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goldene Kerze

Eine goldene Kerze für Julius Lolom Erstling


Am 07.11.2012 um 16:24 Uhr
wurde von eine Kerze entzündet.
Mein geliebter Sohn.

Giftler, Alk, Looser und noch viel mehr, das sind die Namen, die sie dir geben, obwohl sie nicht wissen, warum dein Leben so wurde, wie es jetzt ist. Ganz tief drinnen ist deine Seele krank, du leidest schon dein ganzes Leben lang.
Mein Kind, selbst du hast mich gefragt, als einst die Erinnerungen an deine Kindheit zurück kamen und du wieder "von vorne anfangen" wolltest - ganz von vorne, als Säugling: „Warum Mami, warum nur bin ich so, ich will nicht so sein, möchte raus aus meiner Haut!“, schluchzest du, während du dein Gesicht ganz tief in meine Schulter gegraben hattest.
Die Antwort, mein Sohn, kann ich dir nicht geben, ich weiß nur, es ist für uns beide, ja für die ganze Familie, ein sehr schweres Leben.
Viele Tränen habe ich geweint, oft weit entfernt von deinem Herzen, von dir selbst veranlasst, und doch mit dir vereint in meiner Seele.
Du hast zwei Seelen in deiner Brust, die liebe, sanfte und die voller Angst, Frust und den daraus resultierenden Aggressionen.

Zweifel plagen mich oft sehr stark, habe ich als Mutter bei dir versagt? Nein, ich glaube nicht, denn ich habe versucht, dir all das zu vermitteln, was man braucht für ein glückliches Leben. Was man braucht um die nötige Stärke in seinem Innersten zu finden. Dein Vater tat das ebenfalls, er gab sein Letztes um dir den Weg zu einem zufriedenen Leben zu zeigen..... jedoch konntest und wolltest du all dies nicht annehmen, nicht verstehen.
Sicher haben wir auch Fehler gemacht. Doch Menschen werden nicht als Eltern geboren... Ich kann dir nur versichern, dass alle von uns an dir begangenen Fehler aus Unwissenheit geschehen sind. Wir wollten dich nie verletzen, im Gegenteil, ganz im Gegenteil.....

Du wirst dein Glück noch finden, die Suche dauert schon sehr lang, aber wenn du wirklich damit anfangen würdest... Ich würde dir so gerne dabei helfen wenn du es zulassen würdest. Es gäbe Ärzte und Institutionen, die uns dabei unterstützen können. Du könntest zurück ins Leben kommen..... und dein Neubeginn wäre möglich.
Deine sog. Freunde / Freundin / nen können dir nicht helfen, sie sitzen alle in dem Boot, in dem auch du sitzt, und darum werden sie zwangsläufig mit dir zusammen untergehen müssen. Wirklich retten können dich nur Menschen, die mit beiden Beinen fest am Ufer stehen und dich dadurch aus dem Wasser ziehen können. Du musst es nur wollen und dich an ihren starken Armen festhalten. Das kann dir leider niemand abnehmen.

Ist einer von euch Suchtkranken und gesellschaftlich im Abseits stehenden tot, interessiert sich niemand mehr für dessen Höllenleben. Endlich ist wieder einer gegangen, der wusste eh nicht, wie man sein Leben erfolgreich gestaltet. Endlich ist er krepiert, ein gutes Wort über ihn im Nachruf? Nein, welches gäbe es denn zu sagen?. Meist wird er vor seinem Sterben schon tot geschwiegen.
Endlich wieder einer verreckt, selber schuld, entdeckt wurde er in seiner Wohnung, auf einer Toilette, einer Parkbank, einem Hinterhof... Gott sei Dank, er lebte auf unsere Kosten viel zu lang. Das ist es, was viele Menschen sagen. Vielleicht wird auch über sie das Leid einst kommen, nicht zur Strafe, sondern einfach um verstehen zu lernen.
Wen interessieren schon die seelischen Zerissenheiten und die sich dahinter verbergenden Tragödien? Keiner will sich damit auseinander setzen, dafür nimmt sich keiner Zeit.
Man denkt, "es trifft mich ja nicht", und "mir könnte das nie passieren". Viele Eltern denken dies ebenfalls von ihren Kindern. Doch: so sehr kann der Mensch sich irren…..

„Ich will nicht so leben“ , hörte ich öfter von dir, „keiner weiß, welche Schmerzen, Kummer und Leid mich plagen. Diese kleine Zeit, wenn ich auf Alk bin, Party mache, Dope nehme, vertreibt meine Trauer, lässt mich kurz atmen und so tun, als hätt ich mit meinen Problemen nichts zu tun.
Meine Seele ist befreit, ……… "
Das ist ein Trugschluss, mein Kind, das ist gewiss!

Wenn jemand über dich schlecht spricht, das möchte ich dir sagen, das ertrag ich nicht. Höre ich schlechte Sprüche über dich ist es, als würden sich 1000te Nadeln in mein Herz bohren. Ich bin ein sehr friedliebender Mensch, schwer bringt man mich aus dem Gleichgewicht, aber wenn man mein Kind verletzt, bin ich zutiefst getroffen, es macht mich todunglücklich.

Schlimme Zeiten sind wir durchgegangen, wann hat eigentlich alles begonnen??? Ich glaub es schon zu wissen, du warst ein kleines Kind, hattest schon immer ADS und konntest den Ansprüchen deiner Umwelt nie genügen. Dadurch ist dem ganz kleinen Jungen ein großer Schmerz wiederfahren - bereits in seinem noch so jungen Leben.
Deine Lebensziele zu erreichen war dir unmöglich, alles lief schief, was dein Herz begehrt! Schulabschluss? Lehre? Führerschein? Nein - nichts davon und auch sonst nichts...
Psychologe wolltest du stets werden, weißt du es noch?

Ich hab wirklich alles versucht was in meiner Macht stand, du solltest von mir all meine Liebe bekommen. Ich wollte dein gebrochenes Herz heilen mit all meiner Kraft, doch nicht ich, sondern der Alk, die Partys, die falschen Freunde und die Drogen haben gewonnen.
Doch der Alkohol und der Dope lindern dein Leid nur für kurze Zeit, sie geben nicht auf, liegen ständig auf der Lauer. Die Depressionen, die Psychosen, der Absturz.
Wenigstens ein kurzes Gefühl zum Glücklich sein, oh mein Kind, wie todtraurig du sein musst...

Oft sagt man mir, dir zu helfen ist sinnlos, obwohl ich deine Mutter bin. Du hast mich bestohlen, belogen, betrogen und hintergangen, obwohl du wusstest, dass der schwere Einbruch 2004 - du warst damals noch ein Kind - mich fast umbrachte und ich viele Jahre brauchte, um das Trauma zu verarbeiten.
Doch mein Mutterherz, das ist bei dir, ich bin dir wegen gar nichts gram, weil ich dich liebe. Machst du mir noch so viele Sorgen und bringst mir großes Leid, ich bin deine Mamus, in guten und in schlechten Zeiten.
Dich fallen zu lassen, kommt mir nie in den Sinn, denn du bist ganz tief in meinem Herzen.
Wenn einst mein Herz aufhören wird zu schlagen, werde ich immer noch bei dir sein und über dich wachen. Du musst keine Angst haben, ich werde dich nie alleine lassen denn ich habe dich unendlich lieb. Liebe kann auch der Tod nicht beenden.......

So viele Wege sind wir schon zusammen gegangen, und eines ist ganz gewiss, dass du mein heißgeliebter Junge bist und bleibst. Mein Erstling.
Mein Sohn, es hört sich für Außenstehende vielleicht dumm an, aber ich weiß, dass ich auch auf dich stolz sein kann.
Du warst und wirst es immer bleiben: mein einziger Sohn, dessen Platz niemand je einnehmen kann weil du unersetzlich bist!

Kaum einer hat die Kraft, dass er den Absprung wirklich schafft. Wenn der Wille da ist und er dann unter den „Cleanen“ lebt, fehlt oft derjenige, der die Seele heilt. Für manche ist der Heiler jedoch trotzdem da, man muss ihn nur erkennen und annehmen.....

Nicht alle Schmerzen sind heilbar, denn manche schleichen sich tiefer ins Herz hinein, und während die Tage verstreichen, werden sie Stein. Du bist irgendwie anwesend und doch unerreichbar für mich. Meine Qualen scheinen geronnen zu Schaum, aber ich spüre ihre lastende Schwere bis in meine Träume. Der Frühling kommt wieder mit Wärme und Licht, die Welt wird ein Blumenmeer, aber in meinem Herzen ist ein Platz, an dem nichts mehr blüht.
Ich kann mir denken, dass du lange Nächte schlaflos liegst, unerträglich lange Nächte. Dann irrlichtern die Gedanken irgendwohin und wollen sich nicht einfangen lassen. Dann ist es gut, wenn mir dein Bild klar vor meinem inneren Auge steht, das Bild, das ich in glücklichen Tagen von dir hatte, als du mir besonders nahe warst, als etwas besonders Schönes gelang, als ich besonders groß von dir dachte. Nicht so, dass ich mir etwas vormache, sondern klar und wahrhaftig. So bildet sich in meiner Seele ein Raum, in dem du wohnen kannst und in dem vielleicht auch der Schlaf gelingt. Deine Stimme hören. So, wie sie früher war, als komme sie nicht nur aus der Erinnerung. So werden die leisen Stimmen vernehmbar, auf eine neue Weise. Als die Stimme eines Friedens, der nicht von dieser Welt ist. Ich vermisse dich so sehr, mein Sohn!

Ich habe gemerkt das ich immer einsamer wurde. Ich war nur noch damit beschäftigt aus dieser heiklen Situation wieder raus zu kommen, ohne das mein Umfeld davon etwas mit-bekommt. Mit am Schlimmsten war es als du, mein Sohn, die Psychose bekamst. Mit kaum einen Menschen kann man darüber reden. Kaum einer fragt nach seinem Befinden. Kaum einer fragt, wie es mir geht. Es ist eine Krankheit die den Mitmenschen Angst macht. Sie können damit nicht umgehen. Sie schweigen dich, mein Kind, tot....... Es ist als hättest du eine ansteckende Krankheit. Nur hinterm Rücken, da wird getuschelt. Man wundert sich, das ich mich verändere. Ja ich war mal lebenslustig und unbekümmerter. Jetzt bin ich traurig ,besorgt und depressiv. Darf ich das nicht mit einem drogen.-und psychosekranken Kind? Darf ich nicht trauern über deine, meine, unsere verlorenen Jahre? Ja ich trauere, über dein Potenzial, das du mit dem polytoxen Drogenkonsum und Alkoholmissbrauch in den Wind geschossen hast.

Es war mir ein Bedürfnis dir zu schreiben, es ist einfach über mich gekommen….. und ich möchte dir damit nur sagen, wie wichtig du mir bist. Lass dich niemals entmutigen, von Menschen welche keine Ahnung haben, überhaupt keine Ahnung haben können, weil sie nicht in deinen Schuhen laufen….

Und bitte vergiss niemals, wenn alles noch so düster aussieht, ich bin immer für dich da…………dein Platz in meinem Herzen ist immer für dich frei und wartet darauf, dass du ihn beanspruchst....genauso wie dein Platz in unserem Zuhause... wir haben es immer wieder geschafft……..

Ich hab dich lieb! Mu..f (unser Geheim-Wort)

Deine Mamus
In fine est pincipium meum.
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k.f. am 29.11.2012Eintrag melden
Julius und Mamus ich werde euch nie vergessen. Mit Tränen in den Augen und tief bewegt habe ich eure traurige Geschichte gelesen. Julius ich glaube du warst schon immer ein bisschen verrückt in deinem leben und gingst gern auf's ganze. Aber so wie jetzt sollte es nicht sein...:( weil es dich und die Menschen die dich lieben umbringen wird. Ich werde eine Kerze für dich und deine Familie anzünden. Hoffentlich schafft ihr bald aus dem Abgrund rauszukommen.
Naddl am 28.11.2012Eintrag melden
Liebe Mamus, ich bin hier zufällig auf diese Seite gestossen, doch ihr Brief an ihren Sohn hat mich überwältigt und zu Tränen gerührt. Die Liebe einer Mutter kennt keine Grenzen und was würde ich dafür geben, solch eine Mama zu haben, wie sie es sind. Meine Mutter ist schwer krank, seit meiner Geburt schwer alkoholabhängig, Borderline, lebt in der Gosse und vegetiert vor sich hin, Tag für Tag!!!! Nie war sie für mich da, nicht als Kind und auch nicht jetzt wo ich erwachsen bin. Ich bin geprägt davon, ohne Mutterliebe und ohne jeglichen Rückhalt aufzuwachsen. Ich habe selbst vier Kinder, habe in meinem Leben die Hölle durchlebt und habe meinem Mann zu verdanken, daß ich heute noch am Leben bin, weil ich vor noch nicht mal Jahren schwere Depressionen hatte und manchmal kurz vor dem Selbstmord stand. Doch ich muss zusehen, wie meine eigene Mutter vor die Hunde geht, weil sie nicht bereit ist, sich helfen zu lassen. Ich verurteile sie nicht wegen ihrer Krankheit, doch ich kann ihr nicht mehr helfen, sie erkennt ihr Leid selber nicht. Ich habe es bei mir erkannt, ließ es zu dass man mir hilft, damit meine Kinder nicht so leiden müssen wie ich selbst, als ich Kind war...ich wünsche mir tief im Inneren meines Herzens, daß meine Mam so stark wäre wie sie, MAMUS
L.A. am 26.11.2012Eintrag melden
@Mamus
Als Du auf die Welt kamst,lachten alle und Du weintest. Lebe Dein Leben trotz all der entsetzlichen Begleitumstände so, dass wenn eines Tages Deine letzte Stunde gekommen ist, alle weinen und Du lächelst.
Das wünsche ich Dir.

@Julius
Dass Du Deine Mutter so traurig machst, sollte Dir zeigen, wie glücklich Du sie hättest machen können.
Alexandra am 26.11.2012Eintrag melden
Ihr Brief hat mich zu Tränen gerührt..... Ich finde keine passenden Worte.
Nur, dass ich Julius, Ihnen und allen Angehörigen viel Mut, Kraft und Liebe wünsche dass sie diese Hölle bald überstanden haben!
Wir am 25.11.2012Eintrag melden
sind tief bewegt von Ihrem Brief an Ihren Sohn. Unser Neffe ist genauso betroffen wie Julius. Die gesamte Familie lebt unter Höllenumständen. Diebstähle, Gewalt und Vertrauensbrüche seitens des Kindes und seiner Freunde sind an der Tagesordnung. Unsere Schwester (die Mutter) hat schon zweimal versucht sich umzubringen. Der kleine Bruder ist durch die andauernden Stressituation so verhaltensgestört, dass er amtlicherseits in ein Kinderheim überstellt wurde. Wir kennen die Heimtücke der Drogen und des Alkohols in ihrer entsetzlichen Form dadurch genau. Niemand von uns kann verstehen warum unsere Schwester unseren Neffen nicht längst aus der Wohnung geworfen hat. Wir meinen auch, dass Sie Ihrem Sohn die Tür weisen sollten.

Fips hat unserer Ansicht nach vollkommen recht. Aber ein drug head wird das schwer begreifen und noch schwerer umsetzen können. Leider!

Wir denken an Sie und beten für Sie.
Mit den besten Wünschen
Salma
Frank am 24.11.2012Eintrag melden
Mein ganzes Mitgefühl geht an Sie, liebe Mamus und an Julius. Ich hole die Nachricht von "Fips" wieder nach vorne weil ich meine, dass sie Ihnen und anderen wirklich helfen kann. Es wäre m.M. sehr schade, wenn sie irgendwo hinten versickern würde. Der Beitrag gehört für mich zu den konstruktivsten und besten die ich je gelesen habe.
Alles Gute, Mamus, Julius und Familie auf Ihrem steinigen Weg!
Frank

"Fips" schrieb:

Aloah Julius L.!

Ich hab was für Dich:
Fetzen von Gedankengängen, Bruchstücke von Zusammenhängen. Fragen. Antworten. Ein Wirrwarr. Kann man Supergehirne essen? Der Film läuft weiter und weiter und weiter...
Wie lange kann es noch so weiter gehen? Ich weiß, ich verändere mich. Ich komm mit meinem Leben nicht mehr klar, scheiße. Ich weiß es doch alles. Ich weiß, was ich meinem Körper antue. Niemand braucht mir zu erzählen, wie Acid wirkt, oder was die Risiken sind. Niemand braucht mir zu erzählen, wie Meth einen kaputt machen kann. Das man von Schorre abhängig wird, weiß ich auch selber.
Jeder muss die Rechnung zahlen. Irgendwannmal. Jeder von uns. Ich bin da keine Ausnahme. Und den Preis nehme ich in Kauf.
Doch ich will dieses Leben nicht aufgeben, ey! Dieses abgedrehte, abgespacte, wirre Leben. Ein Farbenspiel, ein Gedankenchaos. Action, Abenteuer. Man lebt. Ausbrüche von Emotionen. Neue Menschen. Neue Erlebnisse. Erfahrungen. Es ist wirr. Es ist verrückt. Ein Farbenspiel. Bunt. Ein Gedankenchaos. Kopfsalat. Glücklich. Depressiv. Die Grenzen sind fließend. Verrückt. Normal. Dicht. Nüchtern. Kaputt. Die Übergänge sind nicht erfassbar. Die Veränderung kommt schleichend.

Ich spüre wie der Bass vibriert. Es ist heiß. Von der Decke leuchten auf einen bunte Laserlichter herab. Alle paar Sekunden geht das Licht aus und man sieht nur kurze Lichtblitze. Die Menschen bewegen sich wie Roboter: abgehackt und nicht menschlich.
Ich lasse mich von der Musik leiten. Ich mache die Augen zu und meine Beine bewegen sich von alleine. So habe ich das Tanzen gelernt. Und das Stampftanzen. Und das Schweben im Raum.
Ich sollte was trinken. Egal.

In diesem Augenblicken bin ich euphorisch glücklich. Ja ey, ich weiß, es liegt an der übermäßigen Endrophinausschüttung. Oder was weiß ich was, mir gehts gut, ey.
Für solche Momente lohnt es sich zu sterben. Ich bin einfach glücklich. Einfach, simpel, unkompliziert. Einfach glücklich. Es gibt nichts anderes. Man sollte solche Momente schätzen und jede Sekunde genießen.
Und das tue ich auch.

Ey.

Wir liegen beide im Bett. Wir umarmen uns. Wir sind glücklich. Es ist 5 Uhr morgens, wir müssen in ein paar Stunden raus. Doch es ist uns egal. Die Zeit interessiert uns nicht mehr.
Ich sage ihr, dass ich sie liebe. Sie schnurrt nur, und kuschelt sich an mich ran.
Ok das Glück. Das Glück kann so zerbrechlich sein, ey.
Ich kann gar nicht mehr aufhören zu reden. Ich erzähle ihr, wie ich sie liebe. Und das stimmt auch. Ich weiß, dass es stimmt. Jetzt. Morgen? Egal, was zählt ist jetzt.
Sie empfindet das selbe. Und ihr geht's genau so wie mir. Es ist unbeschreiblich.
Für solche Momente lohnt es sich zu sterben. Wir sind glücklich.

Erkenntnisse habe ich, unfassbar. Ich begreife plötzlich, warum was wie ist. Was alles falsch gemacht wird. Wie es richtig wäre. Wie das Universum wirklich beschaffen ist. Welche Wesen in den Galaxien leben. Wie sich die Anderen anpassen, manipulieren lassen von Staat und Gesellschaft. Ich mache das nicht mit! Ich weiß wie ich mein eigener Herr bin.
Ich habe alles im Griff. Ich entscheide!

Ich greife nach den alten Zeiten. Doch die sind meilenweit entfernt. Man kann die Uhr nicht mehr drehen.

Du hast dich verändert, Alter.
Du bist ein anderer Mensch.
Du bist eine Hülle. Leer. Ausgebrannt. Die Hülle dessen, was Du einst warst.

Kennst Du das alles, Julius L.? Ich schon....!!!


Um dermaßen auf Droge und Sprit zu sein gehört leider eine handfeste Depression dazu.
Du entscheidest? Nicht Du, der Dope entscheidet! Du hast alles im Griff? Nicht Du, der Dope hat alles im Griff! Du bist nicht manipulierbar? Doch, der Dope manipuliert Dich! Du erkennst alles? Der Dope gaukelt Dir Illusionen als Erkenntnisse vor.
Das alles gilt auch für den Alkohol (Sprit).

Ich meine dass Du Dich in einem Assiumfeld aufhältst und dass da nicht mehr viel kommt bis du ganz unten bist.
Die Freunde sind keine Freunde, sie rammen Dir das Messer in den Rücken, wenn es gilt ihren eigenen Arsch zu retten, bei den Bullen z.B. und so. Aber sie werden Dir das niemals vorher sagen. Du sollst, Du musst ihnen vertrauen, sonst bekommen sie keinen Stoff oder Sprit mehr von Dir, wenn Du welchen hast. Die Weiber aus dem Szenemilleus A und D sind keine Freunde. Sie ficken mit jedem, der ihnen über den Weg läuft und stecken Dich mit allem an, was an Ekelhaftem überhaupt existiert. Sie lassen sich von jedem knallen, der genauso am absaufen ist wie sie. Verzweiflung erträgt sich besser wenn man sie teilt. Egal mit wem. Wichtig ist nur, er ist auch so ein Verzweifelter. Aber sie schwören Dir die große Liebe, bis Du Ihnen vertraust. Sie wollen ebenfalls Deinen Stoff und Deinen Sprit. Manchesmal suchen sie einen Versorger und hängen Dir ein Balg an, wenn bei Dir Geld zu riechen ist.
Nichts ist ehrlich oder wahr, was in der D- und A-Szene gesagt oder getan wird. Sie bestehlen, belügen und betrügen sich gegenseitig wann immer es möglich ist. Ich spreche aus bitterer Erfahrung.

Du meinst, dass das Freiheit ist was Du lebst, ist doch richtig, oder? Wenn es Freiheit ist, sein Leben zu verdämmern, in Fremdbestimmung zu vergeuden, es im Prinzip gar nicht mehr wahrnehmen zu können, hast Du recht.
Wenn Sprit und Dope entscheiden, ob Du glücklich und lustig bist, oder nicht, wenn sie nicht dabei sind, bist Du ihr Sklave.
Also: Freiheit oder Sklaverei, was lebst Du wirklich???!!!


Deine Mamus schreibt Dir, dass Du 2004 noch ein Kind warst. Also bist Du jetzt noch jung. 18, 19, 20, 21?
Du kannst noch raus, Alter! Aber viel Zeit bleibt Dir nicht dafür.


Gehe in ein geschütztes Umfeld. Dein Zuhause scheint mir der richtige Platz zu sein. Mach parallel dazu einen Entzug. Sehr wichtig: löse Dich konsequent aus diesem Freundeskreis, der keiner ist! Schieße sie alle auf den Mond, die während Deiner Druffizeit und Alkizeit um Dich waren. Ausnahmslos! Wechsle Deine Handynummer. Lösche Deine Accounts bei allen Sozialen Netzwerken. Mache Dich unauffindbar für sie. Sie sind die personifizierte Seuche und geben nie auf.

Ich würde im geborgenen Kreise der Menschen meiner Familie meine Krankheit besiegen und mich erholen. Bei den besonderen Menschen, die mich wirklich lieben und die immer zu mir standen. Bestimmt hat Deine Familie auch mal Fehler mit Dir gemacht. Sie sind nur Menschen, so wie Du. Aber dass alles, was sie getan haben, aus Liebe zu Dir geschah, das kann ich ohne jeden Zweifel aus dem Brief rauslesen. Die Liebe Deiner Mamus wird Dir sehr helfen, die schwere Zeit durchzustehen, die jetzt kommt. Denn Du bist krank. Schwer krank, an Körper, Geist und Seele.
Ein großes Glück hast Du, Julius L.! Deine Familie, die Dich noch immer liebt, obwohl Du ihr Unermessliches angetan hast. Nutze dieses Glück solange Du es noch kannst und höre auf, vor Dir selbst zu flüchten.
Greife an. Jetzt!

Liebe Grüße schickt Dir der Fips.
inge am 24.11.2012Eintrag melden
ich bin zwar erst 14 aber mich macht die geschichte so traurig. meine schwester ist auch daran gestorben weil sie so viel drogen genommen hat.
Anon am 23.11.2012Eintrag melden
♥ڿڰۣ-- Julius, Mamus, Familie ♥ڿ...
Looser am 23.11.2012Eintrag melden
was für ein brief ich füle mich angescprochen. mamus ich wil auch da raus weist du wie ich an den fips rankom?
Pfarrer Schneider am 23.11.2012Eintrag melden
Guten Tag, liebe Mamus,
Sie haben Grandioses in Bewegung gesetzt. Sehen Sie doch nur, wie viele Menschen Sie durch Ihre bewegenden Worte in Ihrem Innersten erreicht haben. Welch starke Gefühle, deren Existenz manche schon vergessen haben, wieder zum Vorschein kamen.
Für mich ist das Ergreifendste, dass sogar Drogenkranke dadurch zum Ausstieg bewogen wurden.
Für Sie, Ihren Julius und für Ihre Familie werde ich am Sonntag eine Messe halten und Ihren Brief, wie auch seine wundervollen Auswirkungen, in meine Predigt schreiben.

Gottes Segen für Sie und alle Menschen in Not.
J.G. am 23.11.2012Eintrag melden
Bin total aufgewühlt.
Alle Kraft und Stärke für Sie und Ihren Sohn.
Immer wieder hier am 23.11.2012Eintrag melden
Hallo Mamus,

immer wieder komme ich zurück und lese diesen wunderschönen Brief an ihren Sohn. Immer wieder berühren mich die Worte und ich weine mir mit ihnen meinen eigenen Kummer von der Seele.
Unser Junge ist 20 Jahre alt und ebenfalls süchtig. Drogen und Alkohol sind sein Problem seit 2 Jahren. Ich weiß was Sie durchmachen, es ist die pure Hölle... Unser Junge hatte auch schon während seiner Kindheit ADHS und nie Anerkennung bekommen. Sein Leben war immer eine Talfahrt, nie erreichte er seine Ziele. Mit den Drogen muss er es nicht wahrnehmen, so empfindet er seine Flucht, ohne sie zu erkennen...

Geworben wird für Verständnis der Opfer und Angehörigen von Krebskranken, "normal" und geistig Kranken, Unfallopfern usw. usw. und ich finde das auch richtig.
Aber wir? Für uns Angehörige von Süchtigen und unsere kranken Kinder gibt es kein positives Wort, keine emotionale Zuwendung, wir sind dem Abfall in der Tonne gleich...
Warum nur werden unsere enormen Probleme überall totgeschwiegen? Wir sind doch auch Menschen! Eltern, die ihre Kinder lieben und Hilfe brauchen und Kinder, die schwerkrank sind. Aber es ist keiner da, weil niemand die Seelen der (Ab)gestempelten kennt, weil niemand je das Massenbewusstsein öffnet.

Ich fühle mich stark verbunden mit Ihnen und allen Menschen, die hier so offen sein können.

Ganz liebe Grüße aus Berlin.
Sven am 22.11.2012Eintrag melden
Meine ganze Hochachtung und mein Respekt vor Ihrer unermesslichen Liebe und Ihrem weitreichendem Einfluss, liebe "Mamus".
Unsere 24 jährige Tochter hat aufgrund Ihres Briefes am Sonntag freiwillig mit dem kalten Entzug begonnen und ihn bis heute durchgehalten. Anfang Dezember wird sie in einer Klinik weiterversorgt bis sie alles überstanden hat.

Sie waren unsere Rettung, wir sind Ihnen grenzenlos dankbar, Mamus!

Für Sie und Ihren Sohn sowie die Familie soll sich auch alles zum Guten wenden, wir beten für Sie und werden Sie stets mit Dankbarkeit im Herzen tragen.
Annelore D. am 22.11.2012Eintrag melden
Liebe Mamus,
Ihr Brief berührt mich tief, ich bin im Moment in einem absoluten Gefühlschaos. Mir laufen die Tränen in Strömen über das Gesicht ... denn Sie beschreiben genau MEINE SITUATION!

Ich war völlig am Ende und Ihr Brief an Julius hat mich wieder Hoffnung schöpfen lassen. Ich dachte, ich könnte meine Tochter nicht mehr lieben, aber jetzt weiß ich das das nicht wahr ist. Trotz allem was ich durch ihren Drogenkonsum durchmachte, werde ich auch mit offenen Armen für sie dasein wenn sie endlich wieder zu mir kommt. Ich liebe sie immer noch und jetzt durch Ihre tiefgehenden Worte weiß ich, dass meine Liebe sie berühren kann in ihrem Elend.
Sie, liebe Mamus, haben mich ebenfalls so tief berührt dass ich weiß, das ich nicht zu Stein geworden bin und wir sind uns doch eigentlich vollkommen fremd. Dafür bin ich Ihnen dankbar!
Warum trauen sich die Menschen blos nicht, so offen ihre Gefühle zu zeigen wie Sie es tun? Es würde uns anderen so enorm helfen! Ich traue mich ab jetzt auch.
Viele sollten Ihre Worte lesen, vielen würden sie bestimmt genauso helfen wie mir.
Ich wünsche Ihnen und Ihrem Sohn alles, alles Gute und werde Sie niemals vergessen.
Eine Kerze brennt für Sie alle und auch für die vielen Leute, die hier auch über ihre großen Probleme geschrieben haben.
Es ist wunderschön dass wir Ihnen hier direkt schreiben können. Das hilft mir ebenfalls ganz besonders.
Fühlen Sie sich ganz fest gedrückt...
Niki am 22.11.2012Eintrag melden
wollte nur kurz sagen dass ich meinen entzug im januar beginne. meine tante hat ihr haus beliehen und meine eltern zahlen alles ab. ich kann nicht so lange warten bis die kasse zusagt bis dahin lebe ich wahrscheinlich gar nicht mehr. nochmal ein fettes danke mamus und M.M.

- der fips hat mir auch enorm geholfen, der hat schon recht mit dem was er schreibt!-
maggy am 22.11.2012Eintrag melden
ihr brief hat mich zutiefst bewegt. ich hatte auch ein kind wie sie, wir haben ihn im september 2012 beerdigt. ich bin noch immer zutiefst in trauer und finde nicht mehr raus.
wenn ich meine gefühle so in worte fassen könnte wie sie in diesem brief, hätte ich ihn auch schreiben können. ich wünsche ihnen ganz viel kraft und ihrem sohn die stärke, mit dem leben der sucht aufzuhören. er hat es leicht denn er hat die liebe und den rückhalt seiner familie. bei uns war das nicht so. mein mann hat uns verlassen als die sucht unseres kindes immer stärker wurde mit all den furchtbaren begleitumständen und ich wurde unheilbar krank. darum war ich häufig im krankenhaus und fehlte wenn er mich brauchte. er war noch keine 22 jahre alt...
ich umarme sie alle.
maggy
Olli am 18.11.2012Eintrag melden
Hi Julius
Bestimmt ist in deinem leben nicht alles glatt gelaufen, das geht uns allen so. Bestimmt haben deine Eltern auch Fehler gemacht, auch das ist normal und wir alle haben das erlebt.
Und ganz Bestimmt hast du ein wahnsinniges Glück weil du unendlich geliebt wirst. Ich freue mich für dich weil du damit alles schaffen kannst was du wirklich willst!
Ich Wünsche dir alles gute für deinen Lebensweg!
Martina am 18.11.2012Eintrag melden
Liebe 'Mamus',
ich muß mein Innerstes erstmal ordnen, denn Ihre Worte an Ihren geliebten Sohn haben mich sehr aufgewühlt, meine Seele tief berührt... Ich wünsche mir von ganzem Herzen unendlich viel Kraft für Sie, halten Sie durch, geben Sie die Hoffnung an ein gutes Ende niemals auf, denn die Hoffnung stirbt zuletzt; doch bitte vergessen Sie sich selbst dabei nicht, verlernen Sie nicht zu leben und trotz alledem auch zu genießen...
Ich bin selbst Mutter mit Leib und Seele von drei wunderbaren Kindern, mein einziger Sohn (und mittleres Kind) leidet auch an ADS, was den Alltag oft nicht leicht gestaltet, und ich mache mir allein schon in Hinblick auf das Verhalten seiner gleichaltrigen Mitmenschen ihm gegenüber häufig Sorgen um sein Seelenheil.
Ich wünsche mir aus tiefster Seele, daß eben jene Ihres Julius' heilen möge, so auch seine menschliche Hülle, und er zu Ihnen zurückkehrt und Ihre unendliche, wärmende Liebe annimmt.
Bleiben Sie so tapfer und herzensgut! Martina
Sabine am 17.11.2012Eintrag melden
ich habe ihren Brief gelesen , und dachte nur ...die spricht von deinem Kind ....mache es auch seit 2004 durch ,täglich hofft man , Ruhe kehrt ein , dann kommt wieder der dicke Hammer ...und Aussenstehende verstehn garnicht , können überhaupt nicht mitreden , ich wünschte mir auch mein Kind wird endlich wach und lässt sich richtig mal helfen ,egal wo man aufschlägt als Eltern überall Wartezeiten , mein Kind braucht jetzt Hilfe nicht in einem halben Jahr ....schrecklich , seien Sie stark für ihren Sohn denn er braucht Sie. Auch wenn man beklaut , beschimpft wird es sind unsere KInder die Hilfe brauchen ,wenn Mütter das nicht können wer dann .... Ihnen viel Kraft und Glück für den Sohn dase er endlich eine vernünftigen Mittelweg finden wird.....nicht aufgeben...
Pam am 17.11.2012Eintrag melden
Trösten will ich wo kein Trost möglich.....
Ich umarme Sie....
Anna am 17.11.2012Eintrag melden
Nochmal Anna
Liebe Mamus, ich hoer jetzt auf mit dem Scheisdreck, vielleicht
kann ich dann auch anderen helfen so wie du mir jetzt geholfen hast. Ich hab dich richtig lieb Mamus und werde dich nie vergessen
Deine Anna
Danke 100000000000000
Ratch am 17.11.2012Eintrag melden
Liebe Mamus, Sie sind einmalig! Ich kann Ihre
Liebe anfassen, ich weine einen Ozean voll Tränen....
Aber bitte nehmen Sie sich immer wieder mal eine
Auszeit, sonst sterben Sie lange vor Ihrer Zeit!
Die Menschen wären dann um vieles ärmer!!!

Bei mir brennt eine große Kerze für Sie, Julius und ihre
ganze Familie.

Liebe und Licht
Ratch
Ingrid Harms-Zeilner am 17.11.2012Eintrag melden
ich versteh das sehr gut,mein Sohn hat vor 2 jahren sein besten freund verloren,grad mal 21,am 6.11. 2 jahre und ich kämpfe,mit und für mein jungen 12 jahre,obwohl 24,und ich dachte,der tod seines freundes würde ihn aufwachen lassen,war auch ne zeit so,diesen monat 1 jahr,und heut,erfahr ich durch zufall,weil ich ja jetzt dachte ich hab es nach so langer zeit überstanden er ist weg von dem scheiß,wir können zusammen weggehen,hab ich langsam wieder vertrauen gefaßt,und krieg ein gespräch auf´m´männerklo mit( frauenklo,alles offen),das mein sohn danach fragt,mein boden unter den füßen war wieder da,ach ich weiß garnicht wie oft er schon weggerissen worden ist,so und dann lügt er noch obwohl er weiß das ich das rieche,aber auch zugeben können,das es so ist,hat er wohl den mumm nicht zu,weil ja vormir alles gemacht hat auch vieles nicht riechen konnte,oder er hats woandres gemacht,das er sobald in seinem leben was nicht gut läuft wieder zu den verdammten drogen greift,habe heut zu ihm gesagt,was mir ein psycho.klempner geraten hat schon vor langer zeit,ich soll los lassen,ich bin 48 und krank,ich kann nicht mehr,und ich lasse jetzt los,sobald Er heute aus seinem "koma" erwacht,werd ich wohl auch das letzte kapitel schreiben und ihn gehen lassen,ich habe noch eine tochter die ganz anders ist,die erwartet im feb. ihr 2tes kind,und das bischen leben was ich noch habe,möchte ich in meine enkelkinder setzen,mein junge hat auch ein mädel,5 jahre,seh ich auch immer,ich muß mich auf die zukunft vorbereiten,ich muß,schreib ich jetzt,ich weiß ich kann es nicht,oh gott hilf,das ich mein kind nicht vor mir zu grabe trage.
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Anna am 17.11.2012Eintrag melden
Liebe Mamus
Bitte hilf mir
Iich Bräuche deine liebe und ich waere stark und
Käme raus aus der scheise
meine alten haben mich zum teufel gejadt und mich liebt keiner.
Egal was du vielleicht dabei falsch machst es gibt keine Fehler die mit deiner liebe schlimm sein koennen
Ich habe dich lieb Mamus
Vera am 17.11.2012Eintrag melden
Ich weiss garnicht was ich so recht schreiben soll. den ich bin immer noch sehr ergriffen von diesen Worten.Ich bin selbst eine Mutter die ein Kind mit ADS hat, und ich weiss wie schwer es manchmal ist. Man braucht sehr viel kraft und verständnis, und viel geduld. Ich wünsche euch alles alles gute und hoffe sehr das DU ( Julius) es schaffst aus dem Sumpf herraus zu finden. Alk, Drogen usw. sind weiss Gott keine lösung für deine Probs. Sie werden immer wieder kommen. Versuche Dich Deinen problemen zu stellen und fange an sie zu verarbeiten. Denn damit hilfst du nicht nur dir, sondern auch deinen angehörigen die zu 100000% hinter dir stehen. Ich drücke euch die daumen. Viel Glück
andrea junck am 17.11.2012Eintrag melden
hallo liebe mama von julius,
ich habe deine worte gelesen und möchte dir sagen das sie wunderschön sind und ich es klasse finde das du auf diesem wege versuchst,das erlebte zu verarbeiten.es kaum in worte zu ermessen und zu greifen(be-greifen)was mit seinem liebsten passiert,für welchen weg er sich entschieden hat.ich habe ähnliches erfahren und erlebt...nicht mit meinem kind mit meinem mann.alk und tabletten...ständige begleiter unserer beeziehung ließen mich blind und taub werden sogar phasen der co-abhängigkeit lernte ich kennen....die sucht war und ist stärker...löst alles auf...nur die liebe nicht...meine liebe zu ihm--die schafft diese sucht nicht.wir leben nicht mehr zusammen...nur die liebe zu ihm --trotz aller erfahrungen und erlebten mit ihm....die ist geblieben.
als schwachen trost für dich .liebe mami von julius,schicke ich dir meine zeilen gepaart mit einer umarmung und den worten;du hast nichts verkehrt gemacht.
sophie am 17.11.2012Eintrag melden
Hallo mamus, ich bin zwar erst 15, aber ich kann sehr gut verstehen wie es ihnen geht, bei diesem Text musste ich gerade anfangen zu weinen... Ich habe selber auch schon so etwas erlebt, es tut weh zu sehen wie die Menschen daran kaputt.gehen... Ich wünsche ihnen viel Kraft, und das licht aus diesem unendlich langen schwarzen Tunnel...
Daniela am 17.11.2012Eintrag melden
Liebe mamus ,
mit ihrem Brief haben sie genau das wiedergespiegelt was man Mutterliebe nennt !ich denke niemand kann nachempfinden , der es selber nicht erlebt hat , wie es ist wenn einem soetwas wiederfährt.Ihre Zeilen berühren einen so sehr , und tuen selbst jemandem weh der nichts damit zu tuen hat , denn durch ihre zeilen sieht man nochmal vor Augen wie grausam die Welt sein kann , und wie auch dieses Thema in der Gesellschaft angenommen wird .Es tut einem weh zu sehen wie oberflächlich doch unsere Gesellschaft geworden ist , um so mehr erfreut es mich zu sehen wieviele Mitmenschen ihr Mitgefühl über diese Seite für sie ausgesprochen haben.Ich wünsche Ihnen für die Zukunft weiterhin soviel Kraft all das kommende mit Stärke und Liebe zu bewältigen!Menschen wie sie es sind gibt es leider viel zu selten !!Wünsche Ihnen und ihrere Familie alles Gute !
Marlon am 17.11.2012Eintrag melden
Manche sagen dir ins Gesicht , selbstgewähltes Leid . Egal warum du und wodurch du in solche Situation kommst .- Depressionen werden nicht verstanden als Krankheit , sogar die , die stark darunter leiden nehmen sie nicht an ; Ich muss funktionieren . Mein Kind braucht mich ... - Wir brauchen uns in erster Linie selbst , sonst können wir gar nicht für jemanden da sein.- Verlassen werden , das ist das Schlimmste , von wem oder durch wen , es ist immer ein Bruch . Deshalb suchen gerade wir , die leiden die Hand eines Menschen . Ja, wir werden wie hilflose Kinder . Ich rechne kein Leid auf . Das Lid jedes einzelnen st selbst erlebtes Leid und mit keinem anderen zu vergleichen und nachzufühlen . Die Kalkulation auf die Zukunft; Aspekte wie , Versorgt sein , Sicherheit , Gesundheit und Kraft ; gibt es nicht . Es ist ein Trugschluss . Der einzige Weg für die Zukunft ist für jeden Menschen , Liebe , sie ist die einzige Antriebskraft . Wir haben alle Gefühle und wenn es etwas gibt wo wir eine Pflicht zu erfüllen haben , ist es , niemals die Gefühle anderer zu missachten.-
susi eine Mama! am 17.11.2012Eintrag melden
Liebe Unbekannte! Tief berührt habe ich ihre Zeilen gelesen!Ich habe mit erschrecken mich in diesem Brief gefunden! Genau das habe ich mit meinem einzigem Sohn erlebt.Er hat ADHS und einen sehr,sehr langen Leidensweg hinter sich genau wie ihr Sohn!Sprüche wie er taugt nichts den müßte man aus der Schule werfen,aus dem wird nie was habe ich zuhauf gehört!Ich habe nie aufgehört für und um ihn zu kämpfen.Als er auf Grund seiner Drogen sucht in die Psychiatrie mußte habe ich gedacht man bringt mich um!Ich sah all die kaputten jungen Menschen und dachte oh mein Gott hilf!Niemand hat an ihn geglaubt sogar sein eigener Vater nicht.Oft ist er zusammen gebrochen und hat genau wie ihr Sohn bitterlich geweint wegen der Kaltschnäuzigkeit der Menschen wegen Anfeindungen und Hass! Ich hab immer wieder versucht ihn auf zu bauen und es war oft so sinnlos so schien es mir.Ich habe immer wieder an sein Herz gesprochen das er etwas wert ist das er wichtig ist das er geliebt wird und das er es schaffen wird wenn er anfangen würde zu kämpfen!Heute ist er 23 er hat eine abgeschlossene Berufs Ausbildung als Maler und Lackierer,lebt in einer glücklichen Beziehung und hat eine wundervollen kleinen Sohn! Unsere Beziehung ist inniger geworden er kommt oft und erzählt mir seine erfolge oder miss erfolge!Ich liebe ihn sehr und weiß genau was sie durch machen,aber geben sie niemals auf es lohnt sich!Ich wünsche ihnen und ihrem Sohn von ganzem Herzen das sie genau wie ich und mein Sohn irgendwann auch einer anderen Mama solche Zeilen schreiben können! Sie sind in meinen Gedanken!Ich werde für sie Beten.Ganz liebe Grüße Bennys Mama!
Anke Eisenhauer-Mahler am 17.11.2012Eintrag melden
Ich bin auch leidenschaftliche Mutter und kann Ihren Schmerz und Ihre Verzweiflung gut verstehen...

Sie und Ihr Sohn können stolz auf sich sein,und ich wünsche jedem Kind eine solche Mutter.

Ich wünsche Ihnen viel Kraft für sich und Ihren Sohn.
Tarmara am 17.11.2012Eintrag melden
Daran sieht man das das mutterherz sehr viel leid aushalten kann und immer für ihr(e) kind(er)da ist....ich glaube nur mütter verstehen es egal was ist und kommt immer zu ihren kiinder zuhalten...ich ziehe vor dir meinen hut das du die kraft hattest.....man sagt ja nicht umsonst eine mutter kämpft wie eine löwin für das kind das sie unter dem herzen getragen hat...
Birschid am 17.11.2012Eintrag melden
Liebe Mamus, du bist eine dieser Mütter, welche die wenigsten verstehen.
Wie kannst du nach all dem Leid und dessen was du noch vor dir hast,
voll hinter deinem Sohn stehen?
Wie kannst du ihm dein Herz schenken, in fest darin tragen?
Warum ziehst du dich nicht zurück und lebst dein Leben?
Warum hälst du deine Tür immer wieder offen für ihn?
Warum hälst du ihn, wo du doch selbst fast am fallen bist?
Warum gibst du immer wieder und läßt ihn nehmen?

Weil du eine dieser Mütter bist, die mit ganzen Herzen liebt.
Ich habe großen Respekt vor ihnen.
Euch beiden und der Familie wünsche ich bald einen neuen Weg.
Alles Gute von Herzen
Birschid
Nicole am 17.11.2012Eintrag melden
Liebe Mamus,
der Brief hat mich sehr bewegt. Ich war früher auch mit solchen Loosern unterwegs, die mich aber nie harte Drogen ausprobieren liessen. Viele sind gestorben, manche machen immer noch so weiter, aber viele haben auch den Absprung geschafft! Ich wünsche mir von Herzen, dass Dein Sohn es auch schafft! Heute bin ich auch Mutter und kann so noch besser nachvollziehen wie stark Mutterliebe ist! Ich wünsche Euch viel Kraft! Gebt niemals auf!
Petra S. am 17.11.2012Eintrag melden
mir liefen Tränen über mein Gesicht .... denn ALLES ausser der Name und das Wort Erstling passen auf meinen Sohn und mich . Als ob sie meinen Sohn kennen , ich wünsche Ihnen und Ihrem Sohn Licht und Liebe LG Petra
Petra S. am 17.11.2012Eintrag melden
mir liefen Tränen über mein Gesicht .... denn ALLES ausser der Name und das Wort Erstling passen auf meinen Sohn und mich . Als ob sie meinen Sohn kennen , ich wünsche Ihnen und Ihrem Sohn Licht und Liebe LG Petra
melli am 17.11.2012Eintrag melden
oh mein gott...das hat mich sehr berührt...mir laufen die tränen runter ohne es zu wollen...ich wünsche euch beiden alle kraft der welt und einen zusammenhalt den es nur zwischen mutter und sohn gibt...schön das du nicht aufgibst und um deinen sohn kämpfst....ich bewundere dich
Nadja am 17.11.2012Eintrag melden
... selten so bewegende Worte gelesen ...

Ich wünsche Euch dass die Hoffnung und Liebe nie aufhören möge. Alles Gute für Euch.
Nadja am 17.11.2012Eintrag melden
... selten so bewegende Worte gelesen ...

Ich wünsche Euch dass die Hoffnung und Liebe nie aufhören möge. Alles Gute für Euch.
Ramona am 17.11.2012Eintrag melden
.... sehr haben mich diese Zeieln berührt und so wahr es auch klingt kaum einer kann es verstehen wie eine Mutter immer noch viel Gefühl und Liebe für Ihren Sohn haben kann der für die Außenwelt eigentlich schon längst gestorben ist. Ich habe die allergrößte Hochachtung nicht nur für die Liebe zu Ihrem Sohn nein auch dafür den Mut zu haben die Welt daran teil haben zu lassen ..... eins ist sicher es kann jeden passieren und das schneller als ein lieb ist.
Meine ganze Familie ist in Gedanken bei Ihnen und wird eine Kerze anzünden.....
Martina am 17.11.2012Eintrag melden
Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie viel Kraft und lassen Sie Ihren Sohn auch weiterhin in Ihrem Herzen, er hat es verdient, egal was die Mitmenschen sagen, nur Ihre9hzMS Liebe zählt.
Golo am 17.11.2012Eintrag melden
Am Ende des Regenbogens steht Mamus, gebaut ist er aus ihrer Liebe.....
Mamus, Ihr Brief hat meine Tränen fließen lassen, Tränen von denen ich nicht mal wusste dass ich sie noch habe...
Wunderbare Mutter, so würde die Welt ein glücklicher Ort für alle Menschen werden. Mit Liebe, nur mit Liebe! So wie Sie sie vorlebe

Bitte nicht aufgeben, bitte nicht!
Am End am 17.11.2012Eintrag melden
Geh heim Julius nur in der Liebe deiner Mamus hast du eine Chance. Es gibt KEINE FREUNDE in der Szene KEINEN EINZIGEN!!!!!!! Sie schneiden dich in Stücke und verfüttern dich an jeden der ihnen Vorteile bringt!!!
Wie kann man nur so dumm sein und einen Brillianten für einen stinkenden Misthaufen eintauschen?????
Ich check das einfach nicht!!!!
Outlaw am 17.11.2012Eintrag melden
Mamus, liebe Mamus mit dir wäre mein Leben anders gelaufen, ich hätte es geschafft, ich wäre clean geworden, ich wäre glücklich ge
Worden.. Ich danke dir dass ich durch deinen Brief gelernt habe was echte Liebe ist und wie es sich anfühlt. Vergiss mich nicht. Ich ballere mich jetzt ... DANKE!!!
Sanja am 16.11.2012Eintrag melden
Mutterliebe kennt keiner grenzen,Sie sind ja Beweis ...und wir haben sehr viel dazu gelernt...Alles gute für Sie und ihr Sohn!!!
Christa am 16.11.2012Eintrag melden
Tief bewegt und aufgewühlt habe ich Ihre Zeilen gelesen liebe Mamus......und kann jede davon sehr gut nach vollziehen und sehr gut verstehen....Nur wenn man selbst durch diese Hölle gegangen ist, versteht man was hier in Worte gefasst wurde....HILFLOSIGKEIT! OHNMACHT! SCHMERZ! WUT! TRAUER!....und noch so vieles mehr....Der Beginn so vieler Drogen-Karrieren begann mit der Diagnose ADS/ADHS....Von der Presse als "Modekrankheit" abgetan....von vielen Ärzten nicht richtig oder gar nicht behandelt.....Kinder die schon in jungen Jahren mit Beginn der der Schule als "Versager"-"Störenfriede"-"Faulenzer"- "Dummköpfe" -"CHAOTEN"....und noch so vieles mehr betitelt wurden....denen man jegliches Selbstwertgefühl genommen hat, weil Sie anders sind als andere Kinder....meist hoch intelligent und nur nicht in der Lage das ganze Wissen abzurufen und umzusetzen....in die Ecke geschoben... und niedergemacht entwickelt sich daraus diese verdammte Flucht in eine andere Welt....eine Welt in der man sich zudröhnt nur um nicht mit dem "VERSAGEN" konfrontiert zu werden....DER TEUFELSKREIS BEGINNT SCHON SEHR FRÜH!!....
Sie haben weder versagt....noch irgend etwas falsch gemacht liebe Mamus....

Ihnen gehört meine tiefste Hochachtung!

Ich wünsche Ihnen alle Kraft dieser Welt um diese Hölle weiter durchzustehen.....
Frauke am 16.11.2012Eintrag melden
Das ist ware Mutterliebe ich wünsche euch zusammen ganz viel Kraft
Elvira Tuch am 16.11.2012Eintrag melden
Auch ich kann alles was ich hier gelesen habe
verstehen,hatte ein Neffe ,dem mein Mann ich auch vieles geholfen haben.Und meistens über unsere Kräften.Ein Mensch kann vieles ertragen wenn die Liebe mit spielt.
Wir wünschen uns das noch mehr Menschen
ihnen helfen,auch wenn es sehr schwer ist.
ingrid am 16.11.2012Eintrag melden
ich wünsche euch als fam, alles liebe! es hat mich sehr gerührt weil ich einen sohn habe auf das alles auch zu trifft! lg ingrid
Maren.... am 16.11.2012Eintrag melden
Liebe Mamus....erschüttert hab ich Ihre Zeilen gelesen , mit den Gedanken an den Papa meiner Kleinen.Er hat dasselbe Problem und manchmal hab ich das Gefühl es scheint alles zu spät.Jegliche Hilfe, jede Unterstützung wird angenommen und nachher wieder mit Alk zu Tode getrampelt. Oft sind wir alle am verzweifeln, wissen nicht mehr weiter und geben dennoch nicht auf.Ihre Liebe ist so unsagbar tief und ich bewundere die Stärke in Ihren Worten. Das Leben kann so beschissen und hart sein und Menschen, die solche Menschen verurteilen sollten mal den eigenen Dreck vor Ihrer Tür kehren, denn nieman aber gar niemand ist davor gefeit.Der Papa meiner Kleinen hat eher das Gegenteil von ADS, er ist schüchtern und verklemmt und kommt nur aus sich raus mit Alkohol, auch das ist ein Teufelskreis.Dir lieber Fips möchte ich sagen, wundervolle und direkte Worte, genau so muss man reden, Klartext und nichts anderes. Ich habe gesehen dass hier mehrer Mütter schreiben deren Kinder auch schon am ADS verzweifeln und schon von Selbstmord reden. Tut Euch doch zusammen, tauscht Euch aus, denn für irgendwas muss doch dieses Netzwerk gut sein. Dir, liebe Mamus wünsche ich Kraft und Beharrlichkeit auf deinem weiteren Weg und drück deinen Sohn, denn Menschen mit diesem Problem gibt es leider zu genüge, er muss alleine nach der helfenden Hand greifen, dann wird auch er eines Tages den Weg aus dieser Scheisse finden. Alles Liebe Maren
ein Kind wie Julius am 16.11.2012Eintrag melden
Liebe Mamus,

soeben habe ich über mein einstiges Leben gelesen.
Klar muss Dein Sohn ganz tief fallen bevor er da wieder rauskommen kann- aber die Liebe einer solchen Mutter wie Du es zu sein scheinst hat mir geholfen da wieder raus zu kommen!!!!
Inzwischen bin ich seit 19 Jahren!!!! clean und habe einen liebevollen Mann und eine Tochter für die ich durchs Feuer gehen würde.
Gib Deinen Sohn nicht auf auch wenn er Deine Hilfe nicht will-jetzt vielleicht nicht-- aber irgendwann wird auch er sie annehmen und heilfroh darüber sein, dass Du ihn nicht aufgegeben hast.
Gabi am 16.11.2012Eintrag melden
Als Mutter kann man das ganz genau nachfühlen - ich schicke Dir/Euch alle Stärke der Welt
Christiane am 16.11.2012Eintrag melden
die Kraft der Liebe schafft vieles, mal früher mal später, man darf nur niemals aufgeben ... ich wünsche der Familie die nötige Kraft, denn die Liebe ist ja vorhanden
cornelia am 16.11.2012Eintrag melden
liebe mamus,
solche worte findet nur eine mutter die mit jeder faser ihres herzens liebt !!! Sie lieben... und wenn ihr sohn es vielleicht nicht sagen kann, vielleicht nicht zeigen kann, er liebt auch sie !!! er ist gefangen in einer welt , die wir da draußen garnicht verstehen können. Ich glaube das er gerne einen anderen weg einschlagen würde, aber er erkennt den anderen weg nicht ! lassen sie ihn immer wieder wissen, egal was geschieht, egal was du machst, ich werde zu dir und hinter dir stehen!! auch mein sohn (28) findet trotz aller hilfe den weg nicht, und auch ich werde ihm immer wieder zur seite stehen wenn er vor meiner türe steht und meine hilfe braucht. Was all die anderen leute sagen und denken ist mir egal!! und wenn die ganze welt ihn schuldig spricht, er ist mein kind !! ich wünsche ihnen alle kraft der welt, man möchte garnicht glauben zu was ein mutterherz fähig ist....geben sie den glaube bitte niemals auf das er es schaffen wird... denn er wird seinen weg finden, ob er in unseren augen der richtige ist, spielt dabei keine rolle.... gott liebt besonders die gefallenen kinder , davon bin ich überzeugt. alles liebe ihnen und ihrem geliebten sohn, herzlichst cornelia
Jacqueline am 16.11.2012Eintrag melden
Liebe Mamus, so kann nur eine Mutter schreiben und fühlen, ich wünsche Ihnen alle Kraft der Welt, dass diese Sucht besiegt wird und es ihnen wieder gut geht.
Sabine Meier am 16.11.2012Eintrag melden
Mir stehen die Tränen in den Augen. das ist so ergreifend geschrieben. Ich kann es gut nachvollziehen. Mein zweitältester ist fast genauso und ich hoffe das er nicht eines Tages komplett abstürzt....
Peggy am 16.11.2012Eintrag melden
Liebe Mamus, ich habe mir die Zeit genommen, die Zeilen, die du an deinen Sohn gerichtet hast zu lesen... und ich hab es nicht bereut.
Ich bin Mama eines Borderliners, dachte immer, das kann man mit niemandem teilen, aber jetzt weiß ich, dass manchmal nur der Mut und jemand der einen anstößt fehlen...
Es ist nicht leicht für unsere Kinder in dieser kalten und oft grausamen Zeit groß zu werden, ohne Schaden zu nehmen... Ich finde, wir hatten es leichter... Manchmal muss ich mir von fremden Menschen anhören, wie unmöglich, fast untragbar sich mein Sohn benimmt. Das tut weh, aber im meinem Inneren weiß auch nur ich, was für ein wunderbarer Mensch er außerhalb seiner Schübe ist. Die Mitmenschen sehen immer nur das, was sie sehen wollen. Aber eine Mama sieht den gesamten Menschen, kennt die Geschichte und den Leidensweg und weiß was sie zu tun hat... Nämlich NIEMALS aufgeben... Ich danke dir für deine Zeilen und wünsche euch alles Gute...
Astrid am 16.11.2012Eintrag melden
Liebe Mamus ,

wenn man so ein Gefühl in Worte fassen kann , ist das etwas ganz Großes .
Ich hoffe Ihr schafft es .
Mit dem Kind zu leiden ist mir leider bekannt .
Meine geliebte Tochter durfte nur 4 Jahre werden.
Ich denke an Sie und wünsche Ihnen die Kraft , die Sie in Ihrem wunderbaren Brief beschreiben.

Ganz besonders liebe Grüße

Astrid andersen
Nicole am 16.11.2012Eintrag melden
Liebe Mamus,

ich habe einen harten Weg hinter mir. Durch die Trennung von meiner leiblichen Mutter, die ihm das Herz gebrochen hat, hat mein über alles geliebter Papa angefangen zu trinken. Als kleines Kind bekommt man nicht viel mit aber man spürt doch das etwas nicht stimmt! Mit den Jahren wurde mir immer klarer das mein Papa schwer alkoholkrank ist. Eine Entziehungskur jagte die nächste und doch hat keine geholfen, er hat einfach weiter gemacht. Im Februar 1999 war das dann alles zuviel für sein krankes Herz(er hatte einen nie erkannten angeborenen Herzfehler, das ergab die Obduktion). Er starb am plötzlichen Herztod. Heute bin ich froh, dass er nicht lange leiden musste, aber durch diesen plötzlichen Tod hatte ich nie die Gelegenheit mich von ihm zu verabschieden. Der Schmerz wird weniger, aber er vergeht nicht, man lernt nur damit zu leben. Zeit heilt keine Wunden, weil die Narben immer bleiben.
Ich hoffe sehr sie können ihrem geliebten Sohn helfen, weiß aber aus eigener Erfahrung das man nur helfen kann wie die Betroffenen das auch selber wollen.
Viel Kraft in der schweren Zeit
sandra am 16.11.2012Eintrag melden
ich verstehe sie nur zu gut
sie haben mich mit ihren worten mehr als berührt.
mein 14 jähriger sohn hat auch ADS und seit dem kindergarten haben wir eine wahnsinns tortour hinter uns
und ich liebe ihn trotz aller schwierigkeiten die er macht
weiterhin viel kraft der glaube versetzt berge
Hut ab vor ihnen
Ela am 16.11.2012Eintrag melden
Er muss ganz tief fallen um wieder aufzustehen, alles andere bringt gar nichts.Viel Kraft an die Mutter, denn die wird sie noch brauchen.
Anonym am 16.11.2012Eintrag melden
Liebe Mamus,

Niemand der das selbst erlebt hat kann auch nur im Geringsten ermessen durch welche Hölle man täglich geht!
Wenn man ein Kind hat das diese Hölle durchläuft ist man schon an seinen äußersten Grenzen und kann das was passiert fast nicht verkraften....
WIR HATTEN DAS GANZE x 3!!!

Niemand......und wirklich niemand darf sich anmassen sich darüber ein Urteil zu bilden!

ICH HABE DIE FÜR MICH SCHLIMMSTE HÖLLE HINTER MIR! DENN EINEN VON 3 HABEN WIR SCHON BEERDIGT!

ICH FÜHLE MIT IHNEN UND KANN SIE SEHR GUT VERSTEHEN!!
moni am 16.11.2012Eintrag melden
@ mamus......deine worte bewegen mich sehr. respekt.sehr viel kraft weiterhin.
@julius.....wünsche dir sehr viel kraft, dass du auf deinen steinigen weg , die richtige richtung einschlägst.dort wirst du ganz bestimmt aus den steinen die da liege was tolles bauen.vorwürfe sind fehl am platz. man sollte nicht fragen warum du so bist , sondern was dich dazu gebracht gebracht hat.ich selbst bin unheilbar krank. habe mich auch erst immer gefragt, warum bin ich krank. heute frage ich mich mich, was ich aus udn mit der krankheit machen kann. und glaube mir da gibt es so vieles.auch du wirst irgendwann wissen was du aus dem machen kannst was du jetzt hast. und bin mir sicher, wenn du soweit bist....machst auch du was wunderschönes. das leben hält so viel schönes noch bereit.........auch wenn wir es nicht immer gleich sehen. wünsche dir ganz viel kraft..............udn freue mich das du eine wundervolle mami hast.
lg moni
Anke 33 am 16.11.2012Eintrag melden
Man sagt immer so kleine Kinder kleine Sorgen, große Kinder große Sorgen, jedoch stimmt dies nur für die Eltern, denn meistens resultieren die Probleme bei beginnender Pubertät aus den Kindheitssorgen und so geraten sie dann schnell auf die schiefe Bahn und werden in der " normalen " Gesellschaft ausgegrenzt, dabei ist doch das Streben der meisten Eltern zu Hoffen das alles gut läuft! Auch wenn ich nicht immer Zeit und ein offenes Ohr für alles hab liebe ich meine Kinder über alles, in der Hoffnung das ich später nicht mal sagen muß, hätte ich doch mal mehr Zeit investiert, die man in der heutigen Zeit selbst für wichtige Sachen ja fast gar nicht mehr hat! Ich wünsche auf jeden Fall allen ein gutes Gelingen und viel Kraft! Den ein Kind zu verlieren, egal auf welchem Weg ist das schlimmste was Eltern passieren kann, ich weiß wovon ich rede! In diesem Sinne allen alles Liebe
Petra am 16.11.2012Eintrag melden
Mir fehlen die Worte! Ich habe auch einen Sohn. Er ist 10, hat ADS und wird seit dem Kindergarten gemieden. Diese Kinder bekommen keine Chance sie richtig kennenzulernen. Auch in ihnen stecken liebenswürdige Menschen. Ich habe täglich Angst um ihn. Letztens sagte er noch das er nicht mehr leben möchte. Das Umfeld kann so grausam sein. Ich erlebe es Tag für Tag. Selbst ich werde mittlerweile von einigen gemieden. Egal! Ich stehe zu meinen Kindern. Egal was kommt. Mein tiefes Mitgefühl an Sie!
Ilka am 16.11.2012Eintrag melden
Dieser Brief ist einfach wundervoll! Beim lesen liefen meine Tränen, weil ich genau weiß wie sich das alles anfühlt. Grausam kann das Umfeld sein. Der Junkie, der Alki, der Assi, der Suchti, der Looser usw. Es sind so viele Namen die sie diesen Kindern geben. Genauso reden sie über uns Mütter und Väter. Es zerreist einem das Herz und man lernt Freund und Feind kennen. Man wird gemieden und beschimpft. Das schlimmste ist das sie meinen zu wissen wie und warum das Kind dazu gekommen ist. Kaum einer hinterfragt weshalb, die meisten Urteilen nur. All das führt dazu dass das "Kind" immer weiter in diesen grausamen Sumpf geht. Weil es hört ja von allen Seiten nur das es zu nichts tauge und nur ein Tunichtgut ist. Einer Mutter zerreist es das Herz wenn sie sieht wie ihr Kind daran zerbricht und immer weiter und weiter versinkt. Du stehst daneben und musst zusehen wie es immer und immer wieder deine Hand weg schlägt. Die Hand die ihm stützend und lenken in einen besseren Weg weisen will, die bei ihm steht und ihn fängt wenn er mal wieder strauchelt und in den Dreck fällt. Die Hand die alles für ihn tuen würde, nur damit es ihm besser geht.Die Hand die all die Liebe dieser Welt enthält, die nie loslassen wird. Die immer da ist, auch wenn die anderen sich schon lange lange verabschiedet haben.
Es könnte die Geschichte meines Sohnes sein. Mein Erstling geht leider auch diesen Weg. Seit 12 Jahren versuche ich zu kämpfen, bis jetzt habe ich noch nicht gewonnen. Ich werde nie aufgeben. Würde Gott mir sagen, das mein Sohn eine Chance und ein neues Leben bekommt, nur das der Preis mein Tot wäre, würde ich für ihn sterben.

Dir liebe Mamus wünsche ich das Du immer den glauben an deinen Erstling hast, dich niemals beirren lässt von anderen und weiter immer die Kraft haben wirst zu kämpfen durch deine Liebe zu ihm.
Diana am 16.11.2012Eintrag melden
mir fehlte die Luft zum atmen als ich Ihre Zeilen gelesen habe....
ich habe eine 14 jährige Tochter die an ADS leidet und sie macht gerade die schwerste Zeit ihres Lebens mit.Jeden Tag hab ich Angst um sie.Die Umwelt ist einfach grausam.
Ich wünsche Ihnen alles Glück der Welt!
Petra am 16.11.2012Eintrag melden
Ich als Mutter versteh sie recht gut....,es sind große Sorgen die man hat , auch wenn es niemand versteht es ist und bleibt Ihr Sohn.
Man kann nicht wirklich helfen, aber man kann da sein ...auffangen , Trösten , unterstützen. Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie viel Kraft. Ihr Sohn ist ganz bestimmt Stolz auf Sie. Er weiß was er an Ihnen hat, alles was ich Ihnen und ihrer Familie wünsche kann man nicht so in Worte fassen wie sie gemeint sind.
Alles Liebe und Gute wünsche ich Ihnen von Herzen
Andrea am 16.11.2012Eintrag melden
Liebe Mamus...

berührend wie Sie Ihr Kind unterstützen.
Dass kann man nur als Liebende Mutter.
Ein Kind ist ein Geschenk, deshalb kann ich ihr handeln sehr gut verstehen. Für keinen anderen Menschen würden wir so tun, nur für unsere Kinder.
Julius ist ein glücklicher Mensch, er weiß es nur noch nicht.
Alles Gute für Sie, für Julius und Ihre Familie.
Sandra am 16.11.2012Eintrag melden
Ihr Brief ist eines der rührendsten den ich je gelesen habe. Ich bin noch sehr jung und meine Tochter ist noch ganz klein, aber ich verstehe wie Sie sich fühlen. Ich habe die Erfahrungen noch nicht gemacht, um etwas zu kämpfen was einem so unendlich bedeutet. Den Begriff ADS kenne ich selber. Mein Bruder ist davon betroffen. Ich weiß wie diese Kinder/Jugendlichen darunter leiden. Ausgeschlossen zu sein, und von jeden verachtet zu werden. Mein Bruder hat es damit nicht leicht, dadurch das er zusätzlich noch das Tourette hat, fällt ihm das Leben extrem schwer. Es tut mir selber weh, da er mein Zwillingsbruder ist und ich zu ihm eine starke Bindung habe. Aber ein weiß ich. Mein Bruder schätzt uns und ist dankbar dafür das wir ihn nie im Stich lassen und für ihn da sind. Ich bewundere Sie wie stark Sie trotz der schweren Zeit sind. Sie tun das richtige. Und ihr Sohn schätzt bestimmt auch Ihre Liebe und die Fürsorge, die Sie für ihn aufbringen. Die Zeit wird kommen, an denen Ihr das Leid hinter euch bringen könnt, und gemeinsam zusammen ein Leben von vorne anfangen könnt.
Ich glaub an Ihnen und Ihren Sohn.
Seien Sie weiterhin eine Tolle Frau und Mutter, geben Sie den Mut nie auf. Ich gebe Ihnen all meine Kraft.
samira am 16.11.2012Eintrag melden
zufällig bin auf diese seite gestoßen... und sitz nun hier und weine. weil mir euer weg so zu herzen geht, weil ich weiß wie sie sich fühlen, weil ich angst habe. angst, solche zeilen auch irgendwann zu schreiben. für meinen sohn. der heute 12 ist und bereits heute einen langen weg hinter sich hat.der bi sheute nie in der welt da draussen wirklich aufnahme akzeptanz gefunden hat, seines wesen wegen. der bereits die psychiatrie von innen kennt,der mit 10 nicht mehr leben wollte und medikamente nehmen muss um den alltag zu meistern. ich hoffe, julius findet den weg zurück. und ich hoffe mein sohn findet seinen weg ohne so weit gehen zu müssen....ich wünsche euch weiterhin die kraft, das alles durch zu stehen. den mut, entscheidungen zu treffen, und die stärke für julius da zu sein wenn er dich braucht!
Nicole am 16.11.2012Eintrag melden
Ich glaube, für eine Mutter sind Abhängigkeiten jeder Art immer am schwersten zu ertragen von allen Angehörigen. Aber das Mutterherz ist auch am stärksten!!! Süchtige müssen (!) ganz tief unten in der Gosse liegen, damit sie sich endlich helfen lassen wollen und auch annehmen können (ich hab damit leider auch schon einschlägige Erfahrungen gemacht....) bei manchen dauert es lange, aber der Tag kommt - irgendwann und bis dahin kann man und muss man - glaube ich - gerade als Mutter genauso weiterkämpfen wie Sie das tun ! Großartig - bitte für Ihren Sohn durchhalten !!! Alles Gute, Nicole
Nicole am 16.11.2012Eintrag melden
Ich glaube, für eine Mutter sind Abhängigkeiten jeder Art immer am schwersten zu ertragen von allen Angehörigen. Aber das Mutterherz ist auch am stärksten!!! Süchtige müssen (!) ganz tief unten in der Gosse liegen, damit sie sich endlich helfen lassen wollen und auch annehmen können (ich hab damit leider auch schon einschlägige Erfahrungen gemacht....) bei manchen dauert es lange, aber der Tag kommt - irgendwann und bis dahin kann man und muss man - glaube ich - gerade als Mutter genauso weiterkämpfen wie Sie das tun ! Großartig - bitte für Ihren Sohn durchhalten !!! Alles Gute, Nicole
Heike am 16.11.2012Eintrag melden
es ist schwer jemanden zu helfen ich weiß wo von ich spreche

habe auch eine person die meine hilfe nicht an nehmen will
vielleicht aus stolz oder angst versagt zuhaben
aber sie hat auch ein platz in meinem leben und der wird immer da sein ich verstehe wie Sie sich fühlen müssen
aber die hoffnung stirbt zum schluss
das ist mein glaube daran
yvonne am 16.11.2012Eintrag melden
wow, ich wäre froh gewesen wenn meine mom sowas für mich geschrieben hätte. ich war damals auch auf droge und habe es allein geschafft ohne meine familie, sie haben nur darüber hinweg gesehen und hätten mir vielleicht auch nicht helfen können. aber wie gesagt ich bin seit 6 jahren clean und mama eines kleinen prinzen.
Soraya am 16.11.2012Eintrag melden
Es ist schön zu lesen, das es auch noch Mütter gibt, die ihr Kind trotz all dem lieben wie es ist und hinter ihm stehen...ich wünsche ihnen ganz viel kraft und ihrem sohn wünsch ich das er erkennt wie schön das Leben ohne Hilfsmittel ist...lg aus dem saarland
bianka am 16.11.2012Eintrag melden
Meine Liebe, auch ich hatte einen süchtigen Partner, auch ich kenne ihre Gefühle, leider war ich nicht stark genug es zu tragen, aber ich bin so berührt von ihrem Brief, ich wünsche Ihnen und ihrem Sohn, das sie es zusammen schaffen, das alles wieder gut wird, und wenn nicht, das sie einfach so bleiben wie sie sind, nämlich eine Tolle Frau und Mutter
Marika am 16.11.2012Eintrag melden
Grade habe ich Ihren Brief gelesen, der mir sehr zu Herzen geht. Auch ich bin Mutter eines Süchtigen Kindes. Ich kann Ihre Verzweiflung, Ängste und Qualen verstehen, auch ich habe dies alles mitgemacht. Mein Sohn ist jetzt 39 Jahre und seid 4 Jahre Clan. Liebe Mütter auf der ganzen Welt gebt nie die Hoffnung und den Glauben an eure Kinder auf, denn sie brauchen euch.
Beate am 16.11.2012Eintrag melden
Bewegende Worte einer Mama, nichts ist grösser als die liebe zum Kind, egal wie es ist oder sich verhält. Ich habe 3 Kinder, Erwachsen und ich hatte immer Angst um sie ,bis zum heutigen Tag. Ich wünsche ihnen viel Kraft und Halt.
Sabine Gojani am 16.11.2012Eintrag melden
Ihr Schreiben,hat mich zutiefst berrührt,und in vielen Punkten,habe ich einige Seiten meiner Söhne wieder erkannt.Ich kenne den Schmerz,wenn es einem das Herz zerreisst.Ich wünsche Ihnen so sehr Alles Gute....
jacky am 16.11.2012Eintrag melden
diese worte haben mich sehr zu tränen gerührt.
ich selner habe einen 13 jährigen sohn und eine 5 jährige tochter und ich wünsche mir ganzen herzen, dass meine kinder solche wege nicht gehen.ich bin alleinerziehend und der vater meines jungen hat ihn noch nie gesehen-oft hat er mir es zu spüren gegeben,dass ihm der vater fehlt u er kann es nicht verstehen-das sind dinge die kinder seelisch kaputt machen und man kann nichts ändern und nur hoffen...ich wünsche euch für die zukunft alles gute und ich glaube an deinen sohn.lg
petra am 16.11.2012Eintrag melden
als ich das gelesen habe standen mir die tränen in den augen,es erinnert mich soo sehr an meinen sohn:-(
es ist schön wenn die so stark familie hinter einem steht.ich wünsche euch alles alles gute dieser welt.
H.W. am 14.11.2012Eintrag melden
Exzellent, Fips! Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Viel Kraft der Familie und dem Sohn für ihren Weg.
Fips am 11.11.2012Eintrag melden
Aloah Julius L.!

Ich hab was für Dich:
Fetzen von Gedankengängen, Bruchstücke von Zusammenhängen. Fragen. Antworten. Ein Wirrwarr. Kann man Supergehirne essen? Der Film läuft weiter und weiter und weiter...
Wie lange kann es noch so weiter gehen? Ich weiß, ich verändere mich. Ich komm mit meinem Leben nicht mehr klar, scheiße. Ich weiß es doch alles. Ich weiß, was ich meinem Körper antue. Niemand braucht mir zu erzählen, wie Acid wirkt, oder was die Risiken sind. Niemand braucht mir zu erzählen, wie Meth einen kaputt machen kann. Das man von Schorre abhängig wird, weiß ich auch selber.
Jeder muss die Rechnung zahlen. Irgendwannmal. Jeder von uns. Ich bin da keine Ausnahme. Und den Preis nehme ich in Kauf.
Doch ich will dieses Leben nicht aufgeben, ey! Dieses abgedrehte, abgespacte, wirre Leben. Ein Farbenspiel, ein Gedankenchaos. Action, Abenteuer. Man lebt. Ausbrüche von Emotionen. Neue Menschen. Neue Erlebnisse. Erfahrungen. Es ist wirr. Es ist verrückt. Ein Farbenspiel. Bunt. Ein Gedankenchaos. Kopfsalat. Glücklich. Depressiv. Die Grenzen sind fließend. Verrückt. Normal. Dicht. Nüchtern. Kaputt. Die Übergänge sind nicht erfassbar. Die Veränderung kommt schleichend.

Ich spüre wie der Bass vibriert. Es ist heiß. Von der Decke leuchten auf einen bunte Laserlichter herab. Alle paar Sekunden geht das Licht aus und man sieht nur kurze Lichtblitze. Die Menschen bewegen sich wie Roboter: abgehackt und nicht menschlich.
Ich lasse mich von der Musik leiten. Ich mache die Augen zu und meine Beine bewegen sich von alleine. So habe ich das Tanzen gelernt. Und das Stampftanzen. Und das Schweben im Raum.
Ich sollte was trinken. Egal.

In diesem Augenblicken bin ich euphorisch glücklich. Ja ey, ich weiß, es liegt an der übermäßigen Endrophinausschüttung. Oder was weiß ich was, mir gehts gut, ey.
Für solche Momente lohnt es sich zu sterben. Ich bin einfach glücklich. Einfach, simpel, unkompliziert. Einfach glücklich. Es gibt nichts anderes. Man sollte solche Momente schätzen und jede Sekunde genießen.
Und das tue ich auch.

Ey.

Wir liegen beide im Bett. Wir umarmen uns. Wir sind glücklich. Es ist 5 Uhr morgens, wir müssen in ein paar Stunden raus. Doch es ist uns egal. Die Zeit interessiert uns nicht mehr.
Ich sage ihr, dass ich sie liebe. Sie schnurrt nur, und kuschelt sich an mich ran.
Ok das Glück. Das Glück kann so zerbrechlich sein, ey.
Ich kann gar nicht mehr aufhören zu reden. Ich erzähle ihr, wie ich sie liebe. Und das stimmt auch. Ich weiß, dass es stimmt. Jetzt. Morgen? Egal, was zählt ist jetzt.
Sie empfindet das selbe. Und ihr geht's genau so wie mir. Es ist unbeschreiblich.
Für solche Momente lohnt es sich zu sterben. Wir sind glücklich.

Erkenntnisse habe ich, unfassbar. Ich begreife plötzlich, warum was wie ist. Was alles falsch gemacht wird. Wie es richtig wäre. Wie das Universum wirklich beschaffen ist. Welche Wesen in den Galaxien leben. Wie sich die Anderen anpassen, manipulieren lassen von Staat und Gesellschaft. Ich mache das nicht mit! Ich weiß wie ich mein eigener Herr bin.
Ich habe alles im Griff. Ich entscheide!

Ich greife nach den alten Zeiten. Doch die sind meilenweit entfernt. Man kann die Uhr nicht mehr drehen.

Du hast dich verändert, Alter.
Du bist ein anderer Mensch.
Du bist eine Hülle. Leer. Ausgebrannt. Die Hülle dessen, was Du einst warst.

Kennst Du das alles, Julius L.? Ich schon....!!!


Um dermaßen auf Droge und Sprit zu sein gehört leider eine handfeste Depression dazu.
Du entscheidest? Nicht Du, der Dope entscheidet! Du hast alles im Griff? Nicht Du, der Dope hat alles im Griff! Du bist nicht manipulierbar? Doch, der Dope manipuliert Dich! Du erkennst alles? Der Dope gaukelt Dir Illusionen als Erkenntnisse vor.
Das alles gilt auch für den Alkohol (Sprit).

Ich meine dass Du Dich in einem Assiumfeld aufhältst und dass da nicht mehr viel kommt bis du ganz unten bist.
Die Freunde sind keine Freunde, sie rammen Dir das Messer in den Rücken, wenn es gilt ihren eigenen Arsch zu retten, bei den Bullen z.B. und so. Aber sie werden Dir das niemals vorher sagen. Du sollst, Du musst ihnen vertrauen, sonst bekommen sie keinen Stoff oder Sprit mehr von Dir, wenn Du welchen hast. Die Weiber aus dem Szenemilleus A und D sind keine Freunde. Sie ficken mit jedem, der ihnen über den Weg läuft und stecken Dich mit allem an, was an Ekelhaftem überhaupt existiert. Sie lassen sich von jedem knallen, der genauso am absaufen ist wie sie. Verzweiflung erträgt sich besser wenn man sie teilt. Egal mit wem. Wichtig ist nur, er ist auch so ein Verzweifelter. Aber sie schwören Dir die große Liebe, bis Du Ihnen vertraust. Sie wollen ebenfalls Deinen Stoff und Deinen Sprit. Manchesmal suchen sie einen Versorger und hängen Dir ein Balg an, wenn bei Dir Geld zu riechen ist.
Nichts ist ehrlich oder wahr, was in der D- und A-Szene gesagt oder getan wird. Sie bestehlen, belügen und betrügen sich gegenseitig wann immer es möglich ist. Ich spreche aus bitterer Erfahrung.

Du meinst, dass das Freiheit ist was Du lebst, ist doch richtig, oder? Wenn es Freiheit ist, sein Leben zu verdämmern, in Fremdbestimmung zu vergeuden, es im Prinzip gar nicht mehr wahrnehmen zu können, hast Du recht.
Wenn Sprit und Dope entscheiden, ob Du glücklich und lustig bist, oder nicht, wenn sie nicht dabei sind, bist Du ihr Sklave.
Also: Freiheit oder Sklaverei, was lebst Du wirklich???!!!


Deine Mamus schreibt Dir, dass Du 2004 noch ein Kind warst. Also bist Du jetzt noch jung. 18, 19, 20, 21?
Du kannst noch raus, Alter! Aber viel Zeit bleibt Dir nicht dafür.


Gehe in ein geschütztes Umfeld. Dein Zuhause scheint mir der richtige Platz zu sein. Mach parallel dazu einen Entzug. Sehr wichtig: löse Dich konsequent aus diesem Freundeskreis, der keiner ist! Schieße sie alle auf den Mond, die während Deiner Druffizeit und Alkizeit um Dich waren. Ausnahmslos! Wechsle Deine Handynummer. Lösche Deine Accounts bei allen Sozialen Netzwerken. Mache Dich unauffindbar für sie. Sie sind die personifizierte Seuche und geben nie auf.

Ich würde im geborgenen Kreise der Menschen meiner Familie meine Krankheit besiegen und mich erholen. Bei den besonderen Menschen, die mich wirklich lieben und die immer zu mir standen. Bestimmt hat Deine Familie auch mal Fehler mit Dir gemacht. Sie sind nur Menschen, so wie Du. Aber dass alles, was sie getan haben, aus Liebe zu Dir geschah, das kann ich ohne jeden Zweifel aus dem Brief rauslesen. Die Liebe Deiner Mamus wird Dir sehr helfen, die schwere Zeit durchzustehen, die jetzt kommt. Denn Du bist krank. Schwer krank, an Körper, Geist und Seele.
Ein großes Glück hast Du, Julius L.! Deine Familie, die Dich noch immer liebt, obwohl Du ihr Unermessliches angetan hast. Nutze dieses Glück solange Du es noch kannst und höre auf, vor Dir selbst zu flüchten.
Greife an. Jetzt!

Liebe Grüße schickt Dir der Fips.
Morpheus am 11.11.2012Eintrag melden
Mir läuft gerade ein leichter schauer über den Rücken! Irgendwann habe ich die Hoffnung aufgegeben, jemals wieder so zu werden wie vor meiner Abhängigkeit, denn das "Suchtgedächtnis" ist verdammt hartnäckig...
Aber ich bin überzeugt wenn ich soviel Geborgenheit zuhause gehabt hätte wie du, wäre alles viel leichter für mich.
Ich wünsche Dir alles Gute.
Lupus am 10.11.2012Eintrag melden
Moin Mamus
als ich voll drauf war hätte mich nichts und keiner davon weggebracht. Erst als es mir so schlecht ging dass ich wirklich kurz vor dem Ende war, hatte ich die Schnauze übervoll vom Dreck den ich gefressen habe. Ich bin seit 11 Jahren clean.

Ich finde es klasse wie Sie für ihn da sind.
Alles Gute und Liebe!
Angel Heart am 10.11.2012Eintrag melden
du hast eine familie die offenbar total hinter dir steht,deine mamus die dich liebt, dir wurde verziehen ...
du bist reich julius!
ich wünsche dir alles gute.
Puja fürJ.L.E. am 10.11.2012Eintrag melden
Menschen, die sich unverstanden fühlen, haben meistens keinen Versuch unternommen, andere Menschen zu verstehen.
(John Steinbeck)
Puja am 10.11.2012Eintrag melden
Alles Verstehen heisst alles verzeihen...
Und alles, was wir sind, ist das Resultat dessen, was wir gedacht haben.

Namasté
Trish am 10.11.2012Eintrag melden
Hallo Mamus!
Vorweg:
Kann nur darüber schreiben, was mir geholfen hat!

Jeder Abhängige hat seine Gründe warum er das Zeug nimmt!
Fakt ist, wie du sicher weißt, das Süchtige selbst erkennen müssen wie schlecht es ihnen ergeht!

An folgenden Punkt musst du ihn bringen:
er muss einsehen das er krank ist und er muss sich selbst heilen wollen!

empfehle eine psychiatrische klinik die unterstützen ihn mit medis und er kann mit jemanden reden, wenn er glaubt es geht nicht mehr!

Es ist psychisch nicht vorteilhaft den entzug zuhause zu machen.(man kann es schaffen dauert aber länger und die rückfallwahrscheinlichkeit ist größer)!

Er muss seinen Freundeskreis wechseln denn die alten Freunde ziehen ihn immer wieder rein und außerdem gibt es danach keine gemeinsamen themen und Interessen mehr!

Beispiele ihm das vor augen zu halten :
Geld,beziehung zu dir, denke mal im job läuft es bei ihm auch nicht gut und gesundheitlich darüber brauchen wir nicht zu reden, wenn er so drauf ist.

Eine drogensucht verursacht unnötiges leid, vor allem bei angehörigen!
Drücke dir die daumen.

MfG Trish
Luzifers Pilze am 10.11.2012Eintrag melden
Mit jeder Sucht verliert man immer seine persönliche Freiheit.
Man muss die Entscheidung treffen. Jede Wahl, ob Ja oder Nein, hat ihre Konsequenz und ihren Preis. Manchmal verreckt man elendig daran.
Ö. @Julius Lolom am 10.11.2012Eintrag melden
Einbahnstrasse! Mein Freund du rennst sie entlang Am Ende erwartet dich kein Honigtopf sondern das Nichts
Ich weiß wovon ich spreche
lufti am 10.11.2012Eintrag melden
hey lass den scheiss julius ich war ewigst in der klapse weil ich nichts mehr auf die reie kriegt hab. ic leb echt im dreck mit alem was dazuhört glaubs mir wenn ich so ein daheim haben tät wie du wär ihc längst clean aber meine alten hab mich raus gschmissen da brauch ich mih nie mehr bliken lassen nach allem was ich dort für ein scheiss gmacht hab und ich verstes sogar
Ich am 10.11.2012Eintrag melden
*•.¸¸❤¸¸.•* Liebe Mamus*•.¸¸❤¸¸.•*

Durch ein Forum in dem Ihre berührende site diskutiert wird, bin ich zu Ihrem tief ergreifenden Brief an Ihren Sohn gestoßen und möchte Ihnen sagen, dass ich alles dafür geben würde, eine Mutter wie Sie zu haben!

♪♫•*¨*•.¸¸❤¸¸.•*¨*•☆.。.•*✿♪♫•*¨*•.¸¸❤¸¸.•*¨*•☆.。.•*✿♪♫•*¨*•.¸¸❤¸¸.•*¨*•☆.。.•*✿♪♫•*¨*•.¸¸❤¸¸.•*¨*•☆.。.•*✿
O.E. am 10.11.2012Eintrag melden
Es tut so verdammt weh das zu lesen. Ich bin echt erschüttert.
Mit liebevollen Gedanken
Otti
Kosch am 10.11.2012Eintrag melden


Für Julius,
SO muss es der wunderbaren Seele von Deiner Mamus gehen.... Ich weiß es, denn auch mein Kind ist schwer Alkohol- und Drogenabhängig und ich sehe es seit 12 Jahren langsam, Stück für Stück, sterben. Bitte ändere Du Dich wenigstens damit es Deiner Familie und Dir wieder gut gehen kann.
Ich bin auch eine hilflose Mutter und wünsche Dir das Liebste der Welt (Du hast es zwar schon, ich wünsche Dir aber das Du es endlich ERKENNST bevor es zu spät ist...)


Das Leben ist herrlich!

Dunkle, einsame Nächte. Dunkle, einsame Tage. Regen, der auf ihre Fenster klatscht.

Alle Gefühle sind verschwunden, doch keine Erinnerungen ausgelöscht. Die letzten Fotos sind zerrissen und die Kerzen heruntergebrannt. Die Musik hallt nicht mehr ihren Ohren nach.

Jetzt, wenn sie allein im leeren Haus sitzt, wird ihr der Verlust erst richtig bewusst. Nichts ist da, was die Lücke hätte schließen können. Offen klaffen die Wunden, sie beginnen zu eitern und schmerzen unheimlich. Die Stille schlägt aufs Gemüt, wie alles, in dieser trostlosen Welt.
Sie starb langsam und lange vor ihrer Zeit, es begann bereits i.J. 2000. Alle, denen sie hundertptozentig vertraute, haben sie verraten und missbraucht, sogar ihre Liebsten.
Einst, vor unermesslich langer Zeit, war sie ein glücklicher Mensch, ein Sonnenschein, der jedem Freude ins Leben brachte, der sie sah. Einst, vor unermesslich langer Zeit.

Wo ist das Lachen geblieben, dass Tag für Tag durch die Räume gehallt war? Wo das Argumentieren, die vertrauten Gespräche, die vereinzelten Abende wenn sie interessante Filme auf YT zusammen sahen, wo die Zeiten, als sie gemeinsam die Räuberhölen besuchten, in denen die Musik so laut war, dass man sie nicht nur hören sondern körperlich fühlen konnte? Wo ist nur die Liebe hin?

Niemand kann ihr auch nur ein klein wenig Trost spenden, niemand. Sie ist mit einem Schlag ganz allein auf einer großen Welt.
Selbst die Tränen sind getrocknet, keine einzige ist mehr zum weinen da. Sogar die Tränen haben sie verlassen.

Nichts macht mehr Sinn. Wofür sie gelebt hat ist verschwunden. Nachts kann sie nicht mehr träumen. Worüber denn auch? Kein Inhalt ist mehr da, überall. Sogar der Kühlschrank ist leer, sie kann unmöglich etwas essen, warum also einkaufen? Sie ist sich nicht sicher, was sie überhaupt noch auf dieser Welt soll. Doch umbringen kann sie sich nicht, sie weiß, was dann geschehen würde und sie weiß, dass sie warten muss bis ER sie endlich holen wird. ER, der inzwischen für sie zum letzten, heißersehnten Freund geworden ist. ER, den so viele fürchten, den sie jedoch zu lieben gelernt hatte.

Gibt es einen Himmel? Wie sieht es da aus? Gibt es Engel? Sie wusste das alles einst genau, warum kann sie sich plötzlich nicht mehr erinnern? Gibt es Engel? Gibt es den Himmel?

Sie lebt nicht mehr, sie vegetiert nur noch so vor sich hin. Es gibt kein Leben mehr um sie herum, es gibt keines mehr in ihr, sie vergaß schon vor langem, was das ist. Wie es sich anfühlt weiß sie längst nicht mehr.

So gut wie alles in ihr ist abgestorben, ihre Seele auseinandergebrochen. Die Farben sind verschwunden, alles ist grau. Sie sieht nur noch die leeren Hüllen. Die leeren Hüllen. Die leeren Hüllen.

Und sie zeigt dem Kind ihre Liebe nicht mehr, die immer noch in einem verborgenen Platz in ihrem Herzen ist. Die immer noch für das Kind existiert. Sie zeigt sie ihm nicht mehr, weil sie es nicht aus seinem neuen, glücklichen Leben reißen will. Sie will es nicht ihr, der Ungeliebten, in des Kindes Augen Vertrauensunwürdigen, verpflichten. Sie will nicht, dass es ihren Schmerz sieht, will nicht, dass es sich zu irgendetwas gezwungen fühlt, auch nicht unterschwellig.
Bei anderen Menschen, bei Menschen, die wesentlich an ihrem seelischen Sterben Anteil hatten, die ihr das Messer ins Herz stießen und es langsam umdrehten, bei Menschen, denen sie uneingeschränkt vertraute, denen sie ihr Leben anvertraute, einst, vor unermesslich langer Zeit, bei Menschen, die sie einmal mehr brauchte als alles andere, die sie jedoch genau in dieser Zeit fallen ließen, und von denen sie nicht einmal weiß, warum sie sie eigentlich sterben lassen wollten - was heute jedoch bedeutungslos geworden ist, bei diesen Menschen hat das Kind nun Freude, Freiheit, Geborgenheit und Heilung gefunden.
Dass sie ihm all das ihm nicht geben konnte, dass alle ihre Versuche scheiterten, dass ihre ganze Liebe vom Kind zurückgewiesen wurde, spielt keine Rolle. Wichtig ist nur, dass es dem Kind endlich gut geht. Daher wird sie das Kind zukünftig immer auf Distanz halten, wird ihm nach Möglichkeit aus dem Weg gehen, ungeachtet dessen, dass es das Letzte in ihr zerbricht.

Doch noch immer lacht die Sonne jeden Tag auf sie hinunter. Noch immer blühen jeden Tag neue Blumen auf. Die Welt dreht sich weiter, auch wenn sie das nicht begreifen kann. Jeden Morgen geht die Sonne wieder neu auf!

Das Leben ist doch herrlich!
Konny am 10.11.2012Eintrag melden
Der Brief rührt mich zu Tränen! Ihr Junge wird die unendliche Liebe spüren, die er von Ihnen bekommt, irgendwann, irgendwie, auch durch die stärksten Mauern seiner Abkapselung hindurch.
Niemals aufgeben liebe Mamus. Halten Sie durch, er wird es spüren!!! Wenn er es erst fühlen kann, wird er gesund werden.
Alles, alles Liebe!
Co-Süchtige & Co-Alkoholiker am 09.11.2012Eintrag melden
Liebe Mamus.

Ich möchte hier mal ein Problem aufzeigen das bei Ihnen & Ihrer Familie ganz offensichtlich vorhanden ist.
Sie sind sog. Co-Süchtige & Co-Alkoholiker. Wie das? Ich erkläre es:

Die Eltern, Ehepartner oder die Ehepartnerin

Diesen Personen kommt fast immer eine entscheidende Rolle zu. Die Krankheit bricht nicht plötzlich mit aller Macht aus, Alkoholismus & Drogensucht entwickelt sich schleichend. So fängt der Suchtkranke langsam an, immer mehr zu konsumieren. Die Krisen durch Drogensucht & Trinken sind anfangs nicht so schlimm, & werden oft leichtfertig übergangen. So wird ein Vollsuff entschuldigt, das peinliche Benehmen wie Übergeben oder stark auffälliges Verhalten werden vergessen. Irgendwann aber wird es zuviel, eigentlich ist es nicht mehr zu ignorieren. Trotzdem machen Eltern, der Partner oder die Partnerin weiter. Schließlich soll dem anderen ja geholfen werden. Es folgen Ermahnungen, es wird beim Chef gelogen („Rufst Du bitte mal an, ich wäre beim Arzt, mir ist heute so schlecht!“). Und die Familienangehörigen rufen dann an, gegen das eigene schlechte Gewissen.
Der Grund, dem geliebten Kind, Mann oder der Frau doch nur helfen zu wollen, reicht aus. Ich habe einige Angehörige kennengelernt, die das jahrelang gemacht haben. Andere haben die Süchtigen aus dem Rinnstein aufgehoben, drei Etagen nach oben geschleppt, gewaschen, den Schlafanzug angezogen und ins Bett gelegt. Die Palette des Helfens ist unendlich. Diese Verhaltensweisen werden als Co-Alkoholismus bezeichnet.

Co-Alkoholismus

Diese Verhaltensmuster sind auf der einen Seite nur zu verständlich, auf der anderen Seite unterstützen sie den Kranken, und können, wenn sie nicht aufgegeben werden, mit zum Tode führen.

Es ist nur natürlich und auch richtig, einem Kranken helfen zu wollen. Wenn der geliebte Mensch eine Grippe hat, steckt man ihn ins Bett, reibt ihm die Brust rein („Liebe und W…WaPu.. J), macht die Wärmflasche heiß und vieles andere mehr. Aus den gleichen Gründen wird man natürlich auch jemanden pflegen, der zu viel Drogen / Alkohol konsumiert hat.
Wenn es ein einmaliger Ausrutscher ist, würde ich es übrigens auch genauso machen und lachend verzeihen. Das kann ja mal passieren, wir sind alle nur Menschen.

Aber wenn diese Ausfälle sich häufen, sind dies immer Alarmzeichen. Auch alle Jahre wieder würde meine persönliche Toleranzschwelle überschreiten. In Familien mit Suchtkranken geht das aber über viele Jahre, oft regelmäßig treten schlimme Situationen ein. Aus einem einmaligen Ausrutscher wird eine Regel und diese Regel zerstört die Menschen. Der Nicht–Konsument / Alkoholiker steht seinem Kind / Partner, den / das er ja eigentlich liebt, machtlos gegenüber.
Endlose Schwüre und unzählige Versprechungen, die Hände von Sprit & Dope zu lassen, werden immer wieder enttäuscht, oft schneller, als sie ausgesprochen wurden. Das Leiden verstärkt sich durch Streitereien, aus denen Zornausbrüche entstehen, die oft genug zu Gewalt dem anderen gegenüber führen. Aber auch ohne Schläge wird der oder die Angehörige täglich zermürbt durch die unerträgliche Situation mit seinem oder ihrem süchtigen Angehörigen. Aber aus dem fehlenden Wissen um eine andere Art und Weise des Helfens entsteht eine Machtlosigkeit und das Leben geht immer weiter.

Vielleicht staunt jetzt der Leser, dass so etwas in unserer Zeit überhaupt noch möglich ist. Aber vergessen wir nicht, dass sich das alles hinter geschlossenen Türen abspielt, über Alkoholismus & Drogen redet man auch heute noch nicht, die Betroffenen schämen sich. Und so sehr unsere Zeit auch aufgeklärt zu sein scheint, sie ist es nicht! Solche Dinge spielen sich tagtäglich hinter unseren Fenstern ab, in allen sozialen Schichten. Es werden Zahlen genannt von 2,5 Mill. bekannten Alkoholkranken & 1,4 Mill. Drogensüchtigen. Diese Zahlen stammen meines Wissen nach von vor 30 Jahren. Dann kamen die neuen Bundesländer dazu, und wir haben eine erhebliche Dunkelziffer. Mann kann problemlos vom Doppelten an Drogenkranken & Alkoholkranken in unseren Ländern sprechen. Das bedeutet mindestens genauso viele Familien. Und wir haben 36 Mill. Haushalte in der Bundesrepublik!
Wie kann man also, wenn überhaupt, einem Süchtigen wirklich helfen?

In Liebe loslassen

Dann nämlich werden die Angehörigen lernen müssen, nicht mehr hinter dem Kranken her zu helfen, ihm nicht immer wieder das Leben, das er selber zerstört, so weit es geht gerade zu rücken.
Denn genau dadurch, dass nach außen hin der Süchtige / Alkoholiker keine Verantwortung übernehmen muss, weil der Co – Alkoholiker / Co - Süchtige für ihn lügt, putzt, wäscht und alles andere macht, funktioniert sein Leben im Suff & D.Rausch ja so gut es geht. Erst wenn er merkt, dass er selber für den Schaden gerade stehen muss, den er in seinen Räuschen anrichtet, wird er selber spüren, was er wirklich anrichtet. Aber wie gesagt, das ist ein enormer Schritt, vom zuerst normalen Helfen, das sich zum Co– Alkoholismus / Co - Süchtigen weiter entwickelt hat, zum Fallenlassen zu gelangen.

Dazu gehört, dass der Angehörige seine Schuldgefühle erkennt und ebenfalls lernt, dass diese Schuldgefühle nicht seine eigenen sind, sondern sie vom Süchtigen eingeredet bekam. „Ich knalle mich zu, weil Du so doof bist“ „Ich trinke, weil das Leben hier so beschissen ist“. „…weil wir so viele Schulden haben.“ „… weil Du mich nicht mehr liebst.“ und so weiter und so weiter. Das über Jahre eingetrichtert, zeigt bei vielen Eltern, Frauen und Männern Wirkung.

Dazu gehört aber auch, dass der Zugeknallte eben nicht aus der Gosse geholt wird, dass der Angehörige nicht am Montag morgen beim Chef anruft, dass er nicht zur Bank geht und sich den Anpfiff vom Filialleiter anhört, der eigentlich dem Trinker / Drogenfreak gilt. Und viele andere Dinge, die der oder die Angehörige macht, um den Schaden zu begrenzen.

Der Tiefpunkt

So ist es eine Regel, dass jeder Drogensüchtige / Alkoholiker so lange weitermacht, bis er seinen eigenen Tiefpunkt erreicht hat. So kann der Verlust des Führerscheins oder des Arbeitsplatzes bei dem einen ausreichen, eine Entgiftung anzufangen oder sogar eine Therapie dran zu hängen. Andere müssen die ganze Palette durchmachen, Führerschein weg, Arbeit weg, Familie weg, Haus weg, alles weg und erst dann sind sie bereit, vor den Drogen / Alkohol zu kapitulieren und eine Therapie anzufangen. Andere schaffen das nie und sterben an Dope & Sprit.

Ich hoffe, ich konnte helfen, dass Sie Ihrem Sohn helfen können.

MfG.
R. am 09.11.2012Eintrag melden
Liebe "Mamus"!

Ich selbst bin 36 jahre alt und seit ich 18 bin habe ich mit heroin, pilzen, amfis, alk usw. zu tun und so ziemlich alle höhen und tiefen durchlebt, die diese geschichte so mit sich bringt leider! ich habe auch adhs und nie etwas auf die reihe bekommen. ich habe nicht mal den FS geschafft und habe keinen schulabschluss.
ich komme aus einer ziemlich intakten familie, d. h. meine eltern sind immernoch glücklich verheiratet, meine kleine schwester (24 j.) hat einen guten kontakt zu meinen eltern und mir. das ist jetzt mal der kern der familie. sicher hängen da auch noch großeltern, onkel und tanten und cousins und cousinen etc mit dran, das würde aber zu weit führen...
es ist echt schlimm auch für mich, zu sehen (mittlerweile sehe ich das!), wie weit diese krankheit nicht nur mich, sondern meine ganze familie schleichend kaputtmacht. ich glaube nicht, dass es patentratschläge gibt, aber mit sicherheit ist es eine riesige stütze für deinen sohn, dass er weiss, dass es da menschen gibt in seinem nahen umfeld, die versuchen, ihn zu verstehen und für ihn da sein möchten. allein dies zählt in meinen augen. mir hat es mit sicherheit das leben gerettet, einen starken familienrückhalt zu haben! meine familie hat aus verschiedenen richtungen immer wieder den ratschlag bekommen mich fallen zu lassen, was sie aber nie über´s herz brachten! sicher mag das das ein oder andere mal bequem für mich gewesen sein, aber es hat mich am leben gehalten, weil ich wußte, egal,was ich ihnen angetan habe (lügen, vertrauensmißbrauch,diebstahl,...) - sie haben verstanden, dass die umstände daran schuld waren! sie haben nicht an meiner bedingungslosen liebe zu ihnen gezweifelt und mir loyal gegenübergestanden und mich wieder aufgenommen in unser haus, das ich im glauben an angebliche Freiheit verlassen hatte. gegangen bin ich in wirklichkeit in die Sklaverei aber begriffen habe ich das damals nicht.
gib deinem sohn,wenn du kannst ein ähnliches gefühl und du wirst es bestimmt gedankt bekommen. ich wünsche deinem sohn und deiner familie und dir viel kraft im kampf gegen diese fiese krankheit! und laß die hoffnung zu letzt sterben - !!!
alles liebe und gute!
r.
Crash am 09.11.2012Eintrag melden
MAMUS!

Es gibt Leute die Drogen nehmen, weil sie nicht anders können. Und es gibt Leute die meinen Drogen nehmen zu müssen, weil sie es ANGEBLICH nicht anders können.
Während die ersten froh sind, wenn man ihnen eine Alternative anbietet, werden die anderen behaupten, dass dies keine Alternative ist!

Das hat aber nichts mit Deiner Familie oder Familienzusammenhalt zu tun.

Stell Dir vor, Dein Sohn wäre ein Geschwindigkeitsjunkie und er müsste Euch jeden Tag zur Arbeit fahren.
Würdest Du das Risiko MITTRAGEN wollen, für ALLE die "mitfahren" oder dort "unterwegs" sind, nur weil Dein Sohn es nicht einsieht, dass man in der 30er Zone nicht 120 zu fahren hat?

NEIN, NATÜRLICH NICHT!

Es ist traurig Deine Geschichte zu fühlen. Ich habe aber kein Mitleid, sondern Mitgefühl. Ich fühle mit EUCH mit, nicht mit Deinem Sohn.
Denn er hat EINS gelernt (und das hat mit Sucht wenig zu tun, das gibts auch bei "normalen" Leuten):

egal ob es ihm gut geht oder nicht, ob er was nimmt oder nicht, ihm wird geholfen. Also ist für den Süchtigen klar, dass es irrelevant ist, ob er konsumiert oder nicht...also konsumiert er weiter. "Die Anderen werden schon das Sicherheitsnetz wieder aufspannen!"

Man sollte aber NUR Leuten helfen, sich selbst zu helfen.
Was da los ist nennt sich "Angelernte Hilfslosigkeit".
Ist ein (wie der Name sagt) ANGELERNTER Charakterzug und kein "Stempel" für den "Standard Junkie".

Es gibt genug Leute, die es genauso schwer haben, oder noch VIEL schwerer. Nicht alle von denen schaffen es raus, aber die meisten versuchen es. Und darum geht es.

Wenn er das nicht kapiert, lasst ihn fallen.
Manchmal muss man auf die Fresse fallen um zu verstehen, dass es weh tut. Ich bin schon oft vom Fahrrad gefallen.

Aber die Narben sind verheilt und ich habe gelernt mit beiden Händen am Lenker zu bleiben.


Dies ist eine goldene Kerze für Julius Lolom Erstling

Am 07.11.2012 wurde diese goldene Gedenkkerze online für Julius Lolom Erstling auf Kerze-anzuenden.de entzündet und damit ein einzigartiges Online-Gedenken erstellt.

Die goldene Kerze zum Gedenken an Julius Lolom Erstling wurde 1.300.286 besucht. Es wurde bisher 1.025 mal Mitgefühl ausgedrückt. Gerne können auch Sie jetzt den Hinterbliebenen gegenüber Ihr Mitgefühl ausdrücken und einige Worte zum Verstorbenen oder ein Spruch/Gedicht verfassen. Nutzen Sie hierfür den Link "Mitgefühl verfassen".

Diese Kerze brennt ewig.