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Kerze 8

Eine Kerze für Enrico Mochan

Geboren am 30.12.1984
Gestorben am 03.04.2010
Am 03.11.2010 um 06:56 Uhr
wurde von eine Kerze entzündet.
In einem Buche blätternd, fand
ich eine Rose welk, zerdrückt,
und weiß auch nicht mehr, wessen Hand
sie einst für mich gepflückt.

Ach, mehr und mehr im Abendhauch
verweht Erinnerung; bald zerstiebt
mein Erdenlos, dann weiß ich auch
nicht mehr, wer mich geliebt.

Nikolaus Lenau, 1802-1850
Ein Geschenk von: Monika
Ein Geschenk von: Oliver Schmid
Ein Geschenk von: Oliver Schmid
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Mam am 02.12.2010Eintrag melden
In dir und ihnen ruht ein einiges Reich, wo Tod und Leben Wechselworte tauschen. In ihm kannst du, dem eigenen Denken gleich, den stillen Stimmen deiner Toten lauschen.
Mam am 01.12.2010Eintrag melden
Die Toten starben nicht. Es starb ihr Kleid. Ihr Leib zerfiel, es lebt ihr Geist und Wille. Vereinigt sind sie dir zu jeder Zeit in deiner Seele tiefer Tempelstille.
Yvonne am 30.11.2010Eintrag melden
Du wurdest gerufen du musstest gehn wir bleiben zurück können,s nicht verstehn Doch in Unseren Herzen bleibst DU bestehen ich habe dich ganz doll lieb deine yvonne
Mam am 30.11.2010Eintrag melden
Er lehrt dich sterben, auferstehen, im Tag den Trug, im Schlaf das Wachen sehen. Der Schlaf ist heilig. Bette sanft und sacht die Seele ein in seinen Engelsarmen und denke: neben ihm im Allerbarmen hält Nacht für Nacht der Tod, sein Bruder, treue Tempelwacht. Manfred Kyber
Mam am 29.11.2010Eintrag melden
Er trägt dich fern von Lust und Qualen, die du in seinem Schoß vergisst, in blaue Flammenfernen des Astralen, in dem sich tausend lichte Farben malen, in dessen Formen, Wesenheit und Zahlen dein eigentliches Leben ist.
Mam am 28.11.2010Eintrag melden
Der Schlaf ist heilig. Heilig halte ihn als deines Seins verhangne Tempeltüre, daß er dein ewiges “Ich bin” allnächtlich zu des Daseins Sinn aus deiner Tage wirrer Wildnis führe.
Mam am 27.11.2010Eintrag melden
Der Schlaf ist heilig. Sein umflorter Schleier hüllt das vergängliche in seine Nacht. Das Geistige in dir erwacht und rührt die sieben Saiten seiner Leier allabendlich zur Auferstehungsfeier.
Mam am 26.11.2010Eintrag melden
Der Schlaf ist heilig. Wenn die Nacht sich neigt herab mit ihren sterngeschmückten Schwingen, löst sich der Geist vom Leib und steigt empor zur Heimat, die er nie erreicht, wenn ihn des Körpers Fesseln zwingen.
Mam am 25.11.2010Eintrag melden
Wachsein ist alles. Es kommt die Nacht und keiner wird keinen erkennen. Haltet wacht und lasst die Lampen brennen. Alles Werden ist wankend und ungewiss, aber alles Ziel ist Reife. Und das Licht leuchtet in der Finsternis, auf dass sie es einst begreife. Manfred Kyber
Mam am 24.11.2010Eintrag melden
Auf welke Blüten musst du schauen, auf Blätter, die der Wind verweht. Dem Tod, dem Tod musst du vertrauen, dem Einzigen, der dich hier versteht. Er führt dich ein zu deinem Meister, er lehrt dich, schlummermüd und sacht, den wachen Schlaf der ewigen Geister im Frieden der gestirnten Nacht. Bis lautlos ineinandergleitet in deiner Seele Lust und Leid und er dich segnend heimgeleitet zur Wiege aller Wesenheit. Manfred Kyber
Mam am 23.11.2010Eintrag melden
Vertrau dem Licht in dir, dem Gott in deinem Sein, dann gehst du stark und rein den Gang durch Grab und Grauen bis zum Ende und Tod und Leben reichen sich die Hände. Es werde Licht - und auf des Tempels höchsten Stufen von Angesicht zu Angesicht schaust du die Wesenheiten, die dich schufen, schaust unter dir zu deinen Füßen vergangene Leben aus der Dämmerung grüßen. Isis entschleiert, Horus ward geboren, Osiris ist in dir erwacht. Und neben dir blickt traumverloren der Sphinx in die gestirnte Nacht. Manfred Kyber
Nicole am 22.11.2010Eintrag melden
Lieber Enrico, Nadine und ich waren heut bei dir und haben dir einen schönen Blumenstrauß mitgebracht.... Du fehlst uns total... Hab dich lieb deine Nicole....
Mam am 22.11.2010Eintrag melden
Einmal wird es sein, dass überleuchtet vom eigenen Licht die Sonne über die Berge bricht. Einmal, einmal wird es sein - Er tritt zu dir - du bist nicht mehr allein. Die Sonne ging auf - Jesus Christ - überleuchtet vom Licht, das ER selber ist. Manfred Kyber
Mam am 21.11.2010Eintrag melden
Lieber Enrico, heute ist der Tag des stillen Gedenkens an die Verstorbenen – Totensonntag. Und es ist der 232. Tag ohne Dich. An manchen Tagen geht es über den Verstand, dass du nicht mehr da bist. Du fehlst an allen Ecken und Kanten. Tag für Tag vergeht, aber die Sehnsucht nach dir bleibt! Deine dich liebenden Eltern
Mam am 21.11.2010Eintrag melden
Dort kniee nieder und falte die Hände, es ist ein heiliger Ort und sein Name und Wort ist ohne Anfang und Ende. Es wird dunkel und einsam um dich sein und du bist allein. Dort wache und warte, ergeben und still, wachen musst du und warten. Einmal wird es sein, dass dein Engel dir öffnen darf und will die Tore zum ewigen Garten.
Mam am 20.11.2010Eintrag melden
Es kommt eine Stunde, du Menschenkind, wo all deine Lampen erloschen sind. Dann ist es Zeit - dann geh - ein Bettler im Bettelkleid - in deiner Seele unnennbare Einsamkeit. Dann suche dir einsam den eigenen Pfad die Berge hinauf - bis zum höchsten Grat.
Mam am 19.11.2010Eintrag melden
Es kommt eine Stunde, du Menschenkind, wo all deine Lampen erloschen sind - wo kein Leben lockt und kein Lachen lacht und kein Stern dir leuchtet in deiner Nacht. Wo selbst dein Tempel, den du geglaubt in Ewigkeit zu bauen, dir, seines Hochaltars beraubt, versinkt in Grab und Grauen.
Papa am 19.11.2010Eintrag melden
Trübe Tage sind immer wieder schwer, da der Trübsinn sich da besonders wohl zu fühlen scheint. Man hat zu viel Zeit zu denken und man hofft auf den nächsten Sonnenstrahl, damit es einem wieder besser geht.
Mam am 18.11.2010Eintrag melden
Es kommt eine Stunde, du Menschenkind, wo all deine Lampen erloschen sind, wo all deine glutenden Feuer verglüht, und all deine duftenden Blumen verblüht, wo, keiner holden Täuschung vereint, keine Bande dich binden - deine Augen, die so viel geweint, keine Tränen mehr finden.
Mam am 17.11.2010Eintrag melden
Sei verbunden seinem Bunde, aller Wesenheit geweiht mit dem Blut aus seiner Wunde - künde seines Kelches Kunde, Rufer in der Einsamkeit. Werde Träger seiner Male, er in dir und du in ihm. Einmal in topasnem Saale neigt sich dir des Grales Schale aus der Hand der Cherubim. Manfred Kyber
Mam am 16.11.2010Eintrag melden
Nimm mich auf in deine Einheit, aller Leben einiges All, bade rein mich in der Reinheit deines Meeres von Kristall. Gib mir jenen Trank zu trinken, der Vergessenheit verleiht, laß die Seele sehnend sinken in den Ring der Ewigkeit, - wo in diamantnen Fernen Stern um Stern im Äther kreist, Sternenengel, zu den Sternen leite meinen ewigen Geist. Manfred Kyber
--- am 15.11.2010Eintrag melden
Du bist gegangen, ich nahm Abschied, wolltŽDich noch so vieles fragen... Was bleibt sind die Erinnerungen aus so vielen schönen Tagen. Ich fühlŽmich leer, find keine Ruhe, weiß nicht, ob wir uns wiedersehen... Ob wir uns in einer anderen Welt, einem anderen Leben gegenüber stehen. Ich suche Dich, doch was ich finde, ist nur die Leere tief in mir... Es war so schwer Dich gehen zu lassen, bleib ich doch ganz alleine hier. Ich vermisse dich ganz doll...
Mam am 15.11.2010Eintrag melden
Da man sich in das Leben hat fügen müssen, wie viel leichter sollte man sich in das Sterben fügen können. Wilhelm Raabe
Mam am 14.11.2010Eintrag melden
Ich finde dich nicht mehr. Nicht in mir, nein. Nicht in den anderen. Nicht in diesem Stein. Ich finde dich nicht mehr. Ich bin allein. Rainer Maria Rilke
Mam am 13.11.2010Eintrag melden
Wir trieben auf grüne Matten des Vaters Heerden zumal, dort grasten sie gern im Schatten am Bach' im düsteren Thal. Im Erlenbusche verborgen von Blättern und staubigem Gras, dem Wellengemurmel zu horchen, ich stundenlang mit ihm saß. Das war ein heimliches Wehen tief unten im silbernen Bach; wir glaubten das zu verstehen, was flüsternd er zu uns sprach. Er war ein wackerer Knabe, so'stille, herzlich und gut; er ruhet im feuchten Grabe, verschlungen von dieser Flut. Julius Mosen
Mam am 12.11.2010Eintrag melden
Es gleitet des Lebens Nachen weglos im Nebelgrau. Ob wir träumen oder wachen, keiner weiß es genau. Die wütende Woge brandet brüllend um Bug und Kiel. Keiner weiß, wo er landet, keiner kennt sein Ziel. Bis wir in Nacht und Grauen, wind- und wetterumweht, mit Augen der Ewigkeit schauen Den, der am Steuer steht. Manfred Kyber
--- am 11.11.2010Eintrag melden
Leuchtturm zeige mir den Weg nach Süden zur Wärme durch den Nebel mein Schiff ist leck doch ich will nicht zurück will ankommen bevor ich sinke Leuchtturm laß dein Licht von morgen erzählen von Hoffnung Nähe Liebe
Mam am 11.11.2010Eintrag melden
Nieder stieg ich zu vergessen, was ich einst im Licht besaß und doch nie bewusst besessen, weil ich es noch nie vergaß. Durch Vergess’nes muß ich dringen, selber muss ich, geistgeweiht, in Erinnerung erringen meines Wesens Wesenheit. Graben muß ich Grabeshügel, sterben lassen, was erstarb, bis der Freiheit Flammenflügel sich mein eignes Ich erwarb. Bis die Worte in mir reden, die ich unbewusst gewusst, bis in mir der Garten Eden mein wird in der eignen Brust. Manfred Kyber
Mam am 10.11.2010Eintrag melden
Du darfst des Lebens bunte Lichter allein nur deinem Engel weihn und musst, bist du der Wahrheit Dichter, des Geistes Glockengießer sein. Die Formen musst du bau’n und schließen mit deiner Seele Aschenglut, des Geistes Glocken drin zu gießen, den du erkauft mit deinem Blut. Dein Herz wird in der Brust zerspringen, so wie dir Form um Form zerbricht – doch deine Glocken werden singen in Ewigkeit das Lied vom Licht. Manfred Kyber
Mam am 09.11.2010Eintrag melden
Die Toten starben nicht. Es starb ihr Kleid. Ihr Leib zerfiel, es lebt ihr Geist und Wille. Vereinigt sind sie dir zu jeder Zeit in deiner Seele tiefer Tempelstille. In dir und ihnen ruht ein einiges Reich, wo Tod und Leben Wechselworte tauschen. In ihm kannst du, dem eigenen Denken gleich, den stillen Stimmen deiner Toten lauschen. Und reden kannst du, wie du einst getan, zu deinen Toten lautlos deine Worte. Unwandelbar ist unsres Geistes Bahn und ewig offen steht des Todes Pforte. Schlagt Brücken in euch zu der Toten Land, die Toten bau’n mit euch am Bau der Erde. Geht wissend mit den Toten Hand in Hand, auf dass die ganze Welt vergeistigt werde. Manfred Kyber
Mam am 08.11.2010Eintrag melden
Pans Trauer Die dunkle Trauer, die um aller Dinge Stirnen todessüchtig wittert, hebt sachte deiner Flöte Klingen auf, das mittäglich im braunen Haideröhricht zittert. Die Schwermut aller Blumen, aller Gräser, Steine, Schilfe, Bäume stummes Klagen saugt es in sich und will sie demutsvoll in blaue Sommerhimmel tragen. Die Müdigkeit der Stunden, wenn der Tag durch gelbe Dämmernebel raucht, heimströmend alles Licht im mütterlichen Schoß der Nacht sich untertaucht, verlorne Wehmut kleiner Lieder, die ein Mädchen tanzend sich auf Sommerwiesen singt, Glockengeläut, das heimwehrauschend über sonnenrote Abendhügel dringt, die große Traurigkeit des Meers, das sich an grauer Küsten Damm die Brust zerschlägt und auf gebeugtem Rücken endlos die Vergänglichkeit vom Sommer in den jungen Frühling trägt, – sinkt in dein Spiel, schwermütig helle Blüte, die in dunkle Brunnen glitt . . . und alle stummen Dinge sprechen leise glühend ihrer Seelen wehste Litaneien mit. Du aber lächelst, lächelst. Deine Augen beugen sich vergessen, weltenweit entrückt über die Tiefen, draus dein Rohr die große Wunderblume pflückt. Ernst Stadler
Yvonne am 07.11.2010Eintrag melden
lieber Enrico, als wir uns das letze mal gesehn haben werde ich nie deine letzen worte vergessen die du zu mir gesgat hast.es wahr echt sehr schön das du immer für andere da wahrst.ich werde dich immer in errinerung behalten... ich habe dich echt ganz doll lieb deine cousine yvonne
Mam am 07.11.2010Eintrag melden
Ich wandle einsam, mein Weg ist lang; zum Himmel schau ich hinauf so bang. Kein Stern von oben blickt niederwärts, glanzlos der Himmel, dunkel mein Herz. Mein Herz und der Himmel hat gleiche Not, sein Glanz ist erloschen, mein Lieb ist tot. Peter Cornelius
Mam am 06.11.2010Eintrag melden
Wenn alles eben käme, wie du gewollt es hast, und Gott dir gar nichts nähme und gäb´dir keine Last, wie wär´s da um dein Sterben, du Menschenkind, bestellt? Du müsstest fast verderben, so lieb wär´ dir die Welt. Nun fällt - eins nach dem andern- manch süßes Band dir ab, und heiter kannst du wandern gen Himmel durch das Grab; dein Zagen ist gebrochen, und deine Seele hofft.- Dies ward schon oft gesprochen, doch spricht man´s nie zu oft. Friedrich de la Motte Fouqué
Mam am 05.11.2010Eintrag melden
Lieber Enrico, ich weiß, es ist außer der Reihe, dass ich Dir schreibe. Aber wieder ist ein Tag, an dem Du uns allen besonders schmerzlich fehlst. Papa hat heute Geburtstag. Statt, dass Du zu Papa gehst, um ihm zu gratulieren, kommen wir heute Mittag zu Dir. Ein Gedanke drängt sich mir immer wieder auf: Dein Vater ist nun doppelt so alt wie Du. Genau die Hälfte seines Lebens hast Du ihn begleitet. Es ist wohl unschwer zu erraten, welcher Wunsch Deines Vaters sich nicht erfüllen lässt. Aber er weiß, dass Du ihn geliebt hast. Ich hoffe, dass ihm diese Gewissheit Kraft geben wird für die Zeit, die noch vor uns liegt. In Liebe, Deine Mama
Mam am 05.11.2010Eintrag melden
Du arme, arme Kerze, gibst fürder keinen Schein, erloschen ist so schnelle dein Licht, das freud'ge, helle, O mußt' es also sein! Du arme, arme Kerze, gibst fürder keinen Schein! 'S ist nicht, weil ich nun weilen muss in der Dunkelheit! O brenntest du nur immer, und gäb' dein lieber Schimmer nur Andern Freudigkeit! 'S ist nicht, weil ich nun weilen muss in der Dunkelheit! Du arme, arme Kerze, gibst fürder keinen Schein! 'S ist nicht, weil ich alleine im Dunkeln bin und weine, ich bin ja gern allein! Du arme, arme Kerze, gibst fürder keinen Schein! Adelbert von Chamisso
Mam am 04.11.2010Eintrag melden
Ich hab' im Traum geweinet, mir träumte, du lägest im Grab. Ich wachte auf, und die Träne floß noch von der Wange herab. Ich hab' im Traum geweinet, Mir träumt', du verließest mich. Ich wachte auf, und ich weinte noch lange bitterlich. Ich hab' im Traum geweinet, mir träumte, du wär'st mir noch gut. Ich wachte auf, und noch immer strömt meine Tränenflut. Heinrich Heine, 1797-1856
Mam am 03.11.2010Eintrag melden
Lieber Enrico, 214 Tage, d. h. 7 Monate ohne Dich. Es ist inzwischen Herbst geworden. Immer kürzer werden die Tage. Die dunkle Jahreszeit ist da, was es für uns nicht gerade einfacher macht. Die Bäume haben inzwischen fast kein Laub mehr. Mit kleinen Ritualen kämpfen wir uns Tag für Tag ein Stückchen weiter. Wenn Du uns fragen würdest, ob es uns inzwischen besser geht, dann müsste ich antworten: Es ist nicht besser, sondern nur anders geworden. Du fehlst uns so sehr. Jeden zweiten Tag stellen wir Dir auf Dein Grab eine neue Kerze hin. So vieles symbolisiert dieses kleine Licht. Wir sind sorgsam darauf bedacht, dass Du nie ohne ein Licht bist. Es soll Dir Deinen Weg erhellen und zeigen, dass wir nach wie vor für Dich da sind und an Dich denken. Gleichzeitig ist es ein Symbol für das Leben und der Hoffnung für uns. Diese kleine Flamme ist ein Symbol der Liebe, die niemals, solange wir leben, sterben wird und auch nicht sterben kann. Wir sind unheimlich stolz auf Dich, auch wenn Du Deinen Weg hier bei uns nicht hast vollenden können. Wir vermissen Dich! Mama und Papa


Gedenkseiten.de

Eine Kerze für Enrico Mochan

Am 03.11.2010 wurde diese virtuelle Gedenkkerze für Enrico Mochan (im Tierkreiszeichen Steinbock geboren) auf Kerze-anzuenden.de entzündet und damit ein einzigartiges Online-Gedenken erstellt.

Die Kerze zum Gedenken an Enrico Mochan wurde 36.119 mal besucht. Es wurde bisher 438 mal Mitgefühl ausgedrückt. Gerne können auch Sie jetzt den Hinterbliebenen gegenüber Ihr Mitgefühl ausdrücken und einige Worte zum Verstorbenen oder ein Spruch/Gedicht verfassen. Nutzen Sie hierfür den Link "Mitgefühl verfassen". Diese Kerze erlischt nach zwei Wochen, Sie können die Gedenkkerze dann kostenfrei neu anzünden oder selbige in eine goldene Kerze umwandeln.

Diese Kerze ist erloschen.