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goldene Kerze

Eine goldene Kerze für Enrico Mochan

Geboren am 30.12.1985
Gestorben am 03.04.2010
Am 18.09.2010 um 14:48 Uhr
wurde von eine Kerze entzündet.
Du kamst, Du gingst mit leiser Spur,
Ein flücht'ger Gast im Erdenland;
Woher? Wohin? Wir wissen nur:
Aus Gottes Hand in Gottes Hand.
Ein Geschenk von: Franz
Ein Geschenk von: Oliver Schmid
Ein Geschenk von: Oliver Schmid
Ein Geschenk von: Oliver Schmid
Ein Geschenk von: Oliver Schmid
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Mam am 03.12.2010Eintrag melden
Und reden kannst du, wie du einst getan, zu deinen Toten lautlos deine Worte. Unwandelbar ist unsres Geistes Bahn und ewig offen steht des Todes Pforte.
Mam am 02.12.2010Eintrag melden
In dir und ihnen ruht ein einiges Reich, wo Tod und Leben Wechselworte tauschen. In ihm kannst du, dem eigenen Denken gleich, den stillen Stimmen deiner Toten lauschen.
Mam am 01.12.2010Eintrag melden
Die Toten starben nicht. Es starb ihr Kleid. Ihr Leib zerfiel, es lebt ihr Geist und Wille. Vereinigt sind sie dir zu jeder Zeit in deiner Seele tiefer Tempelstille.
Yvonne am 30.11.2010Eintrag melden
Du wurdest gerufen du musstest gehn wir bleiben zurück können,s nicht verstehn Doch in Unseren Herzen bleibst DU bestehen ich habe dich ganz doll lieb deine yvonne
Mam am 30.11.2010Eintrag melden
Er lehrt dich sterben, auferstehen, im Tag den Trug, im Schlaf das Wachen sehen. Der Schlaf ist heilig. Bette sanft und sacht die Seele ein in seinen Engelsarmen und denke: neben ihm im Allerbarmen hält Nacht für Nacht der Tod, sein Bruder, treue Tempelwacht. Manfred Kyber
Mam am 29.11.2010Eintrag melden
Er trägt dich fern von Lust und Qualen, die du in seinem Schoß vergisst, in blaue Flammenfernen des Astralen, in dem sich tausend lichte Farben malen, in dessen Formen, Wesenheit und Zahlen dein eigentliches Leben ist.
Mam am 28.11.2010Eintrag melden
Der Schlaf ist heilig. Heilig halte ihn als deines Seins verhangne Tempeltüre, daß er dein ewiges “Ich bin” allnächtlich zu des Daseins Sinn aus deiner Tage wirrer Wildnis führe.
Mam am 27.11.2010Eintrag melden
Der Schlaf ist heilig. Sein umflorter Schleier hüllt das vergängliche in seine Nacht. Das Geistige in dir erwacht und rührt die sieben Saiten seiner Leier allabendlich zur Auferstehungsfeier.
Mam am 26.11.2010Eintrag melden
Der Schlaf ist heilig. Wenn die Nacht sich neigt herab mit ihren sterngeschmückten Schwingen, löst sich der Geist vom Leib und steigt empor zur Heimat, die er nie erreicht, wenn ihn des Körpers Fesseln zwingen.
Mam am 25.11.2010Eintrag melden
Wachsein ist alles. Es kommt die Nacht und keiner wird keinen erkennen. Haltet wacht und lasst die Lampen brennen. Alles Werden ist wankend und ungewiss, aber alles Ziel ist Reife. Und das Licht leuchtet in der Finsternis, auf dass sie es einst begreife. Manfred Kyber
Mam am 24.11.2010Eintrag melden
Auf welke Blüten musst du schauen, auf Blätter, die der Wind verweht. Dem Tod, dem Tod musst du vertrauen, dem Einzigen, der dich hier versteht. Er führt dich ein zu deinem Meister, er lehrt dich, schlummermüd und sacht, den wachen Schlaf der ewigen Geister im Frieden der gestirnten Nacht. Bis lautlos ineinandergleitet in deiner Seele Lust und Leid und er dich segnend heimgeleitet zur Wiege aller Wesenheit. Manfred Kyber
Mam am 23.11.2010Eintrag melden
Vertrau dem Licht in dir, dem Gott in deinem Sein, dann gehst du stark und rein den Gang durch Grab und Grauen bis zum Ende und Tod und Leben reichen sich die Hände. Es werde Licht - und auf des Tempels höchsten Stufen von Angesicht zu Angesicht schaust du die Wesenheiten, die dich schufen, schaust unter dir zu deinen Füßen vergangene Leben aus der Dämmerung grüßen. Isis entschleiert, Horus ward geboren, Osiris ist in dir erwacht. Und neben dir blickt traumverloren der Sphinx in die gestirnte Nacht. Manfred Kyber
Nicole am 22.11.2010Eintrag melden
Lieber Enrico, Nadine und ich waren heut bei dir und haben dir einen schönen Blumenstrauß mitgebracht.... Du fehlst uns total... Hab dich lieb deine Nicole....
Mam am 22.11.2010Eintrag melden
Einmal wird es sein, dass überleuchtet vom eigenen Licht die Sonne über die Berge bricht. Einmal, einmal wird es sein - Er tritt zu dir - du bist nicht mehr allein. Die Sonne ging auf - Jesus Christ - überleuchtet vom Licht, das ER selber ist. Manfred Kyber
Mam am 21.11.2010Eintrag melden
Lieber Enrico, heute ist der Tag des stillen Gedenkens an die Verstorbenen – Totensonntag. Und es ist der 232. Tag ohne Dich. An manchen Tagen geht es über den Verstand, dass du nicht mehr da bist. Du fehlst an allen Ecken und Kanten. Tag für Tag vergeht, aber die Sehnsucht nach dir bleibt! Deine dich liebenden Eltern
Mam am 21.11.2010Eintrag melden
Dort kniee nieder und falte die Hände, es ist ein heiliger Ort und sein Name und Wort ist ohne Anfang und Ende. Es wird dunkel und einsam um dich sein und du bist allein. Dort wache und warte, ergeben und still, wachen musst du und warten. Einmal wird es sein, dass dein Engel dir öffnen darf und will die Tore zum ewigen Garten.
Mam am 20.11.2010Eintrag melden
Es kommt eine Stunde, du Menschenkind, wo all deine Lampen erloschen sind. Dann ist es Zeit - dann geh - ein Bettler im Bettelkleid - in deiner Seele unnennbare Einsamkeit. Dann suche dir einsam den eigenen Pfad die Berge hinauf - bis zum höchsten Grat.
Mam am 19.11.2010Eintrag melden
Es kommt eine Stunde, du Menschenkind, wo all deine Lampen erloschen sind - wo kein Leben lockt und kein Lachen lacht und kein Stern dir leuchtet in deiner Nacht. Wo selbst dein Tempel, den du geglaubt in Ewigkeit zu bauen, dir, seines Hochaltars beraubt, versinkt in Grab und Grauen.
Papa am 19.11.2010Eintrag melden
Trübe Tage sind immer wieder schwer, da der Trübsinn sich da besonders wohl zu fühlen scheint. Man hat zu viel Zeit zu denken und man hofft auf den nächsten Sonnenstrahl, damit es einem wieder besser geht.
Mam am 18.11.2010Eintrag melden
Es kommt eine Stunde, du Menschenkind, wo all deine Lampen erloschen sind, wo all deine glutenden Feuer verglüht, und all deine duftenden Blumen verblüht, wo, keiner holden Täuschung vereint, keine Bande dich binden - deine Augen, die so viel geweint, keine Tränen mehr finden.
Mam am 17.11.2010Eintrag melden
Sei verbunden seinem Bunde, aller Wesenheit geweiht mit dem Blut aus seiner Wunde - künde seines Kelches Kunde, Rufer in der Einsamkeit. Werde Träger seiner Male, er in dir und du in ihm. Einmal in topasnem Saale neigt sich dir des Grales Schale aus der Hand der Cherubim. Manfred Kyber
Mam am 16.11.2010Eintrag melden
Nimm mich auf in deine Einheit, aller Leben einiges All, bade rein mich in der Reinheit deines Meeres von Kristall. Gib mir jenen Trank zu trinken, der Vergessenheit verleiht, laß die Seele sehnend sinken in den Ring der Ewigkeit, - wo in diamantnen Fernen Stern um Stern im Äther kreist, Sternenengel, zu den Sternen leite meinen ewigen Geist. Manfred Kyber
--- am 15.11.2010Eintrag melden
Du bist gegangen, ich nahm Abschied, wolltŽDich noch so vieles fragen... Was bleibt sind die Erinnerungen aus so vielen schönen Tagen. Ich fühlŽmich leer, find keine Ruhe, weiß nicht, ob wir uns wiedersehen... Ob wir uns in einer anderen Welt, einem anderen Leben gegenüber stehen. Ich suche Dich, doch was ich finde, ist nur die Leere tief in mir... Es war so schwer Dich gehen zu lassen, bleib ich doch ganz alleine hier. Ich vermisse dich ganz doll...
Mam am 15.11.2010Eintrag melden
Da man sich in das Leben hat fügen müssen, wie viel leichter sollte man sich in das Sterben fügen können. Wilhelm Raabe
Mam am 14.11.2010Eintrag melden
Ich finde dich nicht mehr. Nicht in mir, nein. Nicht in den anderen. Nicht in diesem Stein. Ich finde dich nicht mehr. Ich bin allein. Rainer Maria Rilke
Mam am 13.11.2010Eintrag melden
Wir trieben auf grüne Matten des Vaters Heerden zumal, dort grasten sie gern im Schatten am Bach' im düsteren Thal. Im Erlenbusche verborgen von Blättern und staubigem Gras, dem Wellengemurmel zu horchen, ich stundenlang mit ihm saß. Das war ein heimliches Wehen tief unten im silbernen Bach; wir glaubten das zu verstehen, was flüsternd er zu uns sprach. Er war ein wackerer Knabe, so'stille, herzlich und gut; er ruhet im feuchten Grabe, verschlungen von dieser Flut. Julius Mosen
Mam am 12.11.2010Eintrag melden
Es gleitet des Lebens Nachen weglos im Nebelgrau. Ob wir träumen oder wachen, keiner weiß es genau. Die wütende Woge brandet brüllend um Bug und Kiel. Keiner weiß, wo er landet, keiner kennt sein Ziel. Bis wir in Nacht und Grauen, wind- und wetterumweht, mit Augen der Ewigkeit schauen Den, der am Steuer steht. Manfred Kyber
--- am 11.11.2010Eintrag melden
Leuchtturm zeige mir den Weg nach Süden zur Wärme durch den Nebel mein Schiff ist leck doch ich will nicht zurück will ankommen bevor ich sinke Leuchtturm laß dein Licht von morgen erzählen von Hoffnung Nähe Liebe
Mam am 11.11.2010Eintrag melden
Nieder stieg ich zu vergessen, was ich einst im Licht besaß und doch nie bewusst besessen, weil ich es noch nie vergaß. Durch Vergess’nes muß ich dringen, selber muss ich, geistgeweiht, in Erinnerung erringen meines Wesens Wesenheit. Graben muß ich Grabeshügel, sterben lassen, was erstarb, bis der Freiheit Flammenflügel sich mein eignes Ich erwarb. Bis die Worte in mir reden, die ich unbewusst gewusst, bis in mir der Garten Eden mein wird in der eignen Brust. Manfred Kyber
Mam am 10.11.2010Eintrag melden
Du darfst des Lebens bunte Lichter allein nur deinem Engel weihn und musst, bist du der Wahrheit Dichter, des Geistes Glockengießer sein. Die Formen musst du bau’n und schließen mit deiner Seele Aschenglut, des Geistes Glocken drin zu gießen, den du erkauft mit deinem Blut. Dein Herz wird in der Brust zerspringen, so wie dir Form um Form zerbricht – doch deine Glocken werden singen in Ewigkeit das Lied vom Licht. Manfred Kyber
Mam am 09.11.2010Eintrag melden
Die Toten starben nicht. Es starb ihr Kleid. Ihr Leib zerfiel, es lebt ihr Geist und Wille. Vereinigt sind sie dir zu jeder Zeit in deiner Seele tiefer Tempelstille. In dir und ihnen ruht ein einiges Reich, wo Tod und Leben Wechselworte tauschen. In ihm kannst du, dem eigenen Denken gleich, den stillen Stimmen deiner Toten lauschen. Und reden kannst du, wie du einst getan, zu deinen Toten lautlos deine Worte. Unwandelbar ist unsres Geistes Bahn und ewig offen steht des Todes Pforte. Schlagt Brücken in euch zu der Toten Land, die Toten bau’n mit euch am Bau der Erde. Geht wissend mit den Toten Hand in Hand, auf dass die ganze Welt vergeistigt werde. Manfred Kyber
Mam am 08.11.2010Eintrag melden
Pans Trauer Die dunkle Trauer, die um aller Dinge Stirnen todessüchtig wittert, hebt sachte deiner Flöte Klingen auf, das mittäglich im braunen Haideröhricht zittert. Die Schwermut aller Blumen, aller Gräser, Steine, Schilfe, Bäume stummes Klagen saugt es in sich und will sie demutsvoll in blaue Sommerhimmel tragen. Die Müdigkeit der Stunden, wenn der Tag durch gelbe Dämmernebel raucht, heimströmend alles Licht im mütterlichen Schoß der Nacht sich untertaucht, verlorne Wehmut kleiner Lieder, die ein Mädchen tanzend sich auf Sommerwiesen singt, Glockengeläut, das heimwehrauschend über sonnenrote Abendhügel dringt, die große Traurigkeit des Meers, das sich an grauer Küsten Damm die Brust zerschlägt und auf gebeugtem Rücken endlos die Vergänglichkeit vom Sommer in den jungen Frühling trägt, – sinkt in dein Spiel, schwermütig helle Blüte, die in dunkle Brunnen glitt . . . und alle stummen Dinge sprechen leise glühend ihrer Seelen wehste Litaneien mit. Du aber lächelst, lächelst. Deine Augen beugen sich vergessen, weltenweit entrückt über die Tiefen, draus dein Rohr die große Wunderblume pflückt. Ernst Stadler
Yvonne am 07.11.2010Eintrag melden
lieber Enrico, als wir uns das letze mal gesehn haben werde ich nie deine letzen worte vergessen die du zu mir gesgat hast.es wahr echt sehr schön das du immer für andere da wahrst.ich werde dich immer in errinerung behalten... ich habe dich echt ganz doll lieb deine cousine yvonne
Mam am 07.11.2010Eintrag melden
Ich wandle einsam, mein Weg ist lang; zum Himmel schau ich hinauf so bang. Kein Stern von oben blickt niederwärts, glanzlos der Himmel, dunkel mein Herz. Mein Herz und der Himmel hat gleiche Not, sein Glanz ist erloschen, mein Lieb ist tot. Peter Cornelius
Mam am 06.11.2010Eintrag melden
Wenn alles eben käme, wie du gewollt es hast, und Gott dir gar nichts nähme und gäb´dir keine Last, wie wär´s da um dein Sterben, du Menschenkind, bestellt? Du müsstest fast verderben, so lieb wär´ dir die Welt. Nun fällt - eins nach dem andern- manch süßes Band dir ab, und heiter kannst du wandern gen Himmel durch das Grab; dein Zagen ist gebrochen, und deine Seele hofft.- Dies ward schon oft gesprochen, doch spricht man´s nie zu oft. Friedrich de la Motte Fouqué
Mam am 05.11.2010Eintrag melden
Lieber Enrico, ich weiß, es ist außer der Reihe, dass ich Dir schreibe. Aber wieder ist ein Tag, an dem Du uns allen besonders schmerzlich fehlst. Papa hat heute Geburtstag. Statt, dass Du zu Papa gehst, um ihm zu gratulieren, kommen wir heute Mittag zu Dir. Ein Gedanke drängt sich mir immer wieder auf: Dein Vater ist nun doppelt so alt wie Du. Genau die Hälfte seines Lebens hast Du ihn begleitet. Es ist wohl unschwer zu erraten, welcher Wunsch Deines Vaters sich nicht erfüllen lässt. Aber er weiß, dass Du ihn geliebt hast. Ich hoffe, dass ihm diese Gewissheit Kraft geben wird für die Zeit, die noch vor uns liegt. In Liebe, Deine Mama
Mam am 05.11.2010Eintrag melden
Du arme, arme Kerze, gibst fürder keinen Schein, erloschen ist so schnelle dein Licht, das freud'ge, helle, O mußt' es also sein! Du arme, arme Kerze, gibst fürder keinen Schein! 'S ist nicht, weil ich nun weilen muss in der Dunkelheit! O brenntest du nur immer, und gäb' dein lieber Schimmer nur Andern Freudigkeit! 'S ist nicht, weil ich nun weilen muss in der Dunkelheit! Du arme, arme Kerze, gibst fürder keinen Schein! 'S ist nicht, weil ich alleine im Dunkeln bin und weine, ich bin ja gern allein! Du arme, arme Kerze, gibst fürder keinen Schein! Adelbert von Chamisso
Mam am 04.11.2010Eintrag melden
Ich hab' im Traum geweinet, mir träumte, du lägest im Grab. Ich wachte auf, und die Träne floß noch von der Wange herab. Ich hab' im Traum geweinet, Mir träumt', du verließest mich. Ich wachte auf, und ich weinte noch lange bitterlich. Ich hab' im Traum geweinet, mir träumte, du wär'st mir noch gut. Ich wachte auf, und noch immer strömt meine Tränenflut. Heinrich Heine, 1797-1856
Mam am 03.11.2010Eintrag melden
In einem Buche blätternd, fand ich eine Rose welk, zerdrückt, und weiß auch nicht mehr, wessen Hand sie einst für mich gepflückt. Ach, mehr und mehr im Abendhauch verweht Erinnerung; bald zerstiebt mein Erdenlos, dann weiß ich auch nicht mehr, wer mich geliebt. Nikolaus Lenau, 1802-1850
Mam am 03.11.2010Eintrag melden
Lieber Enrico, 214 Tage, d. h. 7 Monate ohne Dich. Es ist inzwischen Herbst geworden. Immer kürzer werden die Tage. Die dunkle Jahreszeit ist da, was es für uns nicht gerade einfacher macht. Die Bäume haben inzwischen fast kein Laub mehr. Mit kleinen Ritualen kämpfen wir uns Tag für Tag ein Stückchen weiter. Wenn Du uns fragen würdest, ob es uns inzwischen besser geht, dann müsste ich antworten: Es ist nicht besser, sondern nur anders geworden. Du fehlst uns so sehr. Jeden zweiten Tag stellen wir Dir auf Dein Grab eine neue Kerze hin. So vieles symbolisiert dieses kleine Licht. Wir sind sorgsam darauf bedacht, dass Du nie ohne ein Licht bist. Es soll Dir Deinen Weg erhellen und zeigen, dass wir nach wie vor für Dich da sind und an Dich denken. Gleichzeitig ist es ein Symbol für das Leben und der Hoffnung für uns. Diese kleine Flamme ist ein Symbol der Liebe, die niemals, solange wir leben, sterben wird und auch nicht sterben kann. Wir sind unheimlich stolz auf Dich, auch wenn Du Deinen Weg hier bei uns nicht hast vollenden können. Wir vermissen Dich! Mama und Papa
Mam am 02.11.2010Eintrag melden
Es blühet hell in seiner Brust der Lebensflamme Schein. Im Himmlischen ist ihm bewusst das reine irdsche Sein. Bettina von Arnim, 1785-1859
Mam am 01.11.2010Eintrag melden
Sie kränzt den Becher und Altar, vergöttlicht Lust und Pein. Was sie ihm gibt, es ist so wahr, gewährt ein ewig Sein.
Mam am 31.10.2010Eintrag melden
Nur wer der Muse hin sich gibt, der weilet gern allein, er ahnt, dass sie ihn wieder liebt, von ihm geliebt will sein.
Mam am 30.10.2010Eintrag melden
Wer sich dem Weltgewühl ergibt, der ist zwar nie allein. Doch was er lebt und was er liebt, es wird wohl nimmer sein.
Mam am 29.10.2010Eintrag melden
Wer sich der Einsamkeit ergibt, ach der ist bald allein; ein jeder lebt, ein jeder liebt und läßt ihn seiner Pein.
Mam am 28.10.2010Eintrag melden
Der Weg war steinig, der Berg war zu hoch, die Kraft zu schwach und der Atem zu kurz, da nahmen dich die Engel in die Arme und sprachen: "komm Heim"
Mam am 27.10.2010Eintrag melden
Ich schick Dir einen Engel auf unbestimmte Zeit, damit er Deine Sorgen und das Leid mit sich nimmt und Heilt.
Mam am 26.10.2010Eintrag melden
Die Flügel sind der Glaube mit die er Dich zart streift, fühlst Du wie er verlangend nach deinem Herzen greift.
Yvonne am 25.10.2010Eintrag melden
Wir sind traurig,dass Du gingst,aber dankbar dass es es Dich gab. Unsere Gedanken kehren in LIEBE immer zu dir zurück.
Mam am 25.10.2010Eintrag melden
Gehüllt im Mantel Hoffnung wird er nun mit Dir geh'n, auch wenn Du seine Spuren im Sande nie wirst seh'n.
Mam am 24.10.2010Eintrag melden
Er trägt ein kleines Lichtlein die Flamme Zuversicht, sie soll Dich still begleiten erhellen deine Sicht.
Mam am 23.10.2010Eintrag melden
Ich schick Dir einen Engel auf unbestimmte Zeit, damit er Deine Seele sanft vom Schmerz befreit.
Mam am 22.10.2010Eintrag melden
Es glänzt so schön die sinkende Sonne, doch schöner ist deiner Augen Schein. Das Abendrot und deine Augen, sie strahlen mir traurig ins Herz hinein. Das Abendrot bedeutet Scheiden und Herzensnacht und Herzensweh. Bald fließet zwischen meinem Herzen und deinen Augen die weite See. Heinrich Heine, 1797-1856
Mam am 21.10.2010Eintrag melden
Und aus dem frischen Wasserreich steigt hell der Trost zu mir: »Es grünet so der Hoffnung Zweig auch unter Tränen Dir.« Sophie Mereau, 1770-1806
Mam am 20.10.2010Eintrag melden
Die Welle schweigt und fliehet bald, doch unten frisch und hell grünt wundervoll ein Pflanzenwald bedeckt vom klaren Quell.
Mam am 19.10.2010Eintrag melden
Die leise Welle rinnet klar, und zeigt den grünen Grund. O! Welle mache offenbar, was wohl mich macht gesund!
Nicole am 18.10.2010Eintrag melden
Jetzt bleibt uns nichts von Dir als die Erinnerung an Deine Augen Dein Lächeln Deine Hände in den Herzen der Menschen die Dich lieben.
Mam am 18.10.2010Eintrag melden
Mein Leben schließt die Augen zu, weil es Dich nicht mehr sieht, indes in Träumen ohne Ruh mein Herz stets zu Dir zieht.
Mam am 17.10.2010Eintrag melden
Du freundlich Liebesangesicht, wie bist du doch so fern! Dich bringt mir nun kein Tageslicht, bringt nicht der Abendstern.
Mam am 16.10.2010Eintrag melden
In Tränen geh ich nun allein, am Quell - Du kennst ihn wohl. Ich blicke in den Bach hinein, dass er mich trösten soll.
Mam am 15.10.2010Eintrag melden
Laß mich noch einmal dir ins schwarze Auge sehn, laß mich noch einmal tief ins heiße Dunkel senken, den trunkenen Blick, dann will ich weitergehn und dich vergessen ... Nur in harter Zeit, wenn sich der Sehnsucht Augen rückwärts lenken, wenn meine Seele nach Vergangenem schreit, dann will ich jenes einen Blicks gedenken, des liebeheißen, gütereichen Blicks, der mir im Bann versagenden Geschicks das Herz zu einem schmerzentiefen Glück geweiht. Otto Julius Bierbaum, 1865-1910
Mam am 14.10.2010Eintrag melden
'S gibt eine Sage, dass wenn plötzlich matt unheimlich Schaudern einen übergleite, dass dann ob seiner künft'gen Grabesstatt der Todesengel schreite. Ich hörte sie, und malte mir ein Bild mit Trauerlocken, mondbeglänzter Stirne, so schaurig schön, wie's wohl zuweilen quillt im schwimmenden Gehirne. In seiner Hand sah ich den Ebenstab mit leisem Strich des Bettes Lage messen, – so weit das Haupt – so weit der Fuss – hinab! Verschüttet und vergessen! Mich graute, doch ich sprach dem grauen Hohn, ich hielt das Bild in Reimes Netz gefangen, und frevelnd wagt' ich aus der Totenkron' ein Lorbeerblatt zu langen. O, manche Stunde denk' ich jetzt daran, fühl' ich mein Blut so matt und stockend schleichen, schaut aus dem Spiegel mich ein Antlitz an – ich mag es nicht vergleichen; – als ich zuerst dich auf dem Friedhof fand, tiefsinnig um die Monumente streifend, den schwarzen Ebenstab in deiner Hand entlang die Hügel schleifend; als du das Auge hobst, so scharf und nah, ein leises Schaudern plötzlich mich befangen, O wohl, wohl ist der Todesengel da über mein Grab gegangen! Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848)
Mam am 13.10.2010Eintrag melden
Mein Engelchen, mein Engelchen, du willst gewiss entfliegen! Gefällt dir's nicht bei uns? o sprich! So ungeduldig seh' ich dich auf deinen Schwingen wiegen. Mein Engelchen, mein Engelchen, du willst gewiss entschweben! Du wirst ja schöner jeden Tag, es zittert meines Herzens Schlag, du wirst zu schön für's Leben. Mein Engelchen, mein Engelchen, Du willst gewiss entwallen! Wirst jede Stunde lieber mir, ich fühl's mit Furcht, ich hab' an dir zu großes Wohlgefallen. Friedrich Rückert (1788-1866)
Mam am 12.10.2010Eintrag melden
Wie doch so still dir am Herzen ruhet das Kind! Weiß nicht, wie Mutterschmerzen so herbe sind. Auf Stirn und Lippen und Wangen ist schon vergangen das süße Rot; und dennoch heimlicherweise lächelt es leise, - leise küsset der Tod. Emanuel Geibel (1815-1884)
Mam am 11.10.2010Eintrag melden
Ich fühle mehr und mehr die Kräfte schwinden; Das ist der Tod, der mir am Herzen nagt, Ich weiß es schon und, was ihr immer sagt, Ihr werdet mir die Augen nicht verbinden. Ich werde müd und müder so mich winden, Bis endlich der verhängte Morgen tagt, Dann sinkt der Abend und, wer nach mir fragt, Der wird nur einen stillen Mann noch finden. Dass so vom Tod ich sprechen mag und Sterben, Und doch sich meine Wangen nicht entfärben, Es dünkt euch mutig, übermutig fast. Der Tod! – Der Tod? Das Wort erschreckt mich nicht, Doch hab ich im Gemüt ihn nicht erfasst, Und noch ihm nicht geschaut ins Angesicht. Adelbert von Chamisso (1781-1838)
Mam am 10.10.2010Eintrag melden
Das aber kann ich nicht ertragen, Dass so wie sonst die Sonne lacht; Dass wie in deinen Lebenstagen Die Uhren gehn, die Glocken schlagen, Einförmig wechseln Tag und Nacht; Dass, wenn des Tages Lichter schwanden, Wie sonst der Abend uns vereint; Und dass, wo sonst dein Stuhl gestanden, Schon andre ihre Plätze fanden, Und nichts dich zu vermissen scheint; Indessen von den Gitterstäben Die Mondesstreifen schmal und karg In deine Gruft hinunterweben Und mit gespenstig trübem Leben Hinwandeln über deinen Sarg. Theodor Storm (1817-1888)
Mam am 09.10.2010Eintrag melden
Ich fürchte nicht den Tod, der mich zu nehmen kümmt; Ich fürchte mehr den Tod, der mir die Meinen nimmt. Friedrich von Logau (1605-1655)
Mam am 08.10.2010Eintrag melden
Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage: Ob's edler im Gemüt, die Pfeil' und Schleudern Des wütenden Geschicks erdulden, oder, Sich waffnend gegen eine See von Plagen, Durch Widerstand sie enden. Sterben – schlafen – Nichts weiter! – und zu wissen, daß ein Schlaf Das Herzweh und die tausend Stöße endet, Die unsers Fleisches Erbteil – 's ist ein Ziel, Aufs innigste zu wünschen. Sterben – schlafen – Schlafen! Vielleicht auch träumen! – Ja, da liegt's: Was in dem Schlaf für Träume kommen mögen, Wenn wir den Drang des Ird'schen abgeschüttelt, Das zwingt uns still zu stehn. Das ist die Rücksicht, Die Elend lässt zu hohen Jahren kommen. Denn wer ertrüg' der Zeiten Spott und Geißel, Des Mächt'gen Druck, des Stolzen Misshandlungen, Verschmähter Liebe Pein, des Rechtes Aufschub, Den Übermut der Ämter, und die Schmach, Die Unwert schweigendem Verdienst erweist, Wenn er sich selbst in Ruh'stand setzen könnte Mit einer Nadel bloß! Wer trüge Lasten, Und stöhnt' und schwitzte unter Lebensmüh'? Nur dass die Furcht vor etwas nach dem Tod – Das unentdeckte Land, von des Bezirk Kein Wandrer wiederkehrt – den Willen irrt, Dass wir die Übel, die wir haben, lieber Ertragen, als zu unbekannten fliehn. So macht Gewissen Feige aus uns allen; Der angebornen Farbe der Entschließung Wird des Gedankens Blässe angekränkelt; Und Unternehmungen voll Mark und Nachdruck, Durch diese Rücksicht aus der Bahn gelenkt, Verlieren so der Handlung Namen. William Shakespeare (1564-1616) (Monolog aus Hamlet, 3. Akt 1. Szene; aus dem Englischen von August Wilhelm Schlegel)
Mam am 07.10.2010Eintrag melden
Einen kenn ich, Wir lieben ihn nicht; Einen nenn ich, Der die Schwerter zerbricht. Weh! Sein Haupt steht in der Mitternacht, Sein Fuß in dem Staub; Vor ihm weht das Laub Zur dunkeln Erde hernieder. Ohne Erbarmen In den Armen Trägt er die kindisch taumelnde Welt; Tod, so heißt er, Und die Geister Beben vor ihm, dem schrecklichen Held. Clemens Brentano (1778-1842)
Mam am 06.10.2010Eintrag melden
Herüber zog eine schwarze Nacht. Die Föhren rauschten im Sturme; Es hat das Wetter wild zerkracht Die Kirche mit ihrem Turme. Zerschmettert das Kreuz; zerdrückt den Altar; Zermalmt das Gebein in den Särgen - Die gotischen Bögen wälzen sich Donnernd hinab von den Bergen. Zum Dorfe stürzt sich Turm und Chor Als wie zu einem Grabe - Da fährt entsetzt vom Lager empor Und spricht zur Mutter der Knabe: "Ach Mutter, mir träumte ein Traum so schwer, Das hat den Schlaf mir verdorben. Ach Mutter, mir träumte, soeben wär' Der liebe Herr Gott gestorben." Georg Herwegh (1817-1875)
Mam am 05.10.2010Eintrag melden
Abend ist's, die Sonne ist verschwunden, Und der Mond strahlt Silberglanz; So entfliehn des Lebens schönste Stunden, Fliehn vorüber wie im Tanz. Bald entflieht des Lebens bunte Szene, Und der Vorhang rollt herab; Aus ist unser Spiel, des Freundes Träne Fließet schon auf unser Grab. Bald vielleicht (mir weht, wie Westwind leise, Eine stille Ahnung zu), Schließ ich dieses Lebens Pilgerreise, Fliege in das Land der Ruh. Werdet ihr dann an meinem Grabe weinen, Trauernd meine Asche sehn, Dann, o Freunde, will ich euch erscheinen Und will himmelauf euch wehn. Schenk auch du ein Tränchen mir Und pflücke mir ein Veilchen auf mein Grab, Und mit deinem seelenvollen Blicke Sieh dann sanft auf mich herab. Weih mir eine Träne, und ach! schäme dich nur nicht, sie mir zu weihn; Oh, sie wird in meinem Diademe Dann die schönste Perle sein! Joachim Heinrich Campe (1746-1818)
Mam am 04.10.2010Eintrag melden
Sie sterben - und die Toten kehren nimmer! Der Schmerz, sie zählend, sitzt an offner Gruft, Ein Jüngling-Greis, getrübt des Auges Schimmer - Wessen sind die Namen, die er klagend ruft? Die Namen sind's der heimgegangnen Lieben; Tot sind sie all, nur ihre Namen blieben. Dies trauervolle Bild der Pein, Die Gräber, bleiben dir allein. O Schmerz, mein liebster Freund, nicht länger weine! Du willst nicht Trost - ach, wundern kann's mich nicht! Denn hier mit ihnen hast dem Abendscheine Du zugeschaut, und alles war so licht Und friedlich still wie jetzt, doch schnell entwichen - Nun ist dein Hoffen tot, dein Haar erblichen; Dies trauervolle Bild der Pein, Die Gräber, bleiben dir allein. Percy Bysshe Shelley (1792-1822)
Mam am 03.10.2010Eintrag melden
Lieber Enrico, es sind 6 Monate = 183 Tage ohne Dich vergangen. Schlechte und gute Tage wechseln einander ab. Eines ist allen Tagen gemeinsam, und dies sind die Gedanken an Dich. Die Stille und die Leere, die Du hinterlassen hast, spüren wir an jedem einzelnen Tag. Unruhige, manchmal schlaflose Nächte wechseln sich mit tief schlafenden und traumlosen Nächten ab. Nichts ist normal. Noch immer ist das Gefühl des Ausgeliefertseins allgegenwärtig. Doch so langsam regt sich Widerstand, an dieser Situation etwas zu ändern. Unsere Trauer gehört uns. Wir haben ein Recht, traurig zu sein. Wir haben das Recht, zu schreien und zu wüten und wir haben auch das Recht, ein wenig Selbstmitleid zu empfinden. Denn wir müssen jeden Tag aufs Neue überleben, damit Du in unseren Herzen und in unseren Gedanken weiterleben kannst. Ruh Dich aus, denn Dein Weg war weitaus schwieriger zu gehen als der unsrige jetzt. Wir lieben Dich, mein Sohn!
Mam am 03.10.2010Eintrag melden
Ach, den Wolken gleich treiben wir durch Geburten und Tode! Den Pfad des Unwissens und den Pfad der Erleuchtung - wir wandeln sie träumend. In meinem Gedächtnis haftet nur eins, auch nach dem Erwachen: Des Regens Rauschen, dem einst des Nachts in der Hütte ich lauschte. Dogen (1200-1253)
Mam am 02.10.2010Eintrag melden
Wo wird es bleiben, Was mit dem letzten Hauch entweicht? Wie Winde werden wir treiben - Vielleicht!? Werden wir reinigend wehen? Und kennen jedes Menschen Gesicht. Und jeder darf durch uns gehen, Erkennt aber uns nicht. Wir werden drohen und mahnen Als Sturm, Und lenken die Wetterfahnen Auf jedem Turm. Ach, sehen wir die dann wieder, Die vor uns gestorben sind? Wir, dann ungreifbarer Wind? Richten wir auf und nieder Die andern, die nach uns leben? Wie weit wohl Gottes Gnade reicht. Uns alles zu vergeben? Vielleicht? - Vielleicht! Joachim Ringelnatz (1883-1934)
Mam am 01.10.2010Eintrag melden
O sieh den Morgen lächelnd sich entschleiern, O sieh den Turm, wie er von Strahlen glüht. Horch! Wie dem Ruhm die Freude, zieht Des jungen Tages ersten Feuern Entgegen schon der Wälder erstes Lied. Ja, lächle nur bei all dem Schönen. Dieselbe Sonne leuchtet deinen Tränen, Wenn morgen mich der dunkle Sarg verschlingt. Ob meinem Grabe von denselben Tönen Erschallt der Wald, davon er heute klingt? Dann aber wird die Seele selig schweben Im Grenzenlosen über Raum und Zeit. Im Morgenrot der Ewigkeit Wird man erwachen einst vom Leben, Gleichwie aus wüster Traumgesichte Streit. Victor Hugo (1802-1885)
Mam am 30.09.2010Eintrag melden
Die Blätter fallen, fallen wie von weit, als welkten in den Himmeln ferne Gärten; sie fallen mit verneinender Gebärde. Und in den Nächten fällt die schwere Erde aus allen Sternen in die Einsamkeit. Wir alle fallen. Diese Hand da fällt. Und sieh dir andre an: es ist in allen. Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen unendlich sanft in seinen Händen hält. Rainer Maria Rilke (1875-1826)
Mam am 29.09.2010Eintrag melden
Der Tod ist nichts, ich bin nur in das Zimmer nebenan gegangen. Ich bin ich, ihr seid ihr. Das, was ich für euch war, bin ich immer noch. Gebt mir den Namen, den ihr mir immer gegeben habt. Sprecht mit mir, wie ihr es immer getan habt. Gebraucht keine andere Redeweise, seid nicht feierlich oder traurig. Lacht weiterhin über das, worüber wir gemeinsam gelacht haben. Betet, lacht, denkt an mich, betet für mich, damit mein Name ausgesprochen wird, so wie es immer war, ohne irgendeine besondere Betonung, ohne die Spur eines Schattens. Das Leben bedeutet das, was es immer war. Der Faden ist nicht durchschnitten. Weshalb soll ich nicht mehr in euren Gedanken sein, nur weil ich nicht mehr in eurem Blickfeld bin? Ich bin nicht weit weg, nur auf der anderen Seite des Weges. Henry Scott Holland (1847-1918)
Mam am 28.09.2010Eintrag melden
Immer enger, leise, leise, Ziehen sich die Lebenskreise, Schwindet hin, was prahlt und prunkt, Schwindet Hoffen, Hassen, Lieben, Und ist nichts in Sicht geblieben Als der letzte dunkle Punkt. Theodor Fontane (1819-1898)
Mam am 27.09.2010Eintrag melden
Nun will die Sonne so hell aufgehn, Als sei kein Unglück die Nacht geschehn. Das Unglück geschah auch mir allein, Die Sonne, sie scheinet allgemein. Du musst die Nacht nicht in dir verschränken, Musst sie ins ewige Licht versenken. Ein Lämpchen verlosch in meinem Zelt, Heil sei dem Freudenlichte der Welt! Friedrich Rückert (1788-1866)
Mam am 26.09.2010Eintrag melden
Die Schwalben sammeln lärmend ihre Züge und stieben von den Telegraphendrähten, als ob der Herbst mit Daunenkissen schlüge und wirbelnd aus den aufgeplatzten Nähten die weiße Wolle in den Himmel würfe. Dann fliegen sie in ferne Palmenländer – und eine Krankheit wird die Welt befallen, bis über ihre purpurnen Gewänder die hohlen Winde aufeinander prallen und lange Nächte durch unsinnig wüten. Und hangend wie in ungeheuren Schächten, wirst du mit weiten Augen lauschend liegen in diesen lauten windewilden Nächten; kein Arm wird sich um deine Schulter schmiegen, und dir wird sein, als ob dein Herz zerfiele. Gustav Sack (1885-1916)
Mam am 25.09.2010Eintrag melden
Verträumt und müde wie ein Schmetterling im September taumelt der Sommer das Gelände entlang. Altweiberfäden wirren sich um seine zerrissenen Flügel und die Blumen, die noch blühen, haben keinen Honig mehr. Am Hochwald drüben, hinter dem die Sonne glutet, lauert die Nacht, gleich einer großen Spinne, und wie ein engmaschiges Netz hängt sie die Dämmerung vor das verflackernde Abendrot, nach dem der Schmetterling seinen Flug nimmt. Cäsar Flaischlen (1864-1920)
Mam am 24.09.2010Eintrag melden
Der Jüngling weilt in einem Blütengarten Und schaut mit Lust des Lebens Morgenrot; Auf seinem Antlitz ruht ein schön Erwarten, Die Welt ist Himmel ihm, der Mensch ein Gott. Ein Morgenlüftchen streut ihm duftge Rosen Mit leisem Finger in das Lockenhaar; Sein Haupt umflattert mit vertrautem Kosen Ein bunt Gevögel, singend wunderbar. Seid stille, stille, dass die flüchtgen Gäste Ihr nicht dem Jünglinge verscheucht; denn wisst: Die Jugendträume sind es, wohl das beste, Was ihm für diese Welt beschieden ist. Doch, weh! ihm naht mit eisern schwerem Gange Die Wirklichkeit, und fort auf ewig fliehn Die Vögel, und dem Jüngling wird so bange, Da er sie weiter sieht und weiter ziehn. Nikolaus Lenau (1802-1850)
Mam am 23.09.2010Eintrag melden
Was wir bergen in den Särgen ist das Erdenkleid , was geblieben in der Liebe bleibt in Ewigkeit
Mam am 22.09.2010Eintrag melden
Die letzte Strophe deines Liedes war verklungen als er deinen Namen rief in uns jedoch wird's nie verstummen es singt ganz leise seelentief.
Mam am 21.09.2010Eintrag melden
Und tut's dir weh dass ich von dir geh', Warum willst du noch dass es dein Auge seh, Und les' es schwarz auf weiß verbrieft, Wie mir das Herz vor Wehmut trieft? Ernst mahnend wie die Freude flieht, Ein Schatten des Gedankens zieht Das geschriebene Wort dem Blick einher Und macht das Herz uns trüb und schwer. Da steht nun das Wort so traut und lieb; Doch wo ist die Hand die es niederschrieb? Und wo ist die Brust der es schwer entklang, Und wo ist der Mund der es wiedersang. Drum tut's dir weh, wenn ich von dir geh', Warum, willst du noch, dass es dein Auge seh? Der Eine ist für den Anderen fort, Und nichts bleibt als das kalte Wort. Friedrich von Bodenstedt (1819-1892)
Mam am 20.09.2010Eintrag melden
Es blühten Tulpen und Narzissen, sie blühten dir, sie blühten mir, sie sind verwelkt, sie sind verdorret, denn heute muss ich fort von dir. Der blaue und der weiße Flieder, der hat verloren seine Zier; er wird uns niemals wieder blühen, denn heute muss ich fort von dir. Die roten und die weißen Rosen, die blühen weder dir noch mir; sie müssen ungepflückt verwelken, denn heute muss ich fort von dir. Die Astern und Reseden blühen, was hilft es dir, was hilft es mir; ein andrer wird sie beide brechen, denn heute muss ich fort von dir. Die allerletzten gelben Blumen, die Ringelblumen, pflück ich mir; sie blühen auf dem Grab der Liebe, denn heute muss ich fort von dir. Hermann Löns (1866-1914)
Mam am 19.09.2010Eintrag melden
Fenster wo ich einst mit dir abends in die Landschaft sah, sind nun hell mit fremdem Licht. Pfad noch läuft vom Tor wo du standest ohne umzuschaun, dann ins Tal hinunterbogst. Bei der Kehr warf nochmals auf Mond dein bleiches Angesicht, doch es war zu spät zum Ruf. Dunkel – Schweigen – starre Luft sinkt wie damals um das Haus. Alle Freude nahmst du mit. Stefan George (1868-1933)
--- am 18.09.2010Eintrag melden
Someday I'll wish upon a star Wake up where the clouds are far behind me Where trouble melts like lemon drops High above the chimney tops is where you'll find me.


Dies ist eine goldene Kerze für Enrico Mochan

Am 18.09.2010 wurde diese goldene Gedenkkerze online für Enrico Mochan (im Tierkreiszeichen Steinbock geboren) auf Kerze-anzuenden.de entzündet und damit ein einzigartiges Online-Gedenken erstellt.

Die goldene Kerze zum Gedenken an Enrico Mochan wurde 36.549 besucht. Es wurde bisher 489 mal Mitgefühl ausgedrückt. Gerne können auch Sie jetzt den Hinterbliebenen gegenüber Ihr Mitgefühl ausdrücken und einige Worte zum Verstorbenen oder ein Spruch/Gedicht verfassen. Nutzen Sie hierfür den Link "Mitgefühl verfassen".

Diese Kerze brennt ewig.