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Kerze 8

Eine Kerze für Helmut Schaper

Geboren am 27.08.1945 in Dorsten
Gestorben am 14.03.2012 in Iserlohn
Am 09.05.2012 um 14:25 Uhr
wurde von Diana Opitz eine Kerze entzündet.
Papa, ich vermisse Dich so doll. Es tut so verdammt weh. Kannst Du nicht etwas machen, damit es nicht mehr so doll weh tut? Wie geht es Dir da oben? Gibt es überhaupt ein " Oben " oder etwas anderes in der Richtung? Kannst Du uns nicht irgendein Zeichen geben, damit wir wissen, dass es Dich noch gibt und es Dir gut geht? Wenn Du das hier mitbekommen solltest ... bitte hilf doch Mama. Sie kommt nicht damit klar, dass Du weg bist.
Papa, das Schlimmste in meinem Leben war, dass ich Dich sterben sehen musste. Ich habe Dich noch nie in meinem Leben so schwach und hilflos gesehen. Du warst immer stark. Du hast immer alles geschafft. Du hast mit Deiner einen Hand mehr geschafft als manch einer mit zwei Händen. Du hast jedem geholfen, der Deine Hilfe benötigte. Erst hast Du gebrummt, aber man hat bemerkt, dass Du schon immer stolz drauf warst, wenn wir Dich gefragt haben. Du hast auch immer geholfen, wenn Du es konntest. Dich die Monate leiden zu sehen, dieses Auf und Ab war schon heftig. Als Du mir dann sagtest, dass Du nicht mehr leben möchtest und Du auch weißt, das Du bald stirbst, wurde mir schlecht. Aber ich war tapfer, ich habe nicht geweint. Auf jeden Fall nicht vor Dir. Ich wusste, wie Du Dich die ganze Zeit gefühlt hast. Ich kenne das Gefühl ersticken zu müssen bei einem Asthmaanfall. Du hast dieses Gefühl aber 24 Stunden gehabt. Auf der einen Seite habe ich Dir die " Ruhe " die Du Dir gewünscht hast gegönnt, auf der anderen Seite komme ich damit jetzt aber absolut nicht klar. Ich war am Sonntag vor Deinem Tod noch bei Dir auf der Intensiv. Wir haben gesprochen, Du hast noch einen frechen Spruch losgelassen. Am Montag kamst Du aufs Zimmer, weil es Dir angeblich besser ging. Am Dienstag rief Mama mich morgens an und sagte, dass Du im Sterben liegst. Ich wollte es nicht glauben. Ich habe doch noch mit Dir gesprochen. Wobei ich es eigentlich wusste, dass es passiert. Dein Abschied am Sonntag war ganz anders als sonst. Du hast nicht gesagt: " Bis zum nächsten mal." Du sagtest mit Tränen in den Augen ( Was ich auch nicht von Dir kenne ) : " Tschüss Tochter." Ich habe da schon fürchterlich geweint, weil mir klar war, dass Du mehr wusstest als wir. Den Dienstag standen wir den ganzen Tag an Deinem Bett. Hast Du es überhaupt noch bemerkt? Wieso hast Du Dich hin und wieder ruckartig aufgerichtet und die Augen weit aufgerissen? Was hast Du gesehen? Wieso hast Du dann immer gelächelt? Hast Du Oma Emmi ( Deine Mama ) schon gesehen? Wieso hast Du ab und zu geweint? Papa, ich habe so viele Fragen und niemand kann sie mir beantworten. Abends bin ich dann mit den Kindern nach Hause gefahren. Ich habe die ganze Nacht auf " Diesen " Anruf gewartet. Aber er kam nicht. Irgendwie habe ich gehofft, dass über Nacht ein Wunder geschieht und Du die Augen wieder öffnest. Aber ... Eine Stunde nachdem ich die Kinder zur Schule geschickt habe rief Mama mich an und sagte mir, dass Du gestorben bist. MEIN PAPA IST TOT! Nein, das ist nicht ein Satz, den ein Kind hören möchte.MEIN PAPA WAR NICHT MEHR AM LEBEN! Für mich brach eine Welt zusammen. Ich fühle mich noch nicht so groß oder alt um meinen Papa zu beerdigen. Du kannst doch nicht einfach gehen. Ich fühle mich noch nicht so weit. Ich fühle mich seitdem so klein wie schon lange nicht mehr. Ich spreche jeden Tag mit Dir. Ich habe hier überall Fotos von Dir stehen und hängen. Ich wollte Dich an Deinem Geburtstag anrufen, aber Deine Nummer gibt es ja nicht mehr. Also bin ich zum Friedhof gefahren. Das war alles so unwirklich. Ich weine jeden Tag. Aber ich zeige es nicht Mama. Sonst ist sie noch trauriger. Aber einen Wunsch konnten wir Dir erfüllen. Du hast Dir gewünscht, dass wir auf Deiner Beisetzung nicht weinen. Mama und ich saßen nebeneinander und haben uns ganz doll zusammengerissen. Wobei der Pastor uns auch sehr dabei geholfen hat. Er hat soviel Gutes über Dich erzählt und hat auch keinen auf Traurig gemacht. Ne, Mama und ich haben sogar einige Male schmunzeln müssen.
Aber danach brach alles endgültig zusammen. Ich bin seitdem in einem Loch aus dem ich nicht mehr rauskomme. Ich habe keinen Spaß mehr. Was ist eigentlich der Sinn des Lebens? Ich musste auf die Welt kommen ohne dass ich gefragt wurde ob ich überhaupt möchte, ich werde irgendwann auch wieder ungefragt diese Welt verlassen müssen. Und während ich lebe, erlebe ich so viel Schmerz, Leid, Enttäuschungen? Muss das sein? Wenn ich schon zu etwas gezwungen werde, sollte man es doch wenigstens auch schön haben. Oder nicht? Wieso müssen Menschen gehen, die total lieb sind? Die gar nicht gehen möchten? Die leben möchten? Warum werden nicht einfach alle Mörder und Kinderschänder genommen? Warum dürfen die weiterleben? Wieso müssen die Menschen leben, die gar nicht mehr leben möchten? Die Welt ist so ungerecht. Ich hoffe, dass ich auf diese Fragen irgendwann mal Antworten bekommen werde. Vielleicht ja sogar von Dir. Du wusstest fast immer alles. Und wenn wir uns später wiedersehen sollten, kannst Du mir wieder zur Seite stehen.
Papa, ich vermisse Dich echt so wahnsinnig doll. Ich habe Dich auch sehr, sehr lieb. Bitte vergiss mich nicht. Vergiss uns alle nicht. Wir lieben Dich !

Dicker Kuss

Deine Diana
Ein Geschenk von: Oliver Schmid
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Eine Kerze für Helmut Schaper

Am 09.05.2012 wurde diese virtuelle Gedenkkerze für Helmut Schaper (im Tierkreiszeichen Jungfrau geboren) auf Kerze-anzuenden.de entzündet und damit ein einzigartiges Online-Gedenken erstellt.

Die Kerze zum Gedenken an Helmut Schaper wurde 1.012 mal besucht. Es wurde bisher 0 mal Mitgefühl ausgedrückt. Gerne können auch Sie jetzt den Hinterbliebenen gegenüber Ihr Mitgefühl ausdrücken und einige Worte zum Verstorbenen oder ein Spruch/Gedicht verfassen. Nutzen Sie hierfür den Link "Mitgefühl verfassen". Diese Kerze erlischt nach zwei Wochen, Sie können die Gedenkkerze dann kostenfrei neu anzünden oder selbige in eine goldene Kerze umwandeln.

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