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Kerze 8

Eine Kerze für Enrico Mochan

Geboren am 30.12.1985
Gestorben am 03.04.2010
Am 03.10.2010 um 09:25 Uhr
wurde von eine Kerze entzündet.
Ach, den Wolken gleich treiben wir durch Geburten und Tode!
Den Pfad des Unwissens und den Pfad der Erleuchtung - wir wandeln sie träumend.
In meinem Gedächtnis haftet nur eins, auch nach dem Erwachen:
Des Regens Rauschen, dem einst des Nachts in der Hütte ich lauschte.
Dogen (1200-1253)
Ein Geschenk von: Jessyka
Ein Geschenk von: Oliver Schmid
Ein Geschenk von: Oliver Schmid
Ein Geschenk von: Oliver Schmid
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Mam am 27.02.2011Eintrag melden
Warum blicken wir traurig ins Leere? Warum weinen wir Tränen wie Meere? Warum sind in unseren Herzen Risse? Warum wohl? Weil wir Dich vermissen!
Mam am 26.02.2011Eintrag melden
Dein Leben ist dahin geschieden, durch des Todes starker Hand. Wir werden ewig daran denken, was gemeinsam uns verband. In tiefer Trauer steh'n wir hier, voll Tränen vor deinem Grab und tief im Innern denken wir, schön war's, dass es Dich gab.
Mam am 25.02.2011Eintrag melden
Gott! mein Gott! O gib mir Stille, sprich zu meinem Geiste: Ruh! bei dir ist des Friedens Fülle, wink mir süßen Schlummer zu. Johanna Sophie Dorothea Albrecht
Mam am 24.02.2011Eintrag melden
Schwüle liegt auf meinem Herzen, schwerer Ahndung bange Last - nie verschwinden diese Schmerzen, nur im Grabe wohnet Rast.
Mam am 23.02.2011Eintrag melden
Alles ruht - nur meine Seele ist noch ihrem Kummer wach; schmerzlicher, weil ichs verhehle, drückt sie ihr gepresstes: Ach!
Mam am 22.02.2011Eintrag melden
Wilde Blumen, seltne Früchte: Was der reife Sommer bringt, möcht′ ich in dein Zimmer tragen; sollst mir keine Antwort sagen. Still! - der Traum versinkt - verklingt. Paula Dehmel
Mam am 21.02.2011Eintrag melden
Klänge wachsen auf den Wegen, im Gebüsch, im jungen Grün: Alle meine Melodien möchte ich mit leisem Segen abends auf dein Kissen legen.
Mam am 20.02.2011Eintrag melden
Der Tag legt endlich die Krone ab, groß und mächtig wächst jeder Baum; Sehnsucht tritt an der Wipfel Saum, und Seufzer fallen von Wolken herab. Die Blätter hängen wie Stein bei Stein, Nachtwinde schläfern die Erde ein. Wem ein Seufzer fiel in den Schoß, den lassen die Tränen nicht mehr allein, den lässt die Dunkelheit nicht mehr los, dem wandern die Füße rastlos fort, sein Mund spricht manches begrabene Wort, die Nacht hängt als Schleppe an seinem Kleid, bis ihn ein Herz von dem Seufzer befreit. Max Dauthendey
Mam am 19.02.2011Eintrag melden
O Stern und Blume, Geist und Kleid, Lieb, Leid und Zeit und Ewigkeit! Den Kranz helft mir winden, die Garbe helft binden, kein Blümlein darf fehlen, jed′ Körnlein wird zählen der Herr auf seiner Tenne rein, hüte dich schöns Blümelein! Clemens Brentano
Mam am 18.02.2011Eintrag melden
Ihr Bienlein ziehet aus dem Feld,rnman bricht euch ab das Honigzelt,rndie Bronnen der Wonnen,rndie Augen, die Sonnen,rnder Erdsterne Wunder,rnsie sinken jetzt unter,rnall in den Erntekranz hinein,rnhüte dich schöns Blümelein!rn
Mam am 17.02.2011Eintrag melden
O heimlich Weh halt dich bereit! Bald nimmt man dir dein Trostgeschmeid, das duftende Sehnen der Kelche voll Tränen, das hoffende Ranken der kranken Gedanken muss in den Erntekranz hinein, hüte dich schöns Blümelein!
Mam am 16.02.2011Eintrag melden
Herz, tröste dich, schon kömmt die Zeit, die von der Marter dich befreit, ihr Schlangen, ihr Drachen, ihr Zähne, ihr Rachen, ihr Nägel, ihr Kerzen, Sinnbilder der Schmerzen, müsst in den Erntekranz hinein, hüte dich schöns Blümelein!
Mam am 15.02.2011Eintrag melden
Ihr samtnen Rosen-Miederlein, ihr seidnen Lilien-Schleierlein, ihr lockenden Glocken, ihr Schräubchen und Flocken, ihr Träubchen, ihr Becher, ihr Häubchen, ihr Fächer, müsst in den Erntekranz hinein, hüte dich schöns Blümelein!
Mam am 14.02.2011Eintrag melden
Des Maies Brautschmuck auf der Au, ihr Kränzlein reich von Perlentau, ihr Herzen umschlungen, ihr Flammen und Zungen, ihr Händlein in Schlingen von schimmernden Ringen, müsst in den Erntekranz hinein, hüte dich schöns Blümelein!
Mam am 13.02.2011Eintrag melden
Des Frühlings Schatz und Waffensaalrnihr Kronen, Zepter ohne Zahl,rnihr Schwerter und Pfeile,rnihr Speere und Keile,rnihr Helme und Fahnenrnunzähliger Ahnen,rnmüsst in den Erntekranz hinein,rnhüte dich schöns Blümelein!rn
Mam am 12.02.2011Eintrag melden
Lieb Denkeli, Vergiss-mein-nicht, Er weiß schon, was dein Name spricht, dich seufzerumschwirrte brautkränzende Myrte, selbst euch Immortellen wird alle er fällen! Müsst in den Erntekranz hinein, hüte dich schöns Blümelein!
Mam am 11.02.2011Eintrag melden
Du stolzer, blauer Rittersporn, ihr Klapperrosen in dem Korn, ihr Röslein Adonis, ihr Siegel Salomonis, ihr blauen Cyanen, braucht ihn nicht zu mahnen. müsst in den Erntekranz hinein, hüte dich schöns Blümelein!
Mam am 10.02.2011Eintrag melden
Du farbentrunkner Tulpenflor, du tausendschöner Floramor, ihr Blutes-Verwandten, ihr Glut-Amaranthen, ihr Veilchen, ihr stillen, ihr frommen Kamillen, müsst in den Erntekranz hinein, hüte dich schöns Blümelein!
Mam am 09.02.2011Eintrag melden
Du himmelfarben Ehrenpreis, du Träumer, Mohn, rot, gelb und weiß, Aurikeln, Ranunkeln, und Nelken, die funkeln, und Malven und Narden braucht nicht lang zu warten; müsst in den Erntekranz hinein, hüte dich schöns Blümelein!
Mam am 08.02.2011Eintrag melden
Viel hunderttausend ohne Zahl, ihr sinket durch der Sense Stahl, weh Rosen, weh Lilien, weh krause Basilien! Selbst euch Kaiserkronen wird er nicht verschonen; ihr müsst zum Erntekranz hinein, hüte dich schöns Blümelein!
Mam am 07.02.2011Eintrag melden
Was heut noch frisch und blühend steht wird morgen schon hinweggemäht, ihr edlen Narzissen, ihr süßen Melissen, ihr sehnenden Winden, ihr Leid-Hyazinthen, müsst in den Erntekranz hinein, hüte dich schöns Blümelein!
Mam am 06.02.2011Eintrag melden
Es ist ein Schnitter, der heißt Tod, er mäht das Korn, wenn′s Gott gebot; schon wetzt er die Sense, dass schneidend sie glänze, bald wird er dich schneiden, du musst es nur leiden; musst in den Erntekranz hinein, hüte dich schöns Blümelein!
Mam am 05.02.2011Eintrag melden
Die Klage, sie wecket die Toten nicht auf, die Liebe nur decket das Leben dir auf. Clemens Brentano
Mam am 04.02.2011Eintrag melden
Die Liebe, sie schicket die Klage ihr nach die Liebe, sie blicket den Toten bald wach.
Mam am 03.02.2011Eintrag melden
Mein lieber Sohn, 306 Tage = 10 Monate. Du fehlst uns sehr. Es viel geschehen seit den letzten Zeilen an Dich. Noch einmal galt es, alle Kraft zu mobilisieren, um Deinem Bruder zu helfen. Wir hoffen nun, dass er zum Ende der Woche aus der Klinik entlassen wird. Die Entscheidung, ins Krankenhaus zu gehen, war vor allem für ihn und für uns wichtig und auch richtig. Seine Ängste wurden zum Glück nicht bestätigt. Weder ist er depressiv, noch ist er spielsüchtig, wie er selbst immer vermutet hat. Wir hoffen nun, dass er sich gefangen hat. Zur Zeit ist er guter Dinge und mischt die ganze Station auf. Er will an sich arbeiten, schon, um all das in die Tat umzusetzen, was Du ihm in Deinen Aufzeichnungen gewünscht und geraten hast. Wir lieben Dich Enrico! Deine Mama
Mam am 03.02.2011Eintrag melden
Das zarte Umfassen, es löst sich so bald, die Augen erblassen es stirbt die Gestalt.
Mam am 02.02.2011Eintrag melden
Man liebt und was immer das Leben belebt, mit fassenden Sinnen die Augen erhebt.
Mam am 01.02.2011Eintrag melden
Die Klage, sie wecket den Toten nicht auf, die Liebe nur decket den Vorhang dir auf.
Mam am 31.01.2011Eintrag melden
Die Blumen wollen nicht mehr blühn, die Vöglein schweigen in den Hainen, es starb sogar das letzte Grün, da mag er auch wohl weinen. Hermann Ludwig Allmers
Mam am 30.01.2011Eintrag melden
Der graue Nebel tropft so still herab auf Feld und Wald und Heide, als ob der Himmel weinen will in übergroßem Leide.
Mam am 29.01.2011Eintrag melden
Die Straßen dämmern so tief verschneit, wie ist der Sommer so weit, so weit! Jüngst träumte die Welt des Frühlings Traum: Vieltausend Knospen trug jeder Baum. Nun plötzlich all' die Keime erstickt, vom Frosteshauch die Blüten geknickt! Unnennbar traurig die Seele ist, der sonnigen Tage sie nicht vergisst. Nun findet sie nirgends der Liebe Trost, sie ahnt: nie wieder ein West sie umkost. Nie wieder labt sie der Blumen Duft, ihr bettet der Schnee die kühle Gruft, sterben muss sie tief - einsamen Tod - nie wieder grüßt sie das Morgenroth. Wilhelm Arent
Mam am 28.01.2011Eintrag melden
Oft weiß ich ganz genau: Ich ... war ... einmal; ich habe schon einmal all dies gesehn; der Baum vor meinem Fenster rauschte mir ganz so wie jetzt vor tausend Jahren schon; all dieser Schmerz, all diese Lust ist nur ein Nochmals, Immerwieder, Spiegelung durch Raum und Zeit. - Wie sonderbar das ist: Ein Fließen, Sinken, Untertauchen und ein neu Empor im gleichen Strome: Ich und immer wieder ich: Ich ... war ... einmal. Otto Julius Bierbaum
Mam am 27.01.2011Eintrag melden
Sein innerstes Wesen, es tritt hier ans Licht - doch nicht jeder kann's lesen, verstehn jeder nicht. Friedrich von Bodenstedt
Mam am 26.01.2011Eintrag melden
In jedes Menschen Gesichte steht seine Geschichte, sein Hassen und Lieben deutlich geschrieben;
Mam am 25.01.2011Eintrag melden
Als ich in tiefen Leiden verzweifelnd wollt ermatten, da sah ich deinen Schatten hin über meine Diele gleiten, da wusst ich, was ich liebte, und was so schrecklich mich betrübte, o Wunder aller Zierde, du feine ernste Myrte. Clemens Brentano
Mam am 24.01.2011Eintrag melden
Ach, wie kurz ist alle Freud'! Und wie lang ist solch ein Leid! Aber, wenn nach Gottes Rat, was er uns gegeben hat, er es wieder nimmt, so sei's! – Und auch so ihm Lob und Preis! Johann Meyer
Mam am 23.01.2011Eintrag melden
Und er macht ihn wieder grün, lässt darauf die Blumen blüh'n, Grüße aus des Grabes Nacht, euch zum Troste dargebracht, und ihr wisst von wem sie sind, – schlaf denn wohl, geliebtes Kind!
Mam am 22.01.2011Eintrag melden
Sind die Wolken noch so dicht, wieder kommt der Sonne Licht, und auch euch erfreut einmal wieder dann ihr gold'ner Strahl, der den Hügel auch bescheint, drauf ihr nun die Tränen weint!
Mam am 21.01.2011Eintrag melden
Und auch das sei dir Gewinn, dass die Blume, die dahin, dennoch nicht verloren geht, wie es ja geschrieben steht von Jairus Töchterlein, darum lasst das Weinen sein!
Mam am 20.01.2011Eintrag melden
Aber der ein Leid dir schickt, welches schier das Herz erdrückt, weißt du doch, dass der es gibt, welcher züchtigt, die er liebt! Drum vergiss nicht, armes Herz, dass doch Segen auch der Schmerz!
Mam am 19.01.2011Eintrag melden
Wenn es Gottes Wille lenkt, dass der Tod die Fackel senkt und sich eine Blume bricht, kaum erblüht zum gold'nen Licht, ach, wie voll die Träne rinnt um das vielgeliebte Kind!
Mam am 18.01.2011Eintrag melden
Keiner weiß, was dort für Leid; trag' getrost der Erde Schmerzen, und den Stern der Seligkeit such' im Herzen! Johann Meyer
Mam am 17.01.2011Eintrag melden
Auch ein Stern in dunkler Nacht? Tue recht und scheue keinen! – Freue dich an seiner Pracht, lass das Weinen!
Mam am 16.01.2011Eintrag melden
Warum blicken wir so fern, hoffend, dass es besser werde? Ist und bleibt nicht auch ein Stern uns're Erde?
Mam am 15.01.2011Eintrag melden
Manch ein Sehnen richtet leis', ruht des Lebens wirr Gewimmel, aus der Erde dunklem Kreis sich zum Himmel. –
Mam am 14.01.2011Eintrag melden
Hoch am Himmel, hell und hehr, doch in unermess'ner Ferne, leuchten uns im Äthermeer' Gottes Sterne.
Mam am 13.01.2011Eintrag melden
Und muss es denn geschieden sein, dein Glück wohnt ferne, ferne; o, schlafe nur in Frieden ein! Die Nacht hat ihre Sterne. Johann Meyer
Mam am 12.01.2011Eintrag melden
Und nach der Nacht das Morgenrot, und nach dem Sturm die Stille! Ein Friedensengel ist der Tod und Segen Gottes Wille.
Mam am 11.01.2011Eintrag melden
Und jeder glüht voll lichter Pracht dir in das Herz, das Trübe, durch deines Lebens dunkle Nacht als Vateraug' der Liebe.
Mam am 10.01.2011Eintrag melden
Wenn dir das Herz im Kummer bricht, o, blick' hinauf zur Ferne und sei nur still und weine nicht! Die Nacht hat ihre Sterne.
Mam am 09.01.2011Eintrag melden
Und als ich wandte mich zurück, verschwunden war der Schmerz; des ganzen Himmels süßes Glück War durch der Sterne Silberblick Mir tief gehaucht ins Herz! – Johann Meyer
Mam am 08.01.2011Eintrag melden
Da war's so wonnig mir, so süß. so traulich ganz allein, da war's, als ob ein Paradies sich ringsumher herniederließ voll lieber Engelein.
Mam am 07.01.2011Eintrag melden
Und betete den Kummer fort, der in die Nacht mich stieß, da war's, als ob zu jedem Wort' ein jedes gold'ne Sternlein dort den Segen niederließ.
Mam am 06.01.2011Eintrag melden
Ich war noch rege, war noch wach, vom süßen Schlummer fern, ich schaute in die dunkle Nacht und staunte an der Sterne Pracht Und betete zum Herrn.
Mam am 05.01.2011Eintrag melden
Ja, seid gegrüßt, ihr Millionen, als Zeugen einer schönern Welt! Wo ihr den ew'gen Gott seht thronen, und wo die Geister aller wohnen, die hier das Grab umfangen hält! Es soll kein Menschenherz verzagen, wie viel es Liebes auch verlor! Soll glaubensfroh sein Schicksal tragen. Die Millionen Sterne sagen: Hier, hier ist deiner Heimat Tor! Johann Meyer
Mam am 04.01.2011Eintrag melden
Seid mir gegrüßt, ihr gold'nen Sterne, Gefährten ihr der sanften Nacht! Ihr Wunder all der weiten Ferne, des Sängers Auge blickt so gerne hinauf zu eurer Zauberpracht! Ihr bringt nach Tages Müh' und Sorgen dem Schwergeplagten süße Ruh', ihr seh't, was still die Nacht verborgen, und strahlet bis zum hellen Morgen der armen Erde Liebe zu!
Mam am 03.01.2011Eintrag melden
Lieber Enrico, 275 Tage = 9 Monate. Ich zähle noch immer die Tage. Das Schicksal ist grausam. Mit jedem Tag, der vergeht, wird der Wunsch immer größer, nicht nur auf diesem Wege mit dir zu sprechen, sondern dich in die Arme zu nehmen und zu drücken und zu sagen, wie stolz wir auf dich sind und wie sehr wir dich lieben. Du fehlst uns so sehr. Ich hoffe, es geht dir gut. Zumindest in meinen Träumen ist es so. Deine Mama
Mam am 03.01.2011Eintrag melden
Hier hab' ich Ruh' fürs Herz gefunden, dem selten die Erquickung lacht; hier bin ich frei und ungebunden! Seid mir willkommen, heil'ge Stunden der stillen, dunklen Mitternacht! Rings ruht der Erde wildes Wogen, kein lebend Wesen regt sich mehr, und dort am großen Himmelsbogen, vom dunklen Blau der Nacht umzogen, steht leuchtend Gottes Sternenheer!
Mam am 02.01.2011Eintrag melden
Und keiner denket dessen mehr, der schied, vergessen ist er, – und verstummt die Lieder; der Sturmwind nur pfeift noch sein schaurig Lied, und auf den Hügeln weint der Regen nieder. Johann Meyer
Mam am 01.01.2011Eintrag melden
Lieber Enrico, das Neue Jahr ist angebrochen. Für uns war es ein sehr ruhiger Beginn. Am liebsten hätte ich es verschlafen. Doch das ging nicht, weil ich durch die Böller wieder geweckt wurde. Ich gönne jedem die feucht-fröhliche Party ins Neue Jahr, doch ich konnte nicht feiern, ich war tief traurig. Du gingst mir einfach nicht aus dem Kopf. Vielleicht wirkte auch dein Geburtstag nach. Das war ein eiskalter, sonniger Tag. Wie versprochen waren wir alle bei Dir. Dein Grab war hell erleuchtet von den Kerzen. Ein wunderschönes Rosengesteck, ein Engel und ein Herz vervollständigen den Schmuck. Im Anschluss kamen deine Freunde zu uns nach Hause. Wir saßen zwar nicht in ausgelassener, aber in angeregter Runde zusammen. Es hätte dir sicherlich gefallen. Du hast wundervolle Freunde und wir haben ihnen viel zu verdanken. Nicht jedem ist es vergönnt, solche Freunde zu haben. All jenen, in deren Herzen du weiterlebst und all jenen, die uns in den vergangenen Monaten über die schwere Zeit geholfen haben - ein gesundes Neues Jahr verbunden mit den besten Wünschen! Vielen Dank für alles! Ich vermisse dich so, Deine Mama
Papa am 01.01.2011Eintrag melden
Ich wünsche allen Freunden und Bekannten ein wirklich gutes und glückliches neues Jahr. Der Jahreswechsel ändert aber nichts an den Gedanken und Gefühlen.
Mam am 01.01.2011Eintrag melden
Wie Grün und Blüten welkt der Mensch dahin; ein Kommen ist das Leben und ein Wandern. Die Stunden eilen, – und die Jahre flieh'n – Und keiner ist, der wüsste von dem andern.
Mam am 31.12.2010Eintrag melden
O, Herbstgefühl, das schaurig mich durchbebt! Bald schweigt das Herz, das doch so laut geschlagen; was heute fröhlich noch gelacht, gelebt, Wird morgen oft schon still hinausgetragen.
Mama und Papa am 30.12.2010Eintrag melden
Lieber Enrico, wo auch immer Du bist: Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! Heute vor 25 Jahren war einer der schönsten Tage in unserem Leben. Du wurdest geboren! 24 Jahre lang durften wir Dich begleiten. Das waren 24 Jahre, in denen wir Ängste haben ausstehen müssen und uns Sorgen gemacht haben. Doch vor allem waren es 24 Jahre Glück. Wir werden Dich heute besuchen. Onkel Jens, Tante Andrea und Deine heiß geliebten Cousinen werden heute bei Dir sein. Auch Deine Freunde werden kommen. Du bist nicht allein. Du wirst geliebt und vermisst und es wird um Dich getrauert. Viel lieber wäre uns aber allen, wenn Du mit uns gemeinsam Deinen Geburtstag feiern könntest. Deine Dich liebenden Eltern
Mam am 30.12.2010Eintrag melden
Ich stell' mir vor, dass Du zu mir stehst, und jeden meiner Wege an meiner Seite gehst. Ich denke an so vieles seit dem Du nicht mehr bist, denn Du hast mir gezeigt, wie wertvoll das Leben ist. Wir war'n geboren um zu leben, mit den Wundern jener Zeit, sich niemals zu vergessen bis in alle Ewigkeit. Wir war'n geboren um zu leben, für den einen Augenblick, bei dem jeder von uns spürte, wie wertvoll Leben ist. Es tut noch weh, wieder neuen Platz zu schaffen, mit gutem Gefühl etwas Neues zu zulassen. In diesem Augenblick bist Du mir wieder nah wie an jenem so geliebten vergangenen Tag....
Mam am 29.12.2010Eintrag melden
Es braust der Sturm, – der Wolken dunkles Heer lässt rauschend seine Flut zur Erde fallen; die Blumen, – ach, die Blumen sind nicht mehr! Bleich ist das Grün, und keine Lieder schallen.
Mam am 28.12.2010Eintrag melden
Lieber Enrico, Weihnachten ist vorüber. Wir haben diese Tage besser überstanden als Tage zuvor noch gedacht. Es war eine stille Weihnacht, jedoch nicht unangenehm. Die Gedanken konnten sich ordnen. Es war eine Zeit des Gedenkens. Ein kleiner Weihnachtsmann stand für dich unter dem Baum. Auch haben dir Papa und dein Bruder einen Zweig vom Weihnachtsbaum gebracht, geschmückt mit einer kleinen Kugel und einem kleinen Mond mit einem tropfenden roten Herzen. Wir denken stets an dich mein Sohn. In unseren Gedanken und Herzen bist du immer bei uns und von dort wird dich auch nichts und niemand vertreiben können. In Liebe Deine Mama
Mam am 28.12.2010Eintrag melden
Am dunklen Himmel ziehen viel Wolken, schwarz und schwer, und in der Ferne glühen die Blitze überm Meer'. Ihr Haupt die Blüten legen; die Welt so todesmüd', – und leise tönt der Regen ein säuselnd Schlummerlied. Das klingt wie Grabesläuten, – o Bild, so schaurig still, dich kann allein nur deuten ein Herz, das brechen will! Johann Meyer
Mam am 27.12.2010Eintrag melden
Und wenn aus weiter Ferne wie auf ein großes Grab sanft flimmern die gold'nen Sterne zur dunklen Erde herab, – und wenn es so still ist, so stille rings durch den weiten Raum, und seiner Gaben Fülle leise spendet der Traum: Dann ruhen wohl auf Erden Verzweiflung, Weh und Schmerz, – bald wird es Abend werden, – sei still, du wildes Herz. Johann Meyer
Mam am 26.12.2010Eintrag melden
Ich war auf einsamem Gange in wonniger Frühlingsnacht, da hab' ich träumend lange, wohl lange an dich gedacht. Vom stillen Schmerz durchdrungen, der tief mir im Busen erglüht, hab' traurig ich gesungen der Nacht und den Sternen mein Lied. Ich dachte – und konnt' es nicht fassen, dass ich's so töricht gemeint, – ich dachte, du hätt'st mich verlassen, und lange hab' ich geweint. Und die Blumen im Grase, die lauschten und weinten mit mir um mein Weh, und die alten Bäume, die rauschten mitleidig dazu von der Höh'. So hab' ich beim Funkeln der Sterne schon oft es träumend gemeint, schon oft, allein und dir ferne, gedacht, – gedichtet, – geweint! Johann Meyer
Mam am 25.12.2010Eintrag melden
O sanfter Friede, leises Sterben! Wenn bleich und siech das All erscheint, wenn Grün und Blüte sich entfärben, Und wenn der Himmel leise weint. Der Himmel weint um seine Kinder und um des Frühlings kurze Lust, er weinet leis' den Tau der Träne der bleichen Blume auf die Brust. Die Nachtigall hat ausgeschlagen; es war ihr letztes Trauerlied um die geliebte, kleine Blume, von der so wehmutsschwer sie schied. Ringsum des Todes stilles Werben, der nun die Erde küssen will, O, könnt' ich wie die Blume sterben, so süß beweint, so sanft und still! Johann Meyer
Papa am 24.12.2010Eintrag melden
Meine Gedanken sind bei DIR! Ich vermisse Dich, besonders heute! Wie vile Menschen werden wohl heute mit Ihren Gedanken bei Dir sein?
Mam am 24.12.2010Eintrag melden
Und hätt' ich mit dem ersten Abschied auch den letzten schon von dir genommen, es würde niemals mehr ein Frühlingshauch in dieses Herz voll Winter kommen! Johann Meyer
Mam am 23.12.2010Eintrag melden
So leer wie drauß', so eisig ist mein Herz, seitdem die Ferne trennt uns beide, Und ach, es starben längst im Heimwehschmerz die Blümlein alle meiner Freude.
Mam am 22.12.2010Eintrag melden
Gestorben ist, was lebte frisch und rot, kein Strahl kann mehr die Knospen locken; die Blumen, – ach, die Blumen all sind tot und ruh'n im Leichentuch der Flocken!
Mam am 21.12.2010Eintrag melden
Lieber Enrico, gestern war ein schmuddliger Tag, wenig aufregend. Es hat angefangen zu tauen. Seit Wochen nun schon liegen wir – wie schon lange nicht mehr – unter einer geschlossenen Schneedecke. Ich weiß noch gar nicht, wie heute das Wetter wird. Doch das ist egal, wir werden dich dann besuchen, um eine neue Kerze anzuzünden. Das wird mir Kraft geben für den neuen Tag. Dein verschneites Grab mit den leuchtenden Laternen strahlt unglaubliche Ruhe aus. Ich hoffe mein Sohn, dass du diese Ruhe spüren kannst. Du hast es dir verdient. In Liebe Deine Mama
Mam am 21.12.2010Eintrag melden
Nun bin ich fern, – der Frühlingstraum ist hin, so süß, und doch so voller Schmerzen! Und Winter ist's, – und nun ich einsam bin, fühl' ich des Winters Bild im Herzen.
Papa am 20.12.2010Eintrag melden
Ja genau so ist es, wie Mama es sagte. Wie soll dieses Weihnachten gehen? Ich merke nur, daß mir der Antrieb dazu fehlt. Sonst hatte ich immer Freude daran, es für Euch alle schön zu machen und ich habe mich auf die Tage gefreut, wo wir meistens viel viel Spaß hatten und gelacht haben. Bis jetzt habe ich keine "Vorfreude auf das Fest", wie es so schön heißt. Man sagt, Weihnachten ist ein Fest der Liebe und der Hoffnung; die Liebe ist da, zu Dir, zu Deiner Mama und zu Deinem Bruder. Aber Hoffnung? Auf was kann man hoffen? Kann man Hoffnung und Trauer miteinander verbinden? Ich denk an DICH ....
Mam am 20.12.2010Eintrag melden
Mein lieber Sohn, wieder ist ein Tag geschafft. Es mag an der besinnlichen Zeit liegen, dass ich wohl ein erhöhtes Bedürfnis habe, mit dir zu reden, denn die kommenden Tage machen mir ein wenig Angst. Kein Zweifel, wir werden diese Tage überstehen, aber es wird nicht leicht. Alles in unserem Leben war auf unsere Familie, auf 4 Personen ausgerichtet. Nun fehlst du. Auch wenn der Stress auf Arbeit uns in den letzten Jahren wenig Zeit gelassen hat, weihnachtliche Gefühle zu entwickeln, so waren diese Tage bis hin zum Jahreswechsel dann doch immer eine besondere Zeit mit und in der Familie. Wir haben gespielt und gelacht, haben für ein paar Tage allen Stress und alle Sorgen vergessen. Wie wird es diese Weihnacht sein? Ich vermisse dich so! Deine Mama
Mam am 20.12.2010Eintrag melden
Und könnt' ich fern dir nicht den Schmerz durch meine Lieder klagen,. es würde nie das kleine Herz so große Sehnsucht tragen! Johann Meyer
Mam am 19.12.2010Eintrag melden
Lieber Enrico, Der 260. Tag. Keinen dieser Tage würde ich noch einmal erleben wollen. Und die Tage, die jetzt kommen, werden nicht einfach werden für uns. Weihnachten, dein Geburtstag, der Jahreswechsel – alle diese besonderen Tag werden wir das 1. Mal ohne dich verbringen. Wir werden viel Kraft dafür benötigen. Ich frage mich Tag für Tag, wieso das Leben weitergeht. Es ist so, als ob du keinerlei Spuren hinterlassen hättest, als ob es dich nie gegeben hätte. Für uns ist das anders, die Lücke wird sich nie schließen lassen. Es wird immer ein Teil von uns fehlen. Ich frage mich, ob wir jemals ohne Schuldgefühle und schlechtes Gewissen sein werden, wenn wir lachen. Manchmal ist mir so, als ob Dein Tod endlich in meinem Herzen angekommen wäre. Doch fällt in diesem Moment mein Blick auf dein Bild, gibt es einen stechenden Schmerz in meiner Brust und mir wird klar, dass nichts dergleichen der Fall ist. Es gewährt mir nur einen kleinen Aufschub bis zum nächsten Mal. Deine dich liebende Mama
Mam am 19.12.2010Eintrag melden
Geteilte Freud' ist doppelt' Freud' Und mal so süß dem Herzen, und ebenso geteiltes Leid viel leichter zu verschmerzen.
Mam am 18.12.2010Eintrag melden
So muss das Herz, das gramumhüllt, sich andern anvertrauen, dass Mitgefühl und Lieb' es mild mit ihrem Trost betauen!
Mam am 17.12.2010Eintrag melden
Könnt' eine Blume je gedeih'n, wenn sie vergessen bliebe? Wenn Regen nicht und Sonnenschein das zarte Leben triebe?
Mam am 16.12.2010Eintrag melden
O, darum will so manch ein Herz im Leid zu brechen scheinen, weil es allein mit seinem Schmerz' muss in der Stille weinen!
Mam am 15.12.2010Eintrag melden
Da fiel ein Stern, und deutlich sah und klar mein Auge ihn in seinem Glanz vergehen, und alles was ich wünschte, – ach, es war, nur einmal, einmal dich zu sehen! Johann Meyer
Mam am 14.12.2010Eintrag melden
Wohl sagt man, wenn ein Stern vom Himmel fällt, dann soll man wünschen, – und es wird geschehen; zwar bin ich arm, doch Güter dieser Welt, die werd' ich nie vom Herrn erflehen. Nun saß ich neulich einsam und allein und dachte dein – und sah hinauf zur Ferne durch dunkle Nacht zum lichten Silberschein der Millionen kleiner Sterne.
Mam am 13.12.2010Eintrag melden
Und sieh, dann denk' ich mir im Traum noch einmal das Vergangne wieder; und dass ich träum' – ich wüsst' es kaum, verrieten's nicht die Heimwehlieder. Johann Meyer
Mam am 12.12.2010Eintrag melden
Lieber Enrico, Der 253. Tag ohne Dich. Heute ist der internationale Tag der verstorbenen Kinder. Genau 19.00 Uhr werden alle verwaisten Eltern eine Kerze ins Fenster stellen und ihrer verstorbenen Kinder gedenken. Auch wir werden das tun. Eigentlich wollte ich heute 14.00 Uhr in der Kreuzkirche an der Andacht anlässlich dieses Tages teilnehmen. Leider mangelt es mir heute jedoch an der hierfür erforderlichen Mobilität. Dein Bruder ist bei deinen Cousinen und Papa ist Arbeiten. Gestern waren wir zusammen mit Onkel Jens und Familie Bohnen essen. Es sollte ein Event werden so wie im Wilden Westen. Auch wenn es nicht geklappt hat, dass alle aus einem Topf mit Holzlöffeln die Bohnen in sich hineinschaufeln, so war es trotzdem sehr schön. Mit Sicherheit hättest du dort deinen Spaß gehabt. Aber dein Platz am Tisch blieb leer. Es sind genau diese Momente, wo du uns so unendlich fehlst! In Liebe Deine Mama
Mam am 12.12.2010Eintrag melden
Dann seh' ich wohl dein liebes Bild, als wär's gekommen aus der Ferne, als ruhten mir am Herzen mild der dunklen Augen lichte Sterne.
Mam am 11.12.2010Eintrag melden
Oft, wenn des Mondes matter Schein durch meines Zimmers Fenster leuchtet, sitz' schweigend ich und denke dein, bis sich der Blick mit Tränen feuchtet.
Mam am 10.12.2010Eintrag melden
Drum seh ich alles klar und wahr und nah‘ in weiter Runde. – Vielleicht wird’s auch in mir so klar in meiner Sterbestunde. Albrecht Graf Wickenburg
Mam am 09.12.2010Eintrag melden
Das macht der Herbst ist eingerückt und will das Laub verfärben. – Die Klarheit, die mein Aug‘ entzückt, verkündet auch ein Sterben.
Mam am 08.12.2010Eintrag melden
Wie schau’n heut‘ alle Gipfel her so klar im weiten Bogen, wie ist vom grünen Wipfelmeer heut‘ aller Dunst verflogen!
Mam am 07.12.2010Eintrag melden
Das Irren und das Streiten, den weltgefangnen Sinn nimm in die Sicherheiten der Jesushände hin. Ich geb mein Haupt in deinen Schoß, du lösest mich vom Leben los, vom Irre und vom Streiten, vom weltgefangnen Sinn. Gustav Schüler
Mam am 06.12.2010Eintrag melden
In mir ist Kinderwille und tiefster Sehnsucht Schrei, solange, bis ich stille in deinen Händen sei. Bis dass du mir die Augen kühlst und dich zu meinen Schmerzen fühlst. In mir ist Kinderwille und tiefster Sehnsucht Schrei.
Mam am 05.12.2010Eintrag melden
Ich kann dich jetzt nicht lassen, der dunkle Abend türmt sich her, musst mich bei Händen fassen, ich sehe dich nicht mehr. Den ganzen Tag lang sucht‘ ich mich, nun, da es Abend, find‘ ich dich – ich kann dich jetzt nicht lassen, der dunkle Abend türmt sich her.
Mam am 04.12.2010Eintrag melden
Schlagt Brücken in euch zu der Toten Land, die Toten bau’n mit euch am Bau der Erde. Geht wissend mit den Toten Hand in Hand, auf dass die ganze Welt vergeistigt werde. Manfred Kyber
Deine Eltern am 03.12.2010Eintrag melden
Mein liebes Kind, 244 Tage = 8 Monate. Was ist nicht alles in dieser Zeit passiert. Inzwischen hat der Winter Einzug gehalten. Alles liegt tief verschneit bei eisigen Temperaturen – auch dein Grab. Jeden zweiten Tag, so auch heute, wenn wir dich besuchen, brennen wir eine neue Kerze an. Dieses kleine warme Licht ist ein unglaublicher Kontrast zu deinem verschneiten Grab und die Symbolkraft wird dadurch noch verstärkt. So viel möchte ich Dir sagen/schreiben und doch überlege ich jeden Monat aufs Neue, wie man die Liebe und Sehnsucht nach seinem Kind beschreiben soll. Man sagt, das Gefühl der Liebe kann Berge versetzen. Doch das kann sie nicht. Aber vielleicht hilft uns die Liebe und gibt uns Mut zum Weiterleben. Nur mit Geduld und Liebe ist es möglich, die Veränderung in unserem Leben akzeptieren zu lernen, die dein Tod gerissen hat. Da das Leben ohne Dich ein völlig Anderes ist, versuche ich, ganz bestimmte Gewohnheiten festzuhalten. Dazu wird auch Weihnachten gehören. Auch dein Geburtstag wird zu einem besonderen Tag werden. Du wirst bei uns sein in unseren Herzen. Du und dein Bruder, ihr beide, habt unsere ganze Liebe. Hieran wird sich niemals etwas ändern. Deine dich liebenden Eltern
Mam am 03.12.2010Eintrag melden
Und reden kannst du, wie du einst getan, zu deinen Toten lautlos deine Worte. Unwandelbar ist unsres Geistes Bahn und ewig offen steht des Todes Pforte.


Gedenkseiten.de

Eine Kerze für Enrico Mochan

Am 03.10.2010 wurde diese virtuelle Gedenkkerze für Enrico Mochan (im Tierkreiszeichen Steinbock geboren) auf Kerze-anzuenden.de entzündet und damit ein einzigartiges Online-Gedenken erstellt.

Die Kerze zum Gedenken an Enrico Mochan wurde 36.516 mal besucht. Es wurde bisher 472 mal Mitgefühl ausgedrückt. Gerne können auch Sie jetzt den Hinterbliebenen gegenüber Ihr Mitgefühl ausdrücken und einige Worte zum Verstorbenen oder ein Spruch/Gedicht verfassen. Nutzen Sie hierfür den Link "Mitgefühl verfassen". Diese Kerze erlischt nach zwei Wochen, Sie können die Gedenkkerze dann kostenfrei neu anzünden oder selbige in eine goldene Kerze umwandeln.

Diese Kerze ist erloschen.