen...

Normale jugendliche Rebellion ist das schon lange nicht mehr...
Nobbi am 18.03.2013Eintrag melden
also das beste was du wirklich machen kannst wen er noch drogen nimmt ist bei der polizei anschwärtzen ich weiß als vater nicht einfach aber da hat er genug zeit sich zu ändern und bekommt auch noch einen entzug den er durch ziehen muss
Nina B. am 18.03.2013Eintrag melden
Hallo,

was Sie beschreiben, erinnert mich an meine eigene Jugend. Meine Eltern haben ähnlich gefühlt und durchlebt was Sie gerade tun. Ich würde Ihnen gern raten einfach abzuwarten und auf die "Vernunft des älterwerdens" zu hoffen, aber das wäre genau der falsche Weg. Ebenso sollten Sie NICHT ständig auf Ihren Sohn einreden, ihm aber trotzdem das Gefühl geben das er sich jederzeit an Sie wenden kann wenn er das Bedürfniss danach verspürt, auch wenn Sie die momentane Situation AUFKEINEN FALL GUTHEIßEN KÖNNEN. Er soll wissen das er Ihre Hilfe bekommt wenn er bereit dazu ist. Erlären Sie ihm das Sie sein Verhalten nicht dulden können und wenn er sich weiter zerstört Sie es nicht verkraften könnten ihm dabei zuzusehen. Erklärem Sie ihm das es Ihnen sehr weh tun würde ihn auf die Straße zu setzen und das ihn nötigenfalls auch gegen seinen Willen einweisen lassen könnten.(Das können Sie wirklich, auch wenn er bereits 18 ist, informieren Sie sich einfach beim zuständigen Gericht bzw. beim Jugendamt.) Lassen Sie ihn aber auch wissen das Sie ebenfalls nicht immer perfekt waren. Beobachten Sie Ihren Sohn und entscheiden Sie wie er darauf reagiert und ob sich sein Verhalten evtl. ändert. Ich bin auch behütet in einem guten Elternhaus aufgewachsen, ich bin ohne Frage von meinen Eltern geliebt worden. Dennoch stelle ich mir immer öfter die Frage ob mir damals das nötige Selbstvertrauen vermittelt wurde. Mein Anlass immer wieder Drogen zu konsumieren war eben immer wieder das Gefühl zu haben nichts falsch machen zu können und genau das war auch immer wieder eine Konfliktsituation bei uns. Spez.meine Mutter hatte Ihre Erwartungen an mich immer sehr hoch gesetzt. Mir sind viele Dinge leider erst nach Jahren bewusst geworden, als ich schon lange clean war. Finden Sie eine Möglichkeit Ihren Sohn selbst diese Antworten finden zu lassen, leiten Sie Ihn nur an (ohne dabei von Ihm "erwischt" zu werden). Das Sprichwort: Man muß erst ganz unten sein um wieder Fuß fassen zu können", hilft schon, aber natürlich kann es dann zu spät sein (Überdosis, Krankheiten etc.)Tun Sie etwas für sich, nehmen Sie hilfe in Anspruch, es gibt in jeder Stdt. entsprechende Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen (Drops etc.). Dort werden Sie Hilfe finden, und die haben Sie sicherlich auch nötig. Und sei es drum dort die nötige Kraft zu tanken um weiterhin für Ihr Kind dazusein, ohne es irgendwann (wenn vlt.auch unterbewusst)zu hassen. Ich kann Ihnen wenn Sie wünschen noch mehr hintergrundinformationen geben. Ich war von einer der schlimmsten Drogen, nämlich Heroin abhängig und am Ende war ich es doch ganz allein die sich daraus holen konnte. Natürlich in dem Wissen das meine Eltern diesen Weg mit mir gehen wenn ich das will. Ich bin ihnen endlos dankbar dafür und ich liebe sie von ganzem Herzen.

Ich hoffe Ihnen einen guten Tipp gegeben zu haben, den RICHTIGEN WEG müssen sie natürlich selber finden.

LG Nina
Kerstin am 18.03.2013Eintrag melden
Hallo. Klar will er nicht! Zu tun was man will, wo und wie man will ist nach einer behüteten Kindheit ja auch das Schönste, zumindest in den Augen des Jungen. Mein kleiner Bruder war/ist in etwa gleich, nur ist ein Teil seines Lebens geregelt, er macht eine Lehre, doch durchlöchern, Alkohol, Drogen nehmen und verkaufen steht an der Tagesordnung. Jeder Versuch, ihn vor dem schlechten zu bewahren, ihm von den eigenen schlechten Erfahrungen zu erzählen hat ihn nur noch bockiger gemacht. So doof es klingt, aber wenn er es nicht selbst hinbekommt, dann ist es wohl zu spät. Wohnt er denn noch zu Hause? Falls ja, darf er nur in suchtfreier Zone leben. Er hat die Wahl. Und ich würde ihn nicht mehr unterstützen, auch wenns schwer fällt. Aber solange noch Verlass auf Eltern & Co & ihr Geldbeutel oder ähnliche Unterstützungen ist, muss er sich ja auch gar nicht ändern. Denn egal was er verbockt, solange du ihm den Rücken stärkst, wird er sich nicht ändern. Leider ist er anscheinend schon 18 und somit fühlt sich keiner mehr verantwortlich für ihn, aber vielleicht ist es sinnvoll, dass du dir Unterstützung suchst, dir jemand mit Rat und Tat zur Seite steht und dich, wenn du doch wieder einknickst, aufpeppt. Viel Glück!
J. am 18.03.2013Eintrag melden
Es ist wahrscheinlich das beste, ihn wirklich erst so weit sinken zu lassen, wie er selbst offensichtlich sinken will. Erst dann wird es für ihn möglich sein, sein eigenes Verhalten wirklich mit allen Konsequenzen zu begreifen und er kann zu einem Umkehrpunkt finden. Das wird eine sehr schmerzvolle Erfahrung sein, ist aber wohl erforderlich. Wenn dies so weit ist, dann mache es ihm möglich, daß er in eine Therapie kommt, die - möglichst weit von der "Szene" entfernt ist, - ihm ermöglicht, von seinen Drogen und seinem bisherigen kaputten Leben Abstand zu nehmen. Er muß es aber vorher selbst wirklich wollen! Zeige ihm bei aller notwendigen Konsequenz (vergiss nie, wofür Du das tust), daß Du ihn trotzdem liebst und zu ihm stehst. Nimm ihn also nach all dem (!)wieder zuhause auf, wenn er fähig zu einem liebevollen Miteinander ist und zuvor begriffen hat, was er sich und anderen angetan hat. Tue zuvor aus dem Hintergrund alles Dir mögliche, daß er den richtigen Weg nimmt. Aber gib ihm kein Geld, um etwa seine Drogen, Zigaretten, Alkohol etc. zu finanzieren. Zeige ihm Dein Interesse für ihn, aber halte Distanz, solange er sich nicht ändert. Bleibe Konsequent, aber tue ihm liebevolles. Das ist möglich und er wird es eines Tages verstehen. Vielleicht schon sehr bald, auch wenn er in der Drogensucht das Gegenteil dessen von sich gibt, Dich beschimpft, Dir schlimme Vorwürfe macht, etc. Bei all dem bedenke Dein eigenes Verhalten (gewisse Fehler macht jeder), ob es darauf Einfluß gehabt haben könnte. Wenn ja, dann bemühe Dich um Veränderung. Ich wünsche Dir von Herzen viel Mut, Kraft, Ausdauer und Konsequenz! Alles Liebe und Gute!
peti am 17.03.2013Eintrag melden
es ist schwer...ich hab 5 gr.kids...aber lass ihn.los...er zieht dich.mit runter..es ist vorbei..du kannst ihn nicht mehr helfen..
peti am 17.03.2013Eintrag melden
es ist schwer...ich hab 5 gr.kids...aber lass ihn.los...er zieht dich.mit runter..es ist vorbei..du kannst ihn nicht mehr helfen..
E. Steiner am 16.03.2013Eintrag melden
Es zerdrückt mir das Herz von soviel vergebener Mutterliebe zu lesen und von soviel vergeudeter Jugend. Weil ich nicht wirklich helfen kann, werde ich für Sie beten. Im Herzen bin ich bei Ihnen.
Florian am 16.03.2013Eintrag melden
Ich habe 6 Jahre Suchtkarriere hinter mir. In der Zeit starb mein Papa an Krebs und meine Mam an Herzproblemen. Die Ärzte haben mir gesagt das es wegen dem Kummer um mich passiert ist. Ich habe es damals alles nur wie durch Nebel erlebt und heute machen mich meine Schuldgefühle kaputt weil meine Eltern das einzige war die mich wirklich geliebt haben und ich sie. Ich konnte es dann blos irgendwann nicht mehr spüren weil die Räusche alle Gefühle töten und auch das merken das andere einen lieb haben und wie sehr. Ich selber bin jetzt suchtfrei aber habe während der Suchtzeit meine Nieren und noch mehr Organe zerstört. Wenn ich die Zeit zurück drehen könnte... LG
kuno am 15.03.2013Eintrag melden
es macht mich sehr traurig zu lesen wie sich ein junger mensch zerstört und seine familie mitreißt. ich denk an euch...
Elfi am 14.03.2013Eintrag melden
Auf einmal wäre noch so viel zu sagen,
auf einmal wäre noch so viel zu fragen,
auf einmal ist es dafür zu spät........

Das wirst du feststellen Junge, wenn deine Eltern gegangen sind, und es tut so unsagbar weh.....
Wild am 14.03.2013Eintrag melden
Es ist sehr traurig dass du das große Geschenk deines Lebens nicht erkennst und dankbar dafür bist. Unsere Sabrina hat so sehr um ihres gekämpft und es mit 15 Jahren verloren. Sie hatte Leukämie.
Es ist so schade um dich.
Ruhe danach in Frieden wenn du deinen Weg beendet hast. Du tust mir von Herzen leid.
Kimmy am 08.03.2013Eintrag melden
Mamus
for your son it's never too late to be who he might have been. ~ George Eliot

Julius
I want to give you an inside glimpse into a miracle.
A friend of mine is a mother, a wife and a former teacher. Her family has been on a journey through the depths of addiction, finding hope, recovery, and miracles along the way.

"The lady I met with was very nice and told me that she thought I was ‘fabulous.’”

I had to pause and take a breath as I thought about my daughter’s words. I know she is fabulous as all moms think their kids are wonderful.

I emailed her back, “You are fabulous, so glad she saw that.”

She is in a good place right now, interviewing for jobs, and trying to make a move to northern California. She is employed in the field of her choice, and is in no rush to find a new job. Both of those things, besides being “fabulous” are in her favor.

This hasn’t always been the case for my daughter.

She started out life as a typical little girl growing up in a suburban neighborhood in northern California. She excelled in school during her elementary years.

As she entered middle school, her grades started to slip just a bit. She had many friends, tried different activities to participate in and seemed well adjusted.

When high school began, she had a good first two years. She joined the water polo and swim team which kept her busy after school. She continued to be very social and had a “nice” group of girlfriends.

The last two years of high school, the grades started to slip again. Not dramatically, but we noticed. She kept her curfew, many of her friends remained the same, although there were a few news ones that made me a bit curious and concerned.

Her father and I prodded her onward and encouraged her to do better, monitored her whereabouts, and tried to be on top of all that was going on. Graduation came and went.

She left one August morning with her brother and I on the flight to Colorado, to the college of her choice. Things went well for maybe a month. Her boyfriend at the time moved back to be with her. He was not attending college and did not have a job at the time. This was a red flag to me, but wanting her to have a college education was important to us, so we thought we would take the wait and see approach.

A year and a half later, when she had dropped out of college, could not keep her job and was out of rent money, I went back to see what I could do. We had made the decision that we were done sending checks. She needed to own up to her life choices.

The rug was pulled out from under me when she finally admitted she was addicted to drugs. I should have known, and wondered why I didn’t know.

I know now. I was in denial.

She made a good choice at that moment in Colorado. She made the choice to come home with me. She made the choice to make a change and find a better way to live.

The three of us, including Floggy, her recently acquired Rottweiler made the flight back to California. Within one week she was on yet another plane to Utah to attend a Wilderness program for five weeks, and then on to Southern California where she was in treatment for another three months and in a sober living home for six months. After leaving the program, she remained in southern California, and has lived in apartments with wonderful young women from her program.

A local junior college in southern California is where my daughter started college again. She graduated from the state university in 2010. A job in a grocery store helped pay expenses while going back to school. After graduating, she sent out applications for nine months until she found her present position. She has been promoted twice in the year and a half that she has been employed with the company.

She has made the decision that she is ready and wants to come home to live closer to her family. She has come full circle and moved in to us again.

My daughter is not the only young woman who has successfully completed a treatment program that is fabulous. They all are.

Mature beyond their years, these young women are insightful and have embraced a spiritual component to their lives. They are humble and grateful for what life has to offer them. They appreciate the simple things, like their warm bed every night.

These young women, who often seem invisible, know that life can be hard due to poor choices and the disease of addiction.They also know that there is always hope.


Your life can change when you dig deep, overcome your fear and take on the challenge to begin again, dear Julius. Good good luck to you.
Ches am 08.03.2013Eintrag melden
Dear Mamus, It is so heartbreaking! my son is also addicted to alcohol and each kind of drugs. He suffers from anxiety and depression and this are an important part of addiction. They often lead to addiction, and addiction can lead to anxiety or depression. People sometimes use drugs and alcohol to escape the feelings of anxiety or depression.
(((Hugs))) from a very sad mom in Houston.

Approximately 15 to 30 percent of addicts suffer from both addiction and underlying depression. This is sometimes called a dual diagnosis. People who have both depression and addiction often have a repeating pattern of staying sober for a while and then relapsing because they feel awful.
Liev Dobson am 08.03.2013Eintrag melden
omg! what are you doing to those who love you most, young man? you never gonna find a love like this anymore. your mom will love you eternally for eternity ... you are so blessed, I only can hope you are aware about it before it´s too late and you´ve lost it all ...
Scott am 08.03.2013Eintrag melden
Hello.

A new study finds that young people with an addiction usually do not lack the desire to break it, but need help and guidance to make it happen.

The longitudinal study discovers the behavioral training a young adult receives during treatment is essential to sustain the changes necessary to remain clean.

The study is published in the journal Drug and Alcohol Dependence, and was conducted collaboratively by the Center for Addiction Medicine at Massachusetts General Hospital and Harvard Medical School, and the Butler Center for Research at Hazelden. Maybe it can be helpful for you to read it.

Kr / Scott
Madison am 08.03.2013Eintrag melden
Dear mother.

We all make choices, that includes your child as well.

When a person makes a choice there are consequences, good and bad. Our lives are an endless succession of choices, from what food to eat, to how to make a living, to what car to drive. A person has to make a choice to use a substance, whether that choice is prompted by a medical need, or that choice is just a matter of wanting to have a good time.

We don’t necessarily think all the way through that choice, and certainly if someone knows they are going to become seriously ill, or addicted, or if their lives will be negatively impacted, their choice might be different. But as it stands, people who have become addicted really do not understand the ramifications of their choices.

Life sometimes has a cruel twist of fate, and addiction/alcoholism has its own—that is one person can use a substance, even repeatedly, and never become addicted, while another uses just once and is hooked. It hardly seems fair, but it’s the truth. You can spew on about a weakness of character, and certainly that might play a part, but the fact is if a person is predisposed to addiction and the substance is introduced, the clock starts ticking and the fuse is lit.

My very best wishes.
Madison
A. am 08.03.2013Eintrag melden
Julius.

I am medical doctor with a specialty in addiction medicine. My practice is devoted to addictions and some mood disorders. I allow myself to tell you about an expierence I had when I was working at the Hospital.
You decide if you want to end up like that...


The nurses were all talking about the two brothers. It’s was at the daily morning meeting, when the interdisciplinary team gathered to discuss the status of each patient in the hospital.

The nurses were exchanging notes on each patient and when the two brothers came up for review, the entire mood of the meeting changed.

I have found nurses to be professional and compassionate. Everything was always on a professional level with our group, but this day was different. The gloves were coming off and the two brothers were the cause of it all.

Let’s call them Bill and Bob. The nurses hated going into their rooms. Both were in at the same time, having been discovered by a social worker, who went to their house to check up on them, having not heard anything for a month.

The social worker said they were living in filth. Bill and Bob were literally so deeply involved with drugs that they did not take time to get up off the couch for bodily functions. The description of the house staggered my imagination.

After detox, the brothers were assigned rooms. They treated their stay at the hospital like incarceration. They were rude, vulgar and upon seeing them myself, I could understand the nursing staff’s disgust and irritation. There was nothing lovable about them.

They had sheer disdain for anybody else and the only thing that mattered to them was to get back to their house and continue using drugs. They had no use for me, of course, but it struck me that they needed to be loved and cared for, even if they want no part of it.

Alcohol Addiction did that to them.

I wondered what they were like before, or what happened to bring them to this state. The more vial and defiant they were, the more I was moved to compassion. What had caused them to be at this point in their drug addiction stories.

The two brothers were going to die if left to their own devices. You can argue against that I suppose, but there was no indication that they had any ability to stop using, or any desire to stop using. Living as they did, being in the condition they were in, it was only a matter of time.

Drug addiction is insidious. These brothers were not going to get better, because they had no capacity to connect all the dots.

Intervention, albeit forced, was the only thing that prevented death from having its say. They were 48 and 46 years old, but they looked 20 years older. It's seems unlikely that either of their drug addiction stories were likely to end well.

From a Christian worldview, the story of these two brothers is heartbreaking because drug addiction has robbed them of their humanity. We see two nasty and disgusting men, but men who are dearly loved by God. For that fact alone, they are worthy. The lesson I learned was recovery from drug addiction is all about restoration of one’s humanity.


Good Luck, Boy.
Debbie am 08.03.2013Eintrag melden
@Julius

http://www.youtube.com/watch?v=qVSJy_o8kRE

Henry Granju was from a loving, supportive family but fell into drug abuse at a young age. Despite his family's efforts to help him, including two trips to rehab and various treatment attempts, he died of a drug overdose this year at 18 years old.

His family hopes that by sharing his story, they will bring awareness to the very real threat that any family could face. If you watch the documentary above, you'll hear from his mother and father, siblings, and other close family members, along with doctors and counselors about Henry's problem.

Praying for you!
Nancy am 07.03.2013Eintrag melden
You see Julius, this is my life from the age of 13. I'm still loosing the battle to addiction at age 33. Prisons, rehabs, and a pass by Mom has become my fate. This is all I know... I don't want it, but I'm to tired to try something different. (failure would do me in) My kids and family accept me being a junkie. They're scared I'll die in the drug world? No, I'm one of the unlucky ones- I've lived every heart breaking day of it. I write Im dead, b/c that's how I feel. Dead, merely existing...

You still have the choice I don´t have, to chance your life...
Nelly am 07.03.2013Eintrag melden
Welcome To Hell

''Welcome to Hell," the sign should've read,
Reaching your destination-all in your head!
"Last call for the train heading to Nowhere Fast,"
The memories you create will forever last.
You want to buy a ticket, What's the cost, you ask?
Just hop on board, we'll talk once your trashed.
Close your eyes and picture something grand,
No peeking! Now trust me, and give me your hand!
To a beach with water and the sun shining down,
Open up! No beach here, you're hell bound.
Of course there's water! But it's for your rig and spoon,
Lil' girl, don't be afraid- 14 years old isn't that soon?
The men don't bite, but you'll be messed up beyond belief,
When you do pass out, not remembering- a relief.
Ashamed to face Mommy! Got to have that coke!
Shooting dope everyday, A girl with dreams lost all hope.
I laugh at you as you toss your life in the wind,
To far gone... it's us till' the end.
I'll be there when you loose your pride,
When you forget your morals, I'm at your side.
You'll cheat and steal to have that fix,
Won't take baby to the doctor although she's sick.
Getting a pill- definitely #1 on the list,
Oops. Another appointment baby missed.
Nanny buys diapers because Mommy stays high,
Daddy hits Mommy and the children cry.
After years of this bliss the kids got took,
Mommy is a junkie and fast becoming a crook.
You'll land in jail, a drug addict you remain,
Your heart turns cold as you play the game.
Do not pass go- strip your dignity right here,
This old man wants you, dry your tears,
Quote a price! Self respect long forgotten,
You'd sell your soul to the devil for an Oxycontin.
I told you girl the destination is in your head!
"Welcome To Hell!" Next stop... Well, she's dead.
I told you that I'd stick it out till' the end,
For me, you traded your dreams and kids,
Your Addiction, Life, and your faithful Friend.

© Nelly
J. Ball am 07.03.2013Eintrag melden
Julius / Mamus
There is Light at the end of the tunnel. You must find balance in your life, inside and outside yourself.
God bless you.
Brooklyn am 07.03.2013Eintrag melden
God,
Grant me the serenity;
To accept the things I cannot change;
The courage, to change the things I can;
And the wisdom, to know the difference.
Living one day at a time;
Enjoying one moment at a time;
Accepting hardships as the pathway to peace;
Taking, as He did, this sinful world
As it is, not as I would have it;
Trusting that He will make all things right
If I surrender to His Will;
So that I may be reasonably happy in this life
And supremely happy with Him
Forever and ever in the next.
Or Just for Today

This is what is known today as the serenity payer, or more commonly the payer of addicts. Though my family and I are not overly religious I have seen this payer many times in my life, on the dash of my mom’s car, and in the glove box of my fathers or on the mantel next to family pictures at my grandparents house. I have seen this page flagged in a book, on a shelf in the upstairs of my house. When I was younger I would walk past this book everyday never really looking at it, it was always there. Then one day, I saw it on my dining room table, Narcotics Anonyms was written in big letters across the top, the next day I heard my dad mummer that same prayer while getting ready for work, which was when these words fully had an effect on my life.

I come from a long line of a family of addicts, with Irish, Polish and Indian heritage, addiction sadly comes as a natural instinct for many members of my family. I have heard the stories from my grandparents about their siblings, about how one drink at a young age had them hooked for life. I have read books about people who have been addicts and how once they started it was hard to stop. And I have seen my father, a man who seemed to have it put at together at one point in is life, to being a 250 pound man murmuring the prayer for serenity and crying over the phone to his sponsor saying he can’t believe he let it happen again, a memory from my fifth year of life that still haunts me to this day. I have seen the results of addiction, and how it rears it’s ugly head, making victims of innocent bystanders. I have seen a family go to a picture perfect family of four to a mother who cries all the time, a father who is ashamed to look his children in the face, a son who just wants his daddy to come back home, and a daughter lost and confused, and not knowing what is to come.

I spent many months having trouble communicating with my father, mostly out of lack of effort more than anything. I did not want to talk to the man who I have seen ruin people’s lives along with his own. At first I felt wrath, so much it made my head hurt, then sadness came, how could this happen? And then a realization, my father is only a person. A person with weakness, an imperfect person who makes mistakes, and how was I being any better of a person by not allowing him to explain himself or ask for my forgiveness. I have often seen my mother dealing with the same dilemma, most of my life, along with my grandparents and now, I see this same deliberation in the eyes of my brother. A child who was once ignorant to the world around him has now heard this same prayer that I mentioned before, and sees it every morning in the same places, on the dash of my mothers car or in the glove box of my fathers. He is no longer just asking for his father back the man he once knew and looked up to, he is now asking for his family back, for this wretched thing that has taken a hold of everything he once held dear to let go.

I have seen the stress addiction can put on a family and the pain it puts every person through. I have seen the bills pile up and tumble over, I have seen the tears and the pain that it puts family members through. And I have seen the book, with the page folded back on the bookshelf in the upstairs of my house, now with more creases in it and tear stains on the pages, many of which are my own. And I have heard and read the prayer many times often while my parents are getting ready for work or preparing for their day, and though not overly religious I have to remember the words myself, god, grant me the serenity, to accept the things I cannot change, the courage to change the things I can and the wisdom to know the difference. For it is the one thing I can hold on to.
B.
caff am 07.03.2013Eintrag melden
hope is the last to die... keep it alive! all the best and greetings from joanna
Ramirez am 07.03.2013Eintrag melden
Dear Mamus. Long-term recovery from drug or alcohol addiction requires careful treatment of both physical and psychological aspects of the disease. Medically supervised detox allows doctors to carefully relieve many of the harshest symptoms of withdrawal. Fully integrated and holistic rehab from the emotional effects of addiction is necessary for lasting healing. Fortunately with the right treatment recovery is often achievable. The most successful treatment facilities treat an individual’s body, mind and spirit, taking time to identify and treat any co-occurring psychological disorders alongside the addiction. -Thinking of you and yours.
Regina am 07.03.2013Eintrag melden
Mamus Im so sorry to hear this.
My son is a drug addict he is 22. I am at the end of my rope. I want to get him in a in patient rehab, but he has no health insurance and I am not finacially able to put up the 1000′s of dollars the rehabs require. He is homeless now, it got so bad, he can not come home and the family will not help since he has done so many terrible things to them, robbing us all, the lies, the manipulations, well you know the horror stories that come with an addicts life. We are from the Philadelphia area. .
Thank you
Regina a desperate mother
Steve @ Francis am 07.03.2013Eintrag melden
I object to this “impossibility” notion. I also object to the notion of someone being “My Addict”. I will expand on this momentarily, but first I would like to just make some statements that I feel are more objective and realistic:

There is a huge addiction recovery sub-culture, one largely kept out of the general public’s view due to principles of anonymity and self-support. I can travel six or seven hundred miles and attend a meeting I’ve never attended before and see people I’ve known for a decade or more because they travel to recovery meetings themselves. And I’ll meet lots of “new” people too.

Recovery from addiction disease is not only possible, but it is fairly common.

There are annual conventions, held in different world-wide locations, where 20,000 or more recovering addicts meet and share their recovery with each other. I have been to several of those world conventions myself. Nearly every state in the nation has statewide annual conventions, too. That is not counting the recovery camp-outs that are taking place every summer that draw several hundred recovering campers locally. I’ll have a choice of going to three of them within a couple of hundred miles of my home this month. The recovery organization I attend has meetings in thirty countries around the world besides here in the U.S. The group I have been attending has been meeting since 1979. I’ve been going since 1990.

There are other “brain disorders” that are worse. I’m thinking that schizophrenia and autism are worse, for example. And traumatic brain injury can be worse. I advocate at my state legislature about these issues every legislative session over the last ten years.

I am a recovering addict 20 years into a successful recovery, and I’m about sixty years old. People who get into recovery earlier in life than I did have even better chances to rebuild a very successful and fulfilling life.

I have also been a family member of an addict, too, and I do not think it is not possible to live with an addict who is using, without being hurt by addiction disease. Whole families are hurt. Not all the family members are willing to get into recovery themselves and find the time that a recovering addict has to take for their recovery inconvenient. …Nearly as inconvenient as when the addict was still using drugs.

But one thing I see regularly at my addiction recovery fellowship, a voluntary, self-supporting organization that does not accept outside contributions of any kind, specifically from non-addicts, is that hundreds of recovering addicts that I have come to know on a fairly close personal basis over the years attend regularly. As regularly, or more regularly as many people attend church, for instance. Many of these recovering addicts also attend church but some do not. No matter which drug, incl. alcohol, you can think of, addiction recovery can and does work. The specific drug is irrelevant. Recovery transpires the same way for all of them, because it isn’t really a disease about a drug or type of drug, it is recovery from the disease of addiction.

I am also aware that it is difficult to live with an addict who is no longer using, in recovery, and doing what is recommended at NA. I live by myself after not being successful at incorporating someone else’s recovery or non-recovery, as the case may be. Others have different results but those are my own. I see relationships dissolve all the time among my friends in recovery, after very hard work to not have that happen. Of course, the average marriage has about a two-year life in the U.S., whether or not addiction is involved.

Addicts have a lot of lost or never-learned social skills and abilities that are only grasped with a great deal of effort and many mistakes. There are casualties.

Many addicts go on to die from other causes related to the damage done to their bodies while using, and to the normal range of causes that would happen to any group of people you could mention. But addicts dying from other causes are really a success, when you take into account that addiction is a sure killer if someone does not conduct a recovery.

About “My Addict”. No one is “My Addict”. It is a reprehensible concept to think that. It really gets the responsibility out of whack to say or think this. It isn’t much different than saying “My Slave”, or my dependent. The facts are that addiction takes place in dysfunctional families, everyone in that system is affected, but everyone is only responsible for their own recovery, and not responsible for anyone else’s recovery.

Taking on the responsibility for addiction or for recovery simply isn’t something anyone can do for anyone else. But it is a common misunderstanding.

The part about addiction being a “brain disorder” is only partly right. It is a brain disorder, plus a lot of other metabolic factors, too. It is body-wide, not only brain-centered. It is similar to autism in this way, and also similar to multiple sclerosis and a number of other diseases, too. It is only partly behavioral and neurological, and in many cases genetically- transmitted. At least the vulnerability to addiction disease is genetic.

Addiction also involves a lot of bad behavior and bad choices. It involves a lot of deception. So the fundamental thing a recovering person has to do is get honest, with self and others. Once that is accomplished the other recovery information can have an opportunity to take hold.

It is fair to say it is a bad disease and bad behavior, not either/or. Many politicians claim it is simply bad behavior and leave out the medical and psycho-social factors entirely. This often meets their constituents’ prejudices, and is stigmatizing in a way that often gets votes.

The medical model does offer some help to detox and reduce cravings. It is not mandatory, however, because lots of addicts get clean with AA and or NA alone. They simply start showing up, and do the right thing to save their lives. (I advise NA for addicts.)

The fact is that addiction is life threatening to the addict, and in many cases to those who are around them, especially if they drive intoxicated. Many addicts did not survive when 12-step recovery began learning what it takes to recover and survive. I have known many fatalities and even witnessed a couple personally. So the knowledge base and experience in NA is hard-won, founded upon tragedy, but still well-proven.

A person does not have to go to rehab or treatment to accomplish recovery, but they cannot do it by themselves. I’ve worked in treatment centers myself, and seen both sides of that issue. Treatment can be helpful but it is not anything more than an introduction at a fairly high financial cost to something that is freely given many different 12-step meetings. Courts order treatment for many addicts, and many of them go on to successful recovery. Others don’t. Courts do give people a chance, and the drug-court model is giving pretty high success statistics. But the recovery is happening in the non-governmental recovery groups. Many of us set in meetings with people who are recidivist criminals distracting us from the recovery content of the the meetings, and we put up with it because some of the recidivists go on to recover in spite of that. In effect, our privately-financed organization is being taken advantage of by the government in these mandatory meeting schemes they impose.

An alcohol de-tox is really not safe without medical attention, because many people have seizures and die from alcohol detoxification, but that is the only drug I know of as a former treatment professional that requires a short period of medical treatment. Narcotics and other drugs do not have this risk of death during detoxification. This is short-term detoxification I’m speaking of. A true de-tox takes a couple of years to happen because of the toxins retained in fat cells, which live about two years before replacement. A new bout of chemicals are released periodically from the prior drug use in this way.

I do advise people who are not recovering drug addicts and who don’t understand the dynamics involved, to keep a safe and formalized set of boundaries with addicts, recovering or not. I think employing recovering addicts is fine, with good boundaries. I think living with recovering addicts is possible with good boundaries, from the addict and non-addict alike. I haven’t been able to do it myself, but I see it a lot.

One thing I’ve seen over and over is that non-addicts have a really hard time with boundaries themselves, if they have been in a family with actively-using addicts. They also have a very hard time understanding that a recovering addict is not the same person that the drug-using addict used to be. There is a great deal of change, change that is desired by all, but often spins off into unanticipated results.

Forgiveness and acceptance of a successful recovery is very difficult for the others who had to experience many of the consequences of drug addiction while they were not medicated themselves. Those family members remember it all better than the addict can possibly remember. I wish it were different, but that is what I have observed.

So the family members of addicts have a lot of hard work to do on themselves. Some people simply don’t wish to make the effort, and it is fairly common for those people who don’t make that effort to get involve with other addicts in a serial fashion, if they don’t do that very challenging work on themselves. I have known people who have died from what we used to call “codependency”, when they did not do their work to recover. The stress, rage, and depression simply kills them.

The stakes are very high in this recovery/survivorship situation. I hope that people will learn what they need to learn and do the work that they need to do to survive.

And then I hope that they will pass it on to others in service to those who have not been able to learn yet.

Kind regards.
Garry am 07.03.2013Eintrag melden
Hi
You have to let go of the child you once knew in the future…

G.
Frances, South Africa am 07.03.2013Eintrag melden
Hello Mamus!

I know well what you experience as my daughter (23yrs) is addictet to all kinds of drugs and alcohol since she became 17 yrs of age. Living with an addict means: holding the line also means letting go!

M. Scott Peck said in his book, The Road Less Traveled, that “Life is difficult.” If you have an addict in your family, I would add that difficult is an understatement. It’s the hardest thing you will experience.
After years of hard work and raising kids: BANG! You painfully realize your kid is a drug- alcohol addict! Difficult has just become impossible. And here’s the kick: By the time you discover your child is using, he’s actually been using for a long time. You took action but it was too late for prevention. Like many others, I took the easy road — accepting my kid’s repeated contrition’s and just going on. Denial, you might say. Then the heartache! Much later, you discover you’re living with an addict. This is when you know difficult is an understatement.

Living with a drug- alcohol addict is not workable — you have to grab this bull by the horns or be gored. For some, it becomes kicking the addict out of the house.
For others, it might be enabling and continued denial.
And for many, it’s spending your life’s savings, while watching your addict carted off to jail or worse.
To understand the household dynamics of living with an addict, read as much as possible and inform yourself. An addict does what he or she wants within the context of a potentially vicious chemical dependency.

Addiction is a disease. It changes brain chemistry. Addicts will go to any length to get what they need. It is a disease that gets poor attention from the medical industry, leaving families abandoned.
We know now that treatment and recovery are a process and not an event, yet it still feels like an event. Families are encouraged to invest a bunch to make that event a success.

Stubborn addicts don’t see it that way and private treatment centers know better, so a non-refundable deposit is required. Frankly, a new treatment paradigm is needed. We can’t deal with this alone.

I found, for myself, that I needed to step into a totally new dimension of reality. Being a parent of an addict is a social disease of its own merit with its own 12-step protocol. By the time you know this, you have already gone down a hard road — truly a road less traveled. You know the meaning of loss, and you have to act in the context of having no time and merely chasing at the heels of the problem.

Eventually, we act, for better or worse, but don’t let this disease take you down. Get help! Talk! Lobby!

My addict lives with me only if ground rules are followed, and for that reason I often miss him. Holding the line also means letting go in a way you never have before.
The serenity prayer embraces the essence of what I need to do. God! Grant me the serenity to accept the things I can not change; the courage to change the things I can; and the wisdom to know the difference.

Good Luck, Mamus, my heart goes out to you and your family!
Dorothy am 07.03.2013Eintrag melden
Of all the anguish a parent can face, there is little to compare to the pain of trying to deal with a loved child who is addicted to alcohol/drugs.

As the alcohol/drugs erode a child's personality, possessing him or her like a demon, parents look desperately for signs of the beautiful son or daughter who used to fill their lives with joy.

There is help for parents of drug addicts

Too often they find only enough traces to make the time with their new, addicted child that much worse. But there is help for parents of drug addicts. Help for their children, and help for themselves.

There is no sure cure for a drug/alcohol addict. That promise is impossible to make in good faith. But there are people who can help, programs that have done well, and medical aides that make the process easier.

The most important help for parents of muliple addicts is the help they can be offered to heal their own lives

The damage done to heart and soul, to parenthood and to family, by a child's drug/alcohol addiction can leave parents so injured themselves that they are no longer able to advocate well for themselves, each other, and for their addicted child.

I suffered this hell for more than 9 years with my addicted child.

Prayers and Love.
Ellen am 07.03.2013Eintrag melden
Dear mother and father. Even the strongest parents suffer grief and scarring by watching their childrens addictions.

This is no fault of theirs: drug addiction and alcoholism is a brutal predator mauling every aspect of family life it comes in contact with. Even the strongest mothers and fathers fail to survive without scars and grief.

Drug addiction counsellors, family therapists, doctors and peer groups, working together, can help heal the damage. It will never be gone, but by starting to get help, parents commit to a day when it won't be so bad.

All the best for you and your son.
E. / Jo'burg, Gauteng, South Africa
N.P. am 07.03.2013Eintrag melden
@ Julius and Mother
I had become so accustomed to being miserable that I thought it was the only way to live. I felt sorry for myself but never did anything to better my life. I was drinking to try and rid myself of my sorrows, but really I just felt miserable when I drank. It was the perfect way to wallow in self-pity until I got numb.

I was a loner, pretty much by choice. It was easier to keep with my routine of drinking in the evenings after work without having to please other people. That’s why it took so long for me to see the problem I guess.

My mother helped me to find a treatment centre where I felt safe and accepted. After a few short weeks I left rehab feeling like a million bucks. I realised that the misery I felt was entirely optional, and that I can choose how I want to live.

N.P.
Cape Town, Western Cape, South Africa.
Edgar am 07.03.2013Eintrag melden
Hi!
I was 20 years old when I had been using drugs and alcohol since I was 12 years old, a total of 8 years. During those eight years my parents pursued every opportunity to “get” me sober, all with little to no success. They tried counselors, medications, two wilderness treks, a boarding school and I still found ways to get high. At age 19 I got a job offer to move down to Reno to be an audio visual director at a church. One of the conditions of my employment was for me to stay sober; that lasted no more than one week. Four months went by and I got kicked out of the place where I was living for having drugs and alcohol. My employment was now in jeopardy. That night I called my parents and I will never forget what they said, “we love you, but you can not move back into our home; hope you figure it out.” The next day I approached my employer and came clean about getting high for the past 4 moths. He suggested treatment, which I was very opposed to, but at the end of our conversation he told me that he LOVED me……I believed him, I don’t know why but I did, so the next day I had my first appointment. I was met with that same LOVE, compassion, care and understanding by the staff and other members of the support group. I started outpatient and moved into Step One and began the recovery process. Sobriety did not come easy but I had a group of people who loved me and stuck by me through the ups and downs of early recovery. I currently have 4 ½ years sober and often look back at my time spent there and get an overwhelming feeling of gratitude. The main thing that I brought away from that place was the ability to identify, accept, and give away the LOVE that was so freely given to me. Love truly helped me transform my life in a way that I never knew was possible. I was allowed to move in at my parents house again and I will never forget about the chance they offered me by not enabling me anymore. Mom and Dad are my best friends now and I truely am grateful for that wonderful gift from heaven.

I love you all
John ~ Cape Town, Western Cape, South Africa am 07.03.2013Eintrag melden
Julius. I deeply am touched by your mother's heartwarming words. I'm gonna tell you my story:
I used to believe it was just me that struggled with my addiction. In reality the harm I caused was tearing my family apart.
When my family contacted J. Mitchel (doc f. addictions) for an intervention everyone came together and my family got a clear understanding of my addiction and what they had to do to get me to take responsibility for my alcoholism. My family showed immense strength and love. I accepted treatment and have been in recovery for 5 years now. We've actually never been happier!
Wishing you to succeed too. Get it on!
John
Brian am 07.03.2013Eintrag melden
Hi Mamus.

I was oblivious to just how bad my addiction to drugs and alcohol had become.....treatment and love saved my life!

"Reaching out for help is the hardest thing for most addicts and alcoholics. I was oblivious to just how bad my addiction to drugs and alcohol had become. My parents contacted A.Anon and arranged for them to assess my needs. It's was only their skilful and delicate approach that got me to agree to 'try' rehab at a treatment center near our home. I realise today that if my father and my mother hadn't asked for help I'd probably still be drinking and using. I am deeply indebted to them and also to my other family members for reaching out. Any contact for help is good contact when it starts the process of recovery.

A huge part of my alcoholism treatment was the counselling team’s ability to help me remove the roadblocks I had to put in place to benefiting from the 12 steps of Alcoholics Anonymous.

Whilst I knew I had a drinking problem (a small one, one that my family went on about a little too much – talk about delusional!) and I knew about AA it was the clinical teams ability to re-frame my alcoholic experiences in such a light that I became highly motivated to work the 12 steps of Alcoholics Anonymous.

I’m coming up for 2 years clean & sober – Brian F. Johannesburg, South Africa.

Greets.
Carin am 07.03.2013Eintrag melden
Dear Mamus.

I feel deep empathy toward you and all parents just beginning the terrible journey of their child’s drug addiction — and those facing the turmoil of a next step: rehab, incarceration, dislodging the addicted child from the family home. These are still open and fresh wounds for my husband and me.

Following are six hard lessons we’ve learned in our journey, all of which we denied in the beginning. We fought with ourselves and with each other about these things. It didn’t matter who was telling us the truth, we knew better, after all he was our son. We have come to accept these truths and now it is much easier to deal with the heartache and we’ve become more effective helpers for our son/addict.
Carin am 07.03.2013Eintrag melden
Loving mother, please kindly listen to my words and you will discover Why This is Important.

We struggled mightily against these truths, fought with every ounce of strength. We lost our fight. We have accepted what we wished was not true. My learning is: until you understand the truth you cannot find peace within yourself or really be able to help your addicted son. Accepting the truth is what allows you to help him by helping yourself.

I do not hate my son for using drugs and putting all of us through this pain. I hate the things he does. I hate the lying, the stealing, the using. I love my son very much, I hate his ways. It is perfectly okay to separate the two.
Carin am 07.03.2013Eintrag melden
Mamus, did you notice that Others Don’t Want Him Around?
That is OK. He has wronged many people. We are the parents, it’s called unconditional love. It is not wrong for friends, brothers, sisters, grandparents, relatives to have their own feelings and pain about this situation. Some families have great support and no one abandons the addict, some people decide they do not want the trouble of an addict in their life. That is OK. We all get to make the choice and there is no wrong choice, it is just a choice by those people.
Carin am 07.03.2013Eintrag melden
Mamus, You Cannot Fix This. This is a problem only our addict can fix. A concept such as this is very hard for me to accept because I try to fix everything. No one is allowed in our addict’s mind except them. They are the only ones that can decide to do something about this. This will not end until they decide to end it. Parents trying to make that decision for them only results in failure and frustration.
Carin am 07.03.2013Eintrag melden
Be aware about that Parents Are Enablers
We love our sons and daughters. We would do anything to remove the pain. Take away the addiction. Smooth the road. We’d give our life if it would help. I once wrote a letter to my son about using drugs. I used the analogy of him standing on the railroad tracks and a train (drugs) is blasting down the tracks and blaring its horn but he hears nothing. I told him it was my job to knock him out of the way and take the hit, that’s what parents do. I understand now, I was wrong. All that would do would leave me dead on the tracks and he would be standing on another set of tracks the next day.

We raised our children the best way we knew how. At some point they made decisions that set them down this path. We can only support them and provide them opportunities to make another decision. This is a hard one. That is why at times sponsors, recovering addicts, police officers, probation officers, corrections officers, pastors, counselors can all do a better job than we can in showing our addict the correct path. That is difficult because no one loves our addict like we do but we cannot do what they need when they need it.
Carin am 07.03.2013Eintrag melden
Think about that Life Will Not Be The Same with him anymore.
At 5 years old my son thought he was Michelangelo of Teenage Mutant Ninja Turtles. Running around the house with an orange bandanna tied around his head brandishing plastic weapons fighting evil and the bad guys. When I look at my addicted child I see that 5 year old and mourn the loss and try anything we can to get them back. My son is now a 23-year-old man. He is every bit an adult with a child’s maturity. But our world recognizes chronological ages, not maturity levels. Parents must do that too. I believe Michelangelo is lost inside of him. Those that are lost sometimes find their way back, but some do not. I can grieve this loss but it will not help him or you to move forward. An addicted person does not live in the past or the future. An addict lives in the here and now, if you want to help your son you must live in the same world he does.
Carin am 07.03.2013Eintrag melden
Dear Mamus. Homelessness May Be The Path He Chooses. When you drive down there you see homeless people with signs and some of them living under the bridges. They are dirty and hungry. They very likely are addicts, alcoholics or suffer from a mental illness. The one common denominator for all of these men and women living alone and homeless is that at some point in their life they had people that loved them. They are sons, daughters, brothers, sisters, cousins, and friends to someone. That doesn’t change their situation. They made choices that got them to this point. They can make other choices, and there are people and organizations to help them change. The key is, they must make the decisions. If your son makes the decision to live this way, it will hurt you terribly but he will do this until it is time for him to change, you cannot change him or those circumstances. It will not help him for you to give him a bed in your home if he continues to live the lifestyle.

Stay strong. My thoughts and prayers are with you and all touched by this.
Patti am 07.03.2013Eintrag melden
Mom, many people replace one addiction for another. It's very common and can be very dangerous. Maybe your son is doing that in the future as well so you better keep an eye on it.
Take care and good luck.
Switch am 07.03.2013Eintrag melden
Julius, I too am Addicted to Alcohol and Drugs.
It is clear to me that my life has become completely unmanageable because I am addicted to alcohol and drugs.
Recently, I relapsed and did things for which I am ashamed. I broke the law. I am not blaming anyone else for my conduct other than myself. I thank God I did not injure others. I easily could have. I very much want to be healthy and gain control of my life and career and have asked for medical help in doing so. I am taking these steps to improve my life. Luckily, I am not alone in my daily struggle as I still can rely on my wonderful parents and I know that people like me have succeeded. Maybe with time it will become easier. I hope so. I hope so much for you too...
Greetings my friend, so fare away in distance but so close to me at the same time...
h.... am 07.03.2013Eintrag melden
Aslamulaykum Mamus

im a muslim female and im very ashamed to say, ive become an alcoholic and a drug user. im 21 a university student. i dont live outside i live at home; dont go clubbing or anything like this, always dress quite modest. my attitude to life was everything was to be done in modesty. i come from a very religous background, familys prays 5 times. I been on hajj at the age of 13. Now im an alcoholic an often high on drugs and i dont fast either because im too stoned too. But in the morning i always say im not going to tonight, but always end up doing this. I hate my life and i wish i was dead. i cant speak to anyone else about this, and thats why im saying this here. So many times iv thought of going away from here so that nobody has to see what im doing to myself. my parents are soon realising something is not right. but i want to stop but i cant. i feel like i can only go down. why wont god help me i dont understand. iv never wished bad upon anybody, but, a lot of things recently went wrong, where another person thought i did something bad to her, but she has the wrong end of the stick. still does, is this her curse upon me? or is this gods way of punishing me?? i dont know what to do, but i want to be dead! if i cant do this, then i want to be back to normal again, praying, fasting and doing everything i once i enjoyed. why cant i do this

Wa Salam
Marilyn am 07.03.2013Eintrag melden
Dear mother. My son is 24yrs old and addicted to drugs and alcohol since 4 yrs now. It is hell pure but step by step Im learning to cope with it. The first lesson was about his lying- what did hurt me deeply in the past. You should be informed about that addicts will say anything to hide their addiction and take any action to mask the problem. I honestly believe at the time they do not even realize they are lying, they just say whatever they think you want to hear. I believe they have motives in this to seek approval and to give us pride. I believe addicts do not like themselves or what they are doing but at some point they can see no door out. Their only mechanism for survival is to seek somekind of approval through lying, even if they know they will be busted. I believe it offers a similar instant gratification as drugs. I think even a smile of approval from a loved one shoots off those chemicals in the brain that gives them a different high, even if it lasts only a couple seconds. When my addict tells me he is not using I really don’t hear it. I tell him often, “My eyes can hear much better than my ears.” Just as we seek evidence of their using, we must seek evidence of their NOT using. Do not rely on faith that they are not using because they told you.

Feel huged by someone who knows way to well what really happens by living with an addict...
Chinci am 07.03.2013Eintrag melden
Mamus
I am very much touched by your heartbreaking note and you and your son will be in my prayers. Many hugs
Left behind parents am 07.03.2013Eintrag melden
Sweet Sara Corbett who was born in Connecticut on April 25, 1988 and passed away from an accidential overdose of methadone on August 08, 2004 at the age of 16. We will remember her forever. Her bright light will shine for us and guide our way.


Ask My Mom How She Is

My mom, she tells a lot of lies,
She never did before.
But from now until she dies,
She'll tell a whole lot more.

Ask my mom how she is
And because she can't explain,
She will tell a little lie
Because she can't describe the pain.

Ask my mom how she is,
She'll say "I'm Alright."
If that's the truth, then tell me,
Why does she cry each night?

Ask my mom how she is,
She seems to cope so well.
She didn't have a choice you see,
Nor the strength to yell.

Ask my mom how she is,
"I'm fine, I'm okay, I'm coping,"
For God's sake mom, just tell the truth,
Just say your heart is broken.

She'll love me all her life,
I loved her all mine.
But if you ask her how she is,
She'll lie and say she's fine.

I am here in Heaven.
I cannot hug from here,
If she lies to you don't listen,
Hug her and hold her near.

On the day we meet again,
We'll smile and I'll be bold.
I'll say, "You're lucky to get here, Mom,
With all the lies you told!"
Carl am 06.03.2013Eintrag melden
Julius brother, I'm addicted to alcohol and sedatives too. The ironic part it that I never even really liked them until I used them as a coping mechanism to get off other drugs. So what now? I don't know where to turn, I don't know what to do. I just feel so hopeless. I just... I've been looking for help all over the place but I can't afford it. My friends say I don't need it, I'm just a cool chick who likes to have fun. I know better.

When they go home I drink alcohol that I've hidden from everyone... I'm so ashemed. But no one suspects anything. And I can keep living this way and have people respect me but it's so dishonest... I don't want to live like this but I can't find help, I can't see a way out. With your mom on my side I probably could.
Auch ein Julius am 04.03.2013Eintrag melden
Armer Junge du bist dir selbst dein einziger Feind.
Million tears Mom am 04.03.2013Eintrag melden
Thank you so very much for your hearttouching words, Mom.
Wow, I know the feeling of confusion, lost, why, how could this happen, what’s going to happen and how is this going to end and how do I fix it. Unfortunately, we as parents can’t fix it- we can love, show support and try and guide- we can never remove them from toxic situations-because they are there own toxic situations- no matter where you move them to or put them into to until they want to do it themselves it won’t ever change- I have been on this path for now seriously 14 years that I know of- it could have been longer- as I age- it hastens the process- I have been through many programs, therapists, councelors, mentors, friends, doctors and exhausted my family - I can say that it does start to get better- if they truly want to change- but they are also artists of lies, theft and breaking your heart over and over again- the road to recovery is bumpery than anyone has ever been able to put into writing- wish you well- god speed


Dies ist eine goldene Kerze für Julius Lolom Erstling

Am 07.11.2012 wurde diese goldene Gedenkkerze online für Julius Lolom Erstling auf Kerze-anzuenden.de entzündet und damit ein einzigartiges Online-Gedenken erstellt.

Die goldene Kerze zum Gedenken an Julius Lolom Erstling wurde 1.301.389 besucht. Es wurde bisher 1.025 mal Mitgefühl ausgedrückt. Gerne können auch Sie jetzt den Hinterbliebenen gegenüber Ihr Mitgefühl ausdrücken und einige Worte zum Verstorbenen oder ein Spruch/Gedicht verfassen. Nutzen Sie hierfür den Link "Mitgefühl verfassen".

Diese Kerze brennt ewig.